Die Hausarbeit beschäftigt sich mit vier Dokumentarfilmen von Peter Greenaway, die jeweils einen Komponisten portraitieren.
Hausarbeit Nr. 222 |
7,429 Wörter (
ca. 18.6 Seiten ) |
12 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Die Hausarbeit beschäftigt sich mit vier Dokumentarfilmen von Peter Greenaway, die jeweils einen Komponisten portraitieren. Diese vier Dokumentarfilme können als ein großes Ganzes gesehen werden. Jeder der Filme passt sich in seiner Machart der Kompositionsart bzw. der Darstellungsweise des jeweiligen Komponisten an. Es soll gezeigt werden wie die Musik der Komponisten von Greenaway in Szene gesetzt wird: mit welchen Mitteln Greenaway es schafft, die vier Dokumentarfilme durch unterscheidende Merkmale als Unikate darzustellen und wie er dabei jedoch den roten Faden nicht aus den Augen verliert, der die vier Filme verbindet und als Gesamtwerk zusammenhält.
Textauszug
11 Einführung
2 Arbeitsweise der Komponisten
2.1 Cage
a) Indeterminacy
b) Natur in Cages Kunst
c) Das präparierte Klavier
2.2 Monk
a) Stimme
b) Kompositionsweise
c) Gesamtkunstwerk als höchstes Ziel
2.3 Glass
a) Minimal music
b) die Kompositionsweise von Phillip Glass
2.4 Ashley
a) Perfect lives
b) musikalische Entwicklung und Komposition von Robert Ashley
3 zeitlicher Rahmen der Dokumentarfilme
4 Inszenierung Greenaways der Dokumentarfilme
4.1 Symmetrie bei Cage
4.2 Einblendungen
4.3 Thematischer Gleichklang von Wort und Filmbild
a) Synästhesien
b) Diskrepanzen zwischen Ton und Bild
c) bildliche Darstellung von Rhythmus
4.4 Wiederkehrende Elemente als Pattern: Themen/Motive
4.5 Interviewsituationen
4.6 Die Off Stimme
5 Zusammenfassung
Tags:Peter Greenaway, Dokumentarfilm, Phillip Glass, Robert Ashley, Meredith Monk, John Cage, Fernsehoper, Minimalmusic, Neue Musik, Filmmusik, Filmkunst, Kunstfilm
Inwieweit enthält Richard Wagners "Ring des Nibelungen" Aspekte einer Apokalypse und wie wirken sich diese auf die Welt des Ringes aus?
Welche Quellen nutzt Wagner dabei und zu welchem "Ergebnis" kommt er?
Hausarbeit Nr. 213 |
7,504 Wörter (
ca. 18.8 Seiten ) |
8 Quellen |
2010
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Inhaltsangabe
In der Literatur wurde und wird dies Thematik immer wieder aufgegriffen und adaptiert, so auch bei Richard Wagners Tetralogie ‚Der Ring des Nibelungen‘. Wagner zeichnet in diesem imposanten Bühnenfestspiel die Geschichte einer ganzen Welt von ihrer Geburt an, bis zum unausweichlichen Untergang, der wiederum nur Neubeginn für die folgende Welt darstellt.
Textauszug
Inhalt
1. Einleitung
2. Die Mythen als Wagners Grundlage
3. Der Strom des Lebens
4. Die anfaengliche Welt des Ringes
4. 1 Erda
4.2 Weltesche
4.3 Freia
4.4 Die Rheintoechter und das Rheingold
5. Die Speerzivilisation
5.2 Die Problematik der Speerzivilisation
5.3 Wotan
5.4 Alberich
6. Verfall der Speerzivilisation
6.1 Der Raub des Rheingoldes
6.2 Der Ring
6.3 Walhall
6.4 Verrat an Freia und Betrug an den Riesen
7. Die Idee des freien Menschen
7.1 Siegmund und Sieglinde
7.2 Siegfried
7.3 Bruennhilde
8. Die Apokalypse in der Goetterdaemmerung
9. Fazit
10. Erklaerung
11. Literaturverzeichnis
Tags:Richard Wagner, Der Ring des Nibelungen, Apokalypse, Offenbarung des Johannes, Ragnarök
Grundlagen der Musikproduktion sowie digitaler & analoger bzw. software- & hardwarebasierter Klangerzeuger und -former. Erörterung der Unterschiede der beiden Bereiche hinsichtlich Klang, Handhabung, und Potenzial.
Diplomarbeit Nr. 186 |
27,933 Wörter (
ca. 69.8 Seiten ) |
94 Quellen |
2010
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Inhaltsangabe
Die folgende Arbeit führt zunächst in musikrelevante Digitaltechnik ein und räumt mit dem in der Vergangenheit hartnäckigen Gerücht auf, dass Musik praktisch ohne menschliches Zutun „aus dem Computer kommen“ könnte. Die Kapitel 3 und 4 gehen auf den heute unumgänglichen Bereich der Plug-ins ein. Nach einer kurzen, allgemeinen Einführung in „die Sprache des Computers“, die Programmiersprachen, werden anhand von in der spezifischen Sprache Csound geschriebenen Code-Beispielen grundlegende Arbeitsweisen von Plug-ins samt Software-Beispielen für bestimmte Aufgabenbereiche in fünf Themengebieten erläutert. Zum einen programmierte analoge Klangsynthese und -bearbeitung. Darunter befinden sich virtuelle, klangformende Geräte sowie Synthese-Formen wie Amplitudenmodulation, Resynthese, Additive Synthese und Subtraktive Synthese. Zum anderen wird programmierte digitale Klangsynthese und -bearbeitung besprochen, wie beispielsweise im Bereich der Frequenzmodulation, Wavetable Synthese und Granular Synthese. Den dritten Bereich stellen Geschichte, Techniken und softwarebasierte Umsetzung des Samplings dar. Kapitel 4.5 und 4.6 gehen auf per Physical Modeling simulierte Instrumente und per Impulsantwort und Faltung eingefangene Systeme ein. Im fünften Kapitel stehen MIDI und VST im Vordergrund.
Beide Schnittstellen haben einen wesentlichen Anteil an der Revolution in der Musikproduktion durch softwarebasierte Studiotechnik. Nach einem generellen Abschnitt über Sequencer folgen mit Kapitel 7 Ausführungen, die die Praxis im virtuellen Musikstudio betreffen. Es wird versucht, den Klangunterschied zwischen Hardware6 Geräten und Software-Plug-ins zu erklären, zu werten und seine Relevanz in Frage zu stellen. Unter der Überschrift „Handling und Kreativität“ werden erst durch moderne Digitaltechnik ermöglichte Herangehensweisen an die Musikproduktion sowie die damit verbundenen Gefahren behandelt. Die in Zukunft auch im virtuellen Studio voraussichtlich verstärkt auftretende Verschmelzung von Soft- und Hardware soll anhand ausgewählter Beispiele näher gebracht werden. Kapitel 7.3 behandelt wesentliche Unterschiede zwischen Hardware und Plug-ins hinsichtlich Preis, Bühneneinsatz und Homerecording. Zum Abschluss soll abgeklärt werden, ob für den seit vielen Jahren tobenden Kampf „Analog gegen Digital“ beziehungsweise „Hardware gegen Plug-ins“ ein Ende absehbar ist.
Inhaltsangabe
1. Einleitung
2. Digitale Grundlagen
2.1 Technik
2.2 Nomenklatur
2.3 Geschichte
2.4 Der Computer komponiert
3. Was ist ein Plug-in?
4. Wie arbeiten Plug-ins?
4.1 Die Sprache des Computers
4.2 Programmierte analoge Klangsynthese und -bearbeitung
4.2.1 Additive Synthese
4.2.2 Subtraktive Synthese
4.2.3 Sonstige Synthese-Formen
4.2.4 Analoge Klangbearbeitung
4.3 Programmierte digitale Klangsynthese und -bearbeitung
4.3.1 Frequenz Modulation
4.3.2 Wavetable Synthese
4.3.3 Granular Synthese
4.3.4 Digitale Klangbearbeitung
4.4 Sampling
4.4.1 Synthese
4.4.2 Geschichte
4.4.3 Sampler
4.4.4 Sampling Techniken
4.4.5 Sampling Software
4.4.6 Gesampelte Instrumente als Plug-in
4.5 Physical Modeling
4.6 Impulsantwort und Faltung
5. Formate und Schnittstellen
5.1 MIDI
5.1.1 Geschichte
5.1.2 Technik
5.1.3 Einsatz
5.1.4 Alternativen
5.2 VST
5.2.1 Geschichte
5.2.2 Alternativen
6. Sequencer
6.1 Hardware
6.2 Software
7. Praxis
7.1 Klang
7.1.1 Erweiterte Möglichkeiten durch fortgeschrittene Technik
7.1.2 Sättigung und Lautheit
7.1.3 Klangunterschiede
7.1.4 Plug-ins und Hardware in Symbiose
7.2 Handling und Kreativität
7.2.1 Fehlerkorrektur
7.2.2 Kreativität durch Beschränkung
7.2.3 Standardisierung
7.2.4 Presets
7.2.5 Haptik und Präzision
7.2.6 MIDI-Controller
7.2.7 Verschmelzung von Soft- und Hardware anhand ausgewählter Beispiele
7.2.8 Esoterik
7.2.9 Paradigmen
7.3 Verfügbarkeit und Einsatz
7.3.1 Preis
7.3.2 Bühne
7.3.3 Homerecording
8. Fazit und Ausblick
9. Quellenverzeichnis
9.1 Bibliographische Quellen
9.2 Internetquellen
9.3 Videoquellen
Textauszug
Ein großer Vorteil von per Physical Modeling hergestellten Klängen ist die relativ einfache, kontrollierbare und in Echtzeit während des Spiels einsetzbare Veränderbarkeit durch Eingriff in die in Vielzahl zur Verfügung stehenden, allerdings heikel zu behandelnden Parameter. Beim Variophon beispielsweise, einem elektronischen Blasinstrument, das per Impulsformungssynthese akustische Vorbilder simuliert, können maßgebliche Parameter durch den Blasdruck, der mithilfe eines Blaswandlers erfasst wird, vom Instrumentalisten auf relativ natürliche Art und Weise spontan reguliert werden (ENDERS, 1997, S. 342). Dadurch sind lebendigere Live-Performances möglich. Außerdem können per Physical Modeling ebenso Instrumente simuliert werden, die zwar grundsätzlich realen Vorbildern ähneln, jedoch besondere, möglicherweise experimentelle Eigenschaften besitzen: Sei es ein speziell geformter Resonanzkörper für ansonsten herkömmliche Saiten oder besonders kunstvoll geformte Blasinstrumente. Außerdem hält sich der für die Installation notwendige Speicherplatz gerade im Vergleich zu großen Sample-Bibliotheken in Grenzen.
(...)
Den vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung stellt aber wieder ein Hardware-Gerät dar: das 2009 vorgestellte Roland V-Piano. Es handelt sich um ein Stage-Piano mit Physical Modeling Technologie. So können spezifische Eigenschaften von Saiten, Hämmern, Dämpfern, Resonanzboden und Rahmen in jener Form angepasst werden, wie sie in Klavieren in den vergangenen Jahrhunderten bis heute eingesetzt wurden. Aber auch physikalisch unmögliche Eigenschaften können virtuell verbaut werden (ROLAND, 2009). Eine detaillierte grafische Rückmeldung der Anpassungen und einfachere Dateneingabe ist per USB auch am Computer möglich, aber nicht zwingend notwendig. Ein solch flexibles und vielseitiges digitales Klavier könnte – gerade auf der Bühne im Vergleich zu herkömmlichen Geräten oder akustischen Vertretern – ungewohnte und unerwartete Einsatzgebiete erschließen.
Tags:Musikproduktion, Plugins, Digital, Analog, MIDI, Plug-in, Klangsynthese, Sampling, Physical Modeling, Faltung, VST, Sequencer, Sättigung, Lautheit, Kreativität, Homerecording
Der vorliegende Aufsatz untersucht das Sonett "I am" von John Clare unter diversen, der Romantik eigenen Gesichtspunkten.
Wissenschaftlicher Aufsatz Nr. 178 |
1,350 Wörter (
ca. 3.4 Seiten ) |
1 Quelle |
2009
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Inhaltsangabe
Das Gedicht „I am“ von John Clare ist ein Sonett. Aufgrund seiner strikten Form widerstrebt es der Experimentierfreude und Spontanität, die der englischen Romantik eigens war. Ebenso auffallend ist das Faktum, dass sich ein Sonett für gewöhnlich durch eine Kontrastierung auszeichnet, die den Quartetten und Terzetten innewohnen, die Quartette sich zu den Terzetten also antithetisch verhalten oder aber aus den Terzetten eine Synthese des in den Quartetten angeklungenen Gedanken zum Ausdruck kommt.
1. Textsortenbestimmung
2. Subjektivität
3. Naturkonzeption
4. Die Französische Revolution
5. Neoplatonismus
6. Romantische Ironie
Textauszug
Über Subjektivität und dichterische Inspiration lässt sich aussagen, dass eine pejorative Selbstbelichtung, d.h. eine unvorteilhafte Selbstbeschreibung, stattfindet, die darauf fußt, dass der ‘spontaneous overflow of emotion’ dem Sprecher abhanden gekommen zu sein scheint, was aus der Evokation von Gefühl dem dem dazu in Gegensatz stehenden Wissen (V.1) erhell, wobei letzteres durch das einschränkende Element “only” vorab im Wert gemindert wird. Man gewinnt den Eindruck, als sehe der Sprecher in bloßem Wissen einen bedeutenden Rückschritt in seiner kreativen Entwicklung und poetischen Schaffenskraft, was durch die Semantik der Unfreiheit (V.3: “prison”; V.5: “fled”) intensiviert wird. Das lyrische Ich belässt sämtliche Erwähnungen von künstlerischer Begabung im Past tense (V.5: “fled”; V.6: “pursued”; V.7: “was”; V.9: “could”), was als Indiz dafür gelten könnte, dass jene fruchtbaren Zeiten lange hinter ihm liegen und er sich fieberhaft nach jenen Eingebungen sehnt, die ihm ehemalg beschieden waren und ihm Erfüllung wie auch die Auslebung innerer Gedankenströme gewährten, die nunmehr einer “dullness” (V.5) – die im Übrigen schon vorher eingang in die Deskription seines Gemütszustandes findet (V.2: “dull”) und dadurch die Eindringlichkeit entscheiden steigert – und einem Gefühl der Leere (V.2: “void”) gewichen ist.
Tags:Romantik, Romantische Ironie, Subjektivität, Naturkonzeption, Neoplatonismus