Ziel dieser Arbeit ist es 15 aufbauende Einheiten zum Thema Koordination allgemein herauszuarbeiten. Diese Einheiten sind so gestaltet, dass sie in einem realen Semesterkurs mit der Zielgruppe 60+ durchgeführt werden können.
Unterrichtsmaterial Nr. 87 |
11,090 Wörter (
ca. 27.7 Seiten ) |
6 Quellen |
2008
$ 19.95
Einzelheiten
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Inhaltsangabe
In der ersten Einheit des Kurses sollen die Teilnehmer das Thema "Koordination" und sich gegenseitig kennen lernen, zum Dabeibleiben motiviert werden. Die einzelnen koordinativen Fähigkeiten werden zuerst im Stationsbetrieb vorgestellt. In den folgenden Einheiten werden alle koordinativen Fähigkeiten nacheinander in Frontalunterricht, Stations- oder Gruppenbetrieb durchgemacht und zum Teil zum freien Üben angeboten. Im Laufe der Einheiten soll eine Steigerung der Schwierigkeit erkennbar sein. Fähigkeiten zu Rhythmus, Reaktionen und Gleichgewicht werden isoliert in aufeinander folgenden Einheiten trainiert, die Differenzierungs- und Orientierungsfähigkeit werden beim Üben mit den anderen Fähigkeiten kombiniert. In den Schlusseinheiten wird versucht, das Training zu steigern und komplexer zu gestalten, indem Übungen mit bewusst kombinierten, koordinativen Anforderungen angeboten werden.
Outline:
Einleitung/ Aufbau der Arbeit
Koordinative Fähigkeiten
Gleichgewichtsfähigkeit
Reaktionsfähigkeit
Rhythmusfähigkeit
Differenzierungsfähigkeit
Orientierungsfähigkeit
Einheit
Stationsbetrieb mit allen Fähigkeiten
Einheit
Frontalbetrieb mit allen Fähigkeiten
Einheit
Kleingruppenbetrieb mit allen Fähigkeiten
Einheit
Rhythmusfähigkeit
Einheit
Rhythmusfähigkeit
Einheit
Rhythmusfähigkeit
Einheit
Frontalbetrieb zu Gleichgewicht und Propiozeption
Einheit
Gleichgewicht, Differenzierung
Einheit
Sensibilisierung, Gleichgewicht, Rhythmus
Einheit
Reaktionsfähigkeit/Orientierungsfähigkeit
Einheit
Reaktionsfähigkeit, Differenzierungsfähigkeit, Orientierung
Einheit
Differenzierungsfähigkeit, Orientierung, Reaktion
Einheit
Reaktionsfähigkeit/Orientierungsfähigkeit
Einheit
Gleichgewicht, Differenzierung, Orientierung, Reaktion und Rhythmus im Gruppenbetrieb
Einheit
Differenzierung, Gleichgewicht, Reaktion, Orientierung
Textauszug
''Unter Koordination versteht man das Zusammenspiel von Muskelbewegungen bei der Ausführung eines gezielten Bewegungsablaufes. Dies wird durch das Zusammenwirken des Zentralnervensystems und der Skelettmuskulatur ermöglicht. Eine gute Bewegungskoordination ist daher an ein intaktes Nervensystem, an eine leistungsfähige Muskulatur und an ungestörte Wahrnehmungsfunktionen gebunden. Aber auch die Bewegungserfahrung und das Lebensalter spielen eine bedeutende Rolle für die Koordinationsfähigkeit.
Generell kann gesagt werden, dass mit der Entwicklung von koordinativen Fähigkeiten nicht früh genug begonnen werden kann und man den größten Leistungsfortschritt zwischen dem 6. und dem 12. Lebensjahr erkennen kann. Doch auch gerade im höheren Alter ist eine gute Koordinationsfähigkeit von großer Bedeutung. Sie dient in erster Linie als Sturzprophylaxe und soll das Sicherheitsgefühl der einzelnen Personen bei alltäglichen Bewegungsaufgaben fördern. Es ist daher wichtig vielseitig und variationsreich zu üben um im Alltag flexibel zu bleiben.''
Tags:Bewegungsabläufe, Biomechanik