Der blinde Geronimo und sein Bruder - Arthur Schnitzler
Der blinde Geronimo und sein Bruder
Arthur Schnitzler
1,074 Wörter (
ca. 2.7 Seiten) |
0 Quellen |
2011
Published on: 16.08.2011
Inhaltsangabe:
Arthur Schnitzler wählt die auktoriale Erzählweise, die Informationen werden hier nachgetragen, er weiß über die Geschichte von Anfang bis zum Ende Bescheid. Auf der Seite 59 wechselt er in die personale Erzählform, hier arbeitet er mit zeitdeckenden Mitteln und wendet die erlebte Rede an.
Aus der Arbeit:
Der blinde Geronimo und sein Bruder
Arthur Schnitzler
Der Schriftsteller beginnt seine Erzaehlung mitten im Geschehen - medias in res.
Arthur Schnitzler waehlt die auktoriale Erzaehlweise, die Informationen werden hier nachgetragen, er weiss ueber die Geschichte von Anfang bis zum Ende Bescheid. Auf der Seite 59 wechselt er in die personale Erzaehlform, hier arbeitet er mit zeitdeckenden Mitteln und wendet die erlebte Rede an.
In einer Rueckblendung holt der Erzaehler Abschnitte aus der Zeit vor dem Erzaehlverlauf nach. Schnitzler blendet die Kindheit der beiden Geschwister ein, er gibt den Lesern Einblicke in das Wirtshaus und deren Besuchern und AngestelltInnen. Er nennt den Ort der Handlung (Suedtirol). Weiters arbeitet Schnitzler mit der Vorausdeutung, z.B. sieht der Arzt die vollstaendige Erblindung Geronimos voraus.
Die Geschichte des blinden Geronimo handelt in den Sommermonaten und im Herbst. Teilweise passieren die Geschehnisse im Wirtshaus in der Nacht (Diebstahl der Geldboerse).
Ein Tempuswechsel beginnt mit dem ersten Verb in Praesens, .... Die Tuer schliesst nicht - er braucht jetzt nur Mut - ja, und Glueck!
Schnitzler setzt viele Verben der Wahrnehmung, wie z.B. Er lugt ins Zimmer... Er horcht auf...