Der blinde Geronimo und sein Bruder
Arthur Schnitzler
Hausarbeit Nr. 228 |
1,074 Wörter (
ca. 2.7 Seiten ) |
0 Quellen |
2011
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Inhaltsangabe
Arthur Schnitzler wählt die auktoriale Erzählweise, die Informationen werden hier nachgetragen, er weiß über die Geschichte von Anfang bis zum Ende Bescheid. Auf der Seite 59 wechselt er in die personale Erzählform, hier arbeitet er mit zeitdeckenden Mitteln und wendet die erlebte Rede an.
Textauszug
Der blinde Geronimo und sein Bruder
Arthur Schnitzler
Der Schriftsteller beginnt seine Erzaehlung mitten im Geschehen - medias in res.
Arthur Schnitzler waehlt die auktoriale Erzaehlweise, die Informationen werden hier nachgetragen, er weiss ueber die Geschichte von Anfang bis zum Ende Bescheid. Auf der Seite 59 wechselt er in die personale Erzaehlform, hier arbeitet er mit zeitdeckenden Mitteln und wendet die erlebte Rede an.
In einer Rueckblendung holt der Erzaehler Abschnitte aus der Zeit vor dem Erzaehlverlauf nach. Schnitzler blendet die Kindheit der beiden Geschwister ein, er gibt den Lesern Einblicke in das Wirtshaus und deren Besuchern und AngestelltInnen. Er nennt den Ort der Handlung (Suedtirol). Weiters arbeitet Schnitzler mit der Vorausdeutung, z.B. sieht der Arzt die vollstaendige Erblindung Geronimos voraus.
Die Geschichte des blinden Geronimo handelt in den Sommermonaten und im Herbst. Teilweise passieren die Geschehnisse im Wirtshaus in der Nacht (Diebstahl der Geldboerse).
Ein Tempuswechsel beginnt mit dem ersten Verb in Praesens, .... Die Tuer schliesst nicht - er braucht jetzt nur Mut - ja, und Glueck!
Schnitzler setzt viele Verben der Wahrnehmung, wie z.B. Er lugt ins Zimmer... Er horcht auf...
Tags:Schnitzler, Blind, Bruder
Der Tod als Metapher in Thomas Bernhards "Frost" und Josef Winklers "Wenn es soweit ist"
Essay Nr. 226 |
3,197 Wörter (
ca. 8 Seiten ) |
2 Quellen |
2011
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Inhaltsangabe
Seit jeher beschäftigt sich die Menschheit mit dem Thema Tod. Einer der wenigen Mysterien, die wir nicht imstande sind, wissenschaftlich zu ergründen und uns bleibt nur der Glaube an ein Weiterexistieren oder an die Vollendung unserer Endlichkeit. Nachwievor ist der Tod ein Tabuthema und wird aus den Lebenswelten ausgeschlossen. Was aber ist, wenn er plötzlich eintritt?
Thomas Bernhard wählt in zahlreichen Werken dieses Thema, so auch in seinem Debütroman „Frost“. Der Tod ist in seinen Werken allgegenwärtig. In seinem Roman „Der Atem“ wird das Sterben zu einer alltäglichen Begegnung. Der Autor setzt sich literarisch mit dem Sterben auseinander.
Textauszug
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung - Tod von Thomas Bernhard ...................................................S. 3
2. Der Tod als Zweidimensionalitaet in Bernhards Werk ''Frost``........S. 3
2.1 Der Tod als Symbol fuer Krankheit..............................................S. 3
2.2 Der Tod als Symbol einer nichtfunktionierenden Dorf-
gemeinschaft ...............................................................................,...S. 4
2.3 Die sterbende Natur ..............................................................................S. 6
2.4 Tierschreie als Todesschreie .................................................................S. 8
2.5 Schlachthaeuser - ein Ort des Todes .......................................................S. 10
2.6 Die Jagdgesellschaft - Ein Verein mit der Lizenz zum Toeten ..................S. 11
2.7 Der Tod als Symbol fuer Nichtvorhandensein ..........................................S. 12
2.8 Der Tod als Zuflucht...............................................................................S. 13
3. Josef Winkler - Wenn es soweit ist - Eine Chronologie der Toten in einer Dorfgemeinde .............................................................................................S. 14
3.1 Bestattungsmodalitaeten.........................................................................S. 15
4. Schlusswort .............................................................................................S. 16
Primaerliteratur .............................................................................................S. 18
Sekundaerliteratur ........................................................................................S. 19
1. Einleitung - Frost von Thomas Bernhard
Dieses Leben in der Welt ist - mit allem, was es enthaelt - ein Traum. Das Erwachen aus diesem Traum ist der Tod.
Khalil Gibran
Seit jeher beschaeftigt sich die Menschheit mit dem Thema Tod.
Tags:Frost, Thomas Bernhard, Josef Winkler, Wenn es soweit ist
Johann Nestroy - Der Talisman - Analyse der Komödie
Exzerpt Nr. 225 |
1,410 Wörter (
ca. 3.5 Seiten ) |
2 Quellen |
2011
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Inhaltsangabe
Posse mit Gesang in drei Akten
Textauszug
Der Talisman
Possse mit Gesang in drei Akten
Johann Nestroy
Recals Universal-Bibliothek Nr. 3374 ergaenzende Ausgabe 1993
Figuren:
Im ''Talisman`` werden die weiblichen Figuren nach ihrem gesellschaftlichen Stand geordnet. Frau von Cypressenburg, eine verwitwete Adlige steht an erster Stelle im ''Dramatis personae``. Ihr folgt, Emma ihre Tochter. Die Kammerfrau ''Constantia`` ist an dritter Stelle gereiht. ''Flora Baumscheer`` die Gaernterin steht ebenso im Dienste der Adligen. ''Hannerl``, das Bauernmaedchen und ''Salome Pockerl``, die Gaensehueterin stehen am Schluss des Registers.
''Titus Feuerfuchs`` ist als Hauptfigur an erster Stelle gereiht, ihm folgt ''Plutzerkern``, der Gaertnergehilfe usw.
Was sagen die Namen in diesem Stueck ueber die Figuren aus?
Feuerfuchs: Rot wie Fuchshaare ist die Haarpracht von Titus. Wie werden rote Haare gesehen? Da sie seltener, als z.B. braune Haare in unseren Breiten vorkommen, werden sie abwertend beurteilt. Hexen werden rothaarig dargestellt. Rote Katzen gelten als weniger intelligent als anders farbige Katzen.
Teufelswerk - Rote Haarpracht - Rothaarige sind mit Vorsicht zu begegnen - Teufelsfarbe.
Im Nachnamen ''Feuerfuchs`` klingt das Temperament der Rolle an. Tituskopf, bezeichnet eine Haarpracht der damaligen Zeit. Feuerfuchs war ein Schimpfname der Gesellschaft zu jener Zeit.
Tags:Johann, Nestroy, -, Der, Talisman, -, Analyse, der, Komödie, Perücke, Rot
Funktion der Diskursmarker weil, obwohl und wobei. Ist diese Entwicklung als ein Phänomen der Grammatikalisierung zu sehen?
Hausarbeit Nr. 212 |
5,813 Wörter (
ca. 14.5 Seiten ) |
11 Quellen |
2011
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Inhaltsangabe
01 S1: ich kann heut abnd net ins training (-)
02 → weil (.) jo ich muss noch das blöde referat machen.
03 → S2: wobei das (.) das referat ähm (-)
04 es is doch erschd für freitag,
05 (-)
06 → S2: obwohl haschd recht.
07 s is ja voll viel arbeit.
Dieses Gespräch zwischen zwei Schülern veranschaulicht das gesprochensprachliche Phänomen der Diskursmarker. Auf weil, obwohl und wobei folgt in der geschriebenen Standardsprache ein Nebensatz mit Verbletztstellung. Nun könnte man den beiden Schülern unterstellen, dass sie von dieser Verbletztstellung in Nebensätzen nichts wissen oder sie sogar bewusst missachten.
Textauszug
Das Phänomen der Verbzweitstellung nach Subjunktionen ist aber weit verbreitet und erregt mittlerweile große Aufmerksamkeit. Sprachpfleger sehen darin den endgültigen Verfall der deutschen Sprache und kommen mit der Forderung „Rettet den Kausalsatz“.
Tags:Grammatikalisierung, Diskursmarker, weil-Satz
Hausarbeit, die sich einer eingehenden Analyse des Gedichtes "A une passante" von Charles Baudelaire annimmt.
Hausarbeit Nr. 162 |
4,810 Wörter (
ca. 12 Seiten ) |
16 Quellen |
2009
$ 12.95
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Inhaltsangabe
Das zu bearbeitende Werk „A une passante“ entstammt Les Fleurs du Mal, dem Hauptwerk Charles Baudelaires, das 1857 sowie – in einer überarbeiteten Fassung – 1861 erschien und insgesamt 129 Gedichte enthält, von denen keines datiert ist. Es kreist primär um den Themenkomplex der „Verzweiflung, Lähmung, [des] fiebrigen Aufschwung[es] ins Irreale, [der] Todessehnsucht, [der] morbide[n] Reizspiele“. Die dem Gedichtband innewohnende Struktur ist dialektischer Natur, einer Einteilung in folgende sechs Zyklen unterworfen, die logisch aufeinander aufbauen und hier erläutert werden.
1. Situierung des Textes
2. Inhaltlich Dimension
2.1. Vorläufige Aussage des Gedichtes
2.2. Liebeskonzeption
2.2.1. Petrarkismus
2.2.2. Dekadente Erotik
2.2.3. Weltverhältnis
3. Makrostruktur des Textes
3.1. Textsegmentierung
3.2. Isotopien
3.2.1. Tod
3.2.2. Rausch
3.2.3. Unbeweglichkeit
3.2.4. Beweglichkeit
3.2.5. Sehvermögen
4. Sprachliche Mikrostruktur
4.1. Syntaktische Ebene
4.2. Phonische Ebene
4.3. Stilistische Ebene
4.4. Semantische Ebene
5. Zusammenfassende Gesamtbeurteilung
Textauszug
Im ersten Zyklus « Spleen et Idéal » streicht Baudelaire die Zweischneidigkeit des menschlichen Wesens heraus. Es geht um „den Kontrakt zwischen Aufschwung und Absturz“ . Der darauffolgende Zyklus « Tableaux parisien » befasst sich mit dem „Versuch eines Ausweichens in die äußere Welt der Großstadt“ und trägt über weite Teile hinweg Züge von Ekphrasis, sprich: poetischer Bildbeschreibung. An diesen schließt sich « Le Vin » an, der „den versuchten Ausbruch in das künstliche Paradies“ zum Gegenstand hat, welcher in die Gruppe « Fleurs du mal » mündet, in der „die Faszination des Zerstörenden“ die Oberhand gewinnt. Die beiden sich daraus entspinnenden Sektionen lauten « Révolte », worin „der höhnende Aufruhr gegen Gott“ Ausdruck findet, sowie « La Mort », das den Versuch beschreibt, „Ruhe im Tod zu finden“ . Da « A une passante » den « Tableaux parisiens » angehört, rückt dieser Zyklus in den Fokus der Untersuchung. Er besteht aus 18 Gedichten und weist, für sich allein genommen, einen ebenso dialektischen Charakter auf, wie er dem Gedichtband in seiner Gesamtheit zu Eigen ist. Dies lässt sich daraus ersehen, dass mit dem Eingangsgedicht « Paysage » der Rahmen für sämtliche geschilderte Geschehnisse, Beobachtungen und Traumsequenzen bis hin zu « Le crépuscule du matin » geschaffen wird.
Tags:Lyrik, Gedichtsinterpretation, Literatur, Petrarkismus, Dekadente Erotik