Was ist Mode? Erklärung und geschichtlicher Hintergrund + Beispiel einer Designerin unserer Zeit
Hausarbeit Nr. 24 |
850 Wörter (
ca. 2.1 Seiten ) |
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2008
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Inhaltsangabe
Diese Arbeit widmet sich dem Zusammenspiel von Kunst und Mode, stellt anschaulich dar, was man unter dem Begriff ''Mode" versteht und wie sich Mode in der Gesellschaft wiederfindet, heute und damals. Anhand des Bespiels ''Boat People'', der Modelinie von Lisa D, wird beschrieben wie Mode eine Art des Geschichtenerzählens und Kunstform sein kann.
Kunst und Mode arbeiten bei „Boat People“ , der Linie von Lisa D (Elisabeth Prantner) Hand in Hand und ist der Beweis, dass eine gute, stilvolle Zusammenarbeit der beiden Elemente möglich ist.
Es ist der Designerin ein großes Anliegen Geschichten durch die Sprache der Mode zu erzählen und in ihren immer wieder überraschenden Kollektionen scheint ihr das vorbildlich zu gelingen.
Mode ist mit Kunst vereinbar. Es gibt wichtige Unterschiede , doch manchmal kann auch Mode eine Art von Kunst sein. Oft arbeiten Künstler und Modeschöpfer zusammen, was in vorliegender Arbeit anhand von Beispielen aufgezeigt wird. Eine sehr interessante Hausarbeit, die aufzeigt, dass Mode schon immer wichtig war - eben eine Art Ausdrucksform.
Outline:
Lisa D
Mode & Gesellschaft
Mode & Kunst
Lisa D / Boat People
Textauszug
''Etwas wird als Mode bezeichnet, was sich in einem bestimmten Zeitraum bewegt und von einer bestimmten Gruppe als zeitgemäß beurteilt wird. Sie verändert sich, passt sich gegebenenfalls an und wird, um Individualität auszudrücken, als notwendig angesehen. Mode kann auch als Merkmal für Umdenken und Erweiterung der Vorstellungskraft gesehen werden und begleitet unsere Gesellschaft auf Schritt und Tritt.
Schon im Mittelalter galt die Mode als ein wichtiges Merkmal der Standeszugehörigkeit. Jeder Bürger hatte sich daher genau an die gegebenen Vorschriften zu halten.
Auch heute noch ist es möglich an der Kleidung gewisser Menschen festzustellen in welcher sozialen Schicht sie leben. Wohlhabende Leute die sich modebewusst kleiden bevorzugen dabei gewisse Modehäuser, die im 20. Jahrhundert entstanden und die Mode der Jahre teilweise sehr prägten oder immer noch prägen. Chanel, Versace, Gucci und Armani sind einer der bekanntesten unter ihnen.''
Tags:Mode, Design, Fashion
Boal versucht mit seinen Methoden die seiner Meinung nach zu oft existierende Trennung des aktiven Spielers und dem passiven Zuschauer aufzuheben. In solch einer Zuschauerposition ist man vom Handeln ausgeschlossen und somit der Unterdrückte.
Das oberst
Seminararbeit Nr. 43 |
1,820 Wörter (
ca. 4.6 Seiten ) |
6 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Diese Seminararbeit behandelt das Thema „Theater der Unterdrückten in Europa“, entwickelt in und eigentlich auch für Brasilien. Kann solch eine „exotische“ Theaterpraxis auch bei uns in Europa erfolgreich eingesetzt werden?
Zu Beginn geht der Autor kurz auf Augusto Boals Theaterbild ein, um das Thema auch vollständig beleuchten zu können: Was ist für ihn Theater, was ist wichtig beim Theater der Unterdrückten, was macht es aus?
Danach wird auf die Anfänge des Theaters der Unterdrückten in Europa eingegangen. Seine Anfänge in Paris, die Gründung des europäischen Zentrums und die daraus entstehenden Entwicklungen.
Der nächste Punkt wird dann die Anwendungsbereiche in Europa sein. Diese hat der Autor in fünf Punkte gegliedert: Therapie, pädagogischer Bereich, politische Ausdrucksform, Theaterszene und Workshops. Wobei er hauptsächlich auf folgende Fragen eingehen wird: Wie stark und gut kann das Theater der Unterdrückten in diesen Bereichen angewendet werden?
Der letzte Punkt der Arbeit werden die Probleme bei der Umsetzung des Theaters der Unterdrückten in Europa als Thema haben: Was sind die häufigsten Kritikpunkte und warum?
Outline:
Einleitung
Theater der Unterdrückten
Anfänge und Etablierung in Europa
Anwendungsbereiche
Probleme
Schluss
Literaturverzeichnis
Textauszug
Er fordert, die Trennung vom aktiven Spieler und vom passiven Zuschauer aufzuheben. Das so genannte Subjekt- Objekt- Verhältnis müsse abgeschafft werden. Dieses Verhältnis könnte man zum Beispiel mit dem Lehrer- Schüler- Verhältnis vergleichen. Der Lehrer ist somit das Subjekt des Lernprozesses, wohingegen die Schüler nur die Objekte sind.
Die Zuschauersituation ist für Boal die Gleiche wie die des Schülers, nämlich jene, die vom Handeln ausgeschlossen wurde und somit die des Unterdrückten.
Für ihn sind alle Menschen Schauspieler, die in einer Rolle handeln. In manchen Vorträgen ersetzt Boal sogar den Begriff 'actor' durch den Begriff 'person'.
„So ist das Theater zwar der Beruf nur einiger weniger, der Schauspieler; aber es sind alle Menschen dazu berufen, denn alle bedienen sich theatraler Mittel.“
Tags:Therapie, Pädagogischer Bereich, Politische Aktionsform, Theaterszene, Workshops
Anhand dieser Powerpoint-Präsentation wird ein Überblick über Alberto Giacomettis Leben und Werk vermittelt.
Bewertet wurde die Ausarbeitung mit "sehr gut".
Referat Nr. 211 |
600 Wörter (
ca. 1.5 Seiten ) |
13 Quellen |
2010
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Inhaltsangabe
Themeninhalte sind folgende:
1) Einleitung
2) Biografie
3) Giacomettis Kunst
3.1) Frühe Schaffensphase
3.2) Surrealismus
3.3) Eigene Stilentwicklung / Verhältnis Figur - Raum
4)Ähnlichkeiten mit anderen Künstlern und Einflüsse
4.1) Ähnlichkeiten zu Louise Bourgeois
4.2) Ähnlichkeiten zu Max Ernst
4.3) Einflüsse der Naturvölker auf Giacomettis Werke
5) Fazit
6) Quellenangaben
Textauszug
-Schweizer Maler, Bildhauer, Grafiker
-vielseitig
-durch Plastiken weltberühmt
-Urthema = Figur, isoliert oder in Beziehung stehend mit anderen
-Lebensunterhalt durch Ausstattungsarbeiten
Tags:Künstler, Alberto, Giacometti, Kunst, Figur, Surrealismus, Louise Bourgeois, Max Ernst, le main, cube, le nez
Bildbeschreibung - ein Gemälde in zwei Versionen
Referat Nr. 22 |
1,490 Wörter (
ca. 3.7 Seiten ) |
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2008
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Inhaltsangabe
Im Referat geht es um die beiden Bilder „las meninas“. Einmal in der Originalversion von „Diego Velázquez“ und in der überarbeiteten Version von Pablo Picasso.
Das Projekt die beiden Versionen zu vergleichen ist sehr interessant. Man bekommt ein Gefühl für die unterschiedlichen Kunstepochen, in denen die Bilder entstanden sind. Das Bild enthält sehr viele Details, die man auf verschiedenste Weise interpretieren kann. Es ist interessant zu sehen, wie Picasso und Velàzques mit Farbe und Pinsel umgehen und die gleiche Thematik bearbeiten. Man erkennt sehr schön, dass die Künstler nicht nur mit verschiedener Technik gemalt, sondern auch in verschiedenen Zeiten gelebt haben.
Outline
Einleitung
Diego Velàzquez
Barock
Das Bild „las meninas“
Weitere Werke
Picasso
Analytischer Kubismus
Das Bild „las meninas“ in der Version von Pablo Picasso
Weitere Werke
Textauszug
''Diego Rodrìguez de Silva Velàzquez wurde im Juni 1599 in Sevilla geboren. Er gehörte zu den wichtigsten Porträtmalern seiner Zeit und arbeitete am Hof des spanischen Königs Philipp IV. Als Kind lernte Velàzquez Sprachen und Philosophie.
Im Alter von etwa zehn Jahren begann er eine Lehre bei dem Maler Francisco Herrera. Ab dem 1 Dezember 1960 wechselte er zu dem Maler Francisco Pacheco del Rio. Dort blieb er fünf Jahre lang und lernte den Einsatz von Proportion und Perspektive. Weiters studierte er während seiner Lehre Werke von Caravaggio die ihn wesentlich in seiner Arbeit beeinflussten.
Seit 1918 arbeitete Velàzquez selbständig und nahm sich die Natur als Vorbild für seine Werke. Desweiteren malte er Bodegònes. Als Bodegònes werden Portraits mit Stillleben und Küchenstücken bezeichnet. Velàzquez Arbeiten zeichnen sich durch starke Kontraste mit hellen und dunklen Farben aus und brachten ihm bald einen guten Ruf in Sevilla ein.
1622 begab sich Velàzquez nach Madrid und wurde am spanischen Hof aufgenommen. Dort fertigte er bis zu seinem Tod 1660 unzählige Werke des gesamten Hofes her und machte zwei Italienreisen von denen er maßgeblich beeinflusst wurde.''
Tags:Pablo, Picasso, Barock, Kubismus
Bildbeschreibung des Gemäldes “Klosterfriedhof im Schnee” von Caspar David Friedrich
Referat Nr. 3 |
1,050 Wörter (
ca. 2.6 Seiten ) |
4 Quellen |
2006
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit wird das Gemälde „Klosterfriedhof im Schnee“ von Caspar David Friedrich behandelt, das 1819 zur Zeit der Romantik entstand. Das Gemälde wird explizit beschrieben und gedeutet. Darauf folgt die Biographie des Künstlers Caspar David Friedrich, dessen Malstil die Romantische Epoche bedeutend geprägt hat. Im dritten Teil der Arbeit wird auf die spezifischen Merkmale der Kunst der Romantik eingegangen und dem Klassizismus gegenübergestellt
„Klosterfriedhof im Schnee“ Bildbeschreibung
„Klosterfriedhof im Schnee“ Deutung des Bildes
Caspar David Friedrichs Biografie
Kunst der Romantik
Quellenverzeichnis
Textauszug
"Auffällig beim ersten Blick des Betrachters auf das Bild, ist die offensichtlich zu erkennende Bedrohung, die von der Umgebung und vor allem den anscheinend toten Bäumen auf die Ruine des Klosters eingeht. Durch die Helligkeit des Himmels hinter dem Fenster der Ruine und durch die im Kontrast dazu dunklen, teilweise schwarzen Bäume im Vordergrund des Bildes und um die Ruine herum, scheint der Eingang des Gebäudes fast so wie das Tor in eine andere Welt. Von dem ganzen Bild geht eine mystische Atmosphäre, geprägt von Zerstörung, Bedrohung, Zerfall und Tod, aus. Die Leute, die über den Friedhof die Ruine betreten, sind nur als schwarze Gestalten zu erkennen. Weder sind die Gesichter zu erkennen, noch kann man den Unterschied zwischen Mann und Frau sehen. Die Menschen gehen aus der Richtung des Betrachters in die Ruine, das heißt sie kehren dem Betrachter den Rücken zu. Sie scheinen somit an einen fernen, nicht zu deutenden Ort (eine andere Welt) zu gehen. Durch die klare Differenz zwischen der Helligkeit und des mittleren Teiles und des Himmels und der Dunkelheit ringsherum scheint der Ort hinter dem zerfallendem Gebäude eine Art Erlösung und Ort der Hoffnung zu sein.''
Tags:Epochen, der, Kunst, Romantik, Kasper, David, Friedrich, Gemälde, Bildbeschreibung
In dieser Arbeit geht es um den Lebensweg von Beaumarcharis und sein weltberühmtes Stück "Die Hochzeit des Figaro".
Seminararbeit Nr. 92 |
3,100 Wörter (
ca. 7.8 Seiten ) |
8 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Der Autor erzählt zuerst aus dem sehr interessanten Leben des Beaumarcharis. Danach geht er ausführlich auf Inhalt, Figuren und Struktur des Stückes "Die Hochzeit des Figaro" ein, welches primär sechs Figurenkonstellationen behandelt. Außerdem ist das Stück durch eine sehr große Anzahl von 92 Szenen, von hohem Tempo und zahlreichen Verwicklungen geprägt. Fakt ist, dass sich zwischen dem Autor und seiner Hauptfigur Parallelen ziehen lassen, die beide den dritten Stand des 18. Jahrhunderts charakterisieren.
Im weiteren Teil der Arbeit wird das Stück gesellschaftskritisch betrachtet, die Intermedialität im Stück behandelt und zum Schluß ein Verleich mit ''Le nozze di Figaro" angestellt, denn der italienische Opernlibrettist Lorenzo Da Ponte änderte nur ein paar Jahre nach der Komödie ''Le mariage de Figaro'' das Werk des Franzosen in ein Libretto für Mozart um.
Outline:
Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
La folle journée ou le mariage de Figaro
Inhalt, Figuren und Struktur
Die Figur des Figaro
Gesellschaftskritik
Intermedialität in Le mariage de Figaro
Begriffsdefinition
Intermedialität im Stück
Le nozze di Figaro
Bibliographie
Textauszug
Nun zum Inhalt von Le mariage de Figaro:
Das Stück beginnt am Morgen des Hochzeitstages von Figaro, dem Kammerdiener des Grafen Almaviva, der die Zofe der Gräfin, Suzanne, heiraten möchte.
Vor der Hochzeit muss Figaro erfahren, dass der Graf das Recht der ersten Nacht bei Suzanne ausnützen möchte. Gleichzeitig drängt Marceline den Kammerdiener ein altes Eheversprechen einzuhalten während der naive junge Page Chérubin mit allen weiblichen Wesen flirtet. Durch zahlreiche Intrigen, die ineinander übergehen und sich ständig durch neue Versteckspielchen verändern steht am Ende der Graf als Blamierter da und muss sich vor seiner Frau entschuldigen. Marceline und der Arzt Bartholo finden in Figaro ihren verlorenen Sohn wieder und letztendlich kann der Kammerdiener seine geliebte Suzanne heiraten.
Das Stück weist eine relative konzentrierte Exposition auf und wahrt großteils die Einheit des Ortes und der Zeit. Dadurch erinnert das Werk an die klassische Tradition, auch wenn die Einheit der Handlung eher ignoriert wird.
Die Spannung des Stücks gestaltet sich durch die Vorbereitungen auf Intrigen und dem Kräftemessen zwischen den einzelnen Figuren.
Auffallend ist, dass oft Bauern und Diener auftreten um das Volk zu repräsentieren. „Da diese Vertreter des dritten Standes von Figaro in seinem Kampf gegen die willkürlich und heimlich wieder aufgenommenen Privilegien des Grafen als Zeugen und womöglich zur Revolte aufgerufen sind, stellen sie ein Stück Öffentlichkeit dar, deren neue Macht von Figaro und von seinem Schöpfer Beaumarchais erkannt wird.“
Tags:Theater, Oper, klassische Musik
Diese Arbeit handelt primär von der Kollision zwischen den Ansichten des Thrasymachos und Sokrates, dem Menschen als Maß aller Dinge und der Welt als Maß für den Menschen.
Seminararbeit Nr. 66 |
6,320 Wörter (
ca. 15.8 Seiten ) |
9 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Nach einer kurzen Einleitung in die Rahmenbedingungen wird der Hauptteil dieser Arbeit aus einem Close-Reading des ersten Buches der Politeia bestehen. Dieses Buch wird oft als Thrasymachos zu den Frühdialogen gezählt, welcher dann in der mittleren Schaffensphase Platons eine Ergänzung um die Bücher zwei bis zehn erhielt und zu Platons umfangreichsten Werk wurde. Der Thrasymachos fixiert aber schon die wichtigsten Ecksteine des zu durchwandernden Gebietes auf sehr interessante Weise. Diese werden auch den späteren Verlauf der Diskussion beherrschen. Durch neuere Forschungsergebnisse vertreten einige Philologen nun die Ansicht, dass es diese große zeitliche Lücke zwischen dem Thrasymachos und dem Rest der Politeia gar nicht gab.
Die frühen Dialoge – wie vielleicht der Thrasymachos – kreisen vor allem um die Gestalt des Sokrates, welcher im Angesicht der Sophistik und deren Rhetorik die Frage nach dem menschlichen Guten, den Tugenden, stellt. So hat Sokrates im ersten Buch vor allem den Sophisten Thrasymachos als Dialogpartner, eine historisch verbürgte Persönlichkeit. Die Lehre, die hier von Thrasymachos vorgetragen wird, rechnet man aber eher dem (ebenfalls berühmten) Sophisten Antiphon zu. Nachdem Thrasymachos am Ende des ersten Buches das Feld räumt, beginnt Sokrates im zweiten Buch mit seiner Explikation von vorne, diesmal mit den beiden Dialogpartnern Glaukon und Adeimantos, die den Brüdern Platons nachempfunden sind, und Sokrates prinzipiell wohlgesonnener sind als der als aggressiv dargestellte Sophist. Dieser seltsame Neuanfang wird später noch kurz thematisiert werden.
Was sind also die Ziele und Thesen des Dialoges? Grob gesagt geht es um den Wert der Gerechtigkeit und um die Frage, ob sie eine Tugend sei und ob die Gerechtigkeit erstrebenswert ist. Das beinhaltet im Dialog sowohl gerechtes Verhalten der Individuen untereinander als auch die gerechte Führung aller Individuen im Staat. Denn Staat und Individuum werden in Hinblick auf die Konzeption der Gerechtigkeit als analog gesehen. Im antiken Griechenland war diese enge Verbindung des Einzelnen und der Polis keine Seltenheit.
Da die Politeia insgesamt zu den mittleren Dialogen Platons zählt, ist die Ideenlehre noch nicht so elaboriert wie bei den Spätdialogen. Die Entwicklung ist aber schon zu erkennen. Im Thrasymachos fällt der Begriff der Idee noch nicht an zentraler Stelle, im weiteren Verlauf wird aber alles menschliche Streben der höchsten Idee des Guten unterstellt. Auch kann man nach dem ersten Buch einen Bruch erkennen. Sokrates versucht ab dem zweiten Buch weniger, die Tugend der Gerechtigkeit durch Nachfragen zu finden, sondern er tritt als Architekt einer eigenen Theorie auf den Plan. Diese eigene Theorie gipfelt in der ersten bekannten Utopie der antiken Denkgeschichte, die sich das real existierende Sparta zum Vorbild nahm. Durch die Konstruktion eines gerechten Staates versucht Sokrates dem gerechten Menschen auf die Spur kommen. Dabei ist es eine wesentliche These Platons, dass sich Gerechtigkeit im Staat und im Individuum gleich manifestieren als ein reibungsloses Zusammenspiel von Teilen. Doch diese These soll im nun folgenden Hauptteil der Arbeit näher untersucht werden.
Outline:
Einleitung
Der Dialog Thrasymachos
Die Ausgangslage / Präludium
Die Thesen des Thrasymachos
Die Antwort des Sokrates
Ergebnis des Dialoges
Die Konstruktion eines Staates
Resümee
Nachweise
Textauszug
''In diesem Dialog ist es interessant zu beobachten, dass die von Sokrates vorgebrachten Argumente gegen Thrasymachos niemanden wirklich überzeugen, weder Thrasymachos, noch Adeimantos und Glaukon. Letztere beginnen, wie oben bereits erwähnt, im zweiten Buch die Explikation mit einem ebenfalls sichtlich unzufriedenen Sokrates von Neuem. Wenn Platon hier bewiesen hätte, was er vorhatte, nämlich, dass die gerechte Person die glückliche ist, die ungerechte aber unglücklich, dann hätte die Politeia ruhigen Gewissens hier enden können. Doch warum ist keiner überzeugt? Warum war eine „Ergänzung“ nötig, die sich auf neun Bücher erstreckt? Rachel Barney will in ihrem Aufsatz Socrates‘ Refutation of Thrasymachos den Versuch antreten, zu zeigen, dass die Argumente von Sokrates so schlecht nicht sind und dass sie gar nicht den Anspruch auf systematische Vollständigkeit stellen wollten. Da ich dies für einen sehr interessanten Gedanken halte, möchte ich mich eingehender mit ihrer Argumentation befassen.
Doch schon bevor sich Sokrates mit Thrasymachos konfrontiert sieht, beginnt die Suche nach dem, was gerecht genannt werden kann. Der erste Dialogpartner des Sokrates ist der greise Kephalos. „Kephalos repräsentiert [...] den Inbegriff des wohlmeinenden, maßhaltenden Besitzbürgers, der ein anständiges Leben führen möchte, weil er seine innere Ruhe finden will.“ Die hier gefundene vorläufige Definition von Gerechtigkeit, die vorsieht, „daß man die Wahrheit sagen und das, was man empfangen hat, wieder zurückgeben soll“ , wird schnell wieder verworfen. Sokrates widerlegt den Kephalos mit dem Beispiel, dass er einem wahnsinnig gewordenen Mann die von ihm ausgeliehenen Waffen nicht zurückgeben wird, weil das zu einem Blutvergießen führen würde.
Die zweite vorläufige These stammt von Polemarchos und deutet Gerechtigkeit als eine Art „Diebskunst“, die man zum Vorteil für die Freunde und zum Nachteil für die Feinde einsetzt. Daher ist es gerecht, den Feinden zu schaden und den Freunden zu helfen. Doch auch diese Bestimmung wird sogleich wieder verworfen. Sokrates besteht darauf, dass es den Schlechten nur noch schlechter macht, wenn man ihm Böses tut, dass es also nur die Sache der Ungerechten ist, Schlechtes zu tun. Der Gerechte hingegen muss, um als solcher anerkannt zu werden, es jedenfalls vermeiden, jemandem absichtsvoll zu schaden. Sokrates tritt hier als einer der ersten Denker auf, der die Feindesliebe propagiert, wenn auch aus einem (zumindest teilweise) anderen Grund als es Jesus von Nazareth später tun wird. ''
Tags:Literatur, Philosophie, Sokrates
In dieser Arbeit wird die Filmmusik von Komponist James Horner des Films Titanic untersucht.
Hausarbeit Nr. 70 |
1,450 Wörter (
ca. 3.6 Seiten ) |
7 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
Titanic, gedreht zwischen 1995 und 1997 unter der Regie von James Cameron, ist bis heute mit Abstand der weltweit erfolgreichste Film aller Zeiten. Auch der separat als CD erhältliche Soundtrack stellt mit über 28 Millionen verkauften Exemplaren einen Rekord für instrumentale Filmmusik dar. Verantwortlich hierfür war der amerikanische Komponist James Horner, der bereits 1986 bei Aliens mit Cameron zusammenarbeitete und spätestens seit damals zu den fixen Größen Hollywoods zählt. Für die beste Filmmusik und den besten Song („My Heart Will Go On“) wurde er jeweils sowohl mit dem Oscar als auch dem Golden Globe ausgezeichnet.
Outline:
Einleitung
Thematik des FIlms
Filmmusik
Quellen
Textauszug
Im Vordergrund behandelt Titanic eine durch die Klassengesellschaft behinderte Romanze zwischen zwei jungen Amerikanern während einer Überseefahrt in die Heimat, die nicht nur für ihre Liebe sondern auch ums Überleben kämpfen, denn der bis dato größte und luxuriöseste Dampfer der britischen White Star Line sinkt am 15. April 1912 nach Kontakt mit einem Eisberg auf den Grund des Atlantik. Die originale Filmmusik spricht zum Teil eine deutlich andere Sprache – warum?
Abgesehen davon, dass das Schiff hauptsächlich von irischen Händen in Irland gebaut wurde, beleuchtet Regisseur und Drehbuchautor James Cameron neben den „Schönen und Reichen“ auch das Schicksal jener Passagiere, aus deren Kreise (neben der Crew) prozentuell die meisten ihr Leben lassen mussten: die europäischen Immigranten – etwa ein Viertel davon aus Irland.
Tags:Filmmusik, Kunst, Cinema, Hollywood
In dieser Hausarbeit geht es darum die Unterschiede, Vorteile und Nachteile von Plugins im Vergleich zu dem Outboard herauszuarbeiten.
Hausarbeit Nr. 81 |
2,680 Wörter (
ca. 6.7 Seiten ) |
12 Quellen |
2008
$ 8.95
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Inhaltsangabe
Plugins können Outboard nicht einfach ersetzen, solange Produzenten aufgrund von Verfügbarkeit, Philisophie und Vorlieben eher die Hardware bevorzugen. Als autonome Tools, also nicht als Ersatz für ein ganz bestimmtes Outboard-Gerät, steigt der Beliebtheitsgrad von Software-Erweiterungen auch bei jungen professionellen Produzenten – so genannte Bedroom-Producer sind durch Platzersparnis, Preis und Verfügbarkeit ohnehin meist großteils auf Bits und Bytes angewiesen.
Möglicherweise gibt es folgende Tendenzen: Je jünger der Produzent oder Engineer, desto eher ist er Plugins gewöhnt oder ihnen gegenüber aufgeschlossen. Je elektronischer die Musik, desto mehr Software wird in der Produktion eingesetzt. Ein Ende einer friedlichen aber kontroversiellen Koexistenz ist also noch nicht abzusehen.
Outline:
Grundlegendes
Was ist ein Plugin?
Wie simuliert ein Plugin?
Sampling
Physical Modelling Synthesis
Softwaresimulation elektrischer Bauteile
Digitale Klangerzeugung
Faltung
Formate
VST
AU
DX
RTAS / TDM
DSSI / LADSPA
Handling
Klang
Verfügbarkeit & Einsatz
Plugin-Hosts
Liquid Mix
Kore
Zitate & Kritik
Fazit
Bildanhang
Quellenverzeichnis
Textauszug
''Hier finden wir das gleiche Prinzip wie in der Outboard-Konstruktion, lediglich eine „Übersetzung“ ist notwendig. Dennoch entstehen während dieser Transaktion merkbare Differenzen (vergleiche Yamahas DX7 mit Native Instruments FM7, Abb.4-5). Allerdings gibt es auch bei zwei baugleichen Outboard Geräten bereits klangliche Unterschiede, sodass man sich besser nicht auf einen Standard konzentriert (wer bestimmt diesen Standard überhaupt?), sondern daran festhält, was man hat, und damit bestmöglich arbeitet. So sind meines Erachtens sowohl DX7 als auch FM7 hervorragend klingende Instrumente, die einander – sollte entweder das Gerät oder das Plugin nicht zufrieden stellen – wunderbar ergänzen können.''
Tags:Musikproduktion, Musik, Software, Technik, Hardware
Gedichtinterpretation eines Gedichts von Heinrich Heine und dessen Biographie
Hausarbeit Nr. 7 |
770 Wörter (
ca. 1.9 Seiten ) |
1 Quelle |
2008
$ 4.95
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit wird zunächst und übersichtlich das Gedicht interpretiert. Zwei Arten von Ratten werden als zwei Sorten Menschen im Kommunismus verglichen und deren Verhalten beschrieben. Am Ende der Interpretation wird der Kommunismus dem demokratischen System gegenüber gestellt.
Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem Leben des Heinrich Heine, Sohn eines unbemittelten jüdischen Kaufmanns, in einer übersichtlichen Biographie wiedergegeben, anhand prägender Ereignisse und Stationen seines Lebens.
Im dritten Teil der Arbeit wird die Bedeutung des Dichters Heine beschrieben, immerhin einem der bedeutendsten Journalisten und weltberühmter Lyriker.
Outline:
Gedichtinterpretation
Sein Leben in schnelle Zügen
Bedeutung für uns
Textauszug
Bedeutung für uns:
• er war der große Dichter des revolutionären, demokratischen Deutschlands
• größter deutscher Lyriker des 19. Jh. und bedeutende Gestalt der deutschen revolutionären Demokratie
• hervorragender Prosaschriftsteller, Essayist und Publizist
• Heine schaffte es in seinen besten Werken, die volksverbundenen, klassischen und romantischen Traditionen der deutschen
Literatur unter den Bedingungen seiner Zeit wiederzugeben
Tags:Dichter, Lyriker, Prosa, Schriftsteller, Journalist, Heinrich, Heine, Philosophie