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Intermedialität in Le mariage de Figaro (Beaumarchais)

Nr. 92
In dieser Arbeit geht es um den Lebensweg von Beaumarcharis und sein weltberühmtes Stück "Die Hochzeit des Figaro".
3,100 Wörter (ca. 7.8 Seiten) | 8 Quellen | 2008
Published on: 03.06.2009

Inhaltsangabe:

Der Autor erzählt zuerst aus dem sehr interessanten Leben des Beaumarcharis. Danach geht er ausführlich auf Inhalt, Figuren und Struktur des Stückes "Die Hochzeit des Figaro" ein, welches primär sechs Figurenkonstellationen behandelt. Außerdem ist das Stück durch eine sehr große Anzahl von 92 Szenen, von hohem Tempo und zahlreichen Verwicklungen geprägt. Fakt ist, dass sich zwischen dem Autor und seiner Hauptfigur Parallelen ziehen lassen, die beide den dritten Stand des 18. Jahrhunderts charakterisieren.
Im weiteren Teil der Arbeit wird das Stück gesellschaftskritisch betrachtet, die Intermedialität im Stück behandelt und zum Schluß ein Verleich mit ''Le nozze di Figaro" angestellt, denn der italienische Opernlibrettist Lorenzo Da Ponte änderte nur ein paar Jahre nach der Komödie ''Le mariage de Figaro'' das Werk des Franzosen in ein Libretto für Mozart um.


Outline:

Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
La folle journée ou le mariage de Figaro
Inhalt, Figuren und Struktur
Die Figur des Figaro
Gesellschaftskritik
Intermedialität in Le mariage de Figaro
Begriffsdefinition
Intermedialität im Stück
Le nozze di Figaro
Bibliographie

Aus der Arbeit:

Nun zum Inhalt von Le mariage de Figaro:
Das Stück beginnt am Morgen des Hochzeitstages von Figaro, dem Kammerdiener des Grafen Almaviva, der die Zofe der Gräfin, Suzanne, heiraten möchte.
Vor der Hochzeit muss Figaro erfahren, dass der Graf das Recht der ersten Nacht bei Suzanne ausnützen möchte. Gleichzeitig drängt Marceline den Kammerdiener ein altes Eheversprechen einzuhalten während der naive junge Page Chérubin mit allen weiblichen Wesen flirtet. Durch zahlreiche Intrigen, die ineinander übergehen und sich ständig durch neue Versteckspielchen verändern steht am Ende der Graf als Blamierter da und muss sich vor seiner Frau entschuldigen. Marceline und der Arzt Bartholo finden in Figaro ihren verlorenen Sohn wieder und letztendlich kann der Kammerdiener seine geliebte Suzanne heiraten.

Das Stück weist eine relative konzentrierte Exposition auf und wahrt großteils die Einheit des Ortes und der Zeit. Dadurch erinnert das Werk an die klassische Tradition, auch wenn die Einheit der Handlung eher ignoriert wird.
Die Spannung des Stücks gestaltet sich durch die Vorbereitungen auf Intrigen und dem Kräftemessen zwischen den einzelnen Figuren.
Auffallend ist, dass oft Bauern und Diener auftreten um das Volk zu repräsentieren. „Da diese Vertreter des dritten Standes von Figaro in seinem Kampf gegen die willkürlich und heimlich wieder aufgenommenen Privilegien des Grafen als Zeugen und womöglich zur Revolte aufgerufen sind, stellen sie ein Stück Öffentlichkeit dar, deren neue Macht von Figaro und von seinem Schöpfer Beaumarchais erkannt wird.“

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15.05.2009
Matura (Abitur) 2006, Lehramtsstudium Italienisch und Französisch an der Universität Wien, seit 2006
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