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Rolle der USA im Vietnamkrieg


Nr. 119
Rolle der USA im Vietnamkrieg
In dieser Arbeit geht es um den Vietnamkrieg; wie es dazu kam, die Kämpfe, Opfer, Folgen und die Rolle der USA.
2,016 Wörter (ca. 5 Seiten) | 3 Quellen | 2008


Inhaltsangabe:

Mehr als ein Jahrzehnt lang versuchten die USA, die Übernahme von
Südvietnam durch den kommunistischen Norden und verbündete Rebellen zu verhindern. Die Kämpfe und die Bombardements kosteten bis zu vier Millionen Menschen das Leben und verwüsteten das Land. Die Ausweitung des Krieges auf Kambodscha bereitete dem Schreckensregime der Roten Khmer den Boden. Der Vietnamkrieg wurde für die USA zum moralischen und militärischen Fiasko. „Vietnam stellt bis heute das größte Verbrechen der amerikanischen Politik dar“, schreibt Eric Frey. Nirgendwo sonst wurde so viel Blut vergossen und menschliches Elend verursacht. Dass die Vietnamesen den Amerikanern heute mit großer Freundlichkeit entgegentreten, spricht für dieses Volk, das im 20. Jahrhundert hauptsächlich durch die Schuld anderer furchtbares Leid ertragen musste.

Outline:
Moralisches und militärisches Fiasko
Rolle 1: Der Kampf der „rechten (guten)“ Politik gegen den „bösen“
Kommunismus
Die Domino-Theorie als Allheilmittel
Freiheit um jeden Preis
Die Politik des „es gibt kein Zurück“
Rolle 2: Wirtschaftliche und politische Interessen in Süd-Vietnam
Die zweifelhafte Rolle der AID
Amerikas Verwicklung in den frühen Dogenhandel
Rolle 3: Der Einfluss Henry Kissingers

Aus der Arbeit:

Der Vietnamkrieg begann als klassischer antikolonialer Unabhängigkeitskrieg. Indochina war seit Ende des 19. Jahrhunderts eine französische Kolonie, die von den Besatzern ausgebeutet, aber wirtschaftlich und sozial kaum entwickelt wurden. Zugleich gab es aber immer mehr gebildete Vietnamesen, die die französische Herrschaft ablehnten. Während des 2. Weltkriegs arrangierte sich
die französische Kolonialregierung in Vietnam mit den vordringenden Japanern und bot ihnen das Land als militärische Basis für Operationen in Südost-Asien an. Die Strategie der Amerikaner war, einerseits massive Finanzhilfe an Südvietnam zu leisten und andererseits alles zu unternehmen, um die „Kommunisten” zu vernichten. Mit ihrer Finanzhilfe wollten die Amerikaner erreichen, Südvietnam zu einer kapitalistischen und demokratischen Gesellschaft zu entwickeln, welche wirtschaftlich und sozial gesehen dem kommunistischen Norden überlegen war. Sollte dies gelingen, so der Standpunkt der Amerikaner, würde der kommunistisch regierte Norden Vietnams seine Anziehung auf die vietnamesische Bevölkerung und damit seine Existenzberechtigung verlieren.

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Lukas AT
Publisher Since:
07.06.2009
Ich habe ein Realgymnasium mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt absolviert und dieses nach 8 Jahren mit der Matura abgeschlossen. Derzeit studiere ich an der Universität Wien die Lehramtsfächer Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung sowie Psychologie und Philosophie.
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