Einloggen Registrieren
 
Power Your Document

Das Grab Clemens IV.


Nr. 99
Das Grab Clemens IV.
In dieser Arbeit wird das Grabes des Papstes sehr genau analysiert und vom Autor sehr interessant dargestellt.
2,530 Wörter (ca. 6.3 Seiten) | 12 Quellen | 2009


Inhaltsangabe:

Zusammenfassend ergibt sich aus der Analyse, dass der Künstler römische Traditionen, eingebettet in die Ideen der Renovatio Romae mit den Neuerungen der französischen Gotik sowie den religiösen Vorstellungen seiner Zeit verbindet. Um die Entstehung, den Künstler und dessen Beeinflussung widersprechen sich die Thesen der Kunsthistoriker. Nach der Meinung des Autors zu urteilen, ist das Monument ein besonders schönes Beispiel, welches zeigt, dass Kunstentwicklung und Kunstgeschichte selten linear zu betrachten sind. Das künstlerische Schaffen des Pietro di Oderisii bewegt sich zwischen katholischen Lehrmeinungen, politischen Vormachtstellungskämpfen und künstlerischen Neuerungen. In dieser Zerrissenheit, die vielleicht von Künstler oder Auftraggeber gar nicht so empfunden wurden, entstand dieses einmalige und für spätere Kunstwerke prägende Monument.

Outline:

Papst Clemens IV.
Das Grabmonument Clemens IV.
Der Künstler des Clemensgrabes
Die Frage nach den Ursprüngen der kunsthistorischen Besonderheit des Clemensgrabes
Der religiöse Aspekt
Der kunsthistorische Aspekt
Der politische Aspekt
Bibliographie und Bildnachweis

Aus der Arbeit:

''Das 1271/1272 errichtete Grabmal des Papstes ist in Fragmenten erhalten und verfügt über eine wechselvolle Geschichte. Am 29.11. 1268 verstarb der Papst in seiner Residenz nach nur drei jähriger Amtszeit in Viterbo, sein Leichnam sollte in der Dominikanerkirche S. Maria in Gradi gemäß seines Wunsches begraben werden. Allerdings forderten die Kathedralkanoniker der Stadt die Dominikaner auf, die sterblichen Überreste des Nachfolgers Petri in die Domkirche zu überführen. Die „Enteignung“ der Dominikaner hatte nicht nur religiöse, sondern auch wirtschaftliche Gründe, nämlich die Sicherung des Zustromes der Gläubigen. Erst 1276 gelang es Papst Innozenz V. Leiche und Grabmal in die Kirche des Bettelordens zurück zu bringen. 1885 fand schließlich eine Translation im Rahmen der Säkularisierung von S. Maria in Gradis (heutiges Museo Civico) nach San Francesco alla Roca statt, wo es sich noch heute befindet. Neben zahlreichen Beschädigungen, verursacht durch den Transport der Grabteile, wurden dem Kunstwerk außerdem im 2. Weltkrieg bzw. im Rahmen der Restaurierung schwere Schäden zugefügt.''

ACHTUNG:

Ihr Browser unterstützt keine Cookies aktiviert haben.

Unser Einkaufswagen wird nicht richtig funktionieren.

Downloadable version: $ 8.95
DEM WARENKORB HINZUFÜGEN »
You will be able to download, read and edit this file once you buy this document
Warenkorb
Währung:
AcaDemon.com is that one place
Seller

AT
Publisher Since:
31.05.2009
Explore AcaDemon
Seller Assistance
Share Our Success