In dieser Hausarbeit wird auf den Schulversuch „Islamische Unterweisung“ eingegangen, der seit dem Schuljahr 1999/2000 in Nordrhein-Westfalen in den Klassenstufen 1 bis 10 durchgeführt wird.
Seminararbeit Nr. 61 |
3,950 Wörter (
ca. 9.9 Seiten ) |
6 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
Der Autor stellt dazu erst eine Übersicht über die Rahmenbedingungen her, unter denen der Unterricht entwickelt wurde und bios heute stattfindet. Anschließend werden die Durchführung des Schulversuchs und seine Akzeptanz in der Gesellschaft dargestellt. Zuletzt geht der Autor auf die Möglichkeit eines Religionsunterrichts für Muslime und Musliminnen in Deutschland ein.
Outline:
Einleitung
Muslime in Deutschland
„Islamischer Religionsunterricht“ in Deutschland
„Islamische Unterweisung“ in Nordrhein-Westfalen
Geschichte und Entstehung, Probleme
Lehrpläne
Teilnehmende Schulen und Akzeptanz des Schulversuchs von Seiten der muslimischen Schülerschaft und ihrer Eltern
Akzeptanz des Schulversuchs von den islamischen Verbänden Islamrat und ZMD
Zukunft des Schulversuches
Ausblick: Islamischer Religionsunterricht in Deutschland
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Mitte der siebziger Jahre wurde deutlich, dass viele der muslimischen Arbeitsmigranten, die seit den frühen sechziger Jahren nach Deutschland gekommen waren, einen dauerhaften Verbleib anstrebten. Zuvor war angenommen worden, dass die Arbeitskräfte nur übergangsweise in Deutschland sein würden und anschließend zu ihren Familien und Kindern in die Heimatländer zurückkehren würden. Daher hatte es zunächst keine Bemühungen gegeben, Muslimen bei ihrer Religionsausübung zu unterstützen und sie in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Als zahlreiche Familien der Arbeitsmigranten ihren Angehörigen nach Deutschland folgten, wurde die Forderung nach einer angemessenen Unterstützung bei der religiösen Ausbildung der schulpflichtigen Kinder laut. Anders als in vielen anderen Bundesländern wurde diese in Nordrhein-Westfalen – als das Gebiet, das eine besonders starke Nachfrage nach Arbeitsmigranten hatte – aufgegriffen. Bereits im Jahre 1978 wurde das Landesinstitut für Schule und Weiterbildung mit der Ausarbeitung eines Lehrplans für einen islamischen Religionsunterricht beauftragt.''
Tags:Muslime in Deutschland, Islam, Religion, Pädagogik
Insbesondere unter dem Stichwort der Doppelfunktion Sozialer Arbeit als Hilfe und Kontrolle lernen Fachkräfte die Grenzen der Freiwilligkeit von Klienten kennen.
Hauptseminararbeit Nr. 189 |
4,800 Wörter (
ca. 12 Seiten ) |
18 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Die Sozialarbeiter müssen diesen Dauerspagat vollführen mit dem Ziel eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung mit den Klienten aufzubauen und der Erfüllung des öffentlichen Kontrollauftrages. In der Literatur spricht man vom Charakter eines „Trialogs“ oder „Multilogs“. Berater in der Sozialen Arbeit orientieren sich häufig an den Basisvariablen Kongruenz (Echtheit), Akzeptanz (positive Wertschätzung) und Empathie (Einfühlen). Diese Grundhaltungen spielen eine wesentliche Rolle in der gesamten Sozialen Arbeit, nicht nur im Rahmen des Klienten zentrierten Ansatzes. Es sind keine erlernbaren Techniken oder Methoden. Es sind Grundhaltungen und daher wesentlich komplexer als konkret beschreibbare Handlungsschritte.
Textauszug
Wohlgestaltete Akzeptanz, Empathie und Authentizität bilden das Fundament, auf dem Kommunikation stattfindet. Empirische Untersuchungen haben belegt, dass insbesondere die Korrelation aus Akzeptanz und Verstehen ein Hauptaspekt der Beratung ist. Diese beiden Grundhaltungen wirken, wenn der Berater sie während des Beratungsgespräches erfüllt, unter der Prämisse ihrer Authentizität in besonderer Weise zusammen. Sie bedingen einander, da Akzeptanz nicht ohne Verständnis und Verständnis nicht ohne Akzeptanz wirksam werden.
Tags:Sozialarbeiter, öffentlicher Kontrollauftrag, Soziale Arbeit, Trialog, Multilog, Basisvariable Kongruenz
Diese Ausarbeitung des Referats über Multilingualität in der irischen Gesellschaft und Schule beschäftigt sich mit der gesellschaftlichen Struktur der Gesellschaft und der Schulpolitik.
Essay Nr. 52 |
4,616 Wörter (
ca. 11.5 Seiten ) |
18 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Diese Analyse der Gesellschaftsstruktur beschäftigt sich mit der geografischen Verbreitung der gälischen Sprache, ihrer historischen Entwicklung und dem heutigen Sprachbewusstsein der Bevölkerung. Darüber hinaus untersucht sie die Relation von Englisch zu Gälisch als Minderheitensprache, beleuchtet Gälisch als Teil der kulturellen Identität und behandelt die Fremdsprachenpolitik der irischen Medienlandschaft. Im zweiten Teil werden sprachliche Angebote der Schulen, ihre Zielsetzungen und die wirtschaftliche Aspekten betrachtet. Für eine Darstellung der Bildungslandschaft und den schulischen Gälischunterricht verweist die Autorin auf die Ausarbeitung des zweiten Teils des Referats, der zudem auch die Sprachenpolitik, Einwanderungspolitik und den Integrationsgrad der gälischsprachigen Bevölkerung thematisiert.
Die Ausarbeitung endet mit der Auswertung, in der vier Bereiche genannt werden, die nach der Einschätzung der Autorin Basis einer Minderheitensprache bilden, wenn sie in einem multilingualen Land wie Irland einer so starken Sprache wie Englisch gegenübersteht. Die Ausarbeitung endet mit einem Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der gälischen Sprache.
Outline:
Einführung
Geografische Verbreitung: Das Gaeltacht
Restliche Republik Irland
Praktizierte Mehrsprachigkeit
Entstehung von Mischformen
Dynamik der einzelnen Sprachen und Sprachbewusstsein
Akzeptanz bzw. Anerkennung von Fremdsprachen in Irland
Praktizierte Multikulturalität
Bedeutung der Sprache als Teil einer kulturellen Identität
Sprachliche Struktur der irischen Medien
Schulpolitische Aspekte
Sprachpolitische Zielsetzungen in der Schule
Ziele des Fremdsprachenunterrichts
Vielfalt des Angebots
Gesellschaftspolitische Ziele des sprachlichen Curriculums
Multikulturalität und Chancengleichheit
Auswertung
Literatur
Textauszug
Nur in kleinen Gebieten, hauptsächlich im Westen Irlands, übersteigt der Anteil des Gälischen am täglichen Sprachgebrauchs teilweise noch den von Englisch. In diesen Regionen wird Gälisch häufig noch als Muttersprache erworben. Die besagten Gebiete werden unter dem Begriff Gaeltacht zusammengefasst.
Eine 2007 veröffentlichte Linguistikstudie des Department of Community, Rural and Gaeltacht Affairs hatte zum Ziel, den Sprachgebrauch in Irland zu untersuchen. Darin wird auch die Definition des Gaeltacht thematsiert, da der Sprachgebrauch nicht als einziger Grund für eine Mitgliedschaft im Gaeltacht gilt. Ein starker Gebrauch des Gälischen ist zwar der Hauptanlass, eine Region als Teil des Gaeltacht zu betrachten, jedoch werden teilweise auch Gebiete in denen nur ein kleiner Bevölkerungsanteil, beispielsweise Schüler, Gälisch spricht dazu gezählt. Die Studie basiert auf der 1956 verfassten staatlichen Definition des Gaeltacht, dem Ministers and Secretaries (Amendment) Act.
In der Studie wird vorgeschlagen das Gaeltacht je nach Sprachgebrauch in drei Kategorien zu unterteilen. Dabei umfasst Kategorie A Gebiete in denen mehr als 67% der Bevölkerung (über 3 Jahren) Gälisch täglich gebraucht. Kategorie B beinhaltet diejenigen Gebiete in denen dieser Anteil der Bevölkerung 44-66% beträgt. In diesen Regionen herrscht somit vermutlich Englisch vor, jedoch ist der Sprachgebrauch abhängig vom Alter der Bevölkerung, Mitgliedschaft in Institutionen und/oder spezifischen sozialen Netzwerken. Kategorie C umfasst schliesslich hauptsächlich Gebiete in denen weniger als 44% der Bevölkerung täglich Gälisch spricht. Hier sind es hauptsächlich die Schüler, die den höchsten Gälischgebrauch aufweisen, da sie die Sprache in der Schule sprechen.
Tags:Sprache, Minderheiten, Soziales
Die vorliegende Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem Thema des geschlechtergerechten Formulierens.
Seminararbeit Nr. 94 |
4,420 Wörter (
ca. 11.1 Seiten ) |
15 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit werden einige verschiedene Aspekte im Bezug auf eine geschlechtsneutrale Ausdrucksweise aber auch im Hinblick auf die Gleichbehandlung von Frauen und Männer aus gesellschaftlicher Sicht behandelt. Ein weiterer Teil dieser Arbeit ist der Vergleich zwischen der Verwendung des geschlechtergerechten Formulierens im Deutschen und im Englischen.
Die Bedeutung des geschlechtergerechten Formulierens findet je nach Gesellschaftskategorie einen anderen Zugang, wodurch auch dessen Bedeutung und Verwendung variiert. Während in der breiten Bevölkerung dieses „Phänomen“ oft auf Gleichgültigkeit stößt, kristallisieren sich einige Gruppen heraus, die es sich zum Ziel machen, auf die Notwendigkeit und Dringlichkeit des geschlechtergerechten Formulierens aufmerksam zu machen. So gibt es Bestrebungen auf nationaler Ebene und von Seiten verschiedener Universitäten und Institute, wie zum Beispiel Uni Heidelberg, Donau-Uni und Wirtschaftsuniversität Wien, welche die Hervorhebung der gesellschaftlichen Relevanz betreffen.
Eine besondere Rolle nehmen dabei die transkulturellen KommunikatorInnen ein, seien sie nun Dolmetscher, Übersetzer, Mediatoren und/oder andere. Denn sie haben durch ihre Sach- und Sprachkompetenz, ihr Kulturwissen und ihre Sensibilität die Aufgabe, fraueneinbindende Sprache zu verbreiten.
Outline:
Einleitung
Einführung: Thema der Seminararbeit
Aktueller Forschungsstand
Feminismus in der Gesellschaft
Gesellschaftliche Analyse (rückblickend + aktuell)
Feministische Bewegung
Feminismus & Sprache: Feministischer Sprachgebrauch in der heutigen
Gesellschaft
Geschlechtergerechtes Formulieren: Anwendung + Kritik
Geschlechtergerechtes Formulieren: Definition
„Richtlinien“: Geschlechtsneutralität & Sichtbarmachung
Kritischer Umgang mit dem Thema
Geschlechtergerechtes Formulieren im Vergleich: Deutsch und Englisch
Gesellschaft, Rollen, Konventionen
Kulturen und Sprachen
Entwicklung und Reaktionen
Beispiele und Normen im Englischen
Akzeptanz oder Abstoßung
Ähnlichkeiten und Unterschiede zum Deutschen
Bibliografie
Textauszug
''In unserem Gesellschaftssystem gilt die Ideologie der Gleichheit. Soziale Ungleichheit im Bezug auf Männer und Frauen wird weder in der Gesellschaft, noch im juristischen Bereich toleriert.
Bereits im Jahre 1948 wurde von der UNO ein Diskriminierungsverbot im Bezug auf das Geschlecht erlassen. Dies ist in der Allgemeinen Erklärung (Art. 2 Nr. 1) verankert. In Österreich ist mit dem Bundesverfassungs-Gesetz (Artikel 7) und mit dem Bundes-Gleichbehandlungsgesetz 1993 jede Form der Diskriminierung auf Grund des Geschlechts verboten. Mit dem EU-Vertrag von Amsterdam 1997 (Art. 3 Abs. 2) wurden diesbezüglich europaweit rechtliche Grundlagen geschaffen.
Aber auch Artikel 2 der Menschenrechte besagt unter anderem, dass alle Menschen mit gleicher Würde und gleichen Rechten geboren werden. Auf Basis dieses Grundrechtes, welches jeder Mensch hat (also Frauen in gleichem Maße wie auch Männer), entstanden auch die Gedanken im Bezug auf eine Gleichbehandlung von Mann und Frau, sowohl in allen sozialen Bereichen, als auch auf sprachlicher Ebene.''
Tags:Feminismus, Sprache, Rhetorik