Freiarbeit
Referat, das ein Konzept der Unterrichtsöffnung in den Blick nimmt, welches mehr interaktives Lernerleben bietet und weiterhin intersubjektive Kompetenzen fördert.
3,150 Wörter (
ca. 7.9 Seiten) |
5 Quellen |
2008
Published on: 30.11.2009
Inhaltsangabe:
Es wird immer wichtiger, die Schüler in der Schule auf ein kompetentes und selbstverantwortliches Handeln in zukünftigen beruflichen, gesellschaftlich-politischen und privaten Situationen vorzubereiten. Dies muss auch im Unterricht geübt werden. Es ist nicht einzusehen, warum Schüler plötzlich nach Verlassen der Schule selbstständig sein sollen, wenn sie die ganze Schulzeit lang daran gehindert wurden. Deshalb bekommen Unterrichtsformen, die den Kindern Möglichkeiten zum selbständigen Lernen und eigenverantwortlichen Handeln geben, eine wichtige Rolle.
Im folgenden soll dies am Beispiel des offenen Unterrichts dargestellt werden.
1. Vorbemerkung
2. Begriffsklärung
3. Historische Vorbilder der Freiarbeit
4. Begründungen der Freiarbeit
5. Ziele des Offenen Unterrichts / der Freiarbeit
6. Dimensionen der Offenheit
7. Voraussetzungen der Freiarbeit
8. Realisierungsmöglichkeiten der Freiarbeit
9. Probleme und Grenzen
10. Schlussgedanke / Ausblick
Aus der Arbeit:
Freiarbeit wird häufig anhand der Kennzeichen definiert, vgl KASPER und DIETRICHS
Das Landesinstitut für Schule und Weiterbildung in Soest Freie Arbeit ermöglicht den Kindern :
• selbständig und eigenverantwortlich zu lernen.
• eigene Ideen und Vorhaben einbringen
• aus einem Angebot Aufgaben auswählen
• die Sozialform (EA, PA, GA) in der sie die Aufgaben erledigen wollen selbst bestimmen
• die Reihenfolge in der die Aufgaben erledigt werden selbst festlegen
• die Zeit selbst einteilen
• individuell und differenziert lernen und üben
• kreativ und experimentierend mit verschiedenen Materialien umgehen
• die Arbeiten selbst kontrollieren