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Bewegungsanalyse pedalieren


Nr. 86
Bewegungsanalyse pedalieren
Es geht in dieser Arbeit um einen zuvor durchgeführten Test, der signifikante Unterschiede zwischen rundem und unrundem Tritt, sowie Unterschiede im Bewegungsablauf zwischen routiniertem und unerfahrenem Radsportler aufzeigt.
2,250 Wörter (ca. 5.6 Seiten) | 2 Quellen | 2007


Inhaltsangabe:

In dieser Arbeit wird versucht, die Wichtigkeit des runden Trittes beim Fahrradfahren zu erläutern und aufzuzeigen. Welch wichtigen Bestandteil die Biomechanik von Training, individuellen Analysen und Technikverbesserungen darstellt, war den Autoren vor diesem Projekt keineswegs bewusst. Die Thematik der Biomechanik sollte daher ein Anliegen eines jeden Sportlers sein. Für jeden Leistungssportler kann das Wissen der Biomechanik eine gewisse Hilfe im Trainingsverlauf und -fortschritt bedeuten. Er kann selbst Rückschlüsse auf seine Technik machen und erkennen, wo und wie sein Potential noch besser ausgeschöpft werden kann. Auch jeder Trainer und Lehrer sollte sich mit der Materie eingehend befassen, da dadurch mehr auf die Technik und somit auch auf die Leistung und Gesundheit eingegangen werden kann. Die Bedeutung der Biomechanik zu erkennen und zu verstehen war auch für die Tätigkeit im Sportbereich sehr wertvoll. Wir hoffen mit dieser Arbeit auch anderen die Thematik verständlich näher bringen zu können.

Outline:

Abstract
Einleitung
Biomechanische Grundlagen Radfahren
Wirkende Kräfte
Runder Tritt / Unrunder Tritt
Muskulatur
Oberschenkel
Unterschenkel
Fußgelenkstellung und beanspruchte Muskeln
Untersuchung
Fragestellung
Probanden
Untersuchungsablauf
Ergebnisse
Maxima der einzelnen Gelenkswinkel
Kreisbahnanalyse von Rundem – bzw. Unrundem Tritt
Wahl der Sattelposition
Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis

Aus der Arbeit:

''Ein Effektivitätsgrad von 100 Prozent bedeutet, dass die gesamte Kraft, die auf die Pedale wirkt in Vortrieb verwandelt wird.
Bei Nichttrainierten beträgt der Effektivitätsgrad etwa 50 Prozent, bei Trainierten etwa 70 Prozent und bei Spitzenathleten über 85 Prozent. Wird der Kurbelwinkel in der oberen Vertikalstellung mit Null Grad festgelegt, so liegt das Maximum des Krafteinsatzes bei Trainierten zwischen 60 und 90 Grad, bei Untrainierten unter 90 Grad. Nennenswerte Zugkräfte treten nur bei Berganfahrten auf.
Der Wirkungsgrad verschlechtert sich wenn man im Stehen fährt, da eine Verschiebung des Kraftmaximums im Tretkreis um ca. 60 Grad nach unten entsteht. Mitverantwortlich ist auch das „Stehen lassen“ der Beine in den Phasen der Aufwärtsbewegung.
Der Wirkungsgrad ist abhängig von der Tretfrequenz. Wann der Effektivitätsgrad am größten ist, ist individuell verschieden. Es gibt individuell eine Tretfrequenz, bei der der Effektivitätsgrad am größten ist. Der Effektivitätsgrad verringert sich mit steigender Tretfrequenz (über 100 U/min). Das Maximum der Pedalkräfte verschiebt sich in Tretrichtung immer mehr nach unten.''

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