In dieser Arbeit geht es um die Herzfrequenz. Sie ist ein wichtiger Parameter für die Trainingssteuerung beim zielgerichteten Ausdauertraining.
Studienarbeit Nr. 132 |
950 Wörter (
ca. 2.4 Seiten ) |
6 Quellen |
2009
$ 4.95
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Inhaltsangabe
Während Kraft- und Schnelligkeitstraining lediglich Auswirkungen auf den Stoffwechsel der Muskelzelle haben, betreffen die Anpassungserscheinungen des Organismus bei einem vielseitig gestalteten Ausdauertraining das Herz-Kreislaufsystem, die autonomen Steuerungsmechanismen und den Stoffwechsel.
Die Kreislaufveränderungen werden bestimmt von der Erhöhung der aeroben Kapazität, d.h. der Verbesserung des Verhältnisses von Sauerstoffangebot und Sauerstoffbedarf. Blutdruck und Herzfrequenz sinken- das Herz kommt also mit weniger Schlägen pro Minute aus, muss weniger Kraft aufwenden und spart dadurch Energie.
Da die geförderte Blutmenge natürlich nicht vermindert ist, wird pro Herzschlag mehr Blut in Umlauf gebracht: das Schlagvolumen steigt an. Der Herzmuskel wird kräftiger, sodass dem Ausdauertrainierten stets eine viel größere Leistungsreserve zur Verfügung steht als dem Untrainierten.
Textauszug
Die Messung des Ruhepuls sollte am Morgen nach dem Aufwachen im Liegen erfolgen. Störfaktoren wie Nikotin und Koffein könnten den Ruhepuls um mehrere Schläge anheben. Gemessen wird mit Daumen und Zeigefinger am linken Handgelenk oder an der Halsschlagader, wobei man 15 Sekunden lang die Herzschläge zählt und dann mit der Zahl 4 multipliziert. Man kann die Messung aber auch mit Hilfe einer Pulsuhr durchführen, was in der Regel zu genaueren Ergebnissen führt. Ein niederer Ruhepuls lässt bei Gesunden auf eine gute Ausdauerleistungsfähigkeit und auf eine ökonomische Herzarbeit schließen.
Tags:Sport, Sportmedizin, Kreislauf
In dieser Arbeit geht es um Übungen der Ballschule Heidelberg, Sportarten spielerisch zu erlernen. Sehr anschaulich wird beschrieben, warum eine derartige Schule heutzutage so notwendig ist.
Studienarbeit Nr. 109 |
3,490 Wörter (
ca. 8.7 Seiten ) |
9 Quellen |
2008
$ 10.95
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Inhaltsangabe
Früher sah man Kinder noch auf der Straße mit dem Ball spielen. Fertigkeiten wie Werfen, Fangen oder Schießen waren etwas Selbstverständliches. Heute verbringt der Großteil der Kinder seine Freizeit vor dem Computer oder Fernseher. Die motorischen Fähigkeiten der Kinder haben sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Es gibt immer mehr Kinder, für die das Wort „Bewegung“ ein Fremdwort zu sein scheint. Wenn ein Kind Sport treiben will, tritt es einem Verein bei. Aber eine Straßenspielkultur – wie man sie in den Dritte-Welt-Ländern heute auch noch findet – gibt es bei uns nicht mehr. Wo haben die brasilianischen und afrikanischen Super-Talente das Fußballspielen erlernt? Genau – auf der Straße. Und was haben sie dort gemacht? Richtig – gespielt, gespielt, gespielt. Spielen lernt man eben nur durch Spielen. Und genau daran knüpft die Ballschule Heidelberg an.
Textauszug
''Kinder, die ihren Sport in einem Verein betreiben, werden oft viel zu früh spezialisiert. Kinder sind aber keine Spezialisten, sie sind Allrounder. Und Kinder wollen auch alles ausprobieren. Was ist falsch daran, ein Kind mehrere Sportarten durchführen zu lassen? Später hat es immer noch genug Zeit, sich für eine Sportart zu entscheiden und sich darauf zu spezialisieren. Es kann soweit gehen, dass eine Frühspezialisierung sogar zu Entwicklungsdisharmonien und Motivationsverlusten führen kann. Viele Jugendliche beenden ihre sportliche Karriere schon wieder, bevor sie überhaupt am Höhepunkt war, einfach weil sie genug haben vom Sport und vom lästigen Training. Was soll ein einseitiges Training bringen? Man betrachte nur einmal den österreichischen Fußball. Die Kinder werden in die Vereine gesteckt und von klein auf auf diese Sportart spezialisiert. Sie werden angeleitet von den Trainern und Trainerinnen und haben keine Möglichkeit mehr, sich selbstständig zu entwickeln. Am Resultat sieht man eindeutig, dass so eine Philosophie kaum etwas bringt. Es ist sogar bewiesen, dass eine frühe Ausrichtung auf eine Sportart kein höheres Endniveau produziert.''
Tags:Sport, Bewegungshandlungen, Schule
Erlebnisorientierte Bewegungshandlungen, Zielbereich: das Akzeptieren sozialer Regeln, Kräftigung, Spaß.
In dieser Arbeit geht es um eine Unterrichtsstunde mit dem Thema: ''Miteinander kämpfen, raufen und rangeln''.
Studienarbeit Nr. 110 |
2,085 Wörter (
ca. 5.2 Seiten ) |
6 Quellen |
2008
$ 7.95
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Inhaltsangabe
Ziel dieser Arbeit ist das Akzeptieren sozialer Regeln, Kräftigung, Spaß durch erlebnisorientierte Bewegungshandlungen.
Kinder leben in jedem Alter das Bedürfnis nach körperlichem Kontakt über das Rangeln und Raufen aus, überall kann man Kinder beim Toben und miteinander Kämpfen beobachten. Aufgrund der entwicklungsbedingt noch fehlenden Möglichkeiten, Konflikte und Streit auf kognitiver Ebene auszutragen, ist die körperliche Auseinandersetzung immer schon ein Mittel gewesen, Kräfte zu messen und sich durchzusetzen. Raufereien im öffentlichen Bereich haben nicht zugenommen, allerdings hat sich die Qualität der körperlichen Auseinandersetzungen verändert: die Hemmschwellen sind gesunken, ungeschriebene Gesetze werden übertreten, der Kampf ist nicht beendet, wenn jemand wehrlos am Boden liegt. Deshalb ist es wichtig, schon den Kindern die Grenzen aufzuzeigen. Kleinere Raufereien und Balgereien zwischen Kindern sind etwas Natürliches, aber sie dürfen nicht ausarten. Kinder müssen wissen, wann es genug ist; sie dürfen nicht dem anderen absichtlich sehr wehtun wollen. Behandelt man das Thema „Kämpfen, Raufen und Rangeln“ z.B. im Sportunterricht, können sich die Kinder zwar in gewohnter Weise austoben, müssen sich dabei aber an bestimmte Regeln halten. Ziel muss es sein, diese Regeln auch ins „echte Leben“ zu übertragen.
Textauszug
''Kinder werden ständig mit dem Thema „Kämpfen“ konfrontiert. Sei es im Fernsehen, in (Trick)Filmen, in Computerspielen etc. Darüber hinaus prägen die sportlichen Zweikämpfe der Erwachsenen das Sportprogramm, weshalb sie den Kindern ebenfalls bestens bekannt sind. Sie haben das Kämpfen aber auch schon oft am eigenen Leib erfahren. In den Rangeleien und Raufereien der Kinder geht es keineswegs immer um Gewalt und Aggression. In der Regel wird es als etwas Aufregendes erlebt. Kinder haben eine grundlegende Affinität zu Herausforderungen und anregenden Situationen. Kinder wollen ihre Grenzen entdecken und überwinden. Oftmals suchen sie deshalb auch den direkten Körperkontakt, wollen Raufen und Balgen. Dadurch können sie einerseits ihre Kräfte und ihr Können messen und andererseits die Spannung erleben, wenn sie an ihre Grenzen stoßen. Sie nehmen Herausforderungen mit einer natürlichen Lust an, finden dabei die eigenen Grenzen, lernen sie kennen sowie einschätzen und wachsen über sie hinaus.''
Tags:Sport, Kinder, Erziehung