Das zentrale Thema dieser Arbeit ist die
etymologische Auseinandersetzung mit dem Begriff „Bildung“.
Seminararbeit Nr. 82 |
3,610 Wörter (
ca. 9 Seiten ) |
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2008
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Inhaltsangabe
Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Bildungsphilosophische Perspektiven im wissenschaftlichen Diskurs“ fand unter anderem eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Text „Qu’est-ce que la Philosophie? Was ist das – die Philosophie“ von Heidegger (1956) statt. In diesem versucht Heidegger die Bedeutung des Begriffs „Philosophie“, ausgehend von seiner etymologischen und geschichtlichen Verankerung, zu erläutern. Nach der Klärung der Bedeutung des Wortes „Philosophie“ ist nun noch die Klärung des Wortes „Bildung“ ausständig, um zu einem differenzierten Verständnis über das Seminar-Thema der Bildungsphilosophie zu gelangen.
Outline:
Einleitung
Die Entwicklung des Bildungsbegriffs
Der religiöse Bildungsbegriff
Die Verweltlichung des Bildungsbegriffs
Bedeutung der Wurzeln des Bildungsbegriffs
Weitere Gedanken zum Bildungsbegriff
Eine (etymologische) Definition von Bildung
Was ergibt sich aus dieser etymologischen Betrachtungsweise?
Bildungsziel
Menschenbild
Pädagogisches Wirken
Institutionalisierung
Problematik
Resümee
Literaturverzeichnis
Textauszug
Nach Rauhut (1965, 18) sind die Wurzeln des Bildungsbegriffs (im kulturellen und pädagogischen Sinn) in der Bibel zu finden. In der Vulgata (lateinische Bibel, die ca. 400n.Chr. entstanden ist) heißt es im Buch Gen. 1, 26/27: „Und Gott sprach: Lasset uns den Menschen machen nach unserem Bild und Gleichnis. Und er soll herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über die Tiere und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild; zum Bilde Gottes schuf er ihn, als Mann und Weib schuf er sie.“
Die Vorstellung, dass der Mensch ein Abbild Gottes ist, findet sich jedoch schon in der babylonischen und der sumerischen Schöpfungslehre, welche die biblische Schöpfungslehre mit beeinflusst hat. Rauhut (1965, 18) geht davon aus, dass der älteste überlieferte Beleg für die Lehre der Erschaffung des Menschen nach dem Bild Gottes ein Teil der sumerischen Liturgie ist, der sich auf die Urmutter Nintu bezieht. Weit wichtiger scheint jedoch eine Bibelstelle, die sich auf die oben genannte Genesis-Stelle bezieht, 2.Kor. 3,18: „Nun aber spiegelt sich in uns allen des Herrn Herrlichkeit mit aufgedecktem Angesicht, und wir werden verwandelt in dasselbige Bild, von einer Klarheit zur anderen, als vom Geist des Herrn.“
Tags:Pädagogik, Linguistik, Bildung, Geisteswissenschaft
Wie hängt der Körper mit der Entstehung, Aufrechterhaltung und Behandlung von Magersucht zusammen?
Hausarbeit Nr. 46 |
6,650 Wörter (
ca. 16.6 Seiten ) |
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2008
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Inhaltsangabe
Ziel der Hausarbeit ist, einen Zusammenhang zwischen dem Körper und der Entstehung und Aufrechterhaltung von Magersucht herzustellen. Zunächst gibt der Autor eine Definition von Magersucht. Anschließend erläutert er den Begriff des Körpers. Zentral sind hierbei Körperbild, Körperselbst und Körperunzufriedenheit. Im folgenden Schritt führt er beide Begriffe zusammen, insbesondere anhand von Störungen des Körperbildes und dem multifaktoriellen Modell zur Entstehung und Aufrechterhaltung des gestörten Körperbildes. Abschließend wird die Körpertherapie dargestellt. Hier stehen die Komponenten der Diagnostik von Körperbildstörungen, sowie körpertherapeutisches Vorgehen im Zentrum.
Outline:
Einleitung
Magersucht
Definition „Magersucht“
Gesundheitliche Folgen von Magersucht
Körper
Definition „Körper“
Begrifflichkeiten
Körperbild
Körperselbst
Konzept vom eigenen Körper
Körperunzufriedenheit
Magersucht und Körper
Störungen des Körperbildes
Die perzeptive Komponente
Die kognitive Komponente
Die affektive Komponente
Die behaviorale Komponente
Multifaktorielles Modell zur Entstehung und Aufrechterhaltung des gestörten Körperbildes
Soziokulturelle Faktoren
Individuelle Faktoren
Aufrechterhaltende Bedingungen
Körpertherapie
Komponenten der Diagnostik von Körperbildstörungen
Die perzeptive Komponente
Die kognitive und affektive Komponente
Die behaviorale Komponente
Körpertherapeutisches Vorgehen
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
„…Ein bedeutsamer Aspekt von Magersucht ist, dass diese für die Kranken einen Gewinn darstellt. Um ein anorektisches Verhalten aufrecht zu erhalten bedarf es viel Ehrgeiz, Kraft und Geschick. Dieses kann als eine Ressource der erkrankten Personen angesehen werden. Ihre Energie ist jedoch fehlgeleitet und muss in Selbstwertgefühl umgelenkt werden. Ziel der Behandlung sollte es daher sein, Zusammenhänge zwischen individueller Problematik und Symptomatologie aufzuzeigen…“
''Die Magersucht, auch Anorexia Nervosa genannt, ist eine Form der Essstörung. Sie bezeichnet eine psychische Fehlentwicklung, „denen überwiegend junge Frauen unter bestimmten Bedingungen und aufgrund bestimmter persönlichkeitsabhängiger und biologischer Konstellationen unterliegen“ . Das Kardinalsymptom ist starkes Untergewicht. Gemäß DSM-IV und ICD-10 muss das Gewicht der betroffenen Person unterhalb von 85% des für das Alter und die Köpergroße zu erwartenden Gewichtes liegen. Das Untergewicht wird herbeigeführt durch strenge Kontrolle bis hin zur Verweigerung der Nahrungsaufnahme. Von zentraler Bedeutung ist die Angst vor Gewichtszunahme. Aufgrund dieser Angst werden die Speisen in „verbotene“ (z.B. Schokolade) und „erlaubte“ (z.B. Light-Produkte) Nahrungsmittel eingeteilt. Dieses führt zu einer starken Beschäftigung mit dem Thema Essen. An dieser Einteilung wird deutlich, dass die Nahrungsaufnahme nicht durch Hunger- und Sättigungsgefühl gesteuert wird, sondern rigiden kognitiven Standards unterworfen ist. Meistens sind junge Frauen betroffen, da die Essstörung vorwiegend im Alter von 15 bis 19 Jahren beginnt.''
Tags:Sozialpädagogik, Anorexia, Essstörungen, Körpertherapie
Eine Forschungsarbeit über die Bedeutung der Proteine und ihren Aufbau. Fakten über Chlorophyll und die dadurch mögliche Photosynthese mit abschließenden Informationen zur Zelle und Blutgerinnung.
Forschungsarbeit Nr. 2 |
4,370 Wörter (
ca. 10.9 Seiten ) |
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2008
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Inhaltsangabe
Diese Arbeit behandelt neben den Fakten des Hämoglobins (in Entstehung und Aufbau) auch sehr interessante Studien zum Wert der chemischen Bestandteile des menschlichen Körpers. Hauptthema ist der grüne Blattfarbstoff Chlorophyll, ein lichtstabiles, gegen Sauerstoff und Kohlendioxid beständiges Chromoprotein. Es wird die biochemische Funktion der Photosynthese behandelt, sowie deren Herkunft, Aufbau und Eigenschaften. Der Autor erklärt anhand von Beispielen. Ein weiterer Punkt der Arbeit ist das ''Absorptionsspektrum & der Engelmannsche Bakterienversuch". Im Anschluss wird der Abbau von Chlorophyll erklärt, seine Bedeutung und Notwendigkeit, gegen Ende des Kapitels stehen Informationen zur Entdeckung sowie die Zusammenfassung wichtiger Fakten. Der abschließende Teil der Arbeit behandelt die Blutgerinnung, mitsamt Faktoren und Enstehung des Prozesses. Zudem wird mittels Forschungsergebnissen über die Zelle an sich Darwins Theorie in Frage gestellt.
Outline:
Bedeutung der Proteine
Chlorphyll
Wo kommt die gelbe und rote Farbe der Blätter her
Was ist Chlorophyll
Wie wird Chlorophyll abgebaut
Bedeutung der Photosynthese
Entdeckung des Chlorophylls
Blutgerinnung
Textauszug
''Dabei reagieren ihre funktionellen Gruppen unter Abspaltung eines Wassermoleküls. Aufgrund des hierbei freiwerdenden Wasserstoffmoleküls wird die Reaktion als Kondensation bezeichnet. Die auf diese Weise entstandene CO-NH-Gruppe bewirkt die Verknüpfung. Sie wird als Peptidbindung bezeichnet.
Aminogruppe und Carbonsäuregruppe des entstandenen Dipeptids können sich mit weiteren Aminosäuren verbinden. So können lange Kettenmoleküle entstehen. Bis zu einer bestimmten Molekülmasse von 10 000 u heißen die Reaktonsprodukte Polypeptide, darüber hinaus Proteine.
Die Aminosäuren haben so viele Möglichkeiten sich innerhalb der Ketten unterschiedlich anzuordnen, dass jedes Lebewesen seine eigenen, einmaligen Proteine besitzt."
''Morowitz kam zu dem Schluß, daß die Menschen in Wirklichkeit durchschnittlich 245 $ pro Gramm Trockengewicht wert sind. Nachdem er die zwei Drittel Wasser von seinem eigenen 71 kg schweren Körper abgerechnet hatte, kam er für die übrigen Substanzen auf einen Wert von 6 000 015.44 $. Er sagte jedoch, wenn ein Chemiker all diese Substanzen aus den Rohstoffen synthetisch herstellen müßte, statt sie lediglich von bereits bestehenden Naturprodukten zu trennen, würden sich die Kosten auf etwa 6 Milliarden $ belaufen. Und obwohl es Menschen unmöglich ist, diese chemischen Substanzen zu Zellen zusammenzusetzen, schätzte er die Kosten dafür auf 6 000 Billionen $.''
Tags:Proteine, Moleküle, Photosynthese, Zelle
Diese Arbeit beschriebt, was Cyber-Terrorismus ist und welche Bedeutung ihm in unserer heutigen Welt beigemessen wird. Es wird auf die Verletzlichkeit der Internetinfrastruktur, auf die Opfer
des Cyber-Terrorismus und mögliche Strategien eingegangen.
Seminararbeit Nr. 161 |
3,460 Wörter (
ca. 8.7 Seiten ) |
18 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
In dieser Abhandlung wird exemplarisch dargestellt, was Cyber-Terrorismus ist und welche Bedeutung ihm in unserer heutigen Welt beigemessen wird. Dabei wird auf die Sensibilität der Infrastruktur des Internets, auf die Opfer von Cyber-Terrorismus und mögliche Sicherheitsstrategien eingegangen.
Aufbau unserer It-Welt und ihrer Infrastruktur
Definitionen
Terrorismus
Cyber-Terrorismus
Nationale und internationale Unterschiede
Betroffene / Opfer
Unternehmen
Regierungen
Privatpersonen
Verursacher
Echte Terroristen
Entgeltlich Motivierte Cracker
Zerstörungswahn
Schäden und daraus resultierende Folgen
Rufschädigungen und Imageverlust von Opfern
Schadenssummen
"I Love you" – Virus
"Melissa" – Virus
"Code Red" – Wurm
Soziale Bedeutung des Cyber-Terrorismus
Die Gesellschaft
Politisches Handeln
National
International
Gegenmaßnahmen
Infrastruktur
Gesetze
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
Wie auf dem obigen Bild zu sehen ist, besteht das Internet aus einem weltumspannendes Netz aus Kommunikationskanälen, die Server und Clients miteinander verbindet. Auch ist zu sehen, dass manche geographische Flächen stärker miteinander verknüpft sind und es sogenannte Hot-Spots gibt wo besonders viele Kanäle zueinander finden. Diese Hot-Spots bergen natürlich auch ein Risiko, nämlich das des Terrorismus. Jedoch ist das Internet ursprünglich vom Militär entwickelt worden und ist somit prinzipiell so ausgelegt, dass bei Ausfall einer Route, eine andere gewählt werden kann, die Ausfallsicherheit garantiert. Wenn jedoch zentrale und wichtige Knotenpunkte in größerer Menge ausgeschaltet werden, dann kann es zu Zeitverzögerungen oder sogar zum kompletten Ausfall kommen. Dies kann auf zweierlei Weise passieren: Einmal durch eine physische Attacke (z.B. Bombenattentat) oder durch einen virtuellen Angriff (z.B. DoS (Distributed Denial of Service)-Attacke). In diesem Referat werden primär die virtuellen Angriff behandeln.
Tags:IT-Sicherheit, IT-Infrastruktur, Hacking, Internet, Cyberwar
Die Patentierung ist der Rechtschutz gewerblichen Eigentums. Durch eine Verletzung kann diese Aufgabe nichtig gemacht werden. Es ist also von beträchtlicher Bedeutung, dass neben der Patentenanalyse auch die Patentenverletzungen systematisch betrachtet we
Referat Nr. 48 |
5,050 Wörter (
ca. 12.6 Seiten ) |
11 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Die weltwirtschaftliche Entwicklung aus den letzten Jahrzehnten zeichnet sich durch ein enormes wirtschaftliches Wachstum, das sich zu einer der wichtigsten Determinanten des gesellschaftliches Wohlstands entwickelt hat. Wettbewerb und Innovation sind u.a. die Hauptantriebskräfte dieses Wachstums. In diesem Zusammenhang ist es von großer Bedeutung einen Weg zu finden die neue Erfindungen zu schützen. Der gewerbliche Rechtschutz baut nämlich die Brücke zwischen Kreativität einerseits und deren marktgerechten Realisierung andererseits und fördert dadurch die Innovationsanreize und den Wettbewerb.
Die vorliegende Arbeit hat als Ziel die systematische und analytische Auseinandersetzung mit dem Thema der Patentverletzung. Dazu wird zunächst den Begriff allgemein erörtert, die Arten von Patentverletzung dargestellt und die Konsequenzen aus rechtlicher und betriebswirtschaftlicher Sicht analysiert. Bevor aber das Hauptthema im Kapitel 3 angesprochen wird, werden die theoretischen Grundlagen im Kapitel 2 gebildet, die zum Verständnis der Problemstellung, notwendig sind. Kapitel 4 gibt einen Überblick und schließt die Arbeit mit einer Zusammenfassung ab.
Outline:
Einleitung
Theoretische Grundlagen
Begriff und Voraussetzungen für die Patentierbarkeit
Typischer Ablauf des Patenterteilungsverfahrens in Deutschland
Recht aus dem erteilten Patent 5Patentverletzung
Benutzungsformen
Arten der Patentverletzung
Ansprüche des Patentinhabers bei Patentverletzung
Patentverletzung aus betriebswirtschaftlicher Sicht
Kosten der Patentverletzung
Einfluss auf die Innovationsanreize
Patent Infringement Agreements (PIA) als Lösung von Patentverletzungskonflikte
Ausblick und Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Patente sind den Formen des gewerblichen Rechtschutzes zuzuordnen. Definitionsgemäß wird durch ein Patent „dem Erfinder oder seinem Rechtsnachfolger von staatlicher Seite ein zeitlich begrenztes Monopol für die wirtschaftliche Nutzung einer Erfindung gewährt“ (TRAUTWEIN 2007, S. 27). Der grundsätzliche Unterschied zwischen Patenten und andere Arten des gewerblichen Rechtschutzes, wie z.B. Warenzeichen, Geschmackmuster usw. ist, dass sich das Patent ausschließlich auf technische Erfindungen bezieht. D.h. sie können nicht auf Entdeckungen, wissenschaftliche Theorien, Pflanzen-und Tiersorten usw. angewendet werden.(vgl. WAGNER 2007 S.160) Patente werden nach §1 Abs.1 des Patentgesetzes(PatG) für Erfindungen erteilt, die neu sind, auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen und gewerblich anwendbar sind. Aus dieser Beschreibung der PatG sind drei Voraussetzungen der Patentierbarkeit abzuleiten. Das sind nämlich die Neuheit, die erfinderische Tätigkeit und die gewerbliche Anwendbarkeit.
Der Begriff der Neuheit ist in § 3 Abs.1 PatG definiert. Danach wird eine Erfindung als neu charakterisiert, wenn sie nicht zum Stand der Technik gehört. Zum Stand der Technik gehören alle technische Kenntnisse, die zum maßgebenden Zeitpunkt mündlich, schriftlich oder auf eine andere Weise, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden sind (vgl. OSTERRIETH 2007 S.88). An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass eine Erfindung als neu gelten kann, auch wenn alle ihrer einzelne Merkmale bekannt sind. In diesem Fall ist die Kombination der Merkmale zu betrachten, die als neu erscheinen kann und damit die Neuheit der Erfindung gerechtfertigt ist. Maßgebender Zeitpunkt für die Neuheitsbeurteilung ist der Anmeldetag. Alle technische Erfindungen, die vor diesem Tag bekannt waren, sollen in die Neuheitsüberprüfung miteinbezogen werden (vgl. NIRK/ULMANN 2007 S.48). ''
Tags:Recht, Betriebswirtschaft, Wettbewerb
In diesem Text geht es um Rituale und Axel Michaels Behauptung „Kein Ritual ist ohne Bedeutung“.
Referat Nr. 102 |
2,290 Wörter (
ca. 5.7 Seiten ) |
1 Quelle |
2006
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Inhaltsangabe
Zuerst stellt sich in dieser Arbeit die Frage: Was ist ein Ritual eigentlich? Es werden anschauliche Beispiele genannt.
Laut Text gibt es drei Modelle, die sich um den Sinn von Ritualen drehen. Zum einen das funktionalistische Modell, das konfessionalistische Modell und das formalistische Modell.
Axel Michaels schließt daraus: Alle Ritualtheorien sind funktionalistisch (mit psychologischem oder soziologischem Schwerpunkt), formalistisch bzw. konfessionalistisch oder eine Mischung davon. Ritualteilnehmer sind es gleichermaßen: zweckorientiert, sinnorientiert oder formorientiert.
Als nächstes behandelt Axel Michaels in seinem Text die Frage nach den „rituellen Bausteinen“ und geht kurz anhand einer hinduistischen Initiation darauf ein. Michaels behauptet auch, dass es Möglichkeiten gibt, Rituale von anderen ritualisierten Handlungen zu unterscheiden. Zum einen durch ''Anlässe" oder durch ''formale Kriterien''. 3 bis 4 verschiedene formale Handlungskriterien müssen dazu erfüllt sein. Die Handlung muss förmlich, stereotyp und nachahmbar sein. In dieser Arbeit wird sehr anschaulich beschrieben, was ein Ritual ist, wie es definiert werden kann, und es wird durch sehr interessante Beispiele verdeutlicht.
Textauszug
''Rituale haben einen spielerischen, individuellen und gemeinschaftlichen Zweck. Funktionalistische Theorien sind meist psychologisch - soziologisch ausgerichtet. Psychologische Theorien, z.B.: Malinowski, Freud, betonen den angstreduzierenden Anteil. Auch Van Gennep meinte, Rituale dienen der Abreaktion von Spannung. Sie sind sozusagen Kriseninterventionen, und helfen in beängstigenden Situationen im Sinne einer Art Therapie. Die soziologische Theorie besagt, dass Rituale solidarisierend, kontrollierend, stabilisierend oder auch hierarchisierend sind – kurz: Bündnisse. Ihre Öffentlichkeit und ihr Einüben dienen dazu, die Gemeinschaft über das Individuum zu stellen und zugleich zu überhöhen.''
Tags:Philosophie, Geschichte, Ritus, Brauch, Sitten
Diese Arbeit zeigt anhand von Beispielen, welche Bedeutung ein strategisch ausgerichtetes Marketing inne hat, das gerade von NPOs meist unterschätzt und sogar als überflüssig erachtet wird.
Hausarbeit Nr. 30 |
5,700 Wörter (
ca. 14.3 Seiten ) |
11 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Einige wenige Organisationen haben die Notwendigkeit eines sehr wichtigen Marketingaspekts erkannt, nämlich das der Kommunikationspolitik zuzuordnende Instrument der Öffentlichkeitsarbeit.
Hier ist jedoch die Problematik ersichtlich, dass NPO diese oftmals mit Marketing gleichsetzen, was meist auf Unwissenheit oder Ablehnung des Marketinggedankens beruht. In dieser Arbeit wird davon ausgegangen, dass eine strategische Marketingplanung notwendig ist, um das Überleben von NPO heute zu optimieren, und auch in Zukunft zu sichern. Des weiteren wird aufgezeigt, wie strategisches Marketing in der NPO zu implementieren ist. Um dies zu dokumentieren, wird wie folgt vorgegangen: Im ersten Teil der Arbeit, sollen Begriff und Inhalt des Nonprofit-Marketing erklärt werden, gibt es Parallelen zum klassischen, kommerziellen Marketing, falls dies der Fall ist, lassen sich diese auf das Nonprofit-Marketing adaptieren?
Im weiteren werden wir uns mit der Legitimationsproblematik von Nonprofit-Marketing beschäftigen: Warum besteht die Notwendigkeit für Nonprofit-Marketing, warum lehnen die leitenden Organe dieses oftmals ab?
Ist dieses fundamentale Grundverständnis geschaffen, wollen wir uns dem strategischen Aufbau des Nonprofit-Marketing widmen: Wie sieht die Marketingplanung aus, welche Instrumente sind relevant? Dies soll zunächst theoretisch aufgezeigt werden, im folgenden jedoch am praktischen Beispiel: der Umweltschutzorganisation Greenpeace aufgezeigt werden.
Abschließend werden die errungenen Ergebnisse zusammengefasst, um die eingangs gestellt Frage nach der Notwendigkeit für Nonprofit-Marketing umfassend zu beantworten.
Outline:
Begriffserklärungen
Einleitung
Was ist Non-ProfitMarketing?
Zur Legitimationsproblematik des NPO-Marketing
Besondere Merkmale des Nonprofit-Marketing
Marketingplanung
Marketinginstrumente
Leistungspolitik
Preispolitik
Kommunikationspolitik
Distributionspolitik
Interne Maßnahmen
Externe Maßnahmen
Öffentlichkeitsarbeit
Zielgruppe
Controlling
Ergebnisse
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
Bisher versteht man unter Nonprofit-Marketing, oftmals lediglich den Einsatz kommunikationspolitischer Instrumente wie Presse & Öffentlichkeitsarbeit. Diese stellen zwar einen wichtigen Aspekt des Nonprofit-Marketing dar, ersetzen jedoch keine umfassende Marketingstrategie, sondern repräsentieren einen Teil des Marketing-Mix. Dieser beinhaltet als Ganzes, alle relevanten Instrumente für die erfolgreiche Umsetzung des Marketing, somit weitaus mehr als nur kommunikationspolitsche Maßnahmen: Nonprofit-Marketing ist eine spezifische Denkhaltung. Sie konkretisiert sich in der Analyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle sämtlicher interner und externer Aktivitäten, die durch eine Ausrichtung am Nutzen und den Erwartungen der Anspruchsgruppen, darauf abzielen, die finanziellen, mitarbeiterbezogenen und insbesondere aufgabenbezogenen Ziele der Nonprofit-Organisation zu erreichen. Demzufolge stellt Nonprofit-Marketing ein umfassendes Leitkonzept des Managements, nach Meffert eine übergeordnete Führungsphilosophie dar. In dessen Mittelpunkt steht ein integriertes Marketingkonzept, welches das gesamte Spektrum nicht-kommerzieller Organisationen beinhaltet und alle Anspruchsgruppen berücksichtigt. Vergleicht man nun die folgende Definition von klassischem Profitmarketing, mit der vorherigen des Nonprofit-Marketing lässt sich ein Unterschied in der Marketing-Philosophie ausmachen.
Tags:Greenpeace, Non-Profit-Organisation, Werbung, Kommunikation, Marktanalyse, Marktbeobachtung
Gedichtinterpretation eines Gedichts von Heinrich Heine und dessen Biographie
Hausarbeit Nr. 7 |
770 Wörter (
ca. 1.9 Seiten ) |
1 Quelle |
2008
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit wird zunächst und übersichtlich das Gedicht interpretiert. Zwei Arten von Ratten werden als zwei Sorten Menschen im Kommunismus verglichen und deren Verhalten beschrieben. Am Ende der Interpretation wird der Kommunismus dem demokratischen System gegenüber gestellt.
Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem Leben des Heinrich Heine, Sohn eines unbemittelten jüdischen Kaufmanns, in einer übersichtlichen Biographie wiedergegeben, anhand prägender Ereignisse und Stationen seines Lebens.
Im dritten Teil der Arbeit wird die Bedeutung des Dichters Heine beschrieben, immerhin einem der bedeutendsten Journalisten und weltberühmter Lyriker.
Outline:
Gedichtinterpretation
Sein Leben in schnelle Zügen
Bedeutung für uns
Textauszug
Bedeutung für uns:
• er war der große Dichter des revolutionären, demokratischen Deutschlands
• größter deutscher Lyriker des 19. Jh. und bedeutende Gestalt der deutschen revolutionären Demokratie
• hervorragender Prosaschriftsteller, Essayist und Publizist
• Heine schaffte es in seinen besten Werken, die volksverbundenen, klassischen und romantischen Traditionen der deutschen
Literatur unter den Bedingungen seiner Zeit wiederzugeben
Tags:Dichter, Lyriker, Prosa, Schriftsteller, Journalist, Heinrich, Heine, Philosophie
In dieser Arbweit wird die Sicht des Dopingmissbrauchs aus psychologischer Perspektive betrachtet. Die Schwierigkeit ist, die externen Faktoren des Missbrauchs auf die internen Informationsverarbeitsungsprozesse zu integrieren.
Diplomarbeit Nr. 85 |
9,750 Wörter (
ca. 24.4 Seiten ) |
36 Quellen |
2008
$ 18.95
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Inhaltsangabe
Das Phänomen des Dopingmissbrauchs bei Athleten basiert auf unserem Sportsystem. Das System Hochleistungssport polarisiert den dualen Code von Sieg und Niederlage. Folglich haben die Sportler einen hohen psychischen Druck zu bewältigen. Die Tatsache, dass Dopingsubstanzen die sportliche Leistung erhöhen, beeinflusst die Entscheidung des Athleten, ob er Dopingmittel anwenden soll oder nicht. Aber es gibt auch noch weitere interne und externe Faktoren, welche den Entscheidungsprozess wesentlich beeinflussen. Die externen Faktoren sind die Wirkung und die Nebenwirkungen der Dopingsubstanzen, die Nebenwirkungen, die Kontrollverfahren der WADA, die Gefahr einer positiven Dopingkontrolle und dem Ausmaß der Konsequenzen, der Trainer und das Umfeld, Verletzungen und anderen Faktoren. Die internen Entscheidungsfaktoren sind die persönliche Biografie, die ethischen Werte, die Moral, die Bedeutung des sportlichen Erfolgs und das Wissen über Dopingrisiken. In weiterer Folge verarbeitet das kognitive System des Athleten die internen und externen Faktoren. Es ist nicht die alleinige Entscheidung des Athleten, weil es auch vom System des Hochleistungsleistungssports erzwungen wird. Letztendlich hat der Athlet drei Optionen: Er kann Dopingmittel einnehmen, darauf verzichten oder dem Leistungssport den Rücken kehren.
Einleitung
Beschreibung des wissenschaftlichen Problems
Wissenschaftliche Fragestellungen
Wissenschaftliche Vorgangsweise
Überblick über die Kapitel
Das Wesen des sportlichen Erfolgs
Der duale Code des Hochleistungsports
Werte und Normen im Sport
Ethik im Spitzensport
Die Bedeutung des sportlichen Erfolges
Doping im Spitzensport
Doping
Definition
Welt-Anti-Doping-Code
Anti Doping Bestimmungen
Dopingentscheidungen
Dopingmittel
Anabolika und ihre Wirkung
Peptidhormone und ihre Wirkung
Glukokortikoide und ihre Wirkung
Stimulanzien und ihre Wirkung
Nebenwirkungen von Doping
Dopingmissbrauch und Herzkreislaufsystem
Androgene Wirkung von Wachstumshormonen
Die Nebenwirkungen von Blutdoping
Die Nebenwirkungen von Stimulanzien
Soziale Nebenwirkungen
Gefährdung der persönlichen Gesundheit
Todesrisiko
Dopingkontrollverfahren
Die Dopingkontrollverfahren der WADA
Die Vorgehensweise der Dopingtäter bei Kontrollen
Betrug durch Doping - Wettkampfsperren bei Dopingtätern
Weitere Faktoren
Der Trainer
Sportverletzungen
Entscheidungsprozessmodelle zum Doping
Die Entscheidung des Athleten zum Doping
Der Prozess der Entscheidungsfindung
Deduktive und Induktive Schlussfolgerungen
Kognitive Entscheidungsprozesse
Dissonanztheorie
Eine Verhaltensorientierte Betrachtungsweise
Die Dopingspirale
Realitätsverzerrungen von Athleten
Schlussteil
Literaturverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Einverständniserklärung
Textauszug
''In der Literatur werden die Anabolika in Anabole Steroide, Prohormone sowie Beta-2-Mimetika unterteilt. (vgl. Kern, 2002, S. 43ff; Bergner, 2005, S 85ff)
Zu den anabolen Steroiden zählen nach Kern (2002, S. 43ff) Wirkstoffe wie Testosteron, Nandrolon, Stanzolol, Halotestin, Vebenolol und Oral Turinabol. Ihre Wirkung zeigt sich nach Bergner (2005, S.85) prinzipiell in der Förderung des Muskelaufbaus.
Die Prohormone werden nach Kern (2002, S. 59) im Körper teilweise zu anabolen Steroiden umgewandelt. Dazu zählen exemplarisch Substanzen wie Dehydroepiandrosteron (DHEA), Androstendion, Androstendiol, Norandrostendion und Norandrostendiol. Bergner (2005, S. 96ff) beschreibt, dass Prohormone „… in den USA und auch in einigen europäischen Ländern als Zusatz zu Nahrungsergänzungsmittel…“ erlaubt sind. Daher gilt diese Art des Dopings auch als besonders beliebt.
Als eine weitere Gruppe der Anabolika führt Kern (2002, S. 65ff) die Beta-2-Mimetika an, zu denen exemplarisch Clenbuterol, Salbutamol und Terbutalin zählen. Dabei handelt es sich um Substanzen, die zu einer Bronchiendilatation führen. Dies hat eine gestärkte Lypolyse und Proteinsynthese zur Folge. Vor allem Clenbuterol ist weit untersucht, da es sich um ein potenzielles Anabolikum handelt, welches auch als Rindermastmittel verwendet wird. Eine weitere Besonderheit der Beta-2-Mimetika ist, dass diese sowohl als Anabolika, als auch als Stimulanzien in der Dopingliste angeführt werden.''
Tags:Sport, Medikamentenmissbrauch, Drogen
Ziel dieser Arbeit ist es, einen ersten Überblick über die Hamburger Mundart zu geben, wobei deren Entstehung und Eigenarten erläutert werden sollen.
Seminararbeit Nr. 44 |
3,360 Wörter (
ca. 8.4 Seiten ) |
12 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, einen ersten Eindruck über die Hamburger Mundart zu vermitteln. Hierbei wird auf die Entstehung der Mundart mit dem Unterschied zwischen Geest- und Masch-Dialekten ebenso wie das Hamburger Missingsch beleuchtet. Weiterhin werden einige wichtige Merkmale der Hamburger Mundart herausgestellt. Die hier gegebenen Ausführungen sind allerdings bei weitem nicht allumfassend – und das können sie auch gar nicht sein. So wäre ein weiterführender Vergleich der Mundart in verschiedenen Hamburger Stadtteilen, beispielsweise in Finkenwerder, Vierlande und den Elblandschaften sowie Moorburg, durchaus interessant. Einen Blick hierauf richtete schon Agathe Lasch 1923. Ein Rückblick auf die Entwicklung der Mundart wäre in diesem Kontext sicherlich auch von Bedeutung, wie ihn auch Agathe Lasch 1918 schon leistete. Ein Schwerpunkt könnte weiterführend auf der Bedeutung und Entwicklung der niederdeutschen Sprache Hamburgs zur Zeit der Hanse liegen.
Auch eine tiefer gehende soziolinguistische Untersuchung könnte ebenso wie eine Betrachtung der natürlicherweise vorhandenen Wechselwirkung der Hamburger Mundart mit dem Umland der Stadt neue Erkenntnisse bringen.
Outline:
Einleitung
Die Entstehung der Hamburger Mundart
Zum Unterschied zwischen Geest- und Masch-Dialekten
Der Vokal „a“
Die Diphthonge [œ͡ɪ] und [ɔ͡ø]
Die Vokale [ʏ] ≠ [ʊ] und [œ] ≠ [ɔ]
Der Diphthong [ɔ͡ʊ]
Inter-syllabisch [-v-] (Geest) ≠ [-b-] (Masch)
Hamburger Missingsch
Merkmale der Hamburger Mundart
Akzentsilben mit anlautendem Konsonantismus
Akzentsilben mit inlautendem Konsonantismus
Akzentsilben mit auslautendem Konsonantismus
Akzentsilben, Vokalismus, Kurzvokale
Vokalismus, Langvokale
Vokalismus, Diphthonge
Nebenakzent
Prosodie
Soziolinguistische Merkmale Hamburger Mundart
Schlussbetrachtung
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Die Hamburger Mundart hat ihren Ursprung im Hamburger Platt, welches zunächst einmal sämtliche Formen des in Hamburg gesprochenen Plattdeutschen bezeichnet.
Das Plattdeutsche lässt sich in Hamburg nach Conrad Borchling in zwei große Gruppen einteilen. Auf der einen Seite stehen die Geest-Dialekte, wobei Geest die trockeneren Gebiete weiter weg von der Elbe bezeichnet. Hierzu gehören vor allem die nördlicheren Gebiete Hamburgs. Auf der anderen Seite stehen die Masch-Dialekte. Masch, oder auch Marsch, bezeichnet die elbnahen Gebiete. Namentlich sind hiermit also die Gebiete Finkenwerder, Wilhelmsburg, Vier- und Marschlande, das Alte Land, Harburg und St. Pauli gemeint.
2.1 Zum Unterschied zwischen Geest- und Masch-Dialekten
Peter Martens benennt in seinem Aufsatz „Norddeutsche Dialekt-Varianten in Hamburg“ (Martens 2001, S. 487-503) die wesentlichen Unterschiede zwischen Geest- und Masch-Dialekt. Diese werden im Folgenden wiedergegeben und erläutert.''
Tags:Sprache, Dialekte, Soziolinguistik