UNTERSUCHUNG VON KONJUNKTURZYKLEN AUF STATIONARITÄT UND APPROXIMATION DURCH ARMA PROZESSE
Projektarbeit im Fach "Angewandte Zeitreihenanalyse" im Rahmen des Diplomstudium Volkswirtschaft, 2. Studienabschnitt
2,350 Wörter (
ca. 5.9 Seiten) |
1 Quelle |
2009
Published on: 26.10.2009
Inhaltsangabe:
In dieser Arbeit untersuchen die Autoren die Jahresdaten des Bruttoinlandprodukts pro Kopf von zwei Ländern, den Niederlanden und der Schweiz, über den Zeitraum 1950 bis 2004.
Das Motiv für Daten- und Themenauswahl war der Umstand, dass sie bisher nur einmal von stochastischen Prozessen innerhalb der ökonomischen Theorie gehört haben, und zwar im Zusammenhang mit Konjunkturzyklen, im Real Business Cycle Model.
Darin werden Produktivitätsschocks mit Hilfe eines AR(1) Prozesses generiert. So verändert sich der Input A (Technologie) jährlich zum einen durch die „technologische Fortschrittsrate“ g und zum anderen durch Produktivitätsschocks.
1 Einleitung
2 Fragestellung
3 Eliminierung des Trends
3.1 OLS Regression der logarithmierten Daten
3.1.1 Überprüfung auf Stationarität
3.2 Logarithmisches Differenzieren
3.2.1 Überprüfung auf Stationarität
4. Approximation durch ARMA-Prozesse
4.1 DLOG Niederlande
4.2 DLOG Schweiz
4.3 Zusammenfassung und Vergleich
Aus der Arbeit:
Wir wollen diese Modellannahme der Produktivitätsschocks in unserer Arbeit in ähnlicher Weise, aber weit vereinfacht, adaptieren. Und zwar wollen wir überprüfen, ob die Abweichungen vom langfristigen Wachstumstrend des BIP pro Kopf, welche dann als Konjunkturzyklen interpretiert werden können,
• zum einen stationär sind und, falls dies der Fall ist,
• zum anderen durch stochastische Prozesse approximiert werden können.
Dazu müssen wir zuerst unseren Datensatz so modifizieren, dass wir den langfristigen Trend des BIP/Kopf extrahieren. Sodann wollen wir mit den Abweichungen / Konjunkturzyklen weiter arbeiten.
Was bei unserem Datensatz ein Problem darstellen könnte, ist die zeitliche Länge.
Innerhalb von 45 Jahren ist es sehr wahrscheinlich, dass wir einen „Strukturbruch“ beobachten, was eine Änderung des Wachstumstrends bedeuten würde. Dies zu untersuchen, soll aber nicht Gegenstand dieser Arbeit werden. Wir wollen nur darauf
hinweisen und nehmen für die Arbeit eine konstante Wachstumsrate an.