Diese Arbeit gibt ein Interview über die Freizeitgestaltung auf einem Bauernhof wieder.
Forschungsarbeit Nr. 96 |
5,900 Wörter (
ca. 14.8 Seiten ) |
0 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
Im Zuge des Proseminars „Einführung in die qualitativen Methoden“ (mit Prof. Helmut Eberhart) führten die Autoren ihre erste Feldforschung als Volkskundlerinnen zum Thema „Freizeit im ländlichen Raum“ durch.
Für ihren Forschungsaufenthalt wählten wir den Bauernhof von Familie Postl in Löffelbach bei Hartberg aus. Durch die jahrelange Freundschaft der bereits verstorbenen Großmutter einer der Autoren zur Altbäuerin kamen wir zu diesem Hof, der sich für die Feldforschung als geeignet darstellte.
In dieser Arbeit werden die detaillierten Tagesabläufe der Familienmitglieder des Hofes grafisch und textlich veranschaulicht. Die Forschungsmethode war ein qualitatives Interview, bei dem die Autoren einen bereits im Vorfeld festgelegten Leitfaden für den Aufbau des Gesprächs verwendeten. Die Interviews waren von Anfang an offen und unbefangen und die Atmosphäre schien nie angespannt zu sein.
Bei den Befragungen orientierten die Autoren sich an der (von Reinhard Schmitd-Scherzer stammenden und von Prof. Helmut Eberhart modifizierten) Freizeitdefinition: Demnach ist „Freizeit jene Zeitspanne, die nicht dem beruflichen oder berufsähnlichen Gelderwerb dient, in der keine notwendigen Arbeiten am Hof durchgeführt werden und die nicht mit Tätigkeiten ausgefüllt ist, die einmal den speziellen physiologischen Bedürfnissen des Individuums dienen (Essen, Körperpflege, Schlafen) oder zum anderen die Nebentätigkeiten der Berufstätigkeiten darstellen (z.B. der Weg zum Feld usw.).“
Textauszug
''Als uns im Proseminar das Thema „Freizeit im ländlichen Raum“ als unser Feldforschungsgebiet vorgestellt wurde, kam mir von Anfang an ein ganz bestimmter Bauernhof in den Sinn, nämlich der von Familie Postl. Ich kenne den Hof schon von Kindheit an, da meine Großmutter mit der Altbäuerin Hermine Postl eine jahrelange Freundschaft pflegte und ich deshalb einige Male im Jahr bei der gastfreundlichen Familie zu Besuch war.
Nachdem meine Großmutter 2003 verstarb, brach dieser Kontakt jedoch abrupt ab. Demnach kostete es mich schon große Überwindung erstmals nach knapp vier Jahren wieder anzurufen, mit der Bitte, für zwei Tage bei ihnen forschen zu dürfen. Nachdem dieser erste Kontakt wieder hergestellt war und wir herzlich eingeladen waren, dort unsere erste Feldforschung durchzuführen, war ich froh und freute mich, die Familie bald zu besuchen. Im Vorfeld der Forschung trafen Evy Lecher und ich uns, um den Ablauf der Feldforschung zu besprechen und um uns einige Fragen zusammenzustellen, um den Einstieg ins Gespräch und dessen flüssigen Verlauf zu gewährleisten.
Beim letzten Anruf, ca. eine Woche vor Forschungsbeginn, kam ein Problem auf: Altbauer Erwin Postl hatte sich beim Holzarbeiten das Bein verletzt und hatte nun einen Liegegips. Diese Tatsache war für den Hof ein harter Rückschlag und auch wir mussten unseren Aufenthalt um einen Tag verkürzen, da ein Arbeitstag am Hof für die zwei Frauen nun noch dichter und anstrengender war.
Am 17. Jänner war es nun soweit: mit kurzer Verspätung trafen wir am Hof um ca. 10.20 ein. Durch die freundliche Begrüßung von Hermine Postl, die sich gerade um ihren 3 jährigen Enkel Florian kümmerte, verflog die anfängliche Nervosität jedoch sehr schnell. Die erste Stunde war dem Aufholbedarf an privaten „Gschichtn“ gewidmet. Gespräche über Dinge, die sich in meinem Leben verändert haben, und ebenso was sich bei Familie Postl in den letzten 4 Jahren getan hatte, folgten.''
Im Mittelpunkt vorliegender Arbeit steht das Großereignis Europameisterschaft, welches im Juni 2008 zur Hälfte in Wien stattfinden wird.
Forschungsarbeit Nr. 63 |
20,570 Wörter (
ca. 51.4 Seiten ) |
28 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Der erste Teil der Arbeit besteht aus einer Literaturstudie, welche neben den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen die Themenkomplexe Öffentlichkeitsarbeit, Phänomenologie der Krise sowie Krisenmanagement umfasst. Die Literaturstudie schließt mit einer Kurzanalyse des sogenannten State of the Art, welche gleichzeitig den Ausgangspunkt für den darauffolgenden empirischen Teil markiert. Im Mittelpunkt der qualitativen empirischen Untersuchung steht die im Juni 2008 in Wien
stattfindende Europameisterschaft, welche mittels fünf qualitativen Experteninterviews unter verschiedenen Blickwinkeln auf ihr Krisenpotential hin untersucht wird. Daneben steht die Frage, welche Kommunikationsstrategien verfolgt werden, um die Bevölkerung auf das Großereignis vorzubereiten und inwieweit dies mit Krisenkommunikation im Sinne präventiver PR-Maßnahmen einhergeht. Die Auswertung des aus den Interviews gewonnenen Materials erfolgt mit Hilfe der
Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring. Anhand der Forschungsfragen und den aus der Literaturstudie gewonnen Erkenntnissen erfolgt die Errichtung eines Kategoriensystems, unter dessen Gesichtspunkten die Gespräche ausgewertet werden. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse, wobei die Ergebnisse der Literaturstudie mit dem empirischen Teil verknüpft werden.
Outline:
EINLEITUNG
Aufbau der Arbeit
THEORETISCHE GRUNDLAGEN
GESELLSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
Der gesellschaftliche Wertewandel
Der gesellschaftliche Wertewandel
Die Medien- und Informationsgesellschaft
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
PR in der Risikogesellschaft
Abriss der Entwicklung von Public Relations
Begriffsbestimmung
Abgrenzung zu anderen Disziplinen
Funktionen von Öffentlichkeitsarbeit
PHÄNOMENOLOGIE DER KRISE
Begriffsbestimmung
Definition
Das begriffliche Umfeld
Charakteristika einer Krise
Arten von Krisen
Die Rolle der Medien in Krisensituationen
KRISENMANAGEMENT
Öffentlichkeitsarbeit als präventive Krisen-PR
Risikokommunikation
Akteure der Risikokommunikation
Ziele der Risikokommunikation
PR zur Krisenbewältigung
Krisenkommunikation
Strategien der Risikokommunikation
Die defensive Kommunikationsstrategie
Die offensive Kommunikationsstrategie
THE STATE OF THE ART
EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
FORSCHUNGSGEGENSTAND UND ERKENNTNISINTERESSE
Die Europameisterschaft in Wien
Ausgangspunkt und Ziel der Forschung
METHODISCHE VORGEHENSWEISE
Das qualitative Interview
Die Interviewpartner
Interviewvorbereitung und Ablauf
Trankskription
Auswertungsverfahren: Die qualitative Inhaltsanalyse
AUSWERTUNG
Kategorienbildung
ERGEBNISDARSTELLUNG
LITERATURVERZEICHNIS
ANHANG
Interview
Interview
Interview
Interview
Interview
Textauszug
Der Trendforscher Mathias Horx konstruierte drei Phasen der Werteentwicklung: (Vgl. Horx
1995: 33-55)
Die erste Phase ist zeitlich nach dem Zweiten Weltkrieg angesiedelt, fällt somit in die
sogenannte Prosperitäts-Ära. Sie ist stark von den Erfahrungen des Mangels und der Angst
geprägt, die geltenden Werte sind Fleiß, Gehorsam, Disziplin, Treue und Verzicht. Diese
Generation hat kein Vertrauen in den Wohlstand und den Genuss nie erlernt.
Die zweite Phase wird von einem „individualistischen Schub“ dominiert: Es entsteht eine
neue, verwöhnte Generation, welche in der Prosperiäts-Ära aufwuchs und die hedonistischen
Grundwerte der Individualisierung vertritt: Lebensgenuss, Erfahrungsintensität,
Grenzüberschreitung, Lebensexperiment sowie Kontrolle über das eigene Ich.
Die dritte Phase des Wertewandels ist durch ein allgemeines Überdruss-Gefühl
gekennzeichnet. Zeitlich ist diese Phase in den westlichen Ländern Ende der achtziger Jahre
angesiedelt. Der Überfluss, welcher in der zweiten Phase zu Kopf stieg, hat sich in Überdruss
verwandelt. Das exzessive Ausloten der Grenzen geht zurück, das Ausleben der Individualität
geht nach innen, die Phase des Soft-Individualismus ist gekommen. Die Werte sind weicher,
Sicherheit und Halt, Freundschaft und Treue sind die neuen Sehnsüchte.
Ulrich Beck beschreibt diese dritte Phase als „Weltrisikogesellschaft“:
Tags:Krisenmanagement, gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Public relations, Europameisterschaft, Sport, Politik
Eine Forschungsarbeit über die Bedeutung der Proteine und ihren Aufbau. Fakten über Chlorophyll und die dadurch mögliche Photosynthese mit abschließenden Informationen zur Zelle und Blutgerinnung.
Forschungsarbeit Nr. 2 |
4,370 Wörter (
ca. 10.9 Seiten ) |
0 Quellen |
2008
$ 10.95
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Inhaltsangabe
Diese Arbeit behandelt neben den Fakten des Hämoglobins (in Entstehung und Aufbau) auch sehr interessante Studien zum Wert der chemischen Bestandteile des menschlichen Körpers. Hauptthema ist der grüne Blattfarbstoff Chlorophyll, ein lichtstabiles, gegen Sauerstoff und Kohlendioxid beständiges Chromoprotein. Es wird die biochemische Funktion der Photosynthese behandelt, sowie deren Herkunft, Aufbau und Eigenschaften. Der Autor erklärt anhand von Beispielen. Ein weiterer Punkt der Arbeit ist das ''Absorptionsspektrum & der Engelmannsche Bakterienversuch". Im Anschluss wird der Abbau von Chlorophyll erklärt, seine Bedeutung und Notwendigkeit, gegen Ende des Kapitels stehen Informationen zur Entdeckung sowie die Zusammenfassung wichtiger Fakten. Der abschließende Teil der Arbeit behandelt die Blutgerinnung, mitsamt Faktoren und Enstehung des Prozesses. Zudem wird mittels Forschungsergebnissen über die Zelle an sich Darwins Theorie in Frage gestellt.
Outline:
Bedeutung der Proteine
Chlorphyll
Wo kommt die gelbe und rote Farbe der Blätter her
Was ist Chlorophyll
Wie wird Chlorophyll abgebaut
Bedeutung der Photosynthese
Entdeckung des Chlorophylls
Blutgerinnung
Textauszug
''Dabei reagieren ihre funktionellen Gruppen unter Abspaltung eines Wassermoleküls. Aufgrund des hierbei freiwerdenden Wasserstoffmoleküls wird die Reaktion als Kondensation bezeichnet. Die auf diese Weise entstandene CO-NH-Gruppe bewirkt die Verknüpfung. Sie wird als Peptidbindung bezeichnet.
Aminogruppe und Carbonsäuregruppe des entstandenen Dipeptids können sich mit weiteren Aminosäuren verbinden. So können lange Kettenmoleküle entstehen. Bis zu einer bestimmten Molekülmasse von 10 000 u heißen die Reaktonsprodukte Polypeptide, darüber hinaus Proteine.
Die Aminosäuren haben so viele Möglichkeiten sich innerhalb der Ketten unterschiedlich anzuordnen, dass jedes Lebewesen seine eigenen, einmaligen Proteine besitzt."
''Morowitz kam zu dem Schluß, daß die Menschen in Wirklichkeit durchschnittlich 245 $ pro Gramm Trockengewicht wert sind. Nachdem er die zwei Drittel Wasser von seinem eigenen 71 kg schweren Körper abgerechnet hatte, kam er für die übrigen Substanzen auf einen Wert von 6 000 015.44 $. Er sagte jedoch, wenn ein Chemiker all diese Substanzen aus den Rohstoffen synthetisch herstellen müßte, statt sie lediglich von bereits bestehenden Naturprodukten zu trennen, würden sich die Kosten auf etwa 6 Milliarden $ belaufen. Und obwohl es Menschen unmöglich ist, diese chemischen Substanzen zu Zellen zusammenzusetzen, schätzte er die Kosten dafür auf 6 000 Billionen $.''
Tags:Proteine, Moleküle, Photosynthese, Zelle