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US Wahlkampf 2000 George W. Bush vs. Al Gore: Wahlkampfmanipulation


Nr. 35
US Wahlkampf 2000 George W. Bush vs. Al Gore: Wahlkampfmanipulation
Die erste US- Präsidentschaftswahl des neuen Jahrtausends sollte nicht nur einen neuen Präsidenten hervorbringen, dessen Vater ebenfalls Präsident war, sondern sollte vielmehr als eine der umstrittensten und schwärzesten Wahlen in die Geschichte der Verei
1,805 Wörter (ca. 4.5 Seiten) | 5 Quellen | 2009


Inhaltsangabe:

Nach den Vorwahlen standen sich Al Gore, Vizepräsident unter Bill Clinton und George W. Bush, Sohn des ehemaligen Präsidenten George H. W. Bush, in der Präsidentschaftswahl im Jahre 2000 gegenüber. Wie es für das Zweiparteiensystem der USA üblich ist, entstammten beide Kandidaten den zwei großen US–Parteien: Al Gore der Demokratischen Partei, George W. Bush hingegen der Republikanischen Partei.
In dieser Ausarbeitung wird die hauptsächliche Frage geklärt, durch welche Faktoren der positive Ausgang für George W. Bush, nämlich die Ernennung zum Präsidenten der Vereinigten Staaten, möglich war, obwohl er im nationalen Vergleich ca 550.000 Stimmen weniger erhielt als der Wahlverlierer Al Gore.
Vorsätzlich wird sich mit dem theoretischen Komplex, speziell der Wahlkreiseinteilung, der Stimmgebung, der Stimmenverrechnung sowie der Wahlbewerbung des US-Wahlsystems auseinandergesetzt, welches durch empirische Fakten der US-Wahl 2000 untermauert wird.
Dabei werden die Einflussmöglichkeiten, sowie die Manipulationsmöglichkeiten, so z.B. das "gerrymandering", die das US-Wahlsystem bietet, näher beleuchtet und analysiert.

Outline
Einleitung
Das amerikanische Wahlsystem
Das electoral college
Die Präsidentschaftswahl
Finanzielle Unterstützung der Präsidentschaftskandidaten
Medien im Wahlkampf
Ziehung der Wahlkreisgrenzen
Drittparteien im Zweiparteiensystem
Die Entscheidungsbefugnis des Supreme Court
Fazit
Literaturverzeichnis

Aus der Arbeit:

„Wahlen spielen im politischen System der USA seit der Jacksonian Revolution eine zentrale Rolle. Auf allen Ebenen des Politikprozesses – der lokalen ebenso wie der einzelstaatlichen oder nationalen – gelangen Kandidaten durch Wahlen in öffentliche Ämter“ (Lösche 2004: 343). Durch den föderalistischen Aufbau der USA und der damit verbundenen starken einzelstaatlichen Souveränität sind die Wahlprozeduren allerdings nicht einheitlich festgelegt sondern variieren vielmehr von Bundesstaat zu Bundesstaat und können darüber hinaus sogar in einem Bundesstaat von Wahlbezirk zu Wahlbezirk unterschiedlich gestaltet sein. In der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika sind hingegen eher grundlegende Bestimmungen verankert. So schreibt die Verfassung z.B. das Mindestalter für das Amt des Präsidenten, welches mindestens 35 Jahre betragen muss, fest. Auch das Mindestalter der Mandatsträger des Repräsentantenhauses, welches auf 25 Jahre festgesetzt ist, sowie das der Senatoren, welches auf 30 Jahre festgesetzt ist, wurden in der Verfassung festgeschrieben (Vgl. Hübner 2003: 79). Weiterhin finden sich in der Verfassung detaillierte Auflagen, welche ebenso von den Amtsanwärtern erfüllt werden müssen. So muss z.B. der Präsident „gebürtiger Amerikaner sein sowie seit 14 Jahren in den Vereinigten Staaten leben“ (Hübner 2003: 79).

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