In seine Zeit als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland fällt auch der NATO-Doppelbeschluss vom 12. Dezember 1979, an dem der deutsche Bundeskanzler maßgeblich beteiligt war. Der NATO-Doppelbeschluss ist als politische Antwort auf die Stationierung neuer nuklearer Mittelstreckenraketen von sowjetischer Seite zu verstehen.
In dieser Arbeit soll die Rolle Helmut Schmidts bis hin zur Einigung der NATOVerteidigungsminister auf dem NATO-Doppelbeschluss näher untersucht werden
Aus der Arbeit:
Der bedeutende Stellenwert des damaligen deutschen Bundeskanzlers, ist nur zu erfassen, wenn zuvor die strategische Struktur des Ost-/Westkonfliktes und einige grundlegende politische Entwicklungen der 60er und 70er Jahre erläutert werden.
In diesem Rahmen kann Schmidts kontinuierliches außenpolitisches Drängen nach einem atomaren Gleichgewicht in Europa gedeutet werden.