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Migration und Armut


Nr. 142
Migration und Armut
Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Migration und Armut“. Es gibt viele Gründe, warum Menschen in Armut geraten, besonders betroffen sind Migranten, da sie in diversen Lebenslagen benachteiligt werden.
4,190 Wörter (ca. 10.5 Seiten) | 19 Quellen | 2009


Inhaltsangabe:

Vier dieser Lebenslagen möchte der Autor in dieser Arbeit näher erläutern, dabei geht er speziell auf den Bereich der Bildung ein, da dieser auch einen wichtigen Teil in der Sozialpädagogik darstellt. Dabei soll vor allem das interkulturelle Lernen den Lesern näher gebracht werden. Dies ist eine Art von Lernen, welche man in Schulen und in Institutionen einführen kann, um den Umgang mit Migration den Migranten selbst und den Menschen des Ziellandes erleichtern zu können. Vor allem Schulen und Institutionen der Erwachsenenbildung haben die Möglichkeit, Migranten besser in das neue soziale Umfeld zu integrieren.
Zu Beginn der Arbeit werden wichtige Begriffe definiert, danach vier Lebenslagen erläutert, in welchen vor allem Migranten benachteiligt werden und warum diese zu Armut führen bzw. führen können. Im Bereich der Bildung geht der Autor näher auf das interkulturelle Lernen, hier auf dem Bereich des interkulturellen Lernens in der Schule und in der Erwachsenenbildung, näher ein.

Zum Schluss möchte der Autor noch darauf hinweisen, dass er zur besseren Lesbarkeit des Textes auf eine geschlechtsspezifische Formulierung verzichtet.


Outline:

Einleitung
Begriffserklärung Migration
Ursachen von Migration
Armut
Interkulturelles Lernen Risikofaktoren für Migranten
Arbeitslosigkeit
Wohnsituation
Personen ohne legales Aufenthaltsrecht
Ausbildung
Von der Ausländerpädagogik zum Interkulturellen Lernen
Interkulturelles Lernen in der Schule
Interkulturelles Lernen in der Erwachsenenbildung
Schlussfolgerungen

Aus der Arbeit:

''Der Begriff „Migration“ wird in der Literatur nicht einheitlich definiert. Da Wanderungsprozesse ein sehr komplexes Thema sind, befassen sich die verschiedensten Disziplinen damit. Diese gebrauchen den Begriff in unterschiedlichster Weise und untersuchen ihn aus den verschiedensten Perspektiven. Die Definitionen des Begriffs sind somit von der jeweiligen Perspektive abhängig. (vgl. Treibel 1999: 17f)

Im Allgemeinen versteht man unter dem Terminus „Migration“ eine „Wanderung bzw. Bewegung von Individuen oder Gruppen im geographischen oder sozialen Raum, die mit einem Wechsel des Wohnsitzes verbunden ist“ (Duden-Fremdwörterbuch 1990).

Für Eisenstadt (1954,1 zit. n. Treibel 1999: 19) bedeutet „Migration“, „den Übergang eines Individuums oder einer Gruppe von einer Gesellschaft zur anderen“.

Migration bedeutet jedoch nicht allein eine räumliche Bewegung im Sinne einer Ortsveränderung. Sie führt auch zu einem einschneidenden sozialen Wandel, der sowohl die Wandernden selbst als auch die aufnehmende und abgebende Gesellschaft betrifft. Unterschiedliche Orientierungen und Verhaltensweisen stoßen aufeinander, soziale und ökonomische Strukturen verändern sich und verlangen den Menschen Verständnis und Akzeptanz ab. ''

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