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Geschlechterstereotypen in Bandes Dessinées: "Jeanine" (Jean-Marc Reiser)

Nr. 97
Mit dem Namen „bande dessinée“ wird der franko-belgische Comic zusammengefasst. Er entstand in den 20er Jahren, als vorrangig Comics aus den Vereinigten Staaten nach Frankreich und Belgien importiert wurden.
3,185 Wörter (ca. 8 Seiten) | 7 Quellen | 2008
Published on: 05.06.2009

Inhaltsangabe:

Der für diese Arbeit und das Proseminar wichtige Stereotyp ist der Geschlechterstereotyp, der Mann und Frau differenziert und – je nach kulturellen und gesellschaftlichen Konventionen – in bestimmte Verhaltensmuster zwängt. Dadurch entstehen vorgefertigte Geschlechterrollen und -stereotypen.
Um das weibliche Sprachverhalten zu charakterisieren, sollen in dieser Arbeit nun einige Hypothesen zur Frauensprache vorgestellt werden. Aus diesen Merkmalen ergeben sich dann bestimmte Konsequenzen. Der liebenswürdige und unterwürfige Sprechstil führt dazu, dass sich Frauen im Gespräch mehr Rückzugsmöglichkeiten bieten und der Mann jederzeit die Möglichkeit hat, ihre Aussagen zu unterbrechen.
Jean-Marc Reiser wurde am 13. April 1941 in Rehon an der belgischen Grenze geboren. Schon im Jugendalter veröffentlichte er Bandes Dessinées, allerdings unter einem Pseudonym. Später arbeitete er für die skandalöse Zeitung Hara-Kiri, deren Gruppenmitglieder Reiser als Familie dienten. Ihr Ziel war es, mit den Grundsätzen „bête et méchant“ der Gesellschaft aufzuzeigen, wie dumm und boshaft sie ist, und ihr durch die Spiegelung ihrer eigenen schlechten Merkmale eben diese zu erklären.
1978 gewann Jean-Marc Reiser den „grand prix du festival d’Angoulême“, eines jährlich stattfindenden internationalen Comicfestivals.

Outline:

Begriffsdefinitionen
Stereotypen
Tradtitionelle Geschlechterrollen und –stereotypen
Frauensprache
La Bande Dessinée
Geschichte
Definition
Jean-Marc Reiser und seine Bandes Dessinées
Biographie
Jeanine
Aussehen und Charakter
Männer
Sprache
Bibliographie

Aus der Arbeit:

''Er [Jean-Marc Reiser] vertrat den Anarchismus und sah die Karikatur als Aggression. In seinen Comics brach er alle Tabus. Er stellte die Unterschicht dar, Sexualität, Krankheiten, Aggression und Brutalität. Seine Comics können trotzdem in die Sparte der „Bande Dessinées satiriques“ eingeordnet werden. Diese sollen dem Leser einen Spiegel vorhalten und ihm ein karikiertes Bild von ihm selbst und seinen Fehlern zeigen.
Jean-Marc Reiser starb am 5. November 1983 als einer der bekanntesten Zeichner Frankreichs an Krebs.''

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Anna AT
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15.05.2009
Matura (Abitur) 2006, Lehramtsstudium Italienisch und Französisch an der Universität Wien, seit 2006
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