In dieser Arbeit beschäftigt sich der Autor mit dem Dokumentarfilm „Eine verschlagene Welt“, der Einblick in die Realitäten von Frauen in Wiener Frauenhäusern gibt. Nach einer kurzen Biografie der Filmemacherin und einer knappen Beschreibung des Videos geht der Autor auf das Objekt ihrer Arbeit ein: den Frauenhäusern ein. Insbesondere die Geschichte der Frauenhäuser wird erläutert im Versuch, die heutige Situation zu umreißen.
Aus der Arbeit:
Anna Steininger wird 1957 geboren. Nach ihrem Studium der Germanistik und Politikwissenschaft beginnt sie 1983 mit dem Medium Video im experimentellen und dokumentarischen Bereich zu arbeiten. Seit 1984 ist sie Mitarbeiterin in der Medienwerkstatt Wien. Ihre Arbeiten kreisen häufig um die vielfältigen Formen von Gewalt an Frauen. Steininger ist neben ihren eigenen künstlerischen Projekten auch als Kuratorin tätig, ein Beispiel für ihr Arbeiten in diesem Bereich ist Konzept und Organisation von „transparent. Dokumentarische Zonen im Video“, 1992 in der Medienwerkstatt Wien, gemeinsam mit Christa Blümlinger.