Fettleibigkeit (Adipositas)
Fettleibigkeit (Adipositas)
Die Zahl der jugendlichen Diabetiker nimmt unaufhörlich zu. In Österreich steigt die Quote der Jugendlichen, die an Diabetes erkrankt sind, stetig und in den USA sind bereits 5 Mio. Jugendliche betroffen. All das sind Folgen von Fettleibigkeit...
4,280 Wörter (ca. 10.7 Seiten) |
5 Quellen |
2008
Inhaltsangabe:
Es gibt eine steigende Anzahl von fettleibigen Kindern und Jugendlichen, und Prävention scheint immer schwieriger zu werden. Besonders in Ferienzeiten sollte eine sinnvolle Freizeitgestaltung unbedingt thematisiert werden. Die so genannten „Couch Potatoes“ scheinen sich bester Gesundheit zu erfreuen, doch die Spätfolgen von zu wenig Bewegung sind unübersehbar. Die Schule hat bereits einen wichtigen Part in der Gesundheitserziehung übernommen. Doch werden die Appelle, die eine gesunde Ernährung und eine gezielte Bewegung betreffen, von den Eltern nicht genügend ernst genommen. Auch an den meisten Schulbuffets nimmt die gesunde Jause leider nur einen geringen Stellenwert ein. Die meisten zur Fettleibigkeit neigenden Kinder leben in einem Umfeld, in dem gesunde und bewusste Ernährung nicht wirklich wahrgenommen wird. Es sollte noch gezielter und bewusster aufgeklärt und die möglichen Gefahren durch ungesunde Ernährung stärker in das Bewusstsein der Menschen gerückt werden. Leider leben wir in einem Land der Reparaturmedizin und weniger der Aufklärung und Vorsorge. Aufklärung in den Medien müsste noch viel klarer und bewusster Platz greifen. Bewusste Ernährung und ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Körper ist auch oft eine Frage des Bildungsgrades. Intellektuelle Menschen setzen sich bewusster mit ihrem Körper auseinander. Junge Menschen müssten nur durch „Probieren“ auf den Geschmack gebracht werden, um Chips gegen Joghurt zu tauschen. Die alarmierenden Zahlen aus Amerika könnten zu einem Umdenken führen, um durch gesunde Lebensführung ein genussvolles Leben zu ermöglichen.
Aus der Arbeit:
''Die Zuckerkrankheit ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der es zu einer Erhöhung des Blutzuckerwertes und zu einer Störung des Fett- und Proteinstoffwechsels kommt. Betroffen sind 5% der Bevölkerung. Ursache ist ein relativer oder absoluter Mangel an Insulin, einem Hormon, das in den B-Zellen der Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Insulin fördert den Einstrom von Glucose aus dem Blut in die Körperzellen und es unterdrückt die Glucoseproduktion in der Leber. Bei Insulinmangel kann Glucose nicht mehr im Stoffwechsel umgesetzt werden. Anstelle von Zucker werden Fette und Proteine abgebaut, bis größere Mengen organischer Säuren aus dem Fettstoffwechsel ins Blut übertreten, die zu einer gefährlichen Übersäuerung des Blutes und der Gewebe führen. Tiefe Atmung, fruchtartiger Mundgeruch, ein großes Flüssigkeitsdefizit
infolge Zuckerverlustes und hohe Flüssigkeitsausscheidung über den Harn sowie Blutdruckabfall und zuletzt Bewusstlosigkeit kennzeichnen dieses lebensgefährliche diabetische Koma. Der Diabetes mellitus wird festgestellt durch den Nachweis eines erhöhten Nüchternblutzuckers (über 110 mg/dl im Serum) oder eines erhöhten Blutzuckerspiegels nach dem Essen (über 180 mg/dl im Serum) sowie das Vorhandensein spezifischer Symptome. Die Erkrankung kann in jedem Lebensalter auftreten.''