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Baudelaire, A une passante


Nr. 162
Baudelaire, A une passante
Hausarbeit, die sich einer eingehenden Analyse des Gedichtes "A une passante" von Charles Baudelaire annimmt.
4,810 Wörter (ca. 12 Seiten) | 16 Quellen | 2009


Inhaltsangabe:

Das zu bearbeitende Werk „A une passante“ entstammt Les Fleurs du Mal, dem Hauptwerk Charles Baudelaires, das 1857 sowie – in einer überarbeiteten Fassung – 1861 erschien und insgesamt 129 Gedichte enthält, von denen keines datiert ist. Es kreist primär um den Themenkomplex der „Verzweiflung, Lähmung, [des] fiebrigen Aufschwung[es] ins Irreale, [der] Todessehnsucht, [der] morbide[n] Reizspiele“. Die dem Gedichtband innewohnende Struktur ist dialektischer Natur, einer Einteilung in folgende sechs Zyklen unterworfen, die logisch aufeinander aufbauen und hier erläutert werden.

1. Situierung des Textes
2. Inhaltlich Dimension
2.1. Vorläufige Aussage des Gedichtes
2.2. Liebeskonzeption
2.2.1. Petrarkismus
2.2.2. Dekadente Erotik
2.2.3. Weltverhältnis
3. Makrostruktur des Textes
3.1. Textsegmentierung
3.2. Isotopien
3.2.1. Tod
3.2.2. Rausch
3.2.3. Unbeweglichkeit
3.2.4. Beweglichkeit
3.2.5. Sehvermögen
4. Sprachliche Mikrostruktur
4.1. Syntaktische Ebene
4.2. Phonische Ebene
4.3. Stilistische Ebene
4.4. Semantische Ebene
5. Zusammenfassende Gesamtbeurteilung

Aus der Arbeit:

Im ersten Zyklus « Spleen et Idéal » streicht Baudelaire die Zweischneidigkeit des menschlichen Wesens heraus. Es geht um „den Kontrakt zwischen Aufschwung und Absturz“ . Der darauffolgende Zyklus « Tableaux parisien » befasst sich mit dem „Versuch eines Ausweichens in die äußere Welt der Großstadt“ und trägt über weite Teile hinweg Züge von Ekphrasis, sprich: poetischer Bildbeschreibung. An diesen schließt sich « Le Vin » an, der „den versuchten Ausbruch in das künstliche Paradies“ zum Gegenstand hat, welcher in die Gruppe « Fleurs du mal » mündet, in der „die Faszination des Zerstörenden“ die Oberhand gewinnt. Die beiden sich daraus entspinnenden Sektionen lauten « Révolte », worin „der höhnende Aufruhr gegen Gott“ Ausdruck findet, sowie « La Mort », das den Versuch beschreibt, „Ruhe im Tod zu finden“ . Da « A une passante » den « Tableaux parisiens » angehört, rückt dieser Zyklus in den Fokus der Untersuchung. Er besteht aus 18 Gedichten und weist, für sich allein genommen, einen ebenso dialektischen Charakter auf, wie er dem Gedichtband in seiner Gesamtheit zu Eigen ist. Dies lässt sich daraus ersehen, dass mit dem Eingangsgedicht « Paysage » der Rahmen für sämtliche geschilderte Geschehnisse, Beobachtungen und Traumsequenzen bis hin zu « Le crépuscule du matin » geschaffen wird.

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