Antijudaismus, Antisemitismus
Antijudaismus, Antisemitismus
In dieser Arbeit geht es um Formen von Antijudaismus und Antisemitismus, ein von Judenfeinden geprägter Begriff, der heute als Oberbegriff für alle Arten von Judenfeindlichkeit verwendet. Die Geschichte wird vom Autor lesenswert wiedergegeben.
4,750 Wörter (ca. 11.9 Seiten) |
8 Quellen |
2007
Inhaltsangabe:
Antijudaismus (griechisch-lateinisch: „prinzipiell gegen Juden“) nennt man die Ablehnung, Anfeindung und Verfolgung von Angehörigen des Judentums durch Christen, Kirchen, christliche Staaten und Regierungen. Diese Judenfeindschaft entstand mit dem Alleingeltungsanspruch des Christentums. Sie wurde seit der Zerstörung des Jerusalemer Tempels 70 n. Chr. bis zur „konstantinschen Wende“ zum Grundbestand christlicher Theologie. Sie bestimmte seit der Spätantike - von räumlich und zeitlich begrenzten toleranten Perioden abgesehen - die Volksfrömmigkeit und den Umgang christlicher Mehrheiten mit jüdischen Minderheiten in weiten Teilen Europas während des Mittelalters.
Seit der Reformation wurde der Antijudaismus in die Neuzeit überliefert, wo er sich je nach Ländern und Konfessionen parallel zum Antisemitismus bis 1945 unterschiedlich ausprägte.
Outline:
Antijudaismus - Antisemitismus
Antijudaismus
Judenfeindlichkeit
Die Verantwortung der Kirche im Holocaust
Juden – Eine einflussreiche Bürgerschaft
Der ewige Judenhass
Chronologischer Ablauf des Antijudaismus
Martin Luther und die Juden 1500 – 1546
Jüdische Emanzipation und Judenfeindlichkeit 1750 - 1880
Übergang Antijudaismus – Antisemitismus
Antisemitismus in Österreich
Antisemitismus im ersten Weltkrieg (1914 – 1918)
Antisemitismus zu Beginn von Hitlers Machtergreifung
Antisemitismus nach dem Anschluss
Heimholen! – Die Judenmission
Die Rolle der katholischen Kirche - Fazit
Literatur
Aus der Arbeit:
''Edward Kardinal Cassidy – australischer Leiter der Vatikankommission für religiöse Beziehungen zum Judentum wurde 1987 vom damaligen Papst Johannes Paul II beauftragt, die Frage zu untersuchen, in wie weit der katholischen Kirche Mitschuld am Holocaust gegeben werden kann. Rudolf Hochhuth hat in seinem Theaterstück „der Stellvertreter“ das Thema „Päpstliche Mitschuld am Holocaust“ aufgeworfen. Das Kernproblem des Holocaust ist, dass besonders die Länder mit einer langen christlichen Kultur als Mitschuldige am Völkermord in Verbindung gebracht werden. Die Kirche hat aber zu jeder Zeit Schuld von sich gewiesen jedoch eine gewisse Diskriminierung der Juden zugegeben. Alle Erklärungen zu dieser Thematik stellten jedoch fest, dass rassistische Ideologie niemals gebilligt sondern stets verdammt worden ist.''