Sudan Darfur Konflikt. Problemanalyse Inkraftsetzung Friedensmissionen
Sudan Darfur Konflikt. Problemanalyse Inkraftsetzung Friedensmissionen
Eine Darstellung des Sudan Dafur Konflikts. Die Daten und Fakten und die möglichen Friedensmissionen, die unter der Vorraussetzung, dass die AU und die UN mit der Basis eines gemeinsamen Ziels - dem Schutz der Würde des Menschen - zusammen arbeiten, um ei
2,106 Wörter (ca. 5.3 Seiten) |
11 Quellen |
2009
Inhaltsangabe:
Der folgende Essay wird sich speziell mit der humanitären Katastrophe des Sudan-Darfur Konflikts beschäftigen, welcher bisweilen mehr als 200.000 Menschen das Leben gekostet hat und über 2 Millionen Vertriebene hervorbrachte.
Die Frage, wie es zu diesem Konflikt kam und weshalb es teils massive Schwierigkeiten gab eine internationale Friedensmission, geleitet durch die Vereinten Nationen (UN), in die Wege zu leiten, soll geklärt werden. Des weiteren richtet dieser Essay sein Augenmerk auf die theoretische Durchführung bzw. Inkraftsetzung von Friedensmissionen seitens der UN und den damit zusammenhängenden Problemen, welche auftreten können. Anhand empirischer Fakten des Sudan-Darfur Konflikts werden diese Umstände untermauert.
Outline:
Einleitung
Hauptteil
Fazit
Literaturverzeichnis
Aus der Arbeit:
„Die Wurzeln der Darfur-Krise liegen in einer Kombination von Faktoren: die durch extreme Dürren verschärfte Ressourcenknappheit, Stammeskonflikte und das Gefühl der Bewohner Darfurs, an den Rand gedrängt und von den Gewinnen aus der Ölforderung im Sudan ausgeschlossen zu werden“ , sind zentrale Probleme des Konflikts.
Seit dem Jahre 2003 gab es unzählige Übergriffe der Sudanesischen Regierung, der NCP und derer in Auftrag stehenden Milizen, der Dschandschawid, eine berittene Nomadenarmee, auf die Bevölkerung Darfurs. „Dem Sudan wurde vorgeworfen, arabische Milizen zu bewaffnen, die als janjaweed dafür bekannt sind, wahllos schwarze Zivilisten in Darfur zu töten“ . Die Ursachen für den Konflikt reichen bis in die Kolonialzeit zurück, in der vornämlich Frankreich und Großbritannien die Grenzen zwischen der späteren Republik Sudan und dem Tschad ohne jegliche Beachtung der ethnischen Ausprägungen der Bevölkerung gezogen haben. „[…] Ihre Politik schuf [..] zugleich Bedingungen, die später zur Marginalisierung der nicht am Fluss gelegenen Teile Sudans beitrugen“ . Dieses Faktum war quasi der Grundstein der darauf folgenden Konflikte.