Außerschulische Lernorte
Referat zum Konzept außerschulischer Lernorte
6,030 Wörter (
ca. 15.1 Seiten) |
4 Quellen |
2009
Published on: 30.11.2009
Inhaltsangabe:
Die Lehrpläne der Bundesländer fordern als methodisches Ziel des HSK die originale Begegnung des Kindes mit dem Lerngegenstand. Aus diesem Grund sollen Lernorte außerhalb der Schule aufgesucht werden.
Die Unterrichtsgänge zu außerschulischen Lernorten bieten Schülern und Lehrern die Gelegenheit beobachtbare Sachverhalte am Objekt kennenzulernen und zu analysieren. (Realbezug vor Ort)
1. Vorbemerkung
2. Begriffsklärung
3. Historische Wurzeln der außerschulischen Lernorte
4. Begründung außerschulischer Lernorte
5. Ziele außerschulischen Lernens
6. Voraussetzungen
Aus der Arbeit:
In der Reformpädagogik hat das Verlassen des Schulgebäudes und das Betreiben von Erziehung und Unterricht außerhalb des Klassenzimmers eine Hochblüte erlebt.
Die Vielfalt der Termini, wie Wanderung, Schulreise, Besichtigung, Ausflug, Heimatgang, Unterrichtsgang, Lehrwanderung, Unterrichtsbesuch, Exkursion, die aus dieser Zeit stammen, zeigen die vielfältigen Ausprägungen, Motive und Ziele.
BRATHER hat 1922 die verschiedenen Aufgaben und Möglichkeiten von Schülerwanderungen beschrieben. In seinen Ausführungen stellt er verschiedene Motive und Begründungen dar.
3.1.1 Körperliche Ertüchtigung
Das preußische Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung schreibt 1920 in einem Erlaß zur Wiederherstellung und Erhaltung der Volksgesundheit (TBC, Unterernährung herrschten zu dieser Zeit) vor, daß alle vier Wochen ein Tag einer turnerischen Wanderung gewidmet werden soll.
In Gedanken an die Wandervogelbewegung wird auf die erzieherischen und unterrichtlichen Ziele des Wanderns hingewiesen: Das Wandern soll:
• frischen, fröhlichen Sinn wecken
• Wanderlust wecken
• zu bewußtem Sehen und Hören erziehen
• Freude an der Natur, der Heimat und an der Kameradschaft gewähren
• Ausdauer verleihen