Migration Globalisierung und Staat
Migration Globalisierung und Staat
In dieser Arbeit geht es um die Themen „Staat“ - zu unterschiedlichen Formen von Macht und Herrschaft. Um Migration - ein Nachholbedarf an Ethik und Gerechtigkeit und Globalisierung - die mögliche Chance für eine gemeinschaftliche Welt.
4,895 Wörter (ca. 12.2 Seiten) |
6 Quellen |
2009
Inhaltsangabe:
Die Arbeit ist ein Abgleich von verschiedenen Meinungen; der Autor stellt zu jedem der drei Themen Staat, Migration und Globalisierung zwei Bücher vor und vergleicht die miteinander:
Mit dem Thema „Staat“ sind ganz entscheidende Fragen der Macht und Herrschaft verbunden. Um eine möglichst große Spannweite umfassen zu können, hat sich der Autor einen „historischen“ Text von Adam Smith ausgewählt und einen Text, der sich mit modernen Formen medialer Herrschaft befasst (Sarcinelli 1998).
Das Thema „Migration“ ist beinahe unübersehbar vielfältig, aus diesem Grund wurden zwei Texte (Bratic´2002, Treibel 2003) ausgewählt, die besonders unterschiedlich in ihrer Herangehensweise sind und dadurch einen ersten Eindruck der Vielfältigkeit des Themas verschaffen.
Das Thema „Globalisierung“ wird als erstes mit Hilfe des Textes „Der Melange-Effekt Globalisierung im Plural“ von Jan Nederveen Pieterse behandelt, da dieser Text eine vollkommen neue Sichtweise auf die Problemfrage der „Globalisierung“ wirft.
Im Gegensatz zu Jan Nederveen Pieterses Text „Der Melange-Effekt Globalisierung im Plural“ behandelt der zweite Text „Globalisierung der Medienlandschaft und ihre medienpolitische Bewältigung“ von Otfried Jaren und Werner A. Meier weniger die Problematik des Begriffs „Globalisierung“, sondern die Auswirkung der Globalisierung auf die Medienlandschaft aus Sicht der Kommunikationswissenschaften.
Somit wird „Globalisierung“ in einem neuen Kontext dargestellt, der in unserer modernen medialen Gesellschaft von großer Bedeutung ist.
Aus der Arbeit:
Sarcinelli stellt in seinen Überlegungen nicht die alleinige „Herrschaft“ eines Medienmoguls ins Zentrum der Betrachtung, sondern die „beherrschende Meinungsmacht durch Konzentrationsentwicklung im Bereich internationaler Medienkonzerne“ (Sarcinelli 1998, S. 146), wobei er argumentiert, dass es sich bei Medienanalyse nicht mehr nur um eine Untersuchung des Problems politischer Verhaltensforschung, sondern um „einen Kernbereich des politischen Systems und politische Prozeßanalyse“ handle (Sarcinelli 1998, S. 147). Die politische Inszenierung steht laut Sarcinelli im Mittelpunkt. Der Begriff „politische Inszenierung“ wirft jedoch bereits eine gewisse Problematik auf, denn „hier wird die Abgrenzung schwer zwischen dem Inszenierungsbegriff einerseits und Begriffen wie politische Strategie, politische Steuerung, Politikvermittlung, Politikdarstellung oder ganz allgemein Politik andererseits“ (Sarcinelli 1998, S. 147). Er versteht den Begriff „politische Inszenierung“ in seiner Arbeit als „Arbeit an der politischen Deutungskultur“. Um diesen Begriff jedoch besser untersuchen zu können, stellt Ulrich Sarcinelli sieben verschiedene Thesen auf, die ich folgend zusammenfassen werde.