Hochsprung - Geschichte und Techniken
Hochsprung - Geschichte und Techniken
Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung des Hochsprungs, wichtigen Ereignissen der Geschichte und mit bekannten Hochspringerinnen und Hochspringern.
3,498 Wörter (ca. 8.7 Seiten) |
17 Quellen |
2010
Inhaltsangabe:
Der Verfasser gibt zu allererst einen kleinen, zeitlich gegliederten Überblick über die Geschichte der gesamten Leichtathletik und der des Hochsprungs. Zudem werden einige Informationen zu bekannten Springerinnen und Springern aufgeführt. Hauptaugenmerk in dieser Arbeit liegt jedoch auf der Durchführung der verschiedenen Hochsprungtechniken und deren Voraussetzungen.
1. Einleitung S. 3
2. Überblick über die Leichtathletik
2.1 Von der Antike zur Gegenwart S. 3-5
2.2 Verschiedene Disziplinen S. 5
3. Geschichtliche Entwicklung des Hochsprungs
3.1 Grober Überblick der Hochsprungentwicklung S. 5+6
3.2 Bekannte Hochspringer/Innen und deren Rekorde S. 6+7
4. Techniken und physikalische Grundlagen
4.1 Bedeutung des Körperschwerpunkts S. 7+8
4.2 Hocksprung S. 8
4.3 Schersprung S. 8+9
4.4 Straddle S. 9+10
4.5 Fosbury Flop S. 10-12
5. Fazit S. 12
6. Literaturverzeichnis S. 13+14
7. Abbildungsverzeichnis S. 14
8. Erklärung, dass die Arbeit selbstständig angefertigt wurde
Aus der Arbeit:
Bei den letzten drei Anlaufschritten wird der Körperschwerpunkt abgesenkt. Der vorletzte Schritt wird weit nach vorne gesetzt, um den Körperschwerpunkt noch mehr abzusenken. Die Anlaufgeschwindigkeit sollte nun ca. 4 m/s betragen. Der letzte Schritt wird ein bisschen mehr nach rechts bzw. nach links (Linksspringer nach rechts, Rechtsspringer nach links) gesetzt. Beim letzten Schritt ist auch das Tempo etwas
langsamer, als zuvor und der Körper befindet sich in einer Rücklage.
Die Arme und das Schwungbein werden hochgeschleudert. Durch diese
Schwungelemente wird der Körperschwerpunkt beim Absprung deutlich angehoben und die Abfluggeschwindigkeit ist höher, als die Anlaufgeschwindigkeit. Ist man dann in der Luft, versucht der linke Arm zu verhindern, dass man sich mit der Brust zur Latte neigt. Im Gegensatz dazu greift der rechte Arm über die Latte hinüber. Erst wenn sich der gesamte Körper über der Latte befindet, wendet sich die Brust auch
zur Latte hin. Im gleichen Moment greift der rechte Arm aktiv hinab. Dadurch nimmt die Schulterachsenrotation zu. Die Folge davon ist, dass die Beckenachsenrotation abnimmt. So kann der Rumpf abtauchen und das Becken steigt trotzdem noch weiter in die Höhe. Die Matte wird zuerst mit dem rechten Arm erreicht. Man rollt anfangs über diesen und
dann über die Schulter ab, bis schließlich der ganze Körper auf der Matte liegt. Bei dieser Technik liegt der Körperschwerpunkt sehr viel tiefer als bei allen hervorgehenden Techniken. Einige sagen, dass mit dieser Technik, ebenfalls wie beim Flop, erreicht werden kann, dass der Körperschwerpunkt unter der Matte liegt. Allgemein sagt man
jedoch, dass der Körperschwerpunkt ca. 5 cm über der Latte liegt.