Einloggen Registrieren
 
Academische Arbeiten weltweit publizieren und finden
Warum AcaDemon.DE? Arbeiten erwerben Publish Your Papers for Resale


Einführung in die Philosophie der Moderne

Nr. 134
In dieser Arbeit geht es um den nominalistischen Materialismus Hobbes vor dem Hintergrund platonisch-idealistischer Tradition. Die geistesgeschichtliche und realhistorischen Voraussetzungen für die Herausbildung des neuzeitlichen Rationalismus.
2,000 Wörter (ca. 5 Seiten) | 0 Quellen | 2004
Published on: 26.07.2009

Inhaltsangabe:

Der Mensch ist ein zum Zusammenleben geneigtes und geeignetes Lebewesen, so hatte es Aristoteles gelehrt. Der politische Diskurs der Neuzeit setzt anders an. Es beurteilt die menschlichen Dinge nüchtern und illusionslos und blickt eher skeptisch auf das politische Kräftespiel der oft unmoralischen Wirklichkeit. Eine neue Sicht der Dinge erzwingt auch frische Problemlösungen. Weil u.a. eine Begründung des Politischen im Blick auf eine ideale Seinsordnung (wie bei Platon, z.B.) mehr plausibel erscheint, versuchen Theoretiker der Neuzeit den Staat durch Konstruktionen rationaler Art, nämlich durch Vertragstheorien, zu begründen.

Aus der Arbeit:

So behauptete Platon, die Menschen und die Welt, bzw. das Sein schlechthin, seien – im ethisch/moralischen Sinn im Prinzip gut. (Womit er aber nicht behauptete, dass Welt und Menschen tatsächlich gut seien.) Die Idee des Guten sei die oberste Idee, die Idee der Ideen. Während es zu allen anderen Ideen immer die entgegen gesetzte Idee gebe - Dialektik -, gebe es zur Idee des Guten keine Entgegensetzung. Eine Idee des Schlechten existiere nicht. Das Schlechte sei ein Nichtseiendes, immer nur ein Fehlen des Guten. Und weil die Welt im Prinzip gut sei, könne sie auch in der Realität gut sein. Die Menschen müssten sich nur auf das Gute besinnen, dann würden sie es praktizieren. Platon kritisierte die in den griechischen Stadt-Staaten seiner Zeit bestehenden politischen und gesellschaftlichen Ordnungen und lehnte sowohl die Demokratie (Herrschaft Vieler), die Oligarchie (Herrschaft Weniger) und die Tyrannis (Herrschaft eines Einzelnen) ab. Er entwarf das Bild eines idealen Zukunftsstaates, in dem durch Auslese von Kindheit an und ohne ererbte Vorrechte die Besten zu Philosophenkönigen werden, während die Masse des Volkes von jeder Herrschaft und von jeder Mitbestimmung in religiösen und kulturellen Fragen ausgeschlossen bleibt.

ACHTUNG:

Ihr Browser unterstützt keine Cookies aktiviert haben.

Unser Einkaufswagen wird nicht richtig funktionieren.

Downloadable version: $ 5.95
DEM WARENKORB HINZUFÜGEN »
You will be able to download, read and edit this file once you buy this document
Warenkorb
Währung:
AcaDemon.com is that one place
Seller

rodja AT
Publisher Since:
11.07.2009
Explore AcaDemon
Seller Assistance
Share Our Success
Social
Google Plus Page YouTube Channel Podcasts on iTunes