Vergleich zweier Online-Banking Webseiten unter den Gesichtspunkten der Software-Ergonomie.
Seminararbeit Nr. 168 |
19,600 Wörter (
ca. 49 Seiten ) |
9 Quellen |
2008
$ 19.95
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Inhaltsangabe
Diese Ausarbeitung befasst sich mit der Softwareergonomischen Analyse von Online-Banking-Systemen. Wir haben uns für dieses Thema entschieden, da Online-Banking einen immer größeren Stellenwert in unserem alltäglichen Umgang mit Geld als elektronisches Zahlungsmittel ausmacht. Online-Banking ermöglicht es, dem Benutzer seine finanztechnischen Angelegenheiten bequem von einem beliebigen Ort zu tätigen, der über einen Internetanschluss verfügt.
Wir selber nutzen diese Systeme in unserem alltäglichen Gebrauch. Dies ist die Motivation, diese Systeme aus softwareergonomischer Sicht zu analysieren und einen eigenen Entwurf zu konzipieren.
Durch den Hinweis von Professor Doktor Dieter Viefhues sind wir auf die Sparda Bank West aufmerksam geworden, da diese einen kostenlosen Demozugriff zu ihrem Bankingbereich ermöglicht. Dieses vergleichen wir mit dem System der Sparkasse Bremen, das wir täglich nutzen.
Abbildungsverzeichnis Bilder
Abbildungsverzeichnis Tabellen
Vorwort
Einleitung
Analyse vergleichbarer Systeme
Methoden des Vergleichs
Nutzungsanalyse Nutzungsziele
Nutzerbeschreibung
Nutzungsszenarien
Analyse des Vergleichssystems Sparda Bank West Unternehmensvorstellung
Kurzdarstellung und erste Eindrücke Durchführung der Nutzungsszenarien
Kontostand abfragen
Überweisung tätigen
Kontaktdaten(Impressum) einsehen
Supportanfrage
Daueraufträge verwalten
Auslandsüberweisungen
Zugangsdaten ändern Kündigen Produktinformationen
Sicherheitsabfrage
Bewertung anhand von Prüfpunkten
Grundlegendes Seitenkonzept
Menü Gestaltung bzw. Eindeutigkeit
Gruppierung
Funktionen
Bilder
Akustik
Sprachspiel
Hervorhebungen
Festlegung von Interaktionskonzepten
Hilfekonzept und Hilfebereich
Barrierefreiheit
Kriterien orientierte Bewertung
Aufgabenangemessenheit (suitability for the task)
Selbstbeschreibungsfähigkeit (self-descriptiveness)
Steuerbarkeit (controllability)
Erwartungskonformität (conformity with user expectations)
Fehlertoleranz (error tolerance)
Individualisierbarkeit (suitability for individualization)
Lernförderlichkeit (suitability for learning)
zusammenfassendes Ergebnis System Sparda Bank West
Analyse des Vergleichssystems Sparkasse Bremen
Kurzdarstellung und erste Eindrücke
Unternehmensvorstellung
Kurzdarstellung und erste Eindrücke
Durchführung der Nutzungsszenarie
Kontostand abfragen Überweisung tätigen
Kontaktdaten(Impressum) einsehen
Supportanfrage
Daueraufträge verwalten
Auslandsüberweisungen
Zugangsdaten ändern
Kündigen
Produktinformationen
Sicherheitsabfrage
Bewertung anhand von Prüfpunkten
Grundlegendes Seitenkonzept
Menü Gestaltung bzw. Eindeutigkeit
Gruppierung
Funktionen
Defaults
Tabwege
Visuelle Kontraste Größe der Seite Einheitlichkeit
Schrift
Farben
Bilder
Akustik
Sprachspiel
Hervorhebungen
Festlegung von Interaktionskonzepten
Hilfekonzept und Hilfebereich Barrierefreiheit
Kriterien orientierte Bewertung Aufgabenangemessenheit (suitability for the task)
Selbstbeschreibungsfähigkeit (selfdescriptiveness)
Steuerbarkeit (controllability)
Erwartungskonformität (conformity with user expectations) Fehlertoleranz (error tolerance) Individualisierbarkeit (suitability for individualization)
Lernförderlichkeit (suitability for learning) zusammenfassendes Ergebnis System Sparkasse Bremen Vergleich beider Anwendungen Was habe ich aus dem Vergleich für die eigene Entwicklung gelernt?
Software-ergonomische Begründung des eigenen Entwurfes
„Internet Banking für alle“
Nutzungsanalyse
Nutzungsziele
Nutzungsszenarien
Nutzerbeschreibung
Begründung des Basislayouts
Informationsorganisation
Standardwerte
Tabs
Kodierung
Schrift
Farbe
Sprache
Bilder
Akustik
Animation
Ikons
Menü
Hilfekonzept und Hilfebereich
Navigationskonzept
Benutzerführung
Sonderanwendung
Seitenstruktur
Seitenbeschreibung
Anmeldung
Kontoübersicht
Inland-Überweisung
Ausland-Überweisung
Dauerauftrag
Produktinformationen
Mitteilung Ihre Daten
PIN setzen
Online Account sperren
Resümee
Literaturverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Textauszug
„Seit über 100 Jahren gibt es die Sparda-Bank West. Sie ist bundesweit eine der größten Sparda- und Genossenschaftsbanken. Ihr Geschäftsgebiet erstreckt sich über fast ganz Nordrhein-Westfalen. Dabei bedient sie ausschließlich private Kunden – und legt großen Wert auf deren persönliche Beratung und Betreuung.
Um Bankgeschäfte überall und von jedem Ort aus zu ermöglichen, setzt die Sparda-Bank West darüber hinaus auf modernste Technologien. So hat sie bereits vor mehr als zehn Jahren das Telefon-Banking eingeführt. Und natürlich finden Kunden die Sparda-Bank West auch im Internet. Dort lassen sich rund um die Uhr alle wichtigen Geschäfte tätigen: ob es darum geht, den Kontostand abzufragen, Überweisungen zu tätigen oder Wertpapiere zu kaufen.
Tags:Softwareergonomie, Gestaltung von Webseiten
Eine Hausarbeit in der die Indizes der institutionellen Potentiale von zehn Staaten berechnet werden. Dies erfolgt, indem die institutionelle Struktur eines jeden Staates zusammen mit einer relevanten mathematischen Formel verarbeitet wird.
Hausarbeit Nr. 11 |
2,850 Wörter (
ca. 7.1 Seiten ) |
14 Quellen |
2009
$ 8.95
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Inhaltsangabe
Diese Hausarbeit befasst sich mit der politischen institutionellen Gliederung, die sich in den Verfassungen von 10 demokratischen Staaten zeigt. Die Einheiten der Analysen werden nach dem Kriterium einer modernen und formalen Verfassung ausgesucht. Anhand des systemischen Paradigmas soll diese Hausarbeit einen institutionellen Ansatz mittels Erläuterung der Rolle wichtigster Institutionen verfolgen. Die vorliegende Arbeit versteht sich als Einzeldarstellung, die zeigt, wie das institutionelle Design in gegenwärtigen Demokratien aufgebaut ist. Es werden fünf Institutionen von zehn Ländern analysiert, anhand der jeweiligen Verfassung. Die Forschung des Autors ist konzentriert auf vorhandene Unterschiede zwischen den institutionellen demokratischen Strukturen.
Textauszug
''Um zu verstehen, welche Form die demokratischen Verfassungen der Staaten haben, ist es zunächst notwendig ein paar Klarstellungen über den Inhalt des demokratischen politischen Regimes zu machen.
Neben der Koordinierungsfunktion erfüllt das demokratische politische System erfüllt, auch eine weitere wichtige Funktion, nämlich die Vertretung der Interessen aller. Die zwei Funktionen stehen in klassischer Opposition von Macht und Repräsentation zueinander. Auf dieser Dialektik beruhen zwei Modelle der Demokratie, wie Arend Lijphart aufgezeigt hat: Das Majoritärmodell (Westminster-Typ) und das Konsensusmodell. Während das Majoritärmodell sich auf die Konzentration von Gewalt durch die Vertretung der meisten der Bürger einer Demokratie beschränkt, liegt der Schwerpunkt des Konsensusmodells auf der Erhöhung der Vertretung durch Teilung der Macht. Spannungen zwischen Konzentration von Gewalt und die Erhöhung der Vertretung bestehen jedoch in beiden Modellen auch wenn in verschiedenen Formen.''
Tags:Politik, Verwaltungswissenschaften, Demokratie, Verfassung
Der alltägliche Hilfmitteleinsatz zur Unterstützung der verbalen Kommunikation wird hier anhand der Aphasie analysiert.
Hausarbeit Nr. 205 |
1,441 Wörter (
ca. 3.6 Seiten ) |
5 Quellen |
2009
$ 4.95
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Inhaltsangabe
Es gibt viele Hilfsmittel zur Unterstützung der verbalen Kommunikation. Hier werden einige beschrieben und für den Gebrauch bei Aphasien analysiert.
Einleitung
1 Aphasie
2 Unterstützte Kommunikation
3 Schlussbetrachtung
Quellenverzeichnis
Textauszug
Anders als bei diffusen Erkrankungen des Gehirns, durch z.B. Infekte oder Vergiftungen bei denen Verwirrtheit und intellektuelle Funktionsstörungen auftreten (Alzheimer), ist die Aphasie keine Störung des Intellekts oder der Persönlichkeit der betreffenden Person.
Das Bewusstsein, die Wahrnehmung und das Denken drücken sich auch in der Sprache aus, jedoch sind diese Störungen von der Aphasie zu unterscheiden.
Da ein Aphasiker vor seiner Erkrankung voll sprachfähig war, ist er auch von Personen mit einer angeborenen Sprachstörung, wie der Gehörlosigkeit, zu trennen und Therapien bauen auf diesen Grundsätzen auf.
Tags:Sprachstörung, Sprachtherapie, Broca-Aphasie, Amnestischen Aphasie
In dieser Arbeit wird die Filmmusik von Komponist James Horner des Films Titanic untersucht.
Hausarbeit Nr. 70 |
1,450 Wörter (
ca. 3.6 Seiten ) |
7 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
Titanic, gedreht zwischen 1995 und 1997 unter der Regie von James Cameron, ist bis heute mit Abstand der weltweit erfolgreichste Film aller Zeiten. Auch der separat als CD erhältliche Soundtrack stellt mit über 28 Millionen verkauften Exemplaren einen Rekord für instrumentale Filmmusik dar. Verantwortlich hierfür war der amerikanische Komponist James Horner, der bereits 1986 bei Aliens mit Cameron zusammenarbeitete und spätestens seit damals zu den fixen Größen Hollywoods zählt. Für die beste Filmmusik und den besten Song („My Heart Will Go On“) wurde er jeweils sowohl mit dem Oscar als auch dem Golden Globe ausgezeichnet.
Outline:
Einleitung
Thematik des FIlms
Filmmusik
Quellen
Textauszug
Im Vordergrund behandelt Titanic eine durch die Klassengesellschaft behinderte Romanze zwischen zwei jungen Amerikanern während einer Überseefahrt in die Heimat, die nicht nur für ihre Liebe sondern auch ums Überleben kämpfen, denn der bis dato größte und luxuriöseste Dampfer der britischen White Star Line sinkt am 15. April 1912 nach Kontakt mit einem Eisberg auf den Grund des Atlantik. Die originale Filmmusik spricht zum Teil eine deutlich andere Sprache – warum?
Abgesehen davon, dass das Schiff hauptsächlich von irischen Händen in Irland gebaut wurde, beleuchtet Regisseur und Drehbuchautor James Cameron neben den „Schönen und Reichen“ auch das Schicksal jener Passagiere, aus deren Kreise (neben der Crew) prozentuell die meisten ihr Leben lassen mussten: die europäischen Immigranten – etwa ein Viertel davon aus Irland.
Tags:Filmmusik, Kunst, Cinema, Hollywood
Analyse des Gedichtes "Nur zwei Dinge" von Gottfried Benn
Wissenschaftlicher Aufsatz Nr. 159 |
1,380 Wörter (
ca. 3.5 Seiten ) |
1 Quelle |
2009
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Inhaltsangabe
Die literarische Analyse empfindet den bereits aus der Strophenform hervorgehenden gedanklichen Dreischritt des lyrischen Ichs im Angesicht verflossener Liebe nach.
Textauszug
Augenfällig ist, dass die sich anschließende Mittelstrophe die beiden anderen um einen Vers übertrifft, was wohl ihre zentrale Rolle betont und darüber hinaus, dass sie den (semantischen) Zenit des Gedichtes beherbergt. Dies bewahrheitet sich insofern, als sie mit einer semi-polemischen, semi-ernüchterten Feststellung eingeleitet wird, welche noch auf den letzten Vers der Eingangsstrophe verweist: „Das ist eine Kinderfrage“ (V.5). Der Leser ist geneigt, das eigene hermeneutische Streben einer präzisen Analyse zu unterziehen. Denn ist die Frage nach dem tieferen Sinn tatsächlich ohne Weiteres als infantil abzutun oder erwächst diese provisorische Schlussfolgerung schlicht aus dem entzauberten Stein der Weisen genannt Liebe, den das lyrische Ich nach wie vor nicht recht verwunden hat?
Tags:Lyrik, Interpretation, Literatur
Johann Nestroy - Der Talisman - Analyse der Komödie
Exzerpt Nr. 225 |
1,410 Wörter (
ca. 3.5 Seiten ) |
2 Quellen |
2011
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Inhaltsangabe
Posse mit Gesang in drei Akten
Textauszug
Der Talisman
Possse mit Gesang in drei Akten
Johann Nestroy
Recals Universal-Bibliothek Nr. 3374 ergaenzende Ausgabe 1993
Figuren:
Im ''Talisman`` werden die weiblichen Figuren nach ihrem gesellschaftlichen Stand geordnet. Frau von Cypressenburg, eine verwitwete Adlige steht an erster Stelle im ''Dramatis personae``. Ihr folgt, Emma ihre Tochter. Die Kammerfrau ''Constantia`` ist an dritter Stelle gereiht. ''Flora Baumscheer`` die Gaernterin steht ebenso im Dienste der Adligen. ''Hannerl``, das Bauernmaedchen und ''Salome Pockerl``, die Gaensehueterin stehen am Schluss des Registers.
''Titus Feuerfuchs`` ist als Hauptfigur an erster Stelle gereiht, ihm folgt ''Plutzerkern``, der Gaertnergehilfe usw.
Was sagen die Namen in diesem Stueck ueber die Figuren aus?
Feuerfuchs: Rot wie Fuchshaare ist die Haarpracht von Titus. Wie werden rote Haare gesehen? Da sie seltener, als z.B. braune Haare in unseren Breiten vorkommen, werden sie abwertend beurteilt. Hexen werden rothaarig dargestellt. Rote Katzen gelten als weniger intelligent als anders farbige Katzen.
Teufelswerk - Rote Haarpracht - Rothaarige sind mit Vorsicht zu begegnen - Teufelsfarbe.
Im Nachnamen ''Feuerfuchs`` klingt das Temperament der Rolle an. Tituskopf, bezeichnet eine Haarpracht der damaligen Zeit. Feuerfuchs war ein Schimpfname der Gesellschaft zu jener Zeit.
Tags:Johann, Nestroy, -, Der, Talisman, -, Analyse, der, Komödie, Perücke, Rot
Diese Analyse bietet ein close reading des Gedichtes "Einsamer nie - " von Gottfried Benn.
Wissenschaftlicher Aufsatz Nr. 175 |
1,500 Wörter (
ca. 3.8 Seiten ) |
1 Quelle |
2009
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Inhaltsangabe
Aus der Untersuchung geht hervor, dass der vermeintlichen Naturbeschreibung ein politischer Subtext innewohnt.
Textauszug
Das Gedicht „Einsamer nie –“ von Gottfried Benn datiert aus dem Jahre 1940, was von nicht geringer Bedeutung für seine Rezeption ist. Denn zu diesem Zeitpunkt jährt sich der Zweite Weltkrieg zum ersten Mal. Womöglich hat es Benn für eine Notwendigkeit befunden, dieser Geißel Europas ein vorläufiges Denkmal zu setzen. Sicherlich kann von einem Denkmal im eigentlichen Sinne keine Rede sein. Es kann nur darum gehen, dem Medium Sprache etwas abzuringen, das dem historischen Umfeld auch menschlich-individuelle Tiefe verleiht und den Silberstreif noch verbleibender Hoffnung mit den Mitteln der Kunst an einen blutunterlaufenen Horizont zu malen, der schon so viele Gräuel und Schandtaten und das Leid zahlloser Unschuldiger hat mit ansehen müssen. Inwiefern sich dieses Unterfangen als fruchtbar und Erfolg verheißend herausstellt, muss bereits mit Zweifeln besetzt werden, wenn man den Titel in den Blick nimmt. Dieser nämlich kann kaum für sich selbst stehen, wirkt durch den Gedankenstrich vielmehr in Mitleidenschaft gezogen, elliptisch erschüttert, weil er im Grunde so Vieles mehr aus dem Reich des Unsagbaren in die Syntax des Verstehens zu zerren versucht und dabei kläglich zu scheitern scheint. Auch dürfte der Titel dem Gedicht nicht in einer Reflexion programmatisch vorangestellt worden sein. Vielmehr scheint es, als habe er sich naturgemäß aus dem fertig gestellten Gedicht ergeben. Nun ist es aber so, dass seine unvollständige Struktur nicht etwa auf Effekthascherei angelegt ist, sondern eher darauf abzielt, die Namenlosigkeit und das betretene Schweigen zu Papier zu bringen, das sich das lyrische Ich womöglich stattdessen auferlegen sollte, da ein Abschnitt der Geschichte angebrochen ist, dessen Geburt niemand präzise anzugeben oder plausibel zu erläutern vermag und über dessen Verlauf und Ende ein ähnliches Maß an Ahnungslosigkeit den europäischen Geist eingenommen hat.
Tags:Lyrik, Gedichtsinterpretation
Literarische Analyse des besagten Gedichtes aus der Feder von Gottfried Benn
Wissenschaftlicher Aufsatz Nr. 167 |
1,420 Wörter (
ca. 3.6 Seiten ) |
1 Quelle |
2009
$ 4.95
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Inhaltsangabe
Die Drastik in Gottfrieds Benn expressionistischer Lyrik schlägt sich insbesondere in seiner Flugschrift Morgue und andere Gedichte (1912) nieder, die durch makabre Themen und einen zynisch-provokanten Ton von sich reden machte. Auch spricht er dem Menschen seine evolutionäre Vorrangstellung ab, wie es sich in seinem berühmt gewordenen Zitat „Die Kröne der Schöpfung, das Schwein, der Mensch“ bündelt. Den Menschen seiner spirituellen Dimension zu berauben und ihn in seiner fragilen Körperlichkeit, Krankheitsanfälligkeit sowie seinem die Endlichkeit veranschaulichenden Verfall, ist Benns Hauptanliegen. Damit stößt er den Menschen unwiederbringlich vom Sockel seiner Idealvorstellung, ein hehres Abbild Gottes zu sein, und stellt ihm seine diesseitigen Schwachpunkte entblößend vor Augen.
1. Hinführung
2. Telegrafisch-sterile Beschreibungskunst
3. Krebskranke als Unmenschen
4. Der Mann als Eingeweihter
Textauszug
Dem Gedicht ist keinerlei emotionale Anteilnahme anzumerken. Das lyrische Ich befleißigt sich einer kühlen Sprache, die beinahe an eine bürokratische Inventur gemahnt. Dem Mann, der die Sprecherrolle in diesem Gedicht innehat, scheinen die so abstoßend-verstörende Zustände, wie sie in der Krebsbaracke vorherrschen, nicht länger das Gemüt zu verdüstern, da sie ihm zur absoluten Selbstverständlichkeit geworden sind. Er beschränkt sich darauf, Gegebenheiten konzis und scharf umrissen zu konstatieren. So leitet er seine verbalisierten Beobachtungen etwa ein mit einem Einschluss der Gesamtheit: „Hier diese Reihe sind zerfallene Schöße / und diese Reihe ist zerfallene Brust / Bett stinkt bei Bett. Die Schwestern wechseln stündlich“. Jede Reihe wird auf eine Synekdoche (Schöße, Brust) zusammengeschmolzen, woraus man schließen kann, dass die der todbringenden Erkrankung anheimgefallenen Körperteile in den Fokus seines empirischen Blickes gerückt sind.
Tags:Gedicht, Interpretation
Hausarbeit, die sich einer eingehenden Analyse des Gedichtes "A une passante" von Charles Baudelaire annimmt.
Hausarbeit Nr. 162 |
4,810 Wörter (
ca. 12 Seiten ) |
16 Quellen |
2009
$ 12.95
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Inhaltsangabe
Das zu bearbeitende Werk „A une passante“ entstammt Les Fleurs du Mal, dem Hauptwerk Charles Baudelaires, das 1857 sowie – in einer überarbeiteten Fassung – 1861 erschien und insgesamt 129 Gedichte enthält, von denen keines datiert ist. Es kreist primär um den Themenkomplex der „Verzweiflung, Lähmung, [des] fiebrigen Aufschwung[es] ins Irreale, [der] Todessehnsucht, [der] morbide[n] Reizspiele“. Die dem Gedichtband innewohnende Struktur ist dialektischer Natur, einer Einteilung in folgende sechs Zyklen unterworfen, die logisch aufeinander aufbauen und hier erläutert werden.
1. Situierung des Textes
2. Inhaltlich Dimension
2.1. Vorläufige Aussage des Gedichtes
2.2. Liebeskonzeption
2.2.1. Petrarkismus
2.2.2. Dekadente Erotik
2.2.3. Weltverhältnis
3. Makrostruktur des Textes
3.1. Textsegmentierung
3.2. Isotopien
3.2.1. Tod
3.2.2. Rausch
3.2.3. Unbeweglichkeit
3.2.4. Beweglichkeit
3.2.5. Sehvermögen
4. Sprachliche Mikrostruktur
4.1. Syntaktische Ebene
4.2. Phonische Ebene
4.3. Stilistische Ebene
4.4. Semantische Ebene
5. Zusammenfassende Gesamtbeurteilung
Textauszug
Im ersten Zyklus « Spleen et Idéal » streicht Baudelaire die Zweischneidigkeit des menschlichen Wesens heraus. Es geht um „den Kontrakt zwischen Aufschwung und Absturz“ . Der darauffolgende Zyklus « Tableaux parisien » befasst sich mit dem „Versuch eines Ausweichens in die äußere Welt der Großstadt“ und trägt über weite Teile hinweg Züge von Ekphrasis, sprich: poetischer Bildbeschreibung. An diesen schließt sich « Le Vin » an, der „den versuchten Ausbruch in das künstliche Paradies“ zum Gegenstand hat, welcher in die Gruppe « Fleurs du mal » mündet, in der „die Faszination des Zerstörenden“ die Oberhand gewinnt. Die beiden sich daraus entspinnenden Sektionen lauten « Révolte », worin „der höhnende Aufruhr gegen Gott“ Ausdruck findet, sowie « La Mort », das den Versuch beschreibt, „Ruhe im Tod zu finden“ . Da « A une passante » den « Tableaux parisiens » angehört, rückt dieser Zyklus in den Fokus der Untersuchung. Er besteht aus 18 Gedichten und weist, für sich allein genommen, einen ebenso dialektischen Charakter auf, wie er dem Gedichtband in seiner Gesamtheit zu Eigen ist. Dies lässt sich daraus ersehen, dass mit dem Eingangsgedicht « Paysage » der Rahmen für sämtliche geschilderte Geschehnisse, Beobachtungen und Traumsequenzen bis hin zu « Le crépuscule du matin » geschaffen wird.
Tags:Lyrik, Gedichtsinterpretation, Literatur, Petrarkismus, Dekadente Erotik
Analyse des Hochseekreuzfahrtenmarktes in Deutschland und Europa (Note 1.0)
Seminararbeit Nr. 143 |
3,810 Wörter (
ca. 9.5 Seiten ) |
10 Quellen |
2009
$ 11.95
Einzelheiten
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Inhaltsangabe
Der Kreuzfahrtenmarkt stellt weltweit einen der größten touristischen
Wachstumsmärkte dar. Während andere Wirtschaftszweige wegen allgemeiner Konsumzurückhaltung stagnieren, verzeichnet die Kreuzfahrtbranche speziell in Europa und Deutschland seit Jahren rapide steigende Buchungszahlen und boomt somit wie kaum ein anderer Zweig der Touristik. Gründe dafür sind unter anderem Imagewechsel und demographischer Wandel sowie der produktpolitische Zuschnitt der Angebote auf immer neue Zielgruppen. Kein anderer Bereich des Tourismus hat in den letzten Jahren vergleichbar innovative Ideen und Konzepte auf den Markt gebracht. So ist die klassische Kreuzfahrt in ihrer bisherigen Form in vielen Aspekten, allen voran die Produktpolitik betreffend, diversifiziert worden. War die Kreuzfahrt früher noch ein Nischenprodukt mit konservativem und elitärem Image für eine klar kommunizierte, zahlungskräftige Zielgruppe, so hat sie sich mittlerweile zu einer Reise- und Urlaubsform für die Masse entwickelt. Mittlerweile gibt es in nationalen und internationalen Gewässern neben Luxuslinern und Luxusyachten auch schwimmende Clubanlagen und preisgünstigere Mittelklasseschiffe für Familien. Im Mittelmeer sind seit 2005 sogar die ersten Low-Cost Schiffe unterwegs.
Diese Arbeit behandelt aufgrund der marktbezogenen Bedeutung hinsichtlich Größe und Umsatz insbesondere den Hochsee-Kreuzfahrtenmarkt. Neben Erklärungen zum Produktbündel Kreuzfahrt sowie der Darstellung der verschiedenen Kreuzfahrttypen werden vor allem Angebots- und Nachfragestruktur und die Tendenzen für die Zukunft dargelegt. Zunächst soll jedoch Klarheit über die begrifflichen Grundlagen und die Historie geschaffen werden.
Einleitung
Begriffsgrundlagen (Definition Kreuzfahrt & Markt)
Geschichte der Kreuzfahrt
Produkt Kreuzfahrt (Einteilung d. Passagierschifffahrt, Produktbuendel Kreuzfahrt, Angebotsstruktur (global & in D), Nachfragestruktur, Vertriebskanaele)
Kreuzfahrttypen
Trends (Produktinnovaton und -differenzierung, marketingpolitische Trends)
Fazit
Textauszug
''Die heutige Form der Kreuzfahrt wurde allerdings von dem damaligen Generaldirektor der Hamburg-Amerikanischen Packet-Actien-Gesellschaft (Hapag) Albert Ballin erfunden. Er suchte nach einer Möglichkeit die komfortablen Schiffe der Hamburg- Amerika Linie und deren Besatzungen in den schlecht ausgelasteten Wintermonaten zu beschäftigen. So verließ am 22. Januar 1891 die „Augusta Victoria“ Cuxhaven, um sich auf eine luxuriöse, zweimonatige „Orient-Exkursion“ zu begeben. Durch den Erfolg
dieser Reise bot die Hapag in den Folgejahren jeweils zwei Orientreisen an, hinzu kamen 1894 die erste Nordland-Kreuzfahrt und 1896 die erste Westindien-Kreuzfahrt mit der „Columbia“. Im Jahre 1900 stellte die Hapag das erste speziell für Kreuzfahrten
gebaute Schiff „Prinzessin Victoria Luise“ in Dienst, sechs Jahre später ist es bereits eine kleine Flotte von drei reinen Kreuzfahrern. Die erste Weltreise der Hapag findet im Jahre 1909 statt.''
Tags:Schiff, Cruise, Markt, Kreuzfahrtenmarkt, Hochsee, Passagierschifffahrt, Marketing, Trend, Weltwirtschaftskrise