In Friedrich Nietzsches Werk „Also sprach Zarathustra“ vertritt der Autor sehr radikale Positionen. Doch er kritisiert nicht nur, sondern er bietet dem Leser das neue Prinzip des „Übermenschen“ an.
Hausarbeit Nr. 185 |
5,598 Wörter (
ca. 14 Seiten ) |
7 Quellen |
2005
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Inhaltsangabe
Im Rahmen dieser Arbeit soll zunächst erklärt und interpretiert werden, was genau der „Übermensch“ eigentlich ist, inwiefern Nietzsches Vorstellungen umsetzbar sind, um schließlich mit einer speziellen Fragestellung an Nietzsches Überlegung vom „Übermenschen“ heranzutreten, die sich damit beschäftigt, ob der „Übermensch“ nicht bloß eine weitere Religionsform ist und ob es überhaupt möglich ist, Nietzsches Idee zu verwirklichen.
Textauszug
Ein grobes Bild des Übermenschen ist nach der Klarstellung, was er eben nicht ist, umrissen. Der Übermensch ist nicht wie der Mensch jemand, der sich in „Hinterwelten“ flüchtet und seine Energien an Götzendiensten verbraucht. Er hat sich sowohl von seinem Staat als auch von seiner Religion emanzipiert. Außerdem hat er alte Moralvorstellungen von Bord geworfen und sich neue Werte erschaffen. Möglich geworden ist dies dadurch, dass sein Geist die „drei Verwandlungen“ durchlaufen hat. Damit erklärt sich auch, was der Übermensch ganz konkret ist: eine veränderte Denkweise des Menschen, die für ihn ganz untypisch ist, ja vielleicht sogar gegen seine Natur ist, da etwa die Metaphysik bisher ein fester Bestandteil jeder menschlichen Kultur war. Beatrix Himmelmann hat demnach Recht, wenn sie behauptet, der Übermensch sei ein Chiffre der für eine Aufgabe stehe, die der Mensch sich selbst sei (vgl. Villwock, P. 2001, S.147). Diese Aufgabe besteht darin, nicht mehr menschlich sondern “übermenschlich“ zu Denken. Natürlich hat auch Annemarie Pieper nicht ganz Unrecht, wenn sie behauptet, der Übermensch sei eine Tätigkeit (vgl. Pieper, A. 1990, S.56), doch dem „übermenschlichen Handeln“ geht das „übermenschliche Denken“ vor.
Tags:Weltanschauung, Geisteswissenschaft, Religionsstifter, Religion, Mensch
In dieser Arbeit wird dargelegt wie die Bildung der Europäischen Union und die damit verbundene Europäische Integration anhand mehrerer politikwissenschaftlich bekannter Integrationstheorien analysiert und interpretiert werden kann.
Essay Nr. 36 |
1,860 Wörter (
ca. 4.7 Seiten ) |
5 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Es bieten u.a. die Integrationstheorie des Intergouvernementalismus, wie auch des Neofunktionalismus klar definierte Analysetheorien, welche die europäische Integration transparenter und nachvollziehbarer veranschaulicht.
In diesem Essay wird die Europäische Integration anhand der Integrationstheorie bzw. des Integrationsansatzes des Neofunktionalismus (definiert von Ernst Haas), und dem damit unmittelbar verbundenen integrationstheoretischen Vorgänger, dem Funktionalismus (definiert von David Mitrany) erläutert.
Outline:
Einleitung
Haupteil
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
Integrationstheorien wie der Neofunktionalismus „verdeutlichen die Entwicklungslinien eines multidimensionalen Prozesses und dessen mögliche Projektion in die Zukunft.“ (Bieber 2006: 46) Betrachtet man den Neofunktionalismus so darf keinesfalls die von David Mitrany, welcher der „unangefochten wichtigste Theoretiker funktionalistischer Friedensprogrammatik“ (Schieder 2003: 144) ist, vorgestellte Theorie des Funktionalismus außer Acht gelassen werden, da der Neofunktionalismus quasi auf der Theorie des Funktionalismus aufbaut. Betrachtet man die europäische Integration, so stellt sich heraus, dass es mehrere Stufen oder temporäre Absätze der Entwicklung gab. Der Funktionalismus wurde bereits vor der ersten Stufe der europäischen Integration, der Gründung der EGKS, der europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (auch Montanunion genannt), welche von 1952 bis zum Jahre 2002 bestand hatte, datiert. Die Gründung der EGKS war deshalb so besonders und ausschlaggebend für den Beginn der europäischen Integration, da die 6 Mitglieder der EGKS Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, Niederlande und die Bundesrepublik Deutschland, welche durch die beiden Weltkriege gebrandmarkt waren, erstmals auf friedlicher Basis eine Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem Sektor suchten und darüber hinaus den Anfangspunkt für weitere Kooperationen (Gründung der EWG und Euratom) zwischen den Staaten darstellte. „Die EGKS sollte einen gemeinsamen Markt schaffen und eine gemeinsame Kontrolle, Planung und Verwertung dieser für die damalige Kriegführung (Kalter Krieg) so wichtigen Industriezweige ermöglichen.“ (Harth 2008: 14) Eine friedenssichernde Politik und die „Befriedigung individueller gesellschaftlicher Bedürfnisse“ (Schieder 2003: 141) standen aufgrund der Schrecken und Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges und wegen des Scheiterns des Völkerbundes in den Nationalstaaten und in der sich anbahnenden europäischen Zusammenarbeit an höchster Stelle. Aufgrund dessen basiert der funktionalistische Theorieansatz Mitranys vor allem auf den „Großtheorien des Liberalismus bzw. des Idealismus […]“ (Schieder 2003: 141).
Tags:Politik, Neofunktionalismus
Zunächst werden drei grundlegende Theorien der Beurteilung von Gefahren vorgestellt und anschließend herausgearbeitet, diese anhand von empirischem Datenmaterial auf Umweltgefahren anzuwenden und Schwachstellen aufzuzeigen.
Hausarbeit Nr. 207 |
2,875 Wörter (
ca. 7.2 Seiten ) |
8 Quellen |
2010
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Inhaltsangabe
Den Wert einer risikobedingten Entscheidung kann man, so die Autoren, an der Größe bzw. an der Entwicklung der Population messen, welche sie trifft. Ein schärferes, ebenfalls genanntes Kriterium ist das der „selektiven Dominanz“ (Sinn und Weichenrieder, 1993:76). Hier geht man davon aus, dass Populationen mit anderen Präferenzen komplett oder fast komplett verschwinden würden.
0. Einleitung
1. Risikobewertung von Laien und Experten
1.1. Theorie von Ray Kemp
1.2. Einschätzung und Übertragung
2. Die biologische Erklärung der Risikopräferenz
2.1. Theorie von Hans-Werner Sinn und Alfons J. Weichenrieder
2.2. Einschätzung und Übertragung
3. Vergleichende Untersuchung von Aaron Wildavsky
4. Fazit
Textauszug
Ein Problem, welches im Text angesprochen wird, besteht darin, dass die Laien dem Expertenurteil oft keinen Glauben mehr schenken und somit gezwungen sind, sich ohne Fachwissen eine eigene Meinung zu bilden. Arie Rip erklärt diese Aufgabe jedoch als lösbar, sofern einige Klischees über die Aussagen der Spezialisten beendet werden. Man dürfe nicht mehr glauben oder glauben müssen, dass die Wissenschaft „nur objektive Wahrheiten“ (Kemp 1993:116) vorgibt, welche durch Einigkeit der Experten bestätigt wird. Auch solle man bedenken, dass die Wissenschaft allein Probleme oft nicht lösen kann, da immer soziale bzw. politische Entscheidungen daran geknüpft sind.
Die kritische Perspektive dieser Theorie geht vor allem auf Jürgen Habermas zurück, welcher darüber berichtet, wie die Differenzen zwischen den beiden Meinungen auf gerechtestem Wege aufgehoben werden können. Er unterscheidet hier die theoretische Ebene der Wissenschaft inklusive der Expertenmeinung und die praktische Ebene der politischen Entscheidungen. In diese spielt der gesellschaftliche Faktor des „sozial zulässigen Risikos“ (Kemp 1993: 122) herein. Die Lösung besteht laut Habermas nicht darin, dass eine Fraktion die andere von ihrer Meinung überzeugen muss, sondern viel mehr im Aufbau einer funktionierenden Kommunikation.
Tags:Umweltsoziologie, Risikowahrnehmung, Risikobewertung, Klimawandel
Anhand dieser Powerpoint-Präsentation wird ein Überblick über Alberto Giacomettis Leben und Werk vermittelt.
Bewertet wurde die Ausarbeitung mit "sehr gut".
Referat Nr. 211 |
600 Wörter (
ca. 1.5 Seiten ) |
13 Quellen |
2010
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Inhaltsangabe
Themeninhalte sind folgende:
1) Einleitung
2) Biografie
3) Giacomettis Kunst
3.1) Frühe Schaffensphase
3.2) Surrealismus
3.3) Eigene Stilentwicklung / Verhältnis Figur - Raum
4)Ähnlichkeiten mit anderen Künstlern und Einflüsse
4.1) Ähnlichkeiten zu Louise Bourgeois
4.2) Ähnlichkeiten zu Max Ernst
4.3) Einflüsse der Naturvölker auf Giacomettis Werke
5) Fazit
6) Quellenangaben
Textauszug
-Schweizer Maler, Bildhauer, Grafiker
-vielseitig
-durch Plastiken weltberühmt
-Urthema = Figur, isoliert oder in Beziehung stehend mit anderen
-Lebensunterhalt durch Ausstattungsarbeiten
Tags:Künstler, Alberto, Giacometti, Kunst, Figur, Surrealismus, Louise Bourgeois, Max Ernst, le main, cube, le nez
Der alltägliche Hilfmitteleinsatz zur Unterstützung der verbalen Kommunikation wird hier anhand der Aphasie analysiert.
Hausarbeit Nr. 205 |
1,441 Wörter (
ca. 3.6 Seiten ) |
5 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Es gibt viele Hilfsmittel zur Unterstützung der verbalen Kommunikation. Hier werden einige beschrieben und für den Gebrauch bei Aphasien analysiert.
Einleitung
1 Aphasie
2 Unterstützte Kommunikation
3 Schlussbetrachtung
Quellenverzeichnis
Textauszug
Anders als bei diffusen Erkrankungen des Gehirns, durch z.B. Infekte oder Vergiftungen bei denen Verwirrtheit und intellektuelle Funktionsstörungen auftreten (Alzheimer), ist die Aphasie keine Störung des Intellekts oder der Persönlichkeit der betreffenden Person.
Das Bewusstsein, die Wahrnehmung und das Denken drücken sich auch in der Sprache aus, jedoch sind diese Störungen von der Aphasie zu unterscheiden.
Da ein Aphasiker vor seiner Erkrankung voll sprachfähig war, ist er auch von Personen mit einer angeborenen Sprachstörung, wie der Gehörlosigkeit, zu trennen und Therapien bauen auf diesen Grundsätzen auf.
Tags:Sprachstörung, Sprachtherapie, Broca-Aphasie, Amnestischen Aphasie
Diese Arbeit zeigt anhand von Beispielen, welche Bedeutung ein strategisch ausgerichtetes Marketing inne hat, das gerade von NPOs meist unterschätzt und sogar als überflüssig erachtet wird.
Hausarbeit Nr. 30 |
5,700 Wörter (
ca. 14.3 Seiten ) |
11 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Einige wenige Organisationen haben die Notwendigkeit eines sehr wichtigen Marketingaspekts erkannt, nämlich das der Kommunikationspolitik zuzuordnende Instrument der Öffentlichkeitsarbeit.
Hier ist jedoch die Problematik ersichtlich, dass NPO diese oftmals mit Marketing gleichsetzen, was meist auf Unwissenheit oder Ablehnung des Marketinggedankens beruht. In dieser Arbeit wird davon ausgegangen, dass eine strategische Marketingplanung notwendig ist, um das Überleben von NPO heute zu optimieren, und auch in Zukunft zu sichern. Des weiteren wird aufgezeigt, wie strategisches Marketing in der NPO zu implementieren ist. Um dies zu dokumentieren, wird wie folgt vorgegangen: Im ersten Teil der Arbeit, sollen Begriff und Inhalt des Nonprofit-Marketing erklärt werden, gibt es Parallelen zum klassischen, kommerziellen Marketing, falls dies der Fall ist, lassen sich diese auf das Nonprofit-Marketing adaptieren?
Im weiteren werden wir uns mit der Legitimationsproblematik von Nonprofit-Marketing beschäftigen: Warum besteht die Notwendigkeit für Nonprofit-Marketing, warum lehnen die leitenden Organe dieses oftmals ab?
Ist dieses fundamentale Grundverständnis geschaffen, wollen wir uns dem strategischen Aufbau des Nonprofit-Marketing widmen: Wie sieht die Marketingplanung aus, welche Instrumente sind relevant? Dies soll zunächst theoretisch aufgezeigt werden, im folgenden jedoch am praktischen Beispiel: der Umweltschutzorganisation Greenpeace aufgezeigt werden.
Abschließend werden die errungenen Ergebnisse zusammengefasst, um die eingangs gestellt Frage nach der Notwendigkeit für Nonprofit-Marketing umfassend zu beantworten.
Outline:
Begriffserklärungen
Einleitung
Was ist Non-ProfitMarketing?
Zur Legitimationsproblematik des NPO-Marketing
Besondere Merkmale des Nonprofit-Marketing
Marketingplanung
Marketinginstrumente
Leistungspolitik
Preispolitik
Kommunikationspolitik
Distributionspolitik
Interne Maßnahmen
Externe Maßnahmen
Öffentlichkeitsarbeit
Zielgruppe
Controlling
Ergebnisse
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
Bisher versteht man unter Nonprofit-Marketing, oftmals lediglich den Einsatz kommunikationspolitischer Instrumente wie Presse & Öffentlichkeitsarbeit. Diese stellen zwar einen wichtigen Aspekt des Nonprofit-Marketing dar, ersetzen jedoch keine umfassende Marketingstrategie, sondern repräsentieren einen Teil des Marketing-Mix. Dieser beinhaltet als Ganzes, alle relevanten Instrumente für die erfolgreiche Umsetzung des Marketing, somit weitaus mehr als nur kommunikationspolitsche Maßnahmen: Nonprofit-Marketing ist eine spezifische Denkhaltung. Sie konkretisiert sich in der Analyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle sämtlicher interner und externer Aktivitäten, die durch eine Ausrichtung am Nutzen und den Erwartungen der Anspruchsgruppen, darauf abzielen, die finanziellen, mitarbeiterbezogenen und insbesondere aufgabenbezogenen Ziele der Nonprofit-Organisation zu erreichen. Demzufolge stellt Nonprofit-Marketing ein umfassendes Leitkonzept des Managements, nach Meffert eine übergeordnete Führungsphilosophie dar. In dessen Mittelpunkt steht ein integriertes Marketingkonzept, welches das gesamte Spektrum nicht-kommerzieller Organisationen beinhaltet und alle Anspruchsgruppen berücksichtigt. Vergleicht man nun die folgende Definition von klassischem Profitmarketing, mit der vorherigen des Nonprofit-Marketing lässt sich ein Unterschied in der Marketing-Philosophie ausmachen.
Tags:Greenpeace, Non-Profit-Organisation, Werbung, Kommunikation, Marktanalyse, Marktbeobachtung
In deser Arbeit wird das Leben in der DDR anhand des Buches „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ von Thomas Brussig und des Films „Das Leben der Anderen“ behandelt.
Hausarbeit Nr. 38 |
1,530 Wörter (
ca. 3.8 Seiten ) |
2 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
In diesem Exposé soll herausgearbeitet werden, wie das tägliche Leben in den 80er Jahren in der Deutschen Demokratischen Republik eingeschränkt war. Alle Beispiele werden dem Film „Das Leben der Anderen“ und dem Buch „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ entnommen.
Im Folgenden werden also die Ergebnisse dieser Arbeit an zahlreichen Beispielen und Passagen im Film und im Buch erläutert sowie eine deutliche Zusammenfassung die eingeschränkte Lebensweise in der DDR deutlich zeigen. Einleitend wird in einigen Sätzen das Geschehen in den beiden verwendeten Medien erwähnt.
Outline
Einleitung
Haupteil
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
Der Film „Das Leben der Anderen“ zeigt in einer spannend-lockeren und emotionalen Weise die Einschränkungen des täglichen Lebens zweier Künstler, Schriftsteller Georg Dreymann und seine Lebensgefährtin Christa-Maria Sieland (im Folgenden mit CMS abgekürzt), die Schauspielerin ist, und deren Verhältnis zur DDR, ihre Überwachung und den Druck, den dieser Staat auf sie ausübt. Beide werden aufgrund eines Verdachts eines Staatssicherheit-Hauptmanns, Bruno Hempf, der CMS zu einer Affäre mit ihm zwingt, überwacht.
Im Roman „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ von Thomas Brussig wird aus der Sicht des Jungen Michael (im Buch meistens Micha genannt) das Leben der Jugend in der DDR erzählt. Das Buch ist in einem ironischen Ton verfasst. Der Druck und die Überwachung, den dieses System auf jeden ausübt wird nicht offen, sondern immer ironisch und nebenbei erwähnt
Tags:Staatssicherheit, Fall der Mauer, Deutschland, Politik
Grundlagen der Musikproduktion sowie digitaler & analoger bzw. software- & hardwarebasierter Klangerzeuger und -former. Erörterung der Unterschiede der beiden Bereiche hinsichtlich Klang, Handhabung, und Potenzial.
Diplomarbeit Nr. 186 |
27,933 Wörter (
ca. 69.8 Seiten ) |
94 Quellen |
2010
$ 19.95
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Inhaltsangabe
Die folgende Arbeit führt zunächst in musikrelevante Digitaltechnik ein und räumt mit dem in der Vergangenheit hartnäckigen Gerücht auf, dass Musik praktisch ohne menschliches Zutun „aus dem Computer kommen“ könnte. Die Kapitel 3 und 4 gehen auf den heute unumgänglichen Bereich der Plug-ins ein. Nach einer kurzen, allgemeinen Einführung in „die Sprache des Computers“, die Programmiersprachen, werden anhand von in der spezifischen Sprache Csound geschriebenen Code-Beispielen grundlegende Arbeitsweisen von Plug-ins samt Software-Beispielen für bestimmte Aufgabenbereiche in fünf Themengebieten erläutert. Zum einen programmierte analoge Klangsynthese und -bearbeitung. Darunter befinden sich virtuelle, klangformende Geräte sowie Synthese-Formen wie Amplitudenmodulation, Resynthese, Additive Synthese und Subtraktive Synthese. Zum anderen wird programmierte digitale Klangsynthese und -bearbeitung besprochen, wie beispielsweise im Bereich der Frequenzmodulation, Wavetable Synthese und Granular Synthese. Den dritten Bereich stellen Geschichte, Techniken und softwarebasierte Umsetzung des Samplings dar. Kapitel 4.5 und 4.6 gehen auf per Physical Modeling simulierte Instrumente und per Impulsantwort und Faltung eingefangene Systeme ein. Im fünften Kapitel stehen MIDI und VST im Vordergrund.
Beide Schnittstellen haben einen wesentlichen Anteil an der Revolution in der Musikproduktion durch softwarebasierte Studiotechnik. Nach einem generellen Abschnitt über Sequencer folgen mit Kapitel 7 Ausführungen, die die Praxis im virtuellen Musikstudio betreffen. Es wird versucht, den Klangunterschied zwischen Hardware6 Geräten und Software-Plug-ins zu erklären, zu werten und seine Relevanz in Frage zu stellen. Unter der Überschrift „Handling und Kreativität“ werden erst durch moderne Digitaltechnik ermöglichte Herangehensweisen an die Musikproduktion sowie die damit verbundenen Gefahren behandelt. Die in Zukunft auch im virtuellen Studio voraussichtlich verstärkt auftretende Verschmelzung von Soft- und Hardware soll anhand ausgewählter Beispiele näher gebracht werden. Kapitel 7.3 behandelt wesentliche Unterschiede zwischen Hardware und Plug-ins hinsichtlich Preis, Bühneneinsatz und Homerecording. Zum Abschluss soll abgeklärt werden, ob für den seit vielen Jahren tobenden Kampf „Analog gegen Digital“ beziehungsweise „Hardware gegen Plug-ins“ ein Ende absehbar ist.
Inhaltsangabe
1. Einleitung
2. Digitale Grundlagen
2.1 Technik
2.2 Nomenklatur
2.3 Geschichte
2.4 Der Computer komponiert
3. Was ist ein Plug-in?
4. Wie arbeiten Plug-ins?
4.1 Die Sprache des Computers
4.2 Programmierte analoge Klangsynthese und -bearbeitung
4.2.1 Additive Synthese
4.2.2 Subtraktive Synthese
4.2.3 Sonstige Synthese-Formen
4.2.4 Analoge Klangbearbeitung
4.3 Programmierte digitale Klangsynthese und -bearbeitung
4.3.1 Frequenz Modulation
4.3.2 Wavetable Synthese
4.3.3 Granular Synthese
4.3.4 Digitale Klangbearbeitung
4.4 Sampling
4.4.1 Synthese
4.4.2 Geschichte
4.4.3 Sampler
4.4.4 Sampling Techniken
4.4.5 Sampling Software
4.4.6 Gesampelte Instrumente als Plug-in
4.5 Physical Modeling
4.6 Impulsantwort und Faltung
5. Formate und Schnittstellen
5.1 MIDI
5.1.1 Geschichte
5.1.2 Technik
5.1.3 Einsatz
5.1.4 Alternativen
5.2 VST
5.2.1 Geschichte
5.2.2 Alternativen
6. Sequencer
6.1 Hardware
6.2 Software
7. Praxis
7.1 Klang
7.1.1 Erweiterte Möglichkeiten durch fortgeschrittene Technik
7.1.2 Sättigung und Lautheit
7.1.3 Klangunterschiede
7.1.4 Plug-ins und Hardware in Symbiose
7.2 Handling und Kreativität
7.2.1 Fehlerkorrektur
7.2.2 Kreativität durch Beschränkung
7.2.3 Standardisierung
7.2.4 Presets
7.2.5 Haptik und Präzision
7.2.6 MIDI-Controller
7.2.7 Verschmelzung von Soft- und Hardware anhand ausgewählter Beispiele
7.2.8 Esoterik
7.2.9 Paradigmen
7.3 Verfügbarkeit und Einsatz
7.3.1 Preis
7.3.2 Bühne
7.3.3 Homerecording
8. Fazit und Ausblick
9. Quellenverzeichnis
9.1 Bibliographische Quellen
9.2 Internetquellen
9.3 Videoquellen
Textauszug
Ein großer Vorteil von per Physical Modeling hergestellten Klängen ist die relativ einfache, kontrollierbare und in Echtzeit während des Spiels einsetzbare Veränderbarkeit durch Eingriff in die in Vielzahl zur Verfügung stehenden, allerdings heikel zu behandelnden Parameter. Beim Variophon beispielsweise, einem elektronischen Blasinstrument, das per Impulsformungssynthese akustische Vorbilder simuliert, können maßgebliche Parameter durch den Blasdruck, der mithilfe eines Blaswandlers erfasst wird, vom Instrumentalisten auf relativ natürliche Art und Weise spontan reguliert werden (ENDERS, 1997, S. 342). Dadurch sind lebendigere Live-Performances möglich. Außerdem können per Physical Modeling ebenso Instrumente simuliert werden, die zwar grundsätzlich realen Vorbildern ähneln, jedoch besondere, möglicherweise experimentelle Eigenschaften besitzen: Sei es ein speziell geformter Resonanzkörper für ansonsten herkömmliche Saiten oder besonders kunstvoll geformte Blasinstrumente. Außerdem hält sich der für die Installation notwendige Speicherplatz gerade im Vergleich zu großen Sample-Bibliotheken in Grenzen.
(...)
Den vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung stellt aber wieder ein Hardware-Gerät dar: das 2009 vorgestellte Roland V-Piano. Es handelt sich um ein Stage-Piano mit Physical Modeling Technologie. So können spezifische Eigenschaften von Saiten, Hämmern, Dämpfern, Resonanzboden und Rahmen in jener Form angepasst werden, wie sie in Klavieren in den vergangenen Jahrhunderten bis heute eingesetzt wurden. Aber auch physikalisch unmögliche Eigenschaften können virtuell verbaut werden (ROLAND, 2009). Eine detaillierte grafische Rückmeldung der Anpassungen und einfachere Dateneingabe ist per USB auch am Computer möglich, aber nicht zwingend notwendig. Ein solch flexibles und vielseitiges digitales Klavier könnte – gerade auf der Bühne im Vergleich zu herkömmlichen Geräten oder akustischen Vertretern – ungewohnte und unerwartete Einsatzgebiete erschließen.
Tags:Musikproduktion, Plugins, Digital, Analog, MIDI, Plug-in, Klangsynthese, Sampling, Physical Modeling, Faltung, VST, Sequencer, Sättigung, Lautheit, Kreativität, Homerecording
Was ist Mode? Erklärung und geschichtlicher Hintergrund + Beispiel einer Designerin unserer Zeit
Hausarbeit Nr. 24 |
850 Wörter (
ca. 2.1 Seiten ) |
0 Quellen |
2008
$ 4.95
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Inhaltsangabe
Diese Arbeit widmet sich dem Zusammenspiel von Kunst und Mode, stellt anschaulich dar, was man unter dem Begriff ''Mode" versteht und wie sich Mode in der Gesellschaft wiederfindet, heute und damals. Anhand des Bespiels ''Boat People'', der Modelinie von Lisa D, wird beschrieben wie Mode eine Art des Geschichtenerzählens und Kunstform sein kann.
Kunst und Mode arbeiten bei „Boat People“ , der Linie von Lisa D (Elisabeth Prantner) Hand in Hand und ist der Beweis, dass eine gute, stilvolle Zusammenarbeit der beiden Elemente möglich ist.
Es ist der Designerin ein großes Anliegen Geschichten durch die Sprache der Mode zu erzählen und in ihren immer wieder überraschenden Kollektionen scheint ihr das vorbildlich zu gelingen.
Mode ist mit Kunst vereinbar. Es gibt wichtige Unterschiede , doch manchmal kann auch Mode eine Art von Kunst sein. Oft arbeiten Künstler und Modeschöpfer zusammen, was in vorliegender Arbeit anhand von Beispielen aufgezeigt wird. Eine sehr interessante Hausarbeit, die aufzeigt, dass Mode schon immer wichtig war - eben eine Art Ausdrucksform.
Outline:
Lisa D
Mode & Gesellschaft
Mode & Kunst
Lisa D / Boat People
Textauszug
''Etwas wird als Mode bezeichnet, was sich in einem bestimmten Zeitraum bewegt und von einer bestimmten Gruppe als zeitgemäß beurteilt wird. Sie verändert sich, passt sich gegebenenfalls an und wird, um Individualität auszudrücken, als notwendig angesehen. Mode kann auch als Merkmal für Umdenken und Erweiterung der Vorstellungskraft gesehen werden und begleitet unsere Gesellschaft auf Schritt und Tritt.
Schon im Mittelalter galt die Mode als ein wichtiges Merkmal der Standeszugehörigkeit. Jeder Bürger hatte sich daher genau an die gegebenen Vorschriften zu halten.
Auch heute noch ist es möglich an der Kleidung gewisser Menschen festzustellen in welcher sozialen Schicht sie leben. Wohlhabende Leute die sich modebewusst kleiden bevorzugen dabei gewisse Modehäuser, die im 20. Jahrhundert entstanden und die Mode der Jahre teilweise sehr prägten oder immer noch prägen. Chanel, Versace, Gucci und Armani sind einer der bekanntesten unter ihnen.''
Tags:Mode, Design, Fashion
Eine Hausarbeit in der die Indizes der institutionellen Potentiale von zehn Staaten berechnet werden. Dies erfolgt, indem die institutionelle Struktur eines jeden Staates zusammen mit einer relevanten mathematischen Formel verarbeitet wird.
Hausarbeit Nr. 11 |
2,850 Wörter (
ca. 7.1 Seiten ) |
14 Quellen |
2009
$ 8.95
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Inhaltsangabe
Diese Hausarbeit befasst sich mit der politischen institutionellen Gliederung, die sich in den Verfassungen von 10 demokratischen Staaten zeigt. Die Einheiten der Analysen werden nach dem Kriterium einer modernen und formalen Verfassung ausgesucht. Anhand des systemischen Paradigmas soll diese Hausarbeit einen institutionellen Ansatz mittels Erläuterung der Rolle wichtigster Institutionen verfolgen. Die vorliegende Arbeit versteht sich als Einzeldarstellung, die zeigt, wie das institutionelle Design in gegenwärtigen Demokratien aufgebaut ist. Es werden fünf Institutionen von zehn Ländern analysiert, anhand der jeweiligen Verfassung. Die Forschung des Autors ist konzentriert auf vorhandene Unterschiede zwischen den institutionellen demokratischen Strukturen.
Textauszug
''Um zu verstehen, welche Form die demokratischen Verfassungen der Staaten haben, ist es zunächst notwendig ein paar Klarstellungen über den Inhalt des demokratischen politischen Regimes zu machen.
Neben der Koordinierungsfunktion erfüllt das demokratische politische System erfüllt, auch eine weitere wichtige Funktion, nämlich die Vertretung der Interessen aller. Die zwei Funktionen stehen in klassischer Opposition von Macht und Repräsentation zueinander. Auf dieser Dialektik beruhen zwei Modelle der Demokratie, wie Arend Lijphart aufgezeigt hat: Das Majoritärmodell (Westminster-Typ) und das Konsensusmodell. Während das Majoritärmodell sich auf die Konzentration von Gewalt durch die Vertretung der meisten der Bürger einer Demokratie beschränkt, liegt der Schwerpunkt des Konsensusmodells auf der Erhöhung der Vertretung durch Teilung der Macht. Spannungen zwischen Konzentration von Gewalt und die Erhöhung der Vertretung bestehen jedoch in beiden Modellen auch wenn in verschiedenen Formen.''
Tags:Politik, Verwaltungswissenschaften, Demokratie, Verfassung