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Erziehungsauftrag


Nr. 151
Erziehungsauftrag
Ausgehend von interdisziplinären Ansätzen, die diverse Rechtfertigungen und Beweggründe für ein solches Vorhaben liefern, handelt dieses Referat vom Erziehungsauftrag in der Grundschule und den Möglichkeiten einer konkreten Umsetzung dieses Konzeptes.
4,860 Wörter (ca. 12.2 Seiten) | 7 Quellen | 2008


Inhaltsangabe:

„Der Mensch wird erst durch Erziehung zum Menschen“, so lautet eine Aussage von Immanuel KANT.
Erziehung ist nicht auf einen bestimmten Teil des Lebens beschränkt, sondern Erziehung findet in verschiedensten Bereichen statt. Auch die Schule hat nicht nur den Auftrag der Vermittlung von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. In den Verfassungen, Schulgesetzen und Lehrplänen der Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland wird auch auf die Verpflichtung der Schule hingewiesen, die Schülerinnen und Schüler zu erziehen.


1. Vorbemerkung
2. Begriffsklärung
3. Oberste Erziehungsziele
4. Historischer Abriss zum Erziehungsauftrag der Grundschule
5. Begründungen des aktuellen Erziehungsauftrages in der Grundschule
6. Aussagen des Bayerischen Lehrplans zum Erziehungsauftrag in der Grundschule
7. Konkretisierung des Erziehungsauftrages
8. Beurteilung des Erziehungsauftrages der Schule
9. Möglichkeiten der Verwirklichung des Erziehungsauftrages
10. Beispiele aus dem Lehrplan
11. Mögliche Probleme bei der Realisierung des Erziehungsauftrages
12. Schlussbemerkung

Aus der Arbeit:

Es herrscht Uneinigkeit über den Erziehungsbegriff in der Literatur vor:
Erziehung wird von einer Vielzahl von Faktoren bestimmt und wird für verschiedene Inhalte als ihr Oberbegriff gebraucht.

HAARMANN: Der Begriff der Erziehung beinhaltet die Gesamtheit aller Maßnahmen, die dem Kind und Heranwachsenden helfen, lebenstüchtig, erwachsen und ‘mündig’ zu werden.
HAARMANNS Begriff von Erziehung ist sehr eng gefaßt; er sieht Erziehung als die Vorbereitung auf die Gesellschaft.

SCHRÖDER: Erziehung ist Hilfe bei der Entwicklung der Persönlichkeit.
SCHRÖDER bezieht den Erziehungsbegriff auf die Ebene der Person.

WEBER: Erziehung ist eine beabsichtigte Enkulturationshilfe. Enkulturation wird hier so umfassend verstanden, daß sie auch Sozialisation und Personalisation miteinschließt. Erziehung ist also jenes soziale Handeln, das Hilfe beim Erlernen kultureller Lebensweisen bieten will. Das Lernen muß der Einzelne allerdings selbst vollbringen. Die Erziehung vermag ihn dabei nur zu unterstützen.

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