Die Hausarbeit beschäftigt auf mikrosoziologischen Ebene mit den Umgangsformen und Interaktionsritualen menschlichen Verhaltens auf der mikrosoziologischen Ebene, illustriert an den Umgangsformen in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Hausarbeit Nr. 149 |
8,240 Wörter (
ca. 20.6 Seiten ) |
7 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
Gerade in den Zeiten der Globalisierung und Individualisierung, in denen den Menschen immer mehr Möglichkeiten und somit auch Risiken zugesprochen werden, nimmt der Wunsch nach Unsicherheitsabsorption und Risikominimierung zu. Deshalb versucht man gerade auf der Mikroebene, also in face-to-face–Interaktionen, sich feste, nicht hinterfragungswürdige Verhaltensweisen anzueignen, die in keinem Fall negativ aufzustoßen drohen, um sich in dem sicheren Bereich des Angenehmen aufzuhalten. Diese Verhaltensweisen werden auch als Umgangsformen und als Manieren bezeichnet. Manieren sind nicht nur in adligen Kreisen unabkömmlich, sondern vor allem auch in unserer ökonomisierten Leistungsgesellschaft, in der man versucht, durch positives Auftreten gesellschaftlich aufzusteigen. So ist es nicht verwunderlich, dass der derzeit bekannteste Propagandist des guten Benehmens, der äthiopische Prinz Asta-Wossen Asserate, sein auf deutsch verfasstes Manierenbuch hunderttausendfach verkaufte und es zum Bestseller avancierte. Doch die Frage nach dem richtigen Benehmen und den korrekten Umgangsformen ist natürlich kein Problem, das erst im 21. Jahrhundert aufkam. In der Vergangenheit haben sich schon viele Soziologen auf wissenschaftliche Weise mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Einer dieser Vertreter stellt, neben Norbert Elias und Georg Simmel, mit Sicherheit auch Erving Goffman dar. Er verfolgte aber keinesfalls in seinen Ausführungen das Ziel einen Benimmkanon wie Asserate und Knigge aufzustellen, sondern versuchte mit seinen Werken vielmehr über das Verhalten eines Individuums beim Zusammentreffen mit anderen Individuen Aufschluss zu geben. Er betrachtet unter anderem die Verhaltensregeln der Individuen, die den Umgang mit anderen vereinfachen und regulieren. Nach Goffman unterliegen soziale Handlungen, die sich bei einer Begegnung vollziehen einem bestimmten Handlungsmuster, das bewusst oder unbewusst von jedem Beteiligtem verfolgt wird: Die Beurteilung der jeweiligen Situation, die Einschätzung des Gegenübers bzw. der anderen beteiligten Personen und der Selbstdarstellung, meist mit dem Ziel, sich im besten Licht zu präsentieren. Goffman fasst diese Handlungsweisen unter dem Begriff der Interaktionsrituale zusammen und widmete ihnen ein eigenes Buch.
Das Ziel der Arbeit soll darin bestehen, die Ausführungen Goffmans zum Thema Umgangsformen und Benehmen zu beleuchten. Das Augenmerk wird sich vor allem auf die interaktionsrituale Ehrerbietung und das Benehmen richten, und man möchte die theoretischen Ausführungen Goffmans anhand konkreter Beispiele der Umgangsformen in öffentlichen Verkehrsmitteln illustrieren und einige interessante Beobachtungen herausarbeiten.
Outline:
Einleitung
Umgangsformen in sozialen Begegnungen
Verhaltensregeln
Ehrerbietung
Vermeidungsrituale
Zuvorkommenheitsrituale
Benehmen
Zeremonielle Entweihung und Verletzung
Umgangsformen in öffentlichen Verkehrsmitteln
Einsteigen
Aufstellen und Platzwahl
Blickwechsel
Wortwechsel
Civil inattention
Schluss
Bibliographie
Textauszug
Goffmans Intention in seiner Arbeit über Interaktionsrituale besteht darin, die Bedeutungszusammenhänge zwischen Individuen und ihren symbolischen Handlungen zu analysieren. Er versucht dabei einen systematischen Begriffsapparat herauszubilden, mit dessen Hilfe er die Interaktionsrituale, die sich zwischen Interaktionspartner abspielen zu beschreiben. Grundvoraussetzung für die Untersuchung Goffman ist hierfür die Zusammenkunft (gathering) von zwei oder mehr Personen, die gemeinsam anwesend sind. Zusammenkünfte können verschiedene Formen annehmen. Sie können eine zentrierte oder eine nicht-zentrierte Form aufweisen. Eine zentrierte Interaktion (focused interaction) liegt vor, wenn die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf einander bezogen ist, bzw. ein gemeinsames Zentrum visueller und kognitiver Aufmerksamkeit vorhanden ist. Beispiele für eine zentrierte Interaktion oder Begegnung sind alle Arten von Gesprächen, ein tanzendes Paar oder auch zwei, ins Spiel vertiefte spielende Mühlespieler. Die letzten beiden Beispiele verdeutlichen, dass zentrierte Interaktionen nicht unbedingt Sprechhandlungen beinhalten müssen.
Tags:Benehmen, Ehrerbietung, Vermeidungsrituale, Zuvorkommenheit, Goffman, Hirschauer, Anstand, Anstandsregeln, Etikette, Verhalten
In Friedrich Nietzsches Werk „Also sprach Zarathustra“ vertritt der Autor sehr radikale Positionen. Doch er kritisiert nicht nur, sondern er bietet dem Leser das neue Prinzip des „Übermenschen“ an.
Hausarbeit Nr. 185 |
5,598 Wörter (
ca. 14 Seiten ) |
7 Quellen |
2005
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Inhaltsangabe
Im Rahmen dieser Arbeit soll zunächst erklärt und interpretiert werden, was genau der „Übermensch“ eigentlich ist, inwiefern Nietzsches Vorstellungen umsetzbar sind, um schließlich mit einer speziellen Fragestellung an Nietzsches Überlegung vom „Übermenschen“ heranzutreten, die sich damit beschäftigt, ob der „Übermensch“ nicht bloß eine weitere Religionsform ist und ob es überhaupt möglich ist, Nietzsches Idee zu verwirklichen.
Textauszug
Ein grobes Bild des Übermenschen ist nach der Klarstellung, was er eben nicht ist, umrissen. Der Übermensch ist nicht wie der Mensch jemand, der sich in „Hinterwelten“ flüchtet und seine Energien an Götzendiensten verbraucht. Er hat sich sowohl von seinem Staat als auch von seiner Religion emanzipiert. Außerdem hat er alte Moralvorstellungen von Bord geworfen und sich neue Werte erschaffen. Möglich geworden ist dies dadurch, dass sein Geist die „drei Verwandlungen“ durchlaufen hat. Damit erklärt sich auch, was der Übermensch ganz konkret ist: eine veränderte Denkweise des Menschen, die für ihn ganz untypisch ist, ja vielleicht sogar gegen seine Natur ist, da etwa die Metaphysik bisher ein fester Bestandteil jeder menschlichen Kultur war. Beatrix Himmelmann hat demnach Recht, wenn sie behauptet, der Übermensch sei ein Chiffre der für eine Aufgabe stehe, die der Mensch sich selbst sei (vgl. Villwock, P. 2001, S.147). Diese Aufgabe besteht darin, nicht mehr menschlich sondern “übermenschlich“ zu Denken. Natürlich hat auch Annemarie Pieper nicht ganz Unrecht, wenn sie behauptet, der Übermensch sei eine Tätigkeit (vgl. Pieper, A. 1990, S.56), doch dem „übermenschlichen Handeln“ geht das „übermenschliche Denken“ vor.
Tags:Weltanschauung, Geisteswissenschaft, Religionsstifter, Religion, Mensch
Eine Arbeit über die Fakten, die Geschichte, die verschiedenen Bevölkerungsgruppen und die Besonderheiten der Stadt New York.
Hausarbeit Nr. 6 |
2,050 Wörter (
ca. 5.1 Seiten ) |
13 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Diese Arbeit informiert über New York, den Meltingpot vieler Nationalitäten. Neben Fakten wie Lage, Bevölkerung und Klima wird auf die Geschichte, die verhältnismäßig schnelle Entwicklung und die seinerzeit wirtschaftliche Macht eingegangen.
Außerdem werden die verschiedenen Architektur Stile New Yorks aufgezeigt und Denkmäler und Sehenswürdigkeiten genannt.
Die Stadt hat für jedermann etwas zu bieten, und es wird einem leicht gemacht, sich in dieser Stadt heimisch zu fühlen.
1.Einleitung
2.Fakten über New York City
2.1.Lage
2.2.Klima
2.3.Stadtgliederung
3.Geschichte
3.1.Entdeckung und Besiedelung
3.2.Prägende Ereignisse
4.Bevölkerung
4.1.Bevölkerungsdichte
4.2.Multikulturelle Gesellschaft
5.Kultur und Freizeitangebot
5.1.Sehenswürdigkeiten
5.2.Feste und Sport
5.3.Architektur
6.Infrastruktur
6.1.Öffentliche Verkehrsmittel
6.2.Straßennetz
7.Fazit
8.Bilder
9.Quellen
Textauszug
"1000-1500 nutzten Algoquin-Indianer die Insel, das spätere Manhattan, als Jagdrevier. Die ersten Entdeckungsreisen lassen sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen (durch Giovanni da Verrazano im Jahre 1524). 1609 segelte dann der Engländer Henry Hudson im holländischem Auftrag den nach ihm benannten Fluss empor. Ab 1624 siedelten Holländer und Schweden als erste an der Küste (Neu-Niederlande und Neu-Schweden) und wenig später ließen die Niederländer sich dann auch auf Manhattan nieder (Neu-Amsterdam) , welches sie als Hauptstadt ihrer Kolonie (Neu-Niederlande) ernannten. 1664 wurde dann die Herrschaft im Zweitem Englisch-Niederländischem Seekrieg von England übernommen. Karl der Zweite verlieh das Gebiet seinem Bruder, dem Herzog von York. Als dieser dann 1685 als Jakob der Zweite den Thron bestieg, wurde New York Kronkolonie. Enormen wirtschaftlichen Aufschwung brachte im 18. Jahrhundert die vorteilhafte Verkehrslage. Nach der Unabhängigkeitserklärung 1776, nahm New York 1788 als elfter Staat die amerikanische Verfassung an. Von diesem Jahr an bis
1790 war New York Hauptstadt der USA. 1789 wurde George Washington in New York als erster Präsident vereidigt. 1797 wurde Albany dann zur Hauptstadt des Bundesstaates New York bestimmt. Die günstigen Entwicklungen setzten sich im 19. Jahrhundert durch starke Einwanderungen und einen starken Aufschwung in der
Industrie fort. So wurde 1811 beschlossen, ganz Manhattan mit einem rasterförmigem Straßennetz zu überziehen (einzige Ausnahme war und ist der Broadway) und 1858 hat...... "
Tags:Baustile, USA, multikulturelle, Gesellschaft, Manhatten
Erfolg hängt von der Definition ab, bei kommerziellen Filmen spielt der wirtschaftliche Erfolg die Hauptrolle. Arthouse Filme hingegen sind eher auf künstlerischen Erfolg und Publikumsanerkennung angelegt.
Hausarbeit Nr. 31 |
4,130 Wörter (
ca. 10.3 Seiten ) |
14 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Seit Jahrzehnten schon befindet sich der deutsche Film in einer Krise, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint. Trotzdem ist Deutschland auf internationaler Ebene - hinter den USA und Japan - einer der wichtigsten Filmmärkte weltweit. In Deutschland laufen jedoch nur etwa zwanzig Prozent deutsche Filme in den Kinos, was einem kleinen Marktanteil entspricht. Im Ausland sind die Zahlen noch sehr viel geringer. Deshalb versucht man seit Mitte der sechziger Jahre, die Produktion deutscher Filme staatlich zu fördern. Der Erfolg dieser Förderung blieb jedoch weit unter den Erwartungen.
Filme werden auf der einen Seite als kulturelles Gut angesehen, auf der anderen Seite auch als kommerzielles Gut. Für die deutsche Filmindustrie ist es in den letzten Jahren unabdingbar geworden, das Produkt „Film“ einem Vermarktungsprozess zu unterziehen.
In der nachfolgenden Arbeit wird die Frage beantwortet, ob ein Film ohne Marketing erfolgreich sein kann. Der erste Abschnitt definiert, was unter einem erfolgreichen Film zu verstehen ist. Anschließend wird der Marketingmix, bestehend aus Produkt-, Distributions-, Preis- und Kommunikationspolitik vorgestellt und am Produkt „Film“ angewandt. Im dritten Kapitel wird die Zielgruppenidentifikation und die darauf beruhende Positionierung für den Film dargestellt. Eines der wichtigsten Marketinginstrumente ist der Trailer; dieser wird extra erläutert. Der letzte Schritt dieser Arbeit ist der praktische Teil: Anhand von einem Blockbuster und einem Arthouse-Film wird untersucht, mit welchen Marketinginstrumenten gearbeitet wurde. Im Fazit werden alle gesammelten Ergebnisse und Informationen zusammengefasst und die Wichtigkeit des Marketings für deutsche Kinospielfilme festgestellt.
Outline:
Einführung
Übersicht Filmmarketing
Marketing Mix: Instrumente der Filmvermarktung
Produktpolitik
Distributionspolitik
Preispolitik
Kommunikationspolitik
Zielgruppenidentifikation und Positionierung
Der Trailer
Praxisbeispiel anhand von zwei Filmen
Der Schuh des Manitu
Halbe Treppe
Fazit
Textauszug
Um den Erfolg eines Kinospielfilms zu messen und festzumachen, sind drei Erfolgskomponenten zu beachten: der wirtschaftliche Erfolg, der Publikumserfolg, und der künstlerische Erfolg.
Von wirtschaftlichem Erfolg kann gesprochen werden, wenn die Kinoauswertung zumindest kostendeckend verläuft, oder darüber hinaus Gewinne erzielt werden, ebenso wenn erst durch die Folgeauswertung eine Kostendeckung oder Gewinnerzielung stattfindet.
Im Gegensatz zum wirtschaftlichen Erfolg ist der Publikumserfolg völlig losgelöst von ökonomischen Kriterien. Dieser misst sich an hohen, so nicht erwarteten Besucherzahlen, so ist es der Fall, wenn die durchschnittlichen Besucherzahlen für einen Film dieses Genres überstiegen werden.
Den Abschluss dieses Dreigestirns bildet der künstlerische Erfolg: Von diesem ist zu sprechen, wenn der Film auf Festivals gezeigt wird, oder sogar gewinnt, aber auch wenn er positive Kritiken in anerkannten Medien erhält, oder als kultur-, oder zeitgeschichtlich wertvoll eingestuft wird. Da die genannten Erfolgsfaktoren jedoch, nicht einander bedingen, so auch getrennt voneinander eintreten können, soll das Hauptaugenmerk in der vorliegenden Arbeit auf der ökonomischen Erfolgskomponente liegen, wobei der künstlerische Erfolg und der Publikumserfolg eine eher untergeordnete Rolle spielen.
Im Kulturbereich steht das absatzorientierte Marketing im Mittelpunkt. Ziel sämtlicher Maßnahmen ist es, durch den Verkauf von Eintrittskarten, DVDs oder Copyrights am Markt zu überleben.
Tags:Movie, Filmindustrie, Werbung, Absatzforschung, Marktanalyse, Marktbeobachtung
Vergleich und Interpretation von „Das Urteil“ und „Brief an den Vater“.
Hausarbeit Nr. 32 |
5,190 Wörter (
ca. 13 Seiten ) |
10 Quellen |
2008
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Kafkas literarisches Werk zeichnet sich neben der Darstellung des Grotesken und der Anwendung eines auktorialen Schreibstils dadurch aus, dass es in besonderer Weise von seiner Lebens- und Erfahrungswelt geprägt ist. So ist der Rahmen, in denen Kafka seine grotesken Erzählungen einbettet, meist ein Spiegelbild seiner sozialen und
insbesondere seiner familiären Situation. Dieser Annahme soll in der folgenden Arbeit nachgegangen werden, wobei hierzu zwei Texte hinsichtlich ihres biografischen Gehalts untersucht werden, nämlich die 1913 veröffentlichte Erzählung „Das Urteil“ sowie der 1919 verfasste „Brief an den Vater“. Während es sich bei dem „Urteil“ eindeutig um einen fiktiven Text handelt, dessen Inhalt deutlich Kafkas Hang zum Grotesken erkennen lässt, erweist sich die Einordnung des „Briefs“ als schwierig. Der „Brief an den Vater“ ist weder ein rein fiktives noch ein rein autobiografisches Zeugnis, vielmehr weist er beide Elemente auf. Fest steht, dass beide Texte als besondere Zeugnisse von Kafkas Lebens und Erfahrungswelt angesehen werden können und daher für die Analyse ausgewählt wurden.
Im Folgenden werden zunächst Inhalt und Form beider Texte einzeln vorgestellt, um sie dann miteinander zu vergleichen und biografisch zu interpretieren. Die Interpretation der Texte soll dabei der Leitfrage folgen: Welche biografischen Elemente weisen beide Texte auf bzw. wie werden biografische Elemente in der Literatur verarbeitet?
Outline:
Einleitung
Analyse der Texte „Brief an den Vater“
und „Das Urteil“
„Brief an den Vater“
„Das Urteil“
Interpretation
Der Vater-Sohn-Konflikt
Der Prozesscharakter
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
Der 1919 verfasste und von Max Brod 1952 veröffentlichte „Brief an den Vater“ wird
meist den autobiografischen Schriften Kafkas zugeordnet, zu denen eine
umfangreiche Sammlung an Briefen sowie Tagebucheinträge zählen. Eine solche
Zuordnung kann jedoch durchaus kritisch betrachtet werden und soll in dem Kapitel
zur Form des „Briefes“ erörtert werden. Kafka verfasste den „Brief an den Vater“ im
November 1919 in der nördlich von Prag gelegenen Kleinstadt Schelesen – dort war
Kafka schon zuvor gewesen, um sich von seiner 1917 ausgebrochenen
Lungentuberkulose zu erholen. Dem Aufenthalt in Schelesen im November 1919
ging eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes sowie das Scheitern der
für Anfang November geplanten Hochzeit mit Julie Wohryzek voraus: Die von Kafkas
Vater abgelehnte Heirat (die Braut stammte aus der untersten sozialen Schicht) kam
nicht zustande, da das Paar keine Wohnung finden konnte.3 Das erneute Scheitern
einer geplanten Hochzeit wird oftmals als der eigentliche Anlass für das Verfassen
des „Briefes an den Vater“ 4 angesehen.
Tags:Literatur, Philosophie
Was ist Mode? Erklärung und geschichtlicher Hintergrund + Beispiel einer Designerin unserer Zeit
Hausarbeit Nr. 24 |
850 Wörter (
ca. 2.1 Seiten ) |
0 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Diese Arbeit widmet sich dem Zusammenspiel von Kunst und Mode, stellt anschaulich dar, was man unter dem Begriff ''Mode" versteht und wie sich Mode in der Gesellschaft wiederfindet, heute und damals. Anhand des Bespiels ''Boat People'', der Modelinie von Lisa D, wird beschrieben wie Mode eine Art des Geschichtenerzählens und Kunstform sein kann.
Kunst und Mode arbeiten bei „Boat People“ , der Linie von Lisa D (Elisabeth Prantner) Hand in Hand und ist der Beweis, dass eine gute, stilvolle Zusammenarbeit der beiden Elemente möglich ist.
Es ist der Designerin ein großes Anliegen Geschichten durch die Sprache der Mode zu erzählen und in ihren immer wieder überraschenden Kollektionen scheint ihr das vorbildlich zu gelingen.
Mode ist mit Kunst vereinbar. Es gibt wichtige Unterschiede , doch manchmal kann auch Mode eine Art von Kunst sein. Oft arbeiten Künstler und Modeschöpfer zusammen, was in vorliegender Arbeit anhand von Beispielen aufgezeigt wird. Eine sehr interessante Hausarbeit, die aufzeigt, dass Mode schon immer wichtig war - eben eine Art Ausdrucksform.
Outline:
Lisa D
Mode & Gesellschaft
Mode & Kunst
Lisa D / Boat People
Textauszug
''Etwas wird als Mode bezeichnet, was sich in einem bestimmten Zeitraum bewegt und von einer bestimmten Gruppe als zeitgemäß beurteilt wird. Sie verändert sich, passt sich gegebenenfalls an und wird, um Individualität auszudrücken, als notwendig angesehen. Mode kann auch als Merkmal für Umdenken und Erweiterung der Vorstellungskraft gesehen werden und begleitet unsere Gesellschaft auf Schritt und Tritt.
Schon im Mittelalter galt die Mode als ein wichtiges Merkmal der Standeszugehörigkeit. Jeder Bürger hatte sich daher genau an die gegebenen Vorschriften zu halten.
Auch heute noch ist es möglich an der Kleidung gewisser Menschen festzustellen in welcher sozialen Schicht sie leben. Wohlhabende Leute die sich modebewusst kleiden bevorzugen dabei gewisse Modehäuser, die im 20. Jahrhundert entstanden und die Mode der Jahre teilweise sehr prägten oder immer noch prägen. Chanel, Versace, Gucci und Armani sind einer der bekanntesten unter ihnen.''
Tags:Mode, Design, Fashion
Diese Arbeit zeigt anhand von Beispielen, welche Bedeutung ein strategisch ausgerichtetes Marketing inne hat, das gerade von NPOs meist unterschätzt und sogar als überflüssig erachtet wird.
Hausarbeit Nr. 30 |
5,700 Wörter (
ca. 14.3 Seiten ) |
11 Quellen |
2008
$ 13.95
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Inhaltsangabe
Einige wenige Organisationen haben die Notwendigkeit eines sehr wichtigen Marketingaspekts erkannt, nämlich das der Kommunikationspolitik zuzuordnende Instrument der Öffentlichkeitsarbeit.
Hier ist jedoch die Problematik ersichtlich, dass NPO diese oftmals mit Marketing gleichsetzen, was meist auf Unwissenheit oder Ablehnung des Marketinggedankens beruht. In dieser Arbeit wird davon ausgegangen, dass eine strategische Marketingplanung notwendig ist, um das Überleben von NPO heute zu optimieren, und auch in Zukunft zu sichern. Des weiteren wird aufgezeigt, wie strategisches Marketing in der NPO zu implementieren ist. Um dies zu dokumentieren, wird wie folgt vorgegangen: Im ersten Teil der Arbeit, sollen Begriff und Inhalt des Nonprofit-Marketing erklärt werden, gibt es Parallelen zum klassischen, kommerziellen Marketing, falls dies der Fall ist, lassen sich diese auf das Nonprofit-Marketing adaptieren?
Im weiteren werden wir uns mit der Legitimationsproblematik von Nonprofit-Marketing beschäftigen: Warum besteht die Notwendigkeit für Nonprofit-Marketing, warum lehnen die leitenden Organe dieses oftmals ab?
Ist dieses fundamentale Grundverständnis geschaffen, wollen wir uns dem strategischen Aufbau des Nonprofit-Marketing widmen: Wie sieht die Marketingplanung aus, welche Instrumente sind relevant? Dies soll zunächst theoretisch aufgezeigt werden, im folgenden jedoch am praktischen Beispiel: der Umweltschutzorganisation Greenpeace aufgezeigt werden.
Abschließend werden die errungenen Ergebnisse zusammengefasst, um die eingangs gestellt Frage nach der Notwendigkeit für Nonprofit-Marketing umfassend zu beantworten.
Outline:
Begriffserklärungen
Einleitung
Was ist Non-ProfitMarketing?
Zur Legitimationsproblematik des NPO-Marketing
Besondere Merkmale des Nonprofit-Marketing
Marketingplanung
Marketinginstrumente
Leistungspolitik
Preispolitik
Kommunikationspolitik
Distributionspolitik
Interne Maßnahmen
Externe Maßnahmen
Öffentlichkeitsarbeit
Zielgruppe
Controlling
Ergebnisse
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
Bisher versteht man unter Nonprofit-Marketing, oftmals lediglich den Einsatz kommunikationspolitischer Instrumente wie Presse & Öffentlichkeitsarbeit. Diese stellen zwar einen wichtigen Aspekt des Nonprofit-Marketing dar, ersetzen jedoch keine umfassende Marketingstrategie, sondern repräsentieren einen Teil des Marketing-Mix. Dieser beinhaltet als Ganzes, alle relevanten Instrumente für die erfolgreiche Umsetzung des Marketing, somit weitaus mehr als nur kommunikationspolitsche Maßnahmen: Nonprofit-Marketing ist eine spezifische Denkhaltung. Sie konkretisiert sich in der Analyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle sämtlicher interner und externer Aktivitäten, die durch eine Ausrichtung am Nutzen und den Erwartungen der Anspruchsgruppen, darauf abzielen, die finanziellen, mitarbeiterbezogenen und insbesondere aufgabenbezogenen Ziele der Nonprofit-Organisation zu erreichen. Demzufolge stellt Nonprofit-Marketing ein umfassendes Leitkonzept des Managements, nach Meffert eine übergeordnete Führungsphilosophie dar. In dessen Mittelpunkt steht ein integriertes Marketingkonzept, welches das gesamte Spektrum nicht-kommerzieller Organisationen beinhaltet und alle Anspruchsgruppen berücksichtigt. Vergleicht man nun die folgende Definition von klassischem Profitmarketing, mit der vorherigen des Nonprofit-Marketing lässt sich ein Unterschied in der Marketing-Philosophie ausmachen.
Tags:Greenpeace, Non-Profit-Organisation, Werbung, Kommunikation, Marktanalyse, Marktbeobachtung
In dieser Arbeit wird die Filmmusik von Komponist James Horner des Films Titanic untersucht.
Hausarbeit Nr. 70 |
1,450 Wörter (
ca. 3.6 Seiten ) |
7 Quellen |
2007
$ 4.95
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Inhaltsangabe
Titanic, gedreht zwischen 1995 und 1997 unter der Regie von James Cameron, ist bis heute mit Abstand der weltweit erfolgreichste Film aller Zeiten. Auch der separat als CD erhältliche Soundtrack stellt mit über 28 Millionen verkauften Exemplaren einen Rekord für instrumentale Filmmusik dar. Verantwortlich hierfür war der amerikanische Komponist James Horner, der bereits 1986 bei Aliens mit Cameron zusammenarbeitete und spätestens seit damals zu den fixen Größen Hollywoods zählt. Für die beste Filmmusik und den besten Song („My Heart Will Go On“) wurde er jeweils sowohl mit dem Oscar als auch dem Golden Globe ausgezeichnet.
Outline:
Einleitung
Thematik des FIlms
Filmmusik
Quellen
Textauszug
Im Vordergrund behandelt Titanic eine durch die Klassengesellschaft behinderte Romanze zwischen zwei jungen Amerikanern während einer Überseefahrt in die Heimat, die nicht nur für ihre Liebe sondern auch ums Überleben kämpfen, denn der bis dato größte und luxuriöseste Dampfer der britischen White Star Line sinkt am 15. April 1912 nach Kontakt mit einem Eisberg auf den Grund des Atlantik. Die originale Filmmusik spricht zum Teil eine deutlich andere Sprache – warum?
Abgesehen davon, dass das Schiff hauptsächlich von irischen Händen in Irland gebaut wurde, beleuchtet Regisseur und Drehbuchautor James Cameron neben den „Schönen und Reichen“ auch das Schicksal jener Passagiere, aus deren Kreise (neben der Crew) prozentuell die meisten ihr Leben lassen mussten: die europäischen Immigranten – etwa ein Viertel davon aus Irland.
Tags:Filmmusik, Kunst, Cinema, Hollywood
In dieser Hausarbeit geht es darum die Unterschiede, Vorteile und Nachteile von Plugins im Vergleich zu dem Outboard herauszuarbeiten.
Hausarbeit Nr. 81 |
2,680 Wörter (
ca. 6.7 Seiten ) |
12 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Plugins können Outboard nicht einfach ersetzen, solange Produzenten aufgrund von Verfügbarkeit, Philisophie und Vorlieben eher die Hardware bevorzugen. Als autonome Tools, also nicht als Ersatz für ein ganz bestimmtes Outboard-Gerät, steigt der Beliebtheitsgrad von Software-Erweiterungen auch bei jungen professionellen Produzenten – so genannte Bedroom-Producer sind durch Platzersparnis, Preis und Verfügbarkeit ohnehin meist großteils auf Bits und Bytes angewiesen.
Möglicherweise gibt es folgende Tendenzen: Je jünger der Produzent oder Engineer, desto eher ist er Plugins gewöhnt oder ihnen gegenüber aufgeschlossen. Je elektronischer die Musik, desto mehr Software wird in der Produktion eingesetzt. Ein Ende einer friedlichen aber kontroversiellen Koexistenz ist also noch nicht abzusehen.
Outline:
Grundlegendes
Was ist ein Plugin?
Wie simuliert ein Plugin?
Sampling
Physical Modelling Synthesis
Softwaresimulation elektrischer Bauteile
Digitale Klangerzeugung
Faltung
Formate
VST
AU
DX
RTAS / TDM
DSSI / LADSPA
Handling
Klang
Verfügbarkeit & Einsatz
Plugin-Hosts
Liquid Mix
Kore
Zitate & Kritik
Fazit
Bildanhang
Quellenverzeichnis
Textauszug
''Hier finden wir das gleiche Prinzip wie in der Outboard-Konstruktion, lediglich eine „Übersetzung“ ist notwendig. Dennoch entstehen während dieser Transaktion merkbare Differenzen (vergleiche Yamahas DX7 mit Native Instruments FM7, Abb.4-5). Allerdings gibt es auch bei zwei baugleichen Outboard Geräten bereits klangliche Unterschiede, sodass man sich besser nicht auf einen Standard konzentriert (wer bestimmt diesen Standard überhaupt?), sondern daran festhält, was man hat, und damit bestmöglich arbeitet. So sind meines Erachtens sowohl DX7 als auch FM7 hervorragend klingende Instrumente, die einander – sollte entweder das Gerät oder das Plugin nicht zufrieden stellen – wunderbar ergänzen können.''
Tags:Musikproduktion, Musik, Software, Technik, Hardware
Gedichtinterpretation eines Gedichts von Heinrich Heine und dessen Biographie
Hausarbeit Nr. 7 |
770 Wörter (
ca. 1.9 Seiten ) |
1 Quelle |
2008
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit wird zunächst und übersichtlich das Gedicht interpretiert. Zwei Arten von Ratten werden als zwei Sorten Menschen im Kommunismus verglichen und deren Verhalten beschrieben. Am Ende der Interpretation wird der Kommunismus dem demokratischen System gegenüber gestellt.
Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem Leben des Heinrich Heine, Sohn eines unbemittelten jüdischen Kaufmanns, in einer übersichtlichen Biographie wiedergegeben, anhand prägender Ereignisse und Stationen seines Lebens.
Im dritten Teil der Arbeit wird die Bedeutung des Dichters Heine beschrieben, immerhin einem der bedeutendsten Journalisten und weltberühmter Lyriker.
Outline:
Gedichtinterpretation
Sein Leben in schnelle Zügen
Bedeutung für uns
Textauszug
Bedeutung für uns:
• er war der große Dichter des revolutionären, demokratischen Deutschlands
• größter deutscher Lyriker des 19. Jh. und bedeutende Gestalt der deutschen revolutionären Demokratie
• hervorragender Prosaschriftsteller, Essayist und Publizist
• Heine schaffte es in seinen besten Werken, die volksverbundenen, klassischen und romantischen Traditionen der deutschen
Literatur unter den Bedingungen seiner Zeit wiederzugeben
Tags:Dichter, Lyriker, Prosa, Schriftsteller, Journalist, Heinrich, Heine, Philosophie