Stadtsoziologie: Überwachungskameras in Großstädten
In dieser Arbeit wird auf die besondere Struktur und Sozialökonomie der Städte eingegangen (Chicago School). Neben der Sicherheitspolitik befasse ich mich mit Erfolgen der Überwachung und den Reaktionen der Bevölkerung.
2,620 Wörter (
ca. 6.6 Seiten) |
9 Quellen |
2010
Published on: 05.11.2010
Inhaltsangabe:
Im internationalen Vergleich nimmt Großbritannien die Pionierrolle der öffentlichen Überwachung ein und dient wegen seiner mittlerweile fast flächendeckenden Beobachtung der Stadtzentren auch heute noch vielen anderen Staaten als Vorbild.
In Deutschland greift man seit 1996 auf diese Technologie zurück, die Ausbreitung erfolgt jedoch aufgrund unterschiedlicher Politiken und der Finanzierung langsamer als in Großbritannien.
Trotzdem belegen Beispielzahlen die enorme Dichte der Überwachungssysteme.
0. Einleitung
1. Zentren der Kriminatlität – das Chicagoer Zonenmodell
2. Entwicklung des Überwachungssystems
3. Geplante Wirkung und tatsächliche Erfolge
4. Reaktionen der Bevölkerung
5. Fazit
Aus der Arbeit:
Das Projekt „urban eye“, welches sich seit 2001 mit der Überwachung der sechs europäischen Hauptstädte Wien, Kopenhagen, Berlin, Budapest, Oslo und Madrid beschäftigt hat seinen Sitz in Berlin, wobei sowohl die Mitarbeiter als auch der Internetauftritt international sind. Betrachtet man die aktuelle Zusammensetzung des Bundestages in Zusammenhang mit der Meinung der Parteien zur Videoüberwachung lässt sich schlussfolgern, dass ein weiterer Ausbau sehr wahrscheinlich ist, da die CDU (in der Statistik jedoch gemeinsam mit der CSU genannt) sich am stärksten für das System ausspricht, wohingegen die strikten Gegner SPD, Grüne und Die Linke lediglich in der Opposition sitzen.