Der alltägliche Hilfmitteleinsatz zur Unterstützung der verbalen Kommunikation wird hier anhand der Aphasie analysiert.
Hausarbeit Nr. 205 |
1,441 Wörter (
ca. 3.6 Seiten ) |
5 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Es gibt viele Hilfsmittel zur Unterstützung der verbalen Kommunikation. Hier werden einige beschrieben und für den Gebrauch bei Aphasien analysiert.
Einleitung
1 Aphasie
2 Unterstützte Kommunikation
3 Schlussbetrachtung
Quellenverzeichnis
Textauszug
Anders als bei diffusen Erkrankungen des Gehirns, durch z.B. Infekte oder Vergiftungen bei denen Verwirrtheit und intellektuelle Funktionsstörungen auftreten (Alzheimer), ist die Aphasie keine Störung des Intellekts oder der Persönlichkeit der betreffenden Person.
Das Bewusstsein, die Wahrnehmung und das Denken drücken sich auch in der Sprache aus, jedoch sind diese Störungen von der Aphasie zu unterscheiden.
Da ein Aphasiker vor seiner Erkrankung voll sprachfähig war, ist er auch von Personen mit einer angeborenen Sprachstörung, wie der Gehörlosigkeit, zu trennen und Therapien bauen auf diesen Grundsätzen auf.
Tags:Sprachstörung, Sprachtherapie, Broca-Aphasie, Amnestischen Aphasie
Erklärung und Erläuterung der interdisziplinären Team- und Angehörigenarbeit in Kliniken und darüber hinaus.
Hausarbeit Nr. 204 |
1,706 Wörter (
ca. 4.3 Seiten ) |
4 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
In der Hausarbeit wurde erklärt und beschrieben, was interdisziplinäre Team- und Angehörigenarbeit ist und wie sie funktioniert. Außerdem finden sich auch Erfahrungsberichte, die aufzeigen, wo die Theorie umgesetzt wird und wo nicht.
Einleitung
1 Interdisziplinäre Teamarbeit
2 Interdisziplinäre Angehörigenarbeit
3 Eigene Erfahrungen
4 Schlussbetrachtung
Quellenverzeichnis
Textauszug
Um Teamarbeit leisten zu können, bedarf es mehrere Teammitglieder. In diesem Fall kommen diese aus den einzelnen Fachdisziplinen, die ein Krankenhaus aufweist. Dies steht für die interdisziplinäre Teamarbeit, also aus mehreren Disziplinen bestehend. Dabei handelt es sich in jedem Fall um die zuständigen Ärzte, Pflegedienst, Therapeuten, wie Physiothrapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Musiktherapeuten, Kunsttherapeuten, Psychotherapeuten, aber auch dem Sozialdienst.
Wenn ein Treffen zur Besprechung der Patienten bevorsteht, werden aus den genannten Bereichen jeweils ein bis zwei Personen erwählt, die bei dem Meeting präsent sind. Es sollte aus allen Bereichen jemand vertreten sein. Die Gruppe darf aber nicht zu groß werden, da sonst die Unübersichtlichkeit droht.
In einem Team sind alle Beteiligten gleichberechtigt, jedoch gibt es eine ernannte Person, die zum Teamleiter bestimmt wird und moderierende Funktionen hat. Dabei soll dieser, jedoch nur für Übersichtlichkeit, Sachlichkeit und Struktur sorgen und nicht Alleinbestimmer sein.
Die einzelnen Teammitglieder haben Entscheidungsfreiheit, aber die Gruppe hat auch eine gemeinsame Verantwortung für die Erreichung eines bestimmten Zieles. In diesem Fall handelt es sich also um die schnellstmögliche und beste Form der Genesung und Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes des Patienten.
Um all dies zu gewährleisten ist der sogenannte „Teamspirit“ sehr wichtig. Das heißt, dass der Geist der Gruppe positiv sein muss, die Mitglieder müssen sich aufeinander verlassen können, jeder einzelne und seine Meinung ist wichtig und ein guter Zusammenhalt der Gruppe sind von enormer Bedeutung, damit das Projekt nicht scheitert und das Ziel erreicht wird.
Tags:Teamspirit, Krankenhaus, Teamkonferenz, Medizin
Pränatale Untersuchungen im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge sind heute kaum noch aus der Gesellschaft wegzudenken. Die Entwicklung neuer medizinischer Verfahren geht mit einer vermehrten Anwendung pränataldiagnostischer Maßnahmen einher.
Diplomarbeit Nr. 195 |
32,846 Wörter (
ca. 82.1 Seiten ) |
79 Quellen |
2010
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Inhaltsangabe
Die pränatale Diagnostik hat sich in den letzten Jahren zu einem Instrument entwickelt, das nicht mehr nur bei einigen wenigen eingesetzt wird, sondern bei nahezu jeder Schwangerschaft. Die Zahl der Erkrankungen, die sich mit Hilfe sonographischer (Ultraschall), biochemischer und genetischer Untersuchungen feststellen lassen, wächst von Jahr zu Jahr. Mit ihr wächst jedoch auch die Kritik an der pränatalen Diagnostik, da es oft an entsprechenden therapeutischen Möglichkeiten fehlt. Somit muss die Frage, mit welcher Intention pränataldiagnostische Untersuchungen durchgeführt werden diskutiert werden. In Bezug auf die Diskussion um das Lebensrecht von Menschen mit Behinderungen sprechen Kritiker immer häufiger von einer „Perfektionierung“ der Schwangerschaft, sie befürchten das Entstehen eines „Automatismus“ aus Diagnostik und anschließendem Schwangerschaftsabbruch. Dass genetisch kranke Kinder heutzutage vermeidbar sind, ist eine weit verbreitete Meinung in der Gesellschaft. Vor allem Frauen, die sich um das Gelingen der Schwangerschaft sorgen, sind der medizinischen und gesellschaftlichen Einflussnahme in erhöhtem Maße ausgesetzt. Inwieweit ist die Möglichkeit der Selbstbestimmung, die weibliche Autonomie unter dem Druck und der gesellschaftlichen „Verpflichtung“, gesunde Kinder zu bekommen, überhaupt noch gegeben?
Textauszug
Viele Kritiker weisen das Potentialitätsargument als unplausibel zurück. Das populärste Gegenargument gibt zu bedenken, dass es grundsätzlich nicht einzusehen sei, warum Potentialität moralisch relevant sein soll, da schließlich ein potentieller Olympiasieger auch nicht bereits als Olympiasieger gilt, Prinz Charles als potentieller König nicht bereits die Rechte eines Königs in Anspruch nehmen könne und ein potentieller Mörder nicht schon hinter Gitter gehalten werde. Wie an diesen Beispielen zu sehen, werden potentielle und aktuelle Eigenschaften und Zustände in der Regel also keineswegs gleichgesetzt. Düwell wendet gegen das Prinz-Charles-Argument berechtigterweise ein, dass Prinz Charles dennoch einen anderen Status hat als z.B. ein Londoner Taxifahrer, was auf das Thema bezogen bedeute, dass potentielle Personen zwar nicht den gleichen Status wie Personen haben, aber gleichwohl bleibe festzustellen, sie haben einen moralischen Status. Sass unterscheidet dagegen zwischen der aktiven Potentialität z.B. schlafender Menschen und der passiven Potentialität, zu deren Realisierung noch etwas Zusätzliches hinzutreten muss. So haben alle Menschen die passive Potentialität, z.B. Bundeskanzler zu werden, doch werden daraus keinerlei Rechte für den Einzelnen abgeleitet.
Zudem wird gegen das Potentialitätsargument der Einwand hervorgebracht, dass man dann ja auch Gameten und möglicherweise sogar allen menschlichen Körperzellen Würde zusprechen müsste, da sie ebenso die Potentialität besitzen, unter geeigneten Bedingungen zu Embryonen und später zu Menschen heranzureifen. „Da aber niemand ernsthaft auf die Idee käme, für Ei- und Samenzelle einen moralischen Schutzstatus zu fordern, wiewohl sie das gleiche Potential wie der Embryo hätten, tauge ein solches Potential offensichtlich nicht dazu, jenen Status zu begründen“, schreibt der Rechtsphilosoph Reinhard Merkel. Gegen das „Abgrenzungsproblem“, wie es Leist nennt, wäre einzuwenden, dass Keimzellen lediglich die Potentialität besitzen, zu einem Menschen zu werden, während Zygoten und Embryonen dem gegenüber die Potentialität haben, sich selbst zu entwickeln. Wie Breuer darlegt, sei dies eine radikale Verschiedenartigkeit des Potentials, worin seiner Ansicht nach auch begründet liege, dass nur dem Embryo bzw. der Zygote, nicht aber einzelnen anderen Zellen der Status einer Person zugesprochen werden muss. Steigleder verweist auf Buckles Vorschlag einer Differenzierung zwischen der Potenz (des Präembryos), etwas hervorzubringen, nämlich den eigentlichen Embryo, und der Potenz (des Embryos), etwas zu werden, nämlich ein handlungsfähiger Mensch. Wir können nicht sagen, dass wir einmal eine befruchtete Eizelle waren, sondern nur, dass es einmal befruchtete Eizellen gegeben hat, welche den Embryo hervorbrachten, der wir einmal waren. Somit gelte das Potentialitätsargument für menschliche Embryonen im strikten Sinne, nicht aber für Präembryonen, so Steigleder.
Tags:Schwangerschaft, Ultraschall, vorgeburtliche Diagnoseverfahren, Geburt, Medizin, Bioethik
Ein physiotherapeutisches Projekt, im Kindergarten durchgeführt, zur Verbesserung der Motorik ausgewählter Kinder.
Hausarbeit Nr. 202 |
2,192 Wörter (
ca. 5.5 Seiten ) |
6 Quellen |
2010
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Inhaltsangabe
Ein physiotherapeutisches Projekt, das im Kindergarten durchgeführt wurde und zur Gesundheitsförderung und -prävention dient. Dabei wurden von den Erziehern motorisch auffällige Kinder ausgewählt und für das Projekt vorgeschlagen. Diese Kinder wurden befundet und erhielten ein ausgewähltes, passendes Programm zur Entfaltung ihrer Motorik.
Einleitung
1 Äußere Bedingungen: Settingansatz und Zielgruppe
2 Grob- und Feinziele
3 Gesundheits- und Präventivmodell und ICF
4 Inhaltlicher Aufbau
5 Realisierbarkeit des Projekts
6 Schlussbetrachtung
Quellenverzeichnis
Textauszug
Aus physiotherapeutischer Sicht ist es günstig, wenn der Mensch schon in frühen Jahren ein gutes Körpergefühl entwickelt, um seinen Körper kennenzulernen und zu verstehen und auf seine Bedürfnisse einzugehen.
In dem pediatrischen Schulprojekt fiel auf, dass einige Kinder leichte motorische Defizite haben, die eventuell zu späteren Störungen im Bewegungsapparat führen könnten. Daraus entstehen die groben physiotherapeutischen Ziele für das Kindergartenprojekt, wie mehr Bewegung im Alltag, Wahrnehmung für Neues, kindgerechte Unterstützung beim motorischen Erproben und Ausprobieren, Schulung des Gleichgewichts und der Koordination und die Förderung der kindlichen Interaktion in der Gruppe und im Alltag.
Mit dem motorischen Erproben erlernen die Kinder, wofür sie den Körper einsetzen können sowie ihre Ressourcen sinnvoll und effizient zu nutzen und voll auszuschöpfen.
Allgemein gesundheitsfördernde Ziele sind die Stärkung der Resilienzfaktoren (personale Ressourcen) und die Stärkung der Schutzfaktoren (SAR-Modell).
Mit diesen Grobzielen sollen die Kinder Sicherheit in der Umwelt gewinnen und Selbstwertgefühl in der Interaktion mit der Gesellschaft und für das eigene Ich erlernen.
Die Feinziele und primärpräventiven Ziele für die Kinder sind die Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, wie Werfen und verschiedene Ballspiele, Fangen und verschiedene Rennspiele, Balancieren auf unterschiedlichen Untergründen sowie in verschiedenen Höhen, Klettern und Springen und die Schulung des Vertrauens beim Spielen untereinander. Vorbereitend auf die Schule werden die Auge-Hand-Koordination und die Konzentration bei alltäglichen Tätigkeiten spielerisch geübt.
Tags:Gesundheitsförderung, Physiotherapie, Medizin, Motorik, Grobmotorik, Fitness
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich insbesondere mit einem Aspekt der Palliativpflege, nämlich den letzten pflegerischen Tätigkeiten für die Patienten nach deren Tod und die Hilfe für ihre Angehörigen.
Hausarbeit Nr. 194 |
4,029 Wörter (
ca. 10.1 Seiten ) |
14 Quellen |
2010
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Palliative Care als ganzheitliches Pflege- und Behandlungskonzept zur Behandlung und Versorgung schwerstkranker Patienten umfasst ein breites Spektrum pflegerelevanter Themen. Nach dem Ableben eines Patienten müssen zum einen eine Reihe von Maßnahmen getroffen werden und zum anderen beginnt die Phase des Abschiednehmens. Dies betrifft nicht nur die Angehörigen, sondern ebenso das Pflegepersonal, das einerseits der täglichen Belastung dieser Arbeit ausgesetzt ist und andererseits immer wieder neu diesen Prozess bewältigen muss.
Textauszug
Die oben beschriebenen Symptome, Definitionen und Trauerphasen sind als eine völlig normale Reaktion auf den Tod nahestehender Personen anzusehen. Von einem erschwerten oder pathologische Trauerprozess ist dann zu sprechen, wenn eine Fixierung in bestimmten Phasen stattfindet oder eine Verzerrung und/oder Übertreibung. Von einer pathologischen Trauerreaktion ist also auszugehen, wenn einzelne Phasen der normalen Trauer sich über einen ungewöhnlich langen Zeitraum ausdehnen oder sich übermäßig intensiv äußern. Die Bedingungen, die dazu führen, dass Trauer nicht als normaler Prozess durchlebt wird, sondern sich zu einer »Krankheit« entwickelt sind vielfältig:
· Plötzlichkeit und fehlende Antizipation
· Gewalt, Verletzung, Zerstörung
· Vermeidbarkeit und/oder Zufälligkeit
· Verlust eines Kindes
· gleichzeitiger oder zeitnaher Verlust mehrerer Personen
· Selbsttötung
· Tode, bei denen die Leiche nicht gefunden wird
· gesellschaftlich nicht akzeptierte Todesumstände, z. B. Tod des Ehemanns bei seiner Geliebten.
Tags:Behandlungskonzept, Pflegeverfahren, Palliativpflege, Sterbebegleitung