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Krisenphasen in Zweierbeziehungen


Nr. 50
Krisenphasen in Zweierbeziehungen
Konflikte, Krisen und Auflösungen von Beziehungen sind zentrale Themen in Zweierbeziehungen. Daher ist das Thema „Krisenphasen in Zweierbeziehungen“ auch, oder vielleicht gerade, in unserer Zeit von besonderer Wichtigkeit.
7,060 Wörter (ca. 17.7 Seiten) | 1 Quelle | 2006


Inhaltsangabe:

Grundlage der Hausarbeit ist das Buch „Soziologie der Zweierbeziehung“ von Karl Lenz, 1998. Anliegen der 20-seitigen Hausarbeit ist, den Weg einer Beziehung von Konflikten der Partner bis zum Ende ihrer Auflösung darzustellen. Im Besonderen geht der Autor auf die Unterscheidung von Konflikt und Krise, Krisenphasen, Gewalt und Phasen der Auflösung ein. Die Hausarbeit ist nicht nur hilfreich fürs Studium, sondern vermittelt zudem einen umfangreichen Einblick über die Verläufe einer Beziehung. Daher ist dieses Hausarbeit auch sehr für „privaten“ Gebrauch und Spaß zu empfehlen.

Outline:

Einleitung
Macht in Zweierbeziehungen
Konflikte in Zweierbeziehungen
Definition Konflikt
Konfliktthemen und -regeln
Konfliktverläufe: Anfänge, Hauptphasen und Beendigung
Anfänge von Konflikten
Hauptphase
Beendigung
Folgen von Konflikten
Krisenphasen einer Zweierbeziehung
Definition Krise
Krisenanfänge
Objektive Veränderungen
Subjektive Veränderungen
Bewältigungsformen
Bewältigungsformen mit konstruktiver Charakter
Bewältigungsformen mit destruktiver Charakter
Gewalt in Zweierbeziehungen
Definition Gewalt
Situative Einbettung und retrospektive Deutung von Gewalt
Sexuelle Gewalt
Auflösungsphase von Zweierbeziehungen
Definition Auflösungsphase
Rollendifferenzierung und Erklärungsbedarf
Der/die Sich-Trennende
Der/die Verlassene
Erklärungsversuche für die Trennung
Das Vier-Phasenmodell der Auflösung von Duck
Plurale Verlaufsmuster in der Auflösungsphase
Die Zeit nach der Trennung
Emotionale Belastungen und Reorganisation des Alltags
Aufgaben und Schwierigkeiten nach der Trennung im Rollenvergleich
Das Ende der Auflösungsphase
Fazit
Literaturverzeichnis

Aus der Arbeit:

„…Mit der Hauptphase beginnt der eigentliche Konflikt. Diese Phase wird auch Kampfphase genannt. Hier ist das Wissen über die Verwundbarkeit des Partners eine „reichhaltige Quelle“, die besonders genutzt wird. Aufgrund des reichhaltigen Wissens über die Schwachstellen der Gegenseite wird eine Strategie im Konfliktverlauf entwickelt. Der Kampf wird aus einem Bereich, in dem man schwach ist, in einen anderen verlagert, in dem man Vorteile gegenüber dem Partner hat. Geschieht diese Phase ohne Anwesenheit von Dritten, geht es oftmals darum, die Identität der anderen Person zu beschädigen, da das Publikum fehlt, von dessen Urteil der Ausgang des Kampfes abhängt. Als Folge des Fehlens von Dritten kommt hinzu, dass die Kontrahenten eine Doppelrolle übernehmen müssen. Sie sind im Konflikt involviert und haben zusätzlich die Aufgabe, über die Einhaltung von Regeln zu wachen…“

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20.03.2009
2004 habe ich mein Abitur bestanden. Seitdem studiere ich Erziehungswissenschaft (Diplom) mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik in Vechta. Zur Zeit befinde ich mich in meinen Diplomprüfungen.
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