Die Meisterleistung Schmidtscher Realpolitik in der schwierigen Ausgangslage der Bundesrepublik im Ost-West-Konflikt.
Essay Nr. 219 |
10,550 Wörter (
ca. 26.4 Seiten ) |
17 Quellen |
2011
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Inhaltsangabe
In seine Zeit als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland fällt auch der NATO-Doppelbeschluss vom 12. Dezember 1979, an dem der deutsche Bundeskanzler maßgeblich beteiligt war. Der NATO-Doppelbeschluss ist als politische Antwort auf die Stationierung neuer nuklearer Mittelstreckenraketen von sowjetischer Seite zu verstehen.
In dieser Arbeit soll die Rolle Helmut Schmidts bis hin zur Einigung der NATOVerteidigungsminister auf dem NATO-Doppelbeschluss näher untersucht werden
Textauszug
Der bedeutende Stellenwert des damaligen deutschen Bundeskanzlers, ist nur zu erfassen, wenn zuvor die strategische Struktur des Ost-/Westkonfliktes und einige grundlegende politische Entwicklungen der 60er und 70er Jahre erläutert werden.
In diesem Rahmen kann Schmidts kontinuierliches außenpolitisches Drängen nach einem atomaren Gleichgewicht in Europa gedeutet werden.
Tags:Helmut Schmidt, Geschichte der deutschen Sozialdemokratie, NATO Doppelbeschuss
Untersucht wird, inwiefern der Fußball in Afrika ein probates Mittel zur nachhaltigen Entwicklungspolitik darstellen kann.
Seminararbeit Nr. 209 |
6,063 Wörter (
ca. 15.2 Seiten ) |
32 Quellen |
2010
$ 14.95
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Inhaltsangabe
Das Forschungsfeld Entwicklung durch Fußball ist noch relativ jung. Insbesondere das Thema Fußball und Entwicklung in Afrika wurde erst in den letzten Jahrzenten verstärkt aufgegriffen. Zuvor stand vielmehr Südamerika im Mittelpunkt der empirischen Untersuchungen und so gibt es nur wenige fundierte Forschungen und Studien, die sich auf das Land Afrika spezialisiert haben. Das liegt zum einen daran, dass das Thema erst in den letzten Jahren stärker in den Fokus der Öffentlichkeit geriet und zum anderen, wurde das Thema Entwicklung durch Sport jahrelang von Akademikern als zu banal angesehen um wissenschaftliche Forschung darüber zu betreiben (vgl. Alegi 2010, 4). Auch die vorliegende Arbeit greift also auf die wenigen Veröffentlichungen zu dem Thema zurück. Dabei ist zu beachten, dass viele dieser Informationen von den verantwortlichen Organisationen selbst stammen. Aus diesem Grund bleibt fraglich, inwieweit die vorliegenden Daten als empirisch fundiert angesehen werden können. Das Potential, das der Fußball für das Land Afrika bieten kann, geht weit über den sportlichen Aspekt hinaus. In dieser Arbeit wird versucht, dieses Potential herauszustellen, indem verschiedene erfolgreiche Projekte vorgestellt werden, die sich dem Themenfeld Fußball und Entwicklung verschrieben haben.
1. Einleitung
2. Geschichte des Fußballs in Afrika
2.1 Die Anfänge des Fußballs
2.2 Fußball in Afrika seit 1945
2.3 Fußball in Afrika nach Ende der Apartheid
3. Die Theorie des Nation-Building
3.1 Was ist eine Nation?
3.2 Was versteht man unter Nation-Building?
3.3 Nation-Building in Afrika
4. Fußball als Mittel der Entwicklungspolitik
4.1 Streetfootballworld – Fußball als Werkzeug für soziale Entwicklung
4.2 Football for Hope Bewegung
4.3 Grassrootsoccer – Fußball als Mittel zur HIV/AIDS Prävention
5. Fazit
6. Literaturverzeichnis
Textauszug
Ziel war es, die vorherrschenden, ausschließlich weißen Sportorganisationen zu einer Zusammenarbeit zu bewegen und so zu einer Veränderung in der Welt des afrikanischen Fußballs beizutragen. Bis dato war es schwarzen Afrikanern nicht gestattet, in einem Team mit weißen Afrikanern zusammen Fußball zu spielen. Es herrschte auch im Sport strikte Rassentrennung. 1951 wurde der südafrikanische Fußballverband (SAFA) offizielles Mitglied der FIFA, doch die Anti-Apartheid Bewegung South African Soccer Federation (SASF) brachte kurz darauf mit seiner Bewerbung bei der FIFA einen Stein ins Rollen. Bei ihrer Bewerbung gaben sie an, keinerlei Rassenbeschränkungen oder spezielle Regelungen zur Rassentrennung aufzuerlegen, sondern sattdessen offen für jede Hautfarbe zu sein. Die FIFA antwortete daraufhin, dass es jeweils nur einem nationalen Verband gestattet sei, Mitglied der FIFA zu sein. Ein Zusammenschluss beider Verbände wurde durch SAFA verhindert, die den SAFS Verband nur unter Ausschluss seines Wahlrechtes und unter Beibehaltung der strikten Rassentrennung aufgenommen hätte (vgl. Bolsmann 2010, 35f). Dieses Schreiben war der Startschuss zu einer Reihe von Ereignissen und Debatten, die letztlich dazu führten, dass die Rassenpolitik mehr und mehr in die Kritik der Öffentlichkeit geriet.
Tags:grassrootsoccer, football for hope, Apartheid, FIFA WM in Südafrika, Entwicklungshilfe
Die Entstehung der Punks ist zurückzuführen auf eine Jugendbewegung in Großbritannien Mitte der 70-er Jahre. Das Leben der Jugendlichen, insbesondere jener aus der Arbeiterschicht, war dort geprägt von hoher Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit.
Hausarbeit Nr. 190 |
2,445 Wörter (
ca. 6.1 Seiten ) |
14 Quellen |
2009
$ 7.95
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Inhaltsangabe
In der DDR der 70-er und 80-er Jahre gab es eine rege Kultur der Musik- und Künstlerszene, doch diese war genormt, kontrolliert und zensiert. Außerhalb dieser Norm blühte, vom Staat unerwünscht, eine Bewegung, die nach Anarchie und Freiheit schrie und sich mit anderen Friedensbewegungen verbrüderte, die Szene des Punk. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dieser Szene, ihrer Entstehung und ihrer Rolle in der kulturellen Entwicklung der damaligen DDR.
Textauszug
Wie in Westdeutschland verfolgten auch die ostdeutschen Punks die Ideologie von Freiheit und Anarchie. Jedoch unterscheiden sich beide Bewegungen durch die gegebenen Verhältnisse. Während man sich in Westdeutschland auch gegen die Konsumgesellschaft richtete, so widersetzten sich die ostdeutschen Punks vor allem der Einengung des Individuums durch die Kontrolle des Staates. Der Weg des Einzelnen wurde früh geprägt durch den Staat z.B. durch Kindergärten, Schule, Militär und Ausbildung bzw. Studium. Besonders bei den Jugendlichen schien der Weg in der DDR meist vorgezeichnet, denn sie unterlagen einem engen Netz aus Kontrolle und ideologischen Beeinflussungsversuchen. Ende der 70-er Jahre spitzte sich diese Beeinflussung durch den Staat mit der Pflicht zum Wehrkundeunterricht noch weiter zu. Wer den Dienst an der Waffe verweigerte, dem blieb der Zugang zu den „ (...) Hochschulen und Universitäten daraufhin verwehrt“. Dennoch oder gerade deswegen zeigten sich viele junge Leute dem Staat gegenüber nicht mehr loyal. Sie verspürten eine Ablehnung gegen den Staat, wie er zu dieser Zeit existierte.
Tags:Punkbewegung, Musikszene, Künstlerszene, Ostdeutschland, Kultur