Pop Art und ihre wichtigsten Künstler
Referat Nr. 23 |
760 Wörter (
ca. 1.9 Seiten ) |
7 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Outline:
Pop Art
Andy Warhol
Marie-Claire Baldenweg
Jim Avignon
Die Arbeit "Konsum in der Kunst" beschreibt die Ära der Pop Art Kunst, ihre Entstehungszeit am Entstehungsort. Themen wie Alltagskultur, Konsum und die Massenmedien prägen die Pop Art Kultur. In der Arbeit werden unter anderem die Erkennungsmerkmale von Pop Art behandelt, wie z.B. die klare Farbgebung, und es werden drei der wichtigsten Pop Art Künster vorgestellt. Andy Warhol und sein interessantes Leben, Marie-Claire Baldenweg, die Königin der Plastiksack Kunst, ein Symbol der Konsum Ära, und Jim Avignon, dessen oft dargestelltes Motiv die Schnelligkeit war oder das Scheitern des Individuums in einer immer schneller werdenden Gesellschaft.
Textauszug
''Mit Plastiksäcken nimmt Marie-Claire die klassischen Symbole für den Konsum, wenn wir etwas kaufen, werden wir es wahrscheinlich in einem Plastiksack mit nach Hause nehmen und auch das Beschriften eines Sackes für Werbezwecke ist normal. Wenn man also Plastiksäcke auf eine Leinwand malt und damit etwas banales wie einen Sack zum Kunstwerk macht und Werbeslogans, Marken- oder Kaufhausnamen durch direkte Befehle und direktere, offenere Nachrichten ersetzt, so passt das halt wie die Faust auf das Auge.''
Tags:Andy Warhol, Alltagskultur
In dieser Arbeit wird vom Leben der KZ-Häftlinge berichtet. Es wird beschrieben, wie man versuchte, trotz ständiger Misshandlungen durch die SS Soldaten und permanenter strenger Bewachung eine Art kulturelles Leben aufrechtzuerhalten.
Referat Nr. 123 |
3,220 Wörter (
ca. 8.1 Seiten ) |
7 Quellen |
2009
$ 9.95
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Inhaltsangabe
Erst dreißig Jahre nach dem Krieg wurde erforscht, welche Rolle Kunst und Kultur in den Konzentrationslagern spielte. In vielen Autobiographien von Konzentrationslager-Überlebenden haben jedoch künstlerische Aktivitäten einen eminenten Stellenwert. Das Naziregime und kulturelles Schaffen in den Vernichtungslagern scheinen einander auszuschließen. Durch das kreative Schaffen der Häftlinge wird uns ein Blick auf ihr Innenleben gewährt. Menschen in Extremsituationen entwickeln oft sehr starke Überlebenskräfte. Vielleicht war für viele Kriegsgefangene Kultur und Kunst ein Anker im menschenverachtenden System.
Outline:
Widerstand von Konzentrationslager-Insassen-Einleitung
Kulturelle Aktivitäten-Musik
Maler und Zeichner-Leo Haas
Sportliche Aktivitäten in den Konzentrationslagern
Marschtempo
Fluchtversuche
Die Tragödie des „Theresienstädter Familienlagers“
Conclusio
Textauszug
Ein Zitat des Dirigenten des Lagerorchesters in Auschwitz, Adam Kopycinski gibt die Erklärung: "Die Musik vermittelt uns das schlichte Wissen von der Wahrheit des Lebens. Die Sehnsüchte des menschlichen Herzens suchen einen Halt in der Sphäre der Töne. Dank ihrer Macht und Suggestivkraft stärkte hier die Musik in den Zuhörern das, was das wichtigste ist - die wahre Natur und förderte die Selbstachtung des Menschen, die in der Zeit des Lagerlebens so grausam mit Füßen getreten wurde."
Im Sommer 1937 entstand im Moorlager II das Lied „Den Spaten geschultert“. Häftlinge, die in andere Lager verlegt wurden, verbreiteten das Lied weiter. Im KZ Sachsenhausen war dieses Melodie wegen seiner optimistischen Aussage sehr beliebt.
In Theresienstadt war Leo Strauss, der Sohn des Komponisten Oskar Strauss inhaftiert. Dort schrieb er zahlreiche Lieder und Texte, unter anderem das Lied „Als ob“. Er kritisierte indirekt einige Mitgefangene, welche die grausame Realität nicht sehen wollten.
Tags:Judentum, Kultur, Antisemetismus. KZ, Nazis
Übung und Fallstudie über Öffentlichesrechte innerhalb eines einzigartigen, dokumentierten Tatenkomplexes und seiner exemplarischen Vielschichtigkeit
Hausarbeit Nr. 40 |
6,240 Wörter (
ca. 15.6 Seiten ) |
39 Quellen |
2007
$ 13.95
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Inhaltsangabe
In dieser zur Übung ausgelegten (Ferien-)Hausarbeit für Anfänger geht es um Strafbarkeiten unterschiedlicher Tatbestände innerhalb eines umfangreichen mustergültigen Zusammenhangs zwischen Betrug, Täuschung und mehr, die von einem Untersuchungsausschuss geprüft werden. Es soll geklärt werden, ob der Untersuchungsausschuss rechtmäßig eingesetzt wurde und welche Erfolgsaussichten bestehen. Nach einleitender Darstellung des zu analysierenden Falles untersucht die vorliegende Arbeit zielgerichtet und übersichtlich strukturiert einzelne Abläufe und Kausalitäten entscheidener Momente und Absichten auf Relevanz anwendbarer Maßnahmen im Sinne der Anklage, bishin zu einem Ergebnis.
Outline
SACHVERHALT
BIBLIOGRAPHIE
GLIEDERUNG
GUTACHTEN
AUFGABE: EINSATZ DES UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSSES
Rechtsgrundlage
Voraussetzungen
Erforderliche Anzahl der Abgeordnetenstimmen
Zulässigkeit des Untersuchungsgegenstandes
Lehre von der Oberaufsicht des Parlaments
Korollartheorie
Zuständigkeit des Bundestages
Öffentliches Interesse
Öffentliches Interesse als faktisches Interesse
Öffentliches Interesse als unbestimmter Rechtsbegriff
Zwischenergebnis
Kürzung des Untersuchungsgegenstandes
Eingriff in laufendes Verfahren
Ergebnis
AUFGABE: ORGANSTREITVERFAHREN GEGEN DIE ÄNDERUNG DES UNTERSUCHUNGSAUFTRAGS
Zulässigkeit
Zuständigkeit des Bundesverfassungsgerichts
Parteifähigkeit der Beteiligten, Art. 93 I Nr. 1 GG, § 63 BVerfGG
Antragsbefugnis
Form und Frist
Zwischenergebnis
Begründetheit
Vorliegen öffentlichen Interesses
Zwischenergebnis
Ergebnis
AUFGABE: KLAGE GEGEN DIE NEUREGELUNG DER VERHALTENSREGELN FÜR ABGEORDNETE
Zulässigkeit
Zuständigkeit des Bundesverfassungsgerichts, Art. 93 I Nr. 1 GG
Parteifähigkeit der Beteiligten, Art. 93 I Nr. 1 GG, § 63 BVerfGG
Antragsgegenstand
Antragsbefugnis
Form und Frist
Begründetheit
Formelle Voraussetzungen
Verletzung des Gesetzesvorbehalt
Rechtsnatur der Verhaltensregeln
Verstoß gegen die Wesentlichkeitstheorie
Beschlussfähigkeit des Bundestages
Abstimmungsverhältnisse
Verletzung des Behinderungsverbots, Art. 48 II 1
Absichtsformel
Gegenansicht
Analogie
Interesse von Verfassungsrang
Demokratieprinzip, Art. 20 I, II
Rechtsstaatsprinzip, Art. 20 III
Zwischenergebnis
Zwischenergebnis
Verletzung von Rechten aus Art. 38 II S. 2
Freiheit des Abgeordneten
Erste Ansicht
Zweite Ansicht
Rechtfertigung
Zwischenergebnis
Gleichheit der Abgeordneten
Zwischenergebnis
Ergebnis
VERSICHERUNG
Textauszug
Es müssten alle Voraussetzungen für den Einsatz eines Untersuchungsausschusses erfüllt sein.
Ein Untersuchungsausschuss wurde rechtmäßig eingesetzt, wenn die erforderliche Anzahl von Abgeordneten den Einsatz des Untersuchungsausschuss begehrt und der Untersuchungsgegenstand zulässig war.
Ferner muss nach manchen Ansichten ein öffentliches Interesse an der Angelegenheit bestehen.
1. Erforderliche Anzahl der Abgeordnetenstimmen
Die erforderliche Anzahl von Abgeordneten müsste den Untersuchungsausschuss gefordert haben.
Der Bundestag hat das Recht und auf Antrag eines Viertels seiner Mitglieder die Pflicht, einen Untersuchungsausschuss einzusetzen, Art. 44 I 1. HS und § 1 I PUAG.
Der Bundestag zählt derzeit mit 598 Sitzen und 16 Überhangsmandaten 614 Sitze.
Somit hätte der Bundestag die Pflicht einen Untersuchungsausschuss einzusetzen, wenn 154 oder mehr Abgeordnete den Einsatz eines solchen gefordert hätten. Wenn mehr als ein Viertel der Abgeordneten des Bundestages den Einsatz eines Untersuchungsausschuss fordern, handelt es sich um eine Minderheitsenquete.
Vorliegend haben mit 170 Abgeordneten mehr als ein Viertel der Abgeordneten einen Untersuchungsausschuss gefordert. Somit hatte der Bundestag aus einer Minderheitsenquete heraus die Pflicht, einen Untersuchungsausschuss einzusetzen.
2. Zulässigkeit des Untersuchungsgegenstandes
Es müsste sich um einen zulässigen Untersuchungsgegenstand gehandelt haben.
Gemäß § 1 III PUAG ist ein Untersuchungsausschuss nur dann zulässig, wenn es sich um verfassungsmäßige Zuständigkeiten des Bundestages handelt.
a. Lehre von der Oberaufsicht des Parlaments
Vereinzelt vertreten, geht diese Lehre davon aus, dass Untersuchungsausschüsse ein unbegrenztes Kontrollrecht haben, da das Parlament als „Forum der Nation“ in allen Bereichen Fragen nationalen Interesses nachgehen kann. Hierdurch kämen dem Parlament durch das Instrument des Untersuchungsausschusses allerdings Kompetenzen zu, die es sonst nicht hätte. Daher ist diese Ansicht abzulehnen.
b. Korollartheorie
Nach allgemeiner Auffassung reicht die Kompetenz des Untersuchungsausschusses als Hilfsorgan des Parlaments nicht weiter als die Kompetenz des Parlaments (Korrolartheorie). Hierdurch wird sichergestellt, dass das Parlament seine Kompetenzen nicht durch den Einsatz von Untersuchungsausschüssen beliebig ausweiten kann.
c. Zuständigkeit des Bundestages
Ein Gegenstand für den Untersuchungsausschuss müsste somit innerhalb der Zuständigkeit des Bundestages liegen.
Zuständig ist der Bundestag unter anderem dann, wenn es um Ermittlungen zum Zweck der parlamentarischen Kontrolle der Exekutive geht.
Vorliegend will die oppositionelle F-Fraktion das Handeln der Bundesregierung überprüfen und verfügt somit über einen legitimen Grund zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses.
Tags:Untersuchungsausschuß, Organstreitverfahren
Was ist Mode? Erklärung und geschichtlicher Hintergrund + Beispiel einer Designerin unserer Zeit
Hausarbeit Nr. 24 |
850 Wörter (
ca. 2.1 Seiten ) |
0 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Diese Arbeit widmet sich dem Zusammenspiel von Kunst und Mode, stellt anschaulich dar, was man unter dem Begriff ''Mode" versteht und wie sich Mode in der Gesellschaft wiederfindet, heute und damals. Anhand des Bespiels ''Boat People'', der Modelinie von Lisa D, wird beschrieben wie Mode eine Art des Geschichtenerzählens und Kunstform sein kann.
Kunst und Mode arbeiten bei „Boat People“ , der Linie von Lisa D (Elisabeth Prantner) Hand in Hand und ist der Beweis, dass eine gute, stilvolle Zusammenarbeit der beiden Elemente möglich ist.
Es ist der Designerin ein großes Anliegen Geschichten durch die Sprache der Mode zu erzählen und in ihren immer wieder überraschenden Kollektionen scheint ihr das vorbildlich zu gelingen.
Mode ist mit Kunst vereinbar. Es gibt wichtige Unterschiede , doch manchmal kann auch Mode eine Art von Kunst sein. Oft arbeiten Künstler und Modeschöpfer zusammen, was in vorliegender Arbeit anhand von Beispielen aufgezeigt wird. Eine sehr interessante Hausarbeit, die aufzeigt, dass Mode schon immer wichtig war - eben eine Art Ausdrucksform.
Outline:
Lisa D
Mode & Gesellschaft
Mode & Kunst
Lisa D / Boat People
Textauszug
''Etwas wird als Mode bezeichnet, was sich in einem bestimmten Zeitraum bewegt und von einer bestimmten Gruppe als zeitgemäß beurteilt wird. Sie verändert sich, passt sich gegebenenfalls an und wird, um Individualität auszudrücken, als notwendig angesehen. Mode kann auch als Merkmal für Umdenken und Erweiterung der Vorstellungskraft gesehen werden und begleitet unsere Gesellschaft auf Schritt und Tritt.
Schon im Mittelalter galt die Mode als ein wichtiges Merkmal der Standeszugehörigkeit. Jeder Bürger hatte sich daher genau an die gegebenen Vorschriften zu halten.
Auch heute noch ist es möglich an der Kleidung gewisser Menschen festzustellen in welcher sozialen Schicht sie leben. Wohlhabende Leute die sich modebewusst kleiden bevorzugen dabei gewisse Modehäuser, die im 20. Jahrhundert entstanden und die Mode der Jahre teilweise sehr prägten oder immer noch prägen. Chanel, Versace, Gucci und Armani sind einer der bekanntesten unter ihnen.''
Tags:Mode, Design, Fashion
Im Mittelpunkt vorliegender Arbeit steht das Großereignis Europameisterschaft, welches im Juni 2008 zur Hälfte in Wien stattfinden wird.
Forschungsarbeit Nr. 63 |
20,570 Wörter (
ca. 51.4 Seiten ) |
28 Quellen |
2008
$ 19.95
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Inhaltsangabe
Der erste Teil der Arbeit besteht aus einer Literaturstudie, welche neben den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen die Themenkomplexe Öffentlichkeitsarbeit, Phänomenologie der Krise sowie Krisenmanagement umfasst. Die Literaturstudie schließt mit einer Kurzanalyse des sogenannten State of the Art, welche gleichzeitig den Ausgangspunkt für den darauffolgenden empirischen Teil markiert. Im Mittelpunkt der qualitativen empirischen Untersuchung steht die im Juni 2008 in Wien
stattfindende Europameisterschaft, welche mittels fünf qualitativen Experteninterviews unter verschiedenen Blickwinkeln auf ihr Krisenpotential hin untersucht wird. Daneben steht die Frage, welche Kommunikationsstrategien verfolgt werden, um die Bevölkerung auf das Großereignis vorzubereiten und inwieweit dies mit Krisenkommunikation im Sinne präventiver PR-Maßnahmen einhergeht. Die Auswertung des aus den Interviews gewonnenen Materials erfolgt mit Hilfe der
Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring. Anhand der Forschungsfragen und den aus der Literaturstudie gewonnen Erkenntnissen erfolgt die Errichtung eines Kategoriensystems, unter dessen Gesichtspunkten die Gespräche ausgewertet werden. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse, wobei die Ergebnisse der Literaturstudie mit dem empirischen Teil verknüpft werden.
Outline:
EINLEITUNG
Aufbau der Arbeit
THEORETISCHE GRUNDLAGEN
GESELLSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
Der gesellschaftliche Wertewandel
Der gesellschaftliche Wertewandel
Die Medien- und Informationsgesellschaft
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
PR in der Risikogesellschaft
Abriss der Entwicklung von Public Relations
Begriffsbestimmung
Abgrenzung zu anderen Disziplinen
Funktionen von Öffentlichkeitsarbeit
PHÄNOMENOLOGIE DER KRISE
Begriffsbestimmung
Definition
Das begriffliche Umfeld
Charakteristika einer Krise
Arten von Krisen
Die Rolle der Medien in Krisensituationen
KRISENMANAGEMENT
Öffentlichkeitsarbeit als präventive Krisen-PR
Risikokommunikation
Akteure der Risikokommunikation
Ziele der Risikokommunikation
PR zur Krisenbewältigung
Krisenkommunikation
Strategien der Risikokommunikation
Die defensive Kommunikationsstrategie
Die offensive Kommunikationsstrategie
THE STATE OF THE ART
EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
FORSCHUNGSGEGENSTAND UND ERKENNTNISINTERESSE
Die Europameisterschaft in Wien
Ausgangspunkt und Ziel der Forschung
METHODISCHE VORGEHENSWEISE
Das qualitative Interview
Die Interviewpartner
Interviewvorbereitung und Ablauf
Trankskription
Auswertungsverfahren: Die qualitative Inhaltsanalyse
AUSWERTUNG
Kategorienbildung
ERGEBNISDARSTELLUNG
LITERATURVERZEICHNIS
ANHANG
Interview
Interview
Interview
Interview
Interview
Textauszug
Der Trendforscher Mathias Horx konstruierte drei Phasen der Werteentwicklung: (Vgl. Horx
1995: 33-55)
Die erste Phase ist zeitlich nach dem Zweiten Weltkrieg angesiedelt, fällt somit in die
sogenannte Prosperitäts-Ära. Sie ist stark von den Erfahrungen des Mangels und der Angst
geprägt, die geltenden Werte sind Fleiß, Gehorsam, Disziplin, Treue und Verzicht. Diese
Generation hat kein Vertrauen in den Wohlstand und den Genuss nie erlernt.
Die zweite Phase wird von einem „individualistischen Schub“ dominiert: Es entsteht eine
neue, verwöhnte Generation, welche in der Prosperiäts-Ära aufwuchs und die hedonistischen
Grundwerte der Individualisierung vertritt: Lebensgenuss, Erfahrungsintensität,
Grenzüberschreitung, Lebensexperiment sowie Kontrolle über das eigene Ich.
Die dritte Phase des Wertewandels ist durch ein allgemeines Überdruss-Gefühl
gekennzeichnet. Zeitlich ist diese Phase in den westlichen Ländern Ende der achtziger Jahre
angesiedelt. Der Überfluss, welcher in der zweiten Phase zu Kopf stieg, hat sich in Überdruss
verwandelt. Das exzessive Ausloten der Grenzen geht zurück, das Ausleben der Individualität
geht nach innen, die Phase des Soft-Individualismus ist gekommen. Die Werte sind weicher,
Sicherheit und Halt, Freundschaft und Treue sind die neuen Sehnsüchte.
Ulrich Beck beschreibt diese dritte Phase als „Weltrisikogesellschaft“:
Tags:Krisenmanagement, gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Public relations, Europameisterschaft, Sport, Politik
Harold Pinter ist häufig als Meister des dramaturgischen Schweigens gepriesen worden. Diese Hauptseminarsarbeit untersucht die Macht dieses kommunikativen Phänomens am Beispiel seines Stückes "Silence".
Hauptseminararbeit Nr. 177 |
5,270 Wörter (
ca. 13.2 Seiten ) |
5 Quellen |
2008
$ 12.95
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Inhaltsangabe
Der aktuelle Stand der Forschung betont nachdrücklich die Mehrdeutigkeit des Schweigens. So ist es in erster Linie kulturbedingt, innerhalb einer jeden Kultur jedoch zusätzlich als soziales Handlungsmuster, situations- und themenbedingtes Schweigen, religiös-rituelles Schweigen, Schweigen im Volksglauben, interaktionales sowie rollenbedingtes Schweigen anzutreffen.
Überdies tritt es als Hemmung und Strategie auf, wobei wiederum eine Untergliederung vorzunehmen ist, die das Schweigen als gestörte Kommunikation ausweist: neben affektiven Performanzstörungen, die zumeist auf starke Gefühlsregungen wie Angst, Verblüffung, Wut und Trauer zurückgehen und eine Lähmung bzw. das unvermittelte Aussetzen der Redefunktion zur Folge haben, gilt es gleichermaßen, Redeängsten Rechnung zu tragen, welche sich aus Minderwertigkeitskomplexen, einem unvorteilhaften Selbstbild und einer generell resignativ und labil ausgeprägten Persönlichkeitsstruktur speisen; ferner sind Beziehungsstörungen zu nennen, die aus dem mangelnden Interesse an einer Konversation erwachsen oder aber aus Vorbehalten gegenüber dem Gesprächspartner resultieren, sodass sich im Schweigen eine Art von Abwehrmechanismus bzw. Schutzfunktion manifestiert; ebenso sollte der Einfluss kognitiver Unzulänglichkeiten Erwähnung finden, die sich etwa in der Position des Touristen, des Fremdsprachenlerners, des Gastarbeiters oder des Immigrantenkindes äußern, gleichermaßen aber die spürbare Benachteiligung betreffen, mit der Dialektsprecher innerhalb ihrer eigenen Muttersprache zu kämpfen haben; abschließend sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass Schweigen auch einer psychologischen Symptomatik geschuldet sein kann, wie sie etwa bei Neurosen oder Depressionen üblich ist.
Um es darüber hinaus als kommunikatives Schweigen zu kennzeichnen, bedarf es der Anführung folgender Aspekte: Bewusstseinsgrad und Intentionalität (nur schwer nachvollziehbar), Schweigen als Element nonverbaler Kommunikation (von Gestik, Mimik und Körpersprache begleitet, welche Deutung und Verständnis erleichtern; Systematisierung: a) linkage function – Verbindung oder Isolation, b) affecting function – Heilung oder Verletzung, c) revelational function – Offenbarung oder Verdeckung, d) judgemental function – Zustimmung oder Ablehnung, e) activating function – kommunikative Aktivität = Nachdenken oder Passivität = Vorsichhinträumen), Schweigen als Persönlichkeitsindikator (Versuch, Rückschlüsse auf die Persönlichkeit des Schweigenden zu ziehen).
Freilich wird zu prüfen sein, zu welchem Grade jeder dieser Punkte in eine Gesamtanalyse eingearbeitet werden und letztlich zu einer erschöpfenden Auswertung des zu untersuchenden Textauszuges beitragen kann.
1. Schweigen - ein vielsagendes Phänomen
2. Das Schweigen bei Harold Pinter
3. Silence
4. Schlussbemerkung
Bibliographie
Tags:Rhetorik, Redeverhalten, Kommunikation, Schweigen, Verschweigen
Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Migration und Armut“. Es gibt viele Gründe, warum Menschen in Armut geraten, besonders betroffen sind Migranten, da sie in diversen Lebenslagen benachteiligt werden.
Seminararbeit Nr. 142 |
4,190 Wörter (
ca. 10.5 Seiten ) |
19 Quellen |
2009
$ 11.95
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Inhaltsangabe
Vier dieser Lebenslagen möchte der Autor in dieser Arbeit näher erläutern, dabei geht er speziell auf den Bereich der Bildung ein, da dieser auch einen wichtigen Teil in der Sozialpädagogik darstellt. Dabei soll vor allem das interkulturelle Lernen den Lesern näher gebracht werden. Dies ist eine Art von Lernen, welche man in Schulen und in Institutionen einführen kann, um den Umgang mit Migration den Migranten selbst und den Menschen des Ziellandes erleichtern zu können. Vor allem Schulen und Institutionen der Erwachsenenbildung haben die Möglichkeit, Migranten besser in das neue soziale Umfeld zu integrieren.
Zu Beginn der Arbeit werden wichtige Begriffe definiert, danach vier Lebenslagen erläutert, in welchen vor allem Migranten benachteiligt werden und warum diese zu Armut führen bzw. führen können. Im Bereich der Bildung geht der Autor näher auf das interkulturelle Lernen, hier auf dem Bereich des interkulturellen Lernens in der Schule und in der Erwachsenenbildung, näher ein.
Zum Schluss möchte der Autor noch darauf hinweisen, dass er zur besseren Lesbarkeit des Textes auf eine geschlechtsspezifische Formulierung verzichtet.
Outline:
Einleitung
Begriffserklärung Migration
Ursachen von Migration
Armut
Interkulturelles Lernen Risikofaktoren für Migranten
Arbeitslosigkeit
Wohnsituation
Personen ohne legales Aufenthaltsrecht
Ausbildung
Von der Ausländerpädagogik zum Interkulturellen Lernen
Interkulturelles Lernen in der Schule
Interkulturelles Lernen in der Erwachsenenbildung
Schlussfolgerungen
Textauszug
''Der Begriff „Migration“ wird in der Literatur nicht einheitlich definiert. Da Wanderungsprozesse ein sehr komplexes Thema sind, befassen sich die verschiedensten Disziplinen damit. Diese gebrauchen den Begriff in unterschiedlichster Weise und untersuchen ihn aus den verschiedensten Perspektiven. Die Definitionen des Begriffs sind somit von der jeweiligen Perspektive abhängig. (vgl. Treibel 1999: 17f)
Im Allgemeinen versteht man unter dem Terminus „Migration“ eine „Wanderung bzw. Bewegung von Individuen oder Gruppen im geographischen oder sozialen Raum, die mit einem Wechsel des Wohnsitzes verbunden ist“ (Duden-Fremdwörterbuch 1990).
Für Eisenstadt (1954,1 zit. n. Treibel 1999: 19) bedeutet „Migration“, „den Übergang eines Individuums oder einer Gruppe von einer Gesellschaft zur anderen“.
Migration bedeutet jedoch nicht allein eine räumliche Bewegung im Sinne einer Ortsveränderung. Sie führt auch zu einem einschneidenden sozialen Wandel, der sowohl die Wandernden selbst als auch die aufnehmende und abgebende Gesellschaft betrifft. Unterschiedliche Orientierungen und Verhaltensweisen stoßen aufeinander, soziale und ökonomische Strukturen verändern sich und verlangen den Menschen Verständnis und Akzeptanz ab. ''
Tags:Mirgration, Bildung, Erwachsenenbildung, Pädagogik, Sozialpädagogik
In dieser Arbeit geht es um den nominalistischen Materialismus Hobbes vor dem Hintergrund platonisch-idealistischer Tradition.
Die geistesgeschichtliche und realhistorischen Voraussetzungen für die Herausbildung des neuzeitlichen Rationalismus.
Hausarbeit Nr. 134 |
2,000 Wörter (
ca. 5 Seiten ) |
0 Quellen |
2004
$ 6.95
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Inhaltsangabe
Der Mensch ist ein zum Zusammenleben geneigtes und geeignetes Lebewesen, so hatte es Aristoteles gelehrt. Der politische Diskurs der Neuzeit setzt anders an. Es beurteilt die menschlichen Dinge nüchtern und illusionslos und blickt eher skeptisch auf das politische Kräftespiel der oft unmoralischen Wirklichkeit. Eine neue Sicht der Dinge erzwingt auch frische Problemlösungen. Weil u.a. eine Begründung des Politischen im Blick auf eine ideale Seinsordnung (wie bei Platon, z.B.) mehr plausibel erscheint, versuchen Theoretiker der Neuzeit den Staat durch Konstruktionen rationaler Art, nämlich durch Vertragstheorien, zu begründen.
Textauszug
So behauptete Platon, die Menschen und die Welt, bzw. das Sein schlechthin, seien – im ethisch/moralischen Sinn im Prinzip gut. (Womit er aber nicht behauptete, dass Welt und Menschen tatsächlich gut seien.) Die Idee des Guten sei die oberste Idee, die Idee der Ideen. Während es zu allen anderen Ideen immer die entgegen gesetzte Idee gebe - Dialektik -, gebe es zur Idee des Guten keine Entgegensetzung. Eine Idee des Schlechten existiere nicht. Das Schlechte sei ein Nichtseiendes, immer nur ein Fehlen des Guten. Und weil die Welt im Prinzip gut sei, könne sie auch in der Realität gut sein. Die Menschen müssten sich nur auf das Gute besinnen, dann würden sie es praktizieren. Platon kritisierte die in den griechischen Stadt-Staaten seiner Zeit bestehenden politischen und gesellschaftlichen Ordnungen und lehnte sowohl die Demokratie (Herrschaft Vieler), die Oligarchie (Herrschaft Weniger) und die Tyrannis (Herrschaft eines Einzelnen) ab. Er entwarf das Bild eines idealen Zukunftsstaates, in dem durch Auslese von Kindheit an und ohne ererbte Vorrechte die Besten zu Philosophenkönigen werden, während die Masse des Volkes von jeder Herrschaft und von jeder Mitbestimmung in religiösen und kulturellen Fragen ausgeschlossen bleibt.
Tags:Platon, Philosophie, Thomas Hobbes
In dieser Arbeit wird geklärt, warum Musik gerne für Charity genutzt wird, um Menschen in Not zu helfen.
Hausarbeit Nr. 69 |
2,320 Wörter (
ca. 5.8 Seiten ) |
8 Quellen |
2006
$ 7.95
Einzelheiten
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Inhaltsangabe
Musik hilft. Schon als Embryo wird man durch musikalische Eindrücke beeinflusst. Kinder, die ein Instrument zu beherrschen lernen, weisen gegenüber „unmusikalischen“ Probanden erhöhte Konzentrationsleistungen und folglich bessere Schulnoten auf. Musiktherapie wird in der Psychiatrie, Neurologie bis hin zur Geriatrie erfolgreich angewandt. Jeder Mensch kann ein Musikstück oder -genre nennen, das ihm hilft, sich zu entspannen, oder ihn in eine andere gewünschte Gemütslage zu versetzen. Musik sei völkerverbindend heißt es so schön, doch in so mancher Notlage ist schlicht und einfach materielle Hilfe notwendig.
Durch Veranstaltungen aller Art Geld für einen guten Zweck aufzutreiben, ist heutzutage geradezu üblich. Ein groß angelegtes Gala-Dinner mit betuchten Gästen vermag sicherlich schöne Summen einzubringen, den breiteren „Markt“ spricht aber wohl die Ebene der Popularmusik an. Ein Live-Konzert bringt zehntausende Gleichgesinnte zusammen – treten mehrere Stars auf der gleichen Bühne auf, können große Fanbases vereint werden. Mehrere Millionen von Käufern spricht schlussendlich eine gut promotete Single für den Massenmarkt an – ein ansprechendes Musikvideo kann in Zeiten von MTV und VIVA bekanntlich zusätzlich Wunder vollbringen. Der Vorteil an Charity-Records ist, dass jeder Konsument berechtigterweise das Gefühl hat, durch den Kauf etwas für wohltätige Zwecke beigetragen zu haben, obwohl es eigentlich die Künstler sind, die den Lohn ihrer Arbeit an karitative Organisationen weiterleiten und die Masse das Musikstück eventuell ohnehin gekauft hätte – eine Win-Win Situation. Die entsprechenden Songs haben es nicht einmal unbedingt notwendig, Meisterwerke zu sein: Treffen sie künstlerisch ohne riskante Experimente den Nerv der Zeit und finden sich entsprechend wohlklingende Namen auf der Liste der Autoren beziehungsweise Interpreten, werden bei gezielter Promotion die Verkaufszahlen ansprechend genug sein, um die Maschinerie ins Rollen zu bringen – gerade in einer Zeit, in der Kollaborationen mehrerer Künstler stark im Trend liegen. Kitsch ist dabei meist unumgänglich.
Outline:
Einleitung
Menschen in Not
Charity-Singles
Charity-Konzerte
Abschlussbemerkung
Quellen
Textauszug
''Langanhaltende Probleme der Welt wie zum Beispiel Hungerleiden in Afrika oder auch spontane Katastrophen wie Hurricane Katrina 2005, der Tsunami 2004 oder die Terroranschläge 2001 veranlassen Künstler aus aller Welt ihr Mitgefühl zu zeigen und aktiv mitzuhelfen. Viele werfen den sogenannten Stars vor, entsprechende Situationen bloß zur eigenen Publicity auszunutzen, doch selbst in den Fällen, in denen solche Anschuldigungen zutreffen mögen und der Wille zur Hilfe nicht gänzlich im Vordergrund steht, bleibt das Resultat gleich: Es wird gehandelt beziehungsweise werden Mittel zur Verbesserung der Lage aufgetrieben. Wenn ein Sean Penn im Boot durch die Straßen New Orleans’ rudert, um notleidende Menschen aufzuspüren, mag er deswegen im Gegensatz zu anderen, wahrscheinlich viel mutigeren Einsatzkräften zwar namentlich in der Zeitung stehen, dies sollte aber seine Unterstützung an sich – Intention hin oder her – nicht entwerten. Gleiches gilt für Sänger und Sängerinnen aus aller Welt, die sich bei einer x-ten Aufwärmung eines Charity-Hits wie Do They Know It’s Christmas? beteiligen. Heute sieht es mittlerweile zwar unspektakulär aus, doch da waren schließlich einst auch die Originale, die in der Hochblüte der Musik-Charity zu Recht erfolgreich agierten – in den 1980ern.''
Tags:Musik, Kunst, Hilfsorganisationen, Spenden
Klage wegen Sachbeschädigung gegen einen Polizisten
Hausarbeit Nr. 19 |
9,800 Wörter (
ca. 24.5 Seiten ) |
58 Quellen |
2008
$ 19.95
Einzelheiten
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Inhaltsangabe
In dieser Hausarbeit geht es um folgenden Sachverhalt und dessen Urteilsfindung: P möchte gegen das Handeln eines Polizisten vorgehen, wegen vorübergehender Wegnahme seiner Kamera und eine daraus resultierende Beschädigung derselben. Besagter Polizist leitet seine Befugnisse aus dem Hamburger Gesetz für Sicherheit und Ordnung (HmbSOG) ab, welches Träger hoheitlicher Gewalt berechtigt und verpflichtet und somit nach der Sonderrechtstheorie öffentliches Recht darstellt. Es dürfte keine doppelte Verfassungsunmittelbarkeit vorliegen. Diese liegt dann vor, wenn Verfassungsorgane über verfassungsrechtliche Streitigkeiten streiten. Das ist hier nicht der Fall. Es handelt sich vielmehr um eine öffentlich-rechtliche Streitigkeit nichtverfassungsrechtlicher Art.
Ferner ist keine abdrängende Sonderzuweisung ersichtlich, insbesondere §§ 23 ff. EGGVG sind nicht einschlägig, da die Polizei hier nicht repressiv sondern präventiv tätig geworden ist.
Der Verwaltungsrechtsweg ist somit gem. § 40 I 1 VwGO eröffnet.
Outline:
SACHVERHALT
BIBLIOGRAPHIE
GLIEDERUNG
GUTACHTEN
Teil: Klage des P
Zulässigkeit
Eröffnung des Verwaltungsrechtswegs, § 40 I VwGO
Statthafte Klageart
Anfechtungsklage
Verwaltungsakt
Eine Auffassung
Andere Auffassung und herrschende Meinung
Zwischenergebnis
Erledigung
Zwischenergebnis
Fortsetzungsfeststellungsklage
Analogie
Zwischenergebnis
Feststellungsklage
Bestehen von Rechtsverhältnissen
Subsidiaritätsklausel
Zwischenergebnis
Klagebefugnis
Feststellungsinteresse
Vorliegen einer qualifizierten Wiederholungsgefahr
Rehabilitationsinteresse
Präjudizwirkung
Zwischenergebnis
Klagegegner und Beteiligtenfähigkeit
Objektive Klagehäufung
Zwischenergebnis
Begründetheit
Rechtmäßigkeit der Sicherstellung und des Vollzugs
Ermächtigungsgrundlage
Formelle Rechtmäßigkeit
Zuständigkeit
Verfahren und Form
Rechtmäßigkeit
Rechtsgut
Gefahr
Verstoß gegen KUG
Hinreichende Wahrscheinlichkeit
Pflichtigkeit
Verhältnismäßigkeit
Legitimer Zweck und Geeignetheit
Erforderlichkeit
Angemessenheit
Zwischenergebnis zu dd.
Zwischenergebnis zu b und c
Rechtmäßigkeit der Vollstreckung
Formelle Rechtmäßigkeit der Zwangsmaßnahme
Materielle Rechtmäßigkeit der Zwangsmaßnahme
Wirksame Grundverfügung und Vollziehbarkeit
Vollstreckungshindernisse und Vollstreckungsschuldner
Ermessen, Verhältnismäßigkeit
Zwischenergebnis zu I.
Ergebnis
Teil: Antrag der S
Zulässigkeit
Eröffnung des Verwaltungsrechtswegs, § 40 I VwGO
Statthafte Antragsart
Antragsbefugnis
Vorverfahren und Frist
Qualifiziertes Rechtsschutzinteresse
Zuständiges Gericht
Antragsgegner, Beteiligten- und Prozessfähigkeit
Zwischenergebnis
Begründetheit
Anordnungsanspruch
Eingriff in Grundrechte
Rechtmäßigkeit der Polizeikontrollen
Identitätsfeststellung
Ermächtigungsgrundlage
Formelle Rechtmäßigkeit
Materielle Rechtmäßigkeit
Gefahr für Rechtsgut
Pflichtigkeit
Legitimer Zweck und Geeignetheit
Erforderlichkeit
Zwischenergebnis
Durchsuchung von Personen
Ermächtigungsgrundlage
Formelle Rechtmäßigkeit
Materielle Rechtmäßigkeit
Gefahrenverdacht und Pflichtigkeit
Legitimer Zweck und Geeignetheit
Erforderlichkeit
Angemessenheit
Zwischenergebnis
Durchsuchung von Sachen
Ermächtigungsgrundlage
Formelle Rechtmäßigkeit
Materielle Rechtmäßigkeit
Zwischenergebnis
Anordnungsgrund
Ergebnis
Textauszug
''In Betracht kommt die Anfechtungslage. Durch Klage kann die Aufhebung eines Verwaltungsakts begehrt werden, § 42 I Alt. 1.
aa. Verwaltungsakt.
P könnte einen möglicherweise gegen ihn ergangenen Verwaltungsakt anfechten wollen. Verwaltungsakt ist jede Verfügung, Entscheidung oder andere hoheitliche Maßnahme, die eine Behörde zur Regelung eines Einzelfalles auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts trifft und die auf unmittelbare Rechtswirkung nach außen gerichtet ist, § 35 S. 1 HmbVwVfG.
Vorliegend hat der Polizist zuerst „weg mit der Kamera!“ angeordnet, dann deren Einziehung angedroht und sie schließlich dem P entrissen.
Grundsätzlich ist ein Polizist befugt, einen Verwaltungsakt zu erlassen, da die polizeilichen Befugnisnormen ihn zum Erlass der „erforderlichen Maßnahmen“ berechtigen und somit der Verwaltungsakt, sollte er erforderlich sein, eingeschlossen ist.
Die Handlungen des Polizisten müssten um Verwaltungsaktqualität zu haben Regelungen i.S.v. § 35 S. 1 HmbVwVfG sein. Das Merkmal der „Regelung“ ist Abgrenzungskriterium zum behördlichen Realakt, dessen Wirkung sich im Tatsächlichen erschöpft (sog. schlichtes Verwaltungs-handeln). Eine Regelung hingegen ist eine rechtsverbindliche Anord-nung, die unmittelbar auf die Setzung einer Rechtsfolge gerichtet ist. Rechtsfolge bedeutet die Begründung, Aufhebung, Abänderung oder verbindliche Feststellung eines subjektiven Rechts oder einer Pflicht des Adressaten.
Vorliegend war die Aufforderung die Kamera wegzustecken eine rechtsverbindliche Anordnung mit Regelungscharakter; da auch die weiteren Voraussetzungen eines Verwaltungsaktes gegeben sind, handelt es sich bei der Anordnung um einen Verwaltungsakt.''
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