Gesundheits- und Präventivprojekt im Kindergarten
Ein physiotherapeutisches Projekt, im Kindergarten durchgeführt, zur Verbesserung der Motorik ausgewählter Kinder.
2,192 Wörter (
ca. 5.5 Seiten) |
6 Quellen |
2010
Published on: 29.10.2010
Inhaltsangabe:
Ein physiotherapeutisches Projekt, das im Kindergarten durchgeführt wurde und zur Gesundheitsförderung und -prävention dient. Dabei wurden von den Erziehern motorisch auffällige Kinder ausgewählt und für das Projekt vorgeschlagen. Diese Kinder wurden befundet und erhielten ein ausgewähltes, passendes Programm zur Entfaltung ihrer Motorik.
Einleitung
1 Äußere Bedingungen: Settingansatz und Zielgruppe
2 Grob- und Feinziele
3 Gesundheits- und Präventivmodell und ICF
4 Inhaltlicher Aufbau
5 Realisierbarkeit des Projekts
6 Schlussbetrachtung
Quellenverzeichnis
Aus der Arbeit:
Aus physiotherapeutischer Sicht ist es günstig, wenn der Mensch schon in frühen Jahren ein gutes Körpergefühl entwickelt, um seinen Körper kennenzulernen und zu verstehen und auf seine Bedürfnisse einzugehen.
In dem pediatrischen Schulprojekt fiel auf, dass einige Kinder leichte motorische Defizite haben, die eventuell zu späteren Störungen im Bewegungsapparat führen könnten. Daraus entstehen die groben physiotherapeutischen Ziele für das Kindergartenprojekt, wie mehr Bewegung im Alltag, Wahrnehmung für Neues, kindgerechte Unterstützung beim motorischen Erproben und Ausprobieren, Schulung des Gleichgewichts und der Koordination und die Förderung der kindlichen Interaktion in der Gruppe und im Alltag.
Mit dem motorischen Erproben erlernen die Kinder, wofür sie den Körper einsetzen können sowie ihre Ressourcen sinnvoll und effizient zu nutzen und voll auszuschöpfen.
Allgemein gesundheitsfördernde Ziele sind die Stärkung der Resilienzfaktoren (personale Ressourcen) und die Stärkung der Schutzfaktoren (SAR-Modell).
Mit diesen Grobzielen sollen die Kinder Sicherheit in der Umwelt gewinnen und Selbstwertgefühl in der Interaktion mit der Gesellschaft und für das eigene Ich erlernen.
Die Feinziele und primärpräventiven Ziele für die Kinder sind die Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, wie Werfen und verschiedene Ballspiele, Fangen und verschiedene Rennspiele, Balancieren auf unterschiedlichen Untergründen sowie in verschiedenen Höhen, Klettern und Springen und die Schulung des Vertrauens beim Spielen untereinander. Vorbereitend auf die Schule werden die Auge-Hand-Koordination und die Konzentration bei alltäglichen Tätigkeiten spielerisch geübt.