Evaluation als Mittel um Verhalten oder Prozesse zu bewerten, ist heute aus pädagogischen Handlungszusammenhängen nicht mehr wegzudenken. Doch nicht jede Reflexion, Auswertung oder Überprüfung ist bereits als Evaluation zu bezeichnen.
Hausarbeit Nr. 193 |
3,813 Wörter (
ca. 9.5 Seiten ) |
9 Quellen |
2010
$ 10.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
|
Inhaltsangabe
Im wissenschaftlichen Sinn ist dann von Evaluation zu sprechen, wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden. Dazu gehören das methodische Erfassen von Daten, das Auswerten der erhobenen Daten sowie eine Analyse der Ergebnisse. In dieser Arbeit werden anhand der relevanten Literatur die unterschiedlichen Definitionen von Evaluation beschrieben, um dann im zweiten Kapitel die geschichtliche Entwicklung des Evaluationsbegriffes darzustellen und aufzeigen, dass sich Evaluation im weitesten Sinne bis in die Urgesellschaften der Menschheit zurückverfolgen lässt und auch der moderne Begriff nicht so neu ist, wie vielleicht vielfach angenommen wird.
Im dritten Kapitel werden die Ziele von Evaluation beschrieben, vorzugsweise in (schul-)pädagogischen Zusammenhängen, um dann im vierten und fünften Abschnitt unterschiedliche Evaluationsmodelle, sowie Methoden und Verfahren von Evaluation vorzustellen. Im sechsten Kapitel geht die vorliegende Arbeit auf die verschiedenen Einsatzbereiche von Evaluation ein und schließt mit einem Fazit ab.
Textauszug
Welches Modell der Evaluation gewählt wird, hängt entscheidend von der Absicht ab, was genau untersucht werden soll. Je nach Intention, z. B. ob die Qualität verbessert werden soll oder eine Weiterentwicklung gemessen werden soll, ist das Modell der Evaluation zu wählen.
Unterscheiden lässt sich bei einer Evaluation zwischen einer summativen, einer formativen oder einer reflexiven Funktion. Das summative Modell ist geeignet, um die Ergebnisse eines (Bildungs-)Programms abschließend zu bewerten und führt damit zu einem besseren Verständnis sowie einer besseren Verwendung des Programms.
Anders dagegen das formative Evaluationsmodell, hier ist die Absicht, bereits während des Lernprozesses Erkenntnisse zu erzielen und diese den Beteiligten bereitzustellen und im weiteren Verlauf anzuwenden, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen.
Reischman nennt noch ein drittes, sozusagen ein indirektes, nämlich das reflexive Modell. Weil Evaluation in didaktischer Hinsicht, irrelevant ist dabei, ob das summative oder das formative Modell angewandt wird, immer auch eine Denk- und Reflexionshilfe ist, hilft sie didaktische Zusammenhänge zu erkennen oder aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Tags:Schulwesen, Schulentwicklung, Bildung
Ein physiotherapeutisches Projekt, im Kindergarten durchgeführt, zur Verbesserung der Motorik ausgewählter Kinder.
Hausarbeit Nr. 202 |
2,192 Wörter (
ca. 5.5 Seiten ) |
6 Quellen |
2010
$ 7.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
|
Inhaltsangabe
Ein physiotherapeutisches Projekt, das im Kindergarten durchgeführt wurde und zur Gesundheitsförderung und -prävention dient. Dabei wurden von den Erziehern motorisch auffällige Kinder ausgewählt und für das Projekt vorgeschlagen. Diese Kinder wurden befundet und erhielten ein ausgewähltes, passendes Programm zur Entfaltung ihrer Motorik.
Einleitung
1 Äußere Bedingungen: Settingansatz und Zielgruppe
2 Grob- und Feinziele
3 Gesundheits- und Präventivmodell und ICF
4 Inhaltlicher Aufbau
5 Realisierbarkeit des Projekts
6 Schlussbetrachtung
Quellenverzeichnis
Textauszug
Aus physiotherapeutischer Sicht ist es günstig, wenn der Mensch schon in frühen Jahren ein gutes Körpergefühl entwickelt, um seinen Körper kennenzulernen und zu verstehen und auf seine Bedürfnisse einzugehen.
In dem pediatrischen Schulprojekt fiel auf, dass einige Kinder leichte motorische Defizite haben, die eventuell zu späteren Störungen im Bewegungsapparat führen könnten. Daraus entstehen die groben physiotherapeutischen Ziele für das Kindergartenprojekt, wie mehr Bewegung im Alltag, Wahrnehmung für Neues, kindgerechte Unterstützung beim motorischen Erproben und Ausprobieren, Schulung des Gleichgewichts und der Koordination und die Förderung der kindlichen Interaktion in der Gruppe und im Alltag.
Mit dem motorischen Erproben erlernen die Kinder, wofür sie den Körper einsetzen können sowie ihre Ressourcen sinnvoll und effizient zu nutzen und voll auszuschöpfen.
Allgemein gesundheitsfördernde Ziele sind die Stärkung der Resilienzfaktoren (personale Ressourcen) und die Stärkung der Schutzfaktoren (SAR-Modell).
Mit diesen Grobzielen sollen die Kinder Sicherheit in der Umwelt gewinnen und Selbstwertgefühl in der Interaktion mit der Gesellschaft und für das eigene Ich erlernen.
Die Feinziele und primärpräventiven Ziele für die Kinder sind die Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, wie Werfen und verschiedene Ballspiele, Fangen und verschiedene Rennspiele, Balancieren auf unterschiedlichen Untergründen sowie in verschiedenen Höhen, Klettern und Springen und die Schulung des Vertrauens beim Spielen untereinander. Vorbereitend auf die Schule werden die Auge-Hand-Koordination und die Konzentration bei alltäglichen Tätigkeiten spielerisch geübt.
Tags:Gesundheitsförderung, Physiotherapie, Medizin, Motorik, Grobmotorik, Fitness
Die PISA-Studien haben es gezeigt, dreimal landete Finnland ganz vorne im Ranking, Deutschland dagegen abgeschlagen im unteren Mittelfeld. Wie konnte das passieren, Deutschland mit seiner großen geistigen Tradition nicht auf einem der vorderen Plätze?
Examensarbeit Nr. 192 |
18,780 Wörter (
ca. 47 Seiten ) |
65 Quellen |
2010
$ 18.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
|
Inhaltsangabe
Den deutschen Schülern wurde attestiert, dass sie „… in den Kompetenzbereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften nicht den OECD-Durchschnitt erreichen“ (Overesch, A. 2007, S. 13). Die Ergebnisse der PISA-Studien haben in Deutschland zu lebhaften, teils kontroversen Diskussionen geführt. Das unterdurchschnittliche Abschneiden wurde von vielen, explizit von vielen Politikern, als nationale Katastrophe empfunden, wodurch das Ansehen unseres Lands in der Welt geschädigt wird. Im globalen Wettkampf um Wirtschaftswachstum muss das Bildungssystem einen nicht unerheblichen Beitrag leisten, damit Deutschland sich als attraktiver Standort behaupten kann. Unser Schulsystem muss reformiert werden, war das Fazit aus dieser Schmach und den Diskussionen, nur, wie genau diese Reformen aussehen sollen, darauf gab es keine einhellige Antwort. Finnland, das Land mit nur wenig mehr als fünf Millionen Einwohnern und bei den PISA-Studien ganz vorne im internationalen Vergleich wurde zur Pil-gerstätte von Bildungspolitikern und Bildungswissenschaftlern. Dort erfuhren sie, dass ein schulisches Stufenmodell, verbunden mit individueller Förderung Kinder keineswegs überfordert, wie in Deutschland gerne behauptet wird, im Gegenteil, in Finnland machen fast 90% der Kinder Abitur. Desweiteren konnte man erfahren, dass Lernen auch funktioniert, wenn Kinder nicht einem massiven Leistungsdruck ausgesetzt sind oder wie wichtig eine frühzeitige Förderung, bereits ab dem Kindergartenalter, ist. Die Bildungstouristen erfuhren außerdem etwas über die immense Bedeutung einer guten Ausbildung der pädagogischen Fachkräfte und dass es durchaus sinnvoll ist in Bildung mehr zu investieren. Der Anteil der Ausgaben für Bildung beträgt in Deutschland, gemessen am Bruttoinlandsprodukt in den letzten Jahren etwas mehr als 4%, Finnland dagegen wendet für Bildung etwa 2% mehr auf. Man erfuhr aber auch, dass es auch in Finnland Stimmen gibt, die die Bildungsausgaben senken wollen und sie bekamen zu hören, die Firmen beschweren sich teilweise darüber, dass Bewerber überqualifiziert sind und zu hohe Forderungen stellen. Welche Konsequenz zieht die Politik nun aus diesen Informationen? Am deutschen Bildungssystem muss nur so viel geändert werden, um eine bessere Platzierung im internationalen Ranking zu erreichen, ansonsten soll bitte alles so bleiben wie es derzeit ist. Was also kann Deutschland vom PISA Sieger lernen? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach, einerseits lernen wir wie man sein Schulwesen gerade nicht gestaltet, um auf die vorhandene Weise weiterhin Schulabgänger für die Wirtschaft zu produzieren, damit sich diese genau den Arbeitnehmer aussuchen kann, der für die jeweilige Anforderung absolut passend ausgebildet ist. Andererseits könnten wir viel von Finnland lernen, wenn das dortige Schulsystem nicht im völligen Widerspruch zu den politischen und ökonomischen Interessen in Deutschland stehen würde, d. h. wenn die Kinder im Mittelpunkt des Interesses stehen würden. Weil das aber nicht der Fall ist, wird es weder eine vollständige Adaption noch eine Übernahme wesentlicher Merkmale des finnischen Schulsystems in Deutschland geben. Diese These möchte diese Arbeit belegen.
Textauszug
Während die Besetzung Finnlands, wechselweise durch Schweden oder Russland, die Bevölkerung dazu veranlasst sich sehr mit ihrer eigenen Kultur zu identifizieren, fällt es den Deutschen lange Zeit schwer, sich mit ihrem Land, auch kulturell, verbunden zu fühlen. Die Reeducation Politik der Alliierten sowie die zwangsweise Erneuerung des Landes zur Demokratie lassen viele Deutsche nach außen hin zu vorbildlichen Demokraten werden, oft ist die demokratische Gesinnung allerdings eher ein Lippenbekenntnis als wirkliche Überzeugung. Doch bedingt durch die Aufdeckung der nationalsozialistischen Gräueltaten fällt den Deutschen die Identifikation mit der eigenen Tradition schwer. Deutschland hat zwar eine lange kulturelle Tradition, von Goethe über Schiller und Heinrich Heine bis zu Immanuel Kant, Wilhelm von Humboldt, Georg W. F. Hegel und Karl Marx, um nur einige Namen zu nennen, aber letztlich oder trotzdem hat die große geistige Tradition zu den schrecklichsten Menschheitsverbrechen aller Zeiten geführt. Niemals zuvor und niemals wieder wurden im Namen eines Staatsapparates Millionen Menschen industriell ermordet. Geschürt von Medien und Politik ist erst in den letzten Jahren wieder ein zunehmendes Nationalbewusstsein zu erkennen.
Tags:Schulwesen, Bildungssystem, Bildung, Kultur
Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung des Hochsprungs, wichtigen Ereignissen der Geschichte und mit bekannten Hochspringerinnen und Hochspringern.
Hausarbeit Nr. 183 |
3,498 Wörter (
ca. 8.7 Seiten ) |
17 Quellen |
2010
$ 9.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
|
Inhaltsangabe
Der Verfasser gibt zu allererst einen kleinen, zeitlich gegliederten Überblick über die Geschichte der gesamten Leichtathletik und der des Hochsprungs. Zudem werden einige Informationen zu bekannten Springerinnen und Springern aufgeführt. Hauptaugenmerk in dieser Arbeit liegt jedoch auf der Durchführung der verschiedenen Hochsprungtechniken und deren Voraussetzungen.
1. Einleitung S. 3
2. Überblick über die Leichtathletik
2.1 Von der Antike zur Gegenwart S. 3-5
2.2 Verschiedene Disziplinen S. 5
3. Geschichtliche Entwicklung des Hochsprungs
3.1 Grober Überblick der Hochsprungentwicklung S. 5+6
3.2 Bekannte Hochspringer/Innen und deren Rekorde S. 6+7
4. Techniken und physikalische Grundlagen
4.1 Bedeutung des Körperschwerpunkts S. 7+8
4.2 Hocksprung S. 8
4.3 Schersprung S. 8+9
4.4 Straddle S. 9+10
4.5 Fosbury Flop S. 10-12
5. Fazit S. 12
6. Literaturverzeichnis S. 13+14
7. Abbildungsverzeichnis S. 14
8. Erklärung, dass die Arbeit selbstständig angefertigt wurde
Textauszug
Bei den letzten drei Anlaufschritten wird der Körperschwerpunkt abgesenkt. Der vorletzte Schritt wird weit nach vorne gesetzt, um den Körperschwerpunkt noch mehr abzusenken. Die Anlaufgeschwindigkeit sollte nun ca. 4 m/s betragen. Der letzte Schritt wird ein bisschen mehr nach rechts bzw. nach links (Linksspringer nach rechts, Rechtsspringer nach links) gesetzt. Beim letzten Schritt ist auch das Tempo etwas
langsamer, als zuvor und der Körper befindet sich in einer Rücklage.
Die Arme und das Schwungbein werden hochgeschleudert. Durch diese
Schwungelemente wird der Körperschwerpunkt beim Absprung deutlich angehoben und die Abfluggeschwindigkeit ist höher, als die Anlaufgeschwindigkeit. Ist man dann in der Luft, versucht der linke Arm zu verhindern, dass man sich mit der Brust zur Latte neigt. Im Gegensatz dazu greift der rechte Arm über die Latte hinüber. Erst wenn sich der gesamte Körper über der Latte befindet, wendet sich die Brust auch
zur Latte hin. Im gleichen Moment greift der rechte Arm aktiv hinab. Dadurch nimmt die Schulterachsenrotation zu. Die Folge davon ist, dass die Beckenachsenrotation abnimmt. So kann der Rumpf abtauchen und das Becken steigt trotzdem noch weiter in die Höhe. Die Matte wird zuerst mit dem rechten Arm erreicht. Man rollt anfangs über diesen und
dann über die Schulter ab, bis schließlich der ganze Körper auf der Matte liegt. Bei dieser Technik liegt der Körperschwerpunkt sehr viel tiefer als bei allen hervorgehenden Techniken. Einige sagen, dass mit dieser Technik, ebenfalls wie beim Flop, erreicht werden kann, dass der Körperschwerpunkt unter der Matte liegt. Allgemein sagt man
jedoch, dass der Körperschwerpunkt ca. 5 cm über der Latte liegt.
Tags:Leichtathletik, Hochsprunggeschichte, Hochsprungtechniken, Sport, Sportwissenschaften