Wir reagieren auf Wörter und handeln danach. Diese Verbindung zwischen Denken und Sprache wurde in der Fachwissenschaft als Teil der Linguistik erforscht und mit dem Begriff „Pragmatik“ bezeichnet.
Hauptseminararbeit Nr. 135 |
5,800 Wörter (
ca. 14.5 Seiten ) |
17 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
In der vorliegenden Arbeit werden zum einen die Pragmatik und deren Teilbereiche im Allgemeinen behandelt, und zum anderen wird auf die Anwendung der Pragmatik beim Spracherwerb näher eingegangen. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den Fragen, was der Begriff bedeutet und inwiefern sich die Pragmatik von den anderen Gebieten der Linguistik unterscheidet. Es sei dabei darauf hingewiesen, dass es keine einheitliche Definition gibt. Mit den fünf klassischen Gebieten der Pragmatik, die sich aus Deixis, Präsupposition, Implikatur, Sprechakt und Konversationsstruktur zusammensetzen, beschäftigt sich das dritte Kapitel der Arbeit. Das vierte Kapitel widmet sich der Anwendung der Pragmatik beim Spracherwerb. Auch pragmatische Erwerbsprinzipien und pragmatische Störungen werden in diesem Kapitel behandelt. Abschließend wird die Arbeit zusammengefasst.
Einleitung
Pragmatik als linguistische Teildisziplin: Definitionen
Grundlagen der Pragmatik
Deixis
Präsuppositionen
Konversationelle Implikaturen
Sprechakttheorie
Spracherwerb: Die Rolle der Pragmatik beim Spracherwerb
An das Kind gerichtete Sprache
Aspekte des Erwerbs der pragmatischen Kompetenz
Pragmatische Erwerbsprinzipien
Pragmatische Störungen
Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
Textauszug
In diesem Aussagesatz wird dem Sprecher eine indirekte Frage gestellt. Im zweiten Satz wird deutlich, dass der Sprecher diese Frage seiner Eltern eher als Aufforderung versteht. Daraus ergeben sich zwei Handlungen, zum Einen, dass die Eltern den Sprecher zum Einsammeln und Verstauen des Nachlasses von Arne auffordern, zum Anderen versteht der Sprecher die an sich gestellte Frage richtig, ob er es erfüllt oder nicht, versprach er nicht. Im Laufe des Romans erfährt man, dass der Sprecher den Auftrag ausgeführt hat. Morphologisch könnte man die Sätze als Aussagesätze im Präteritum analysieren. Semantisch wird die wörtliche Bedeutung geklärt, was man z.B. im Deutschen unter Nachlass oder Ratlosigkeit versteht. „Die Vorstellung, die hinter der Pragmatik steht, ist jene, dass der Sprechende mit Sprache handelt oder dass Sprache eine besondere Rolle im menschlichen Handeln spielt.“ Wie wird der Begriff definiert? Linguisten sind sich einig, dass sich der Begriff nicht einheitlich definieren lasse oder es keine gültige Definition dafür gebe.
„Nicht nur die Seele ist ein weites Land, sondern auch die Pragmatik.“ So hat sich Ernst über die Pragmatik geäußert. Generell wird die Ansicht vertreten, dass sich die Pragmatik auf das menschliche Handeln im Allgemeinen bezieht, und Pragmalinguistik der engere beziehungsweise auf das menschliche Handeln mit Sprache eingeengte Unterbegriff ist . Allerdings wird diese These nicht von allen Linguisten geteilt. Zuerst will Ernst den Begriff selbst definieren und geht von dem der Bezeichnung zu Grunde liegenden griechischen Etymon „Pragma= Tun, Handeln [...]“ aus. Damit ist er der Ansicht, dass die Pragmatik die Lehre vom menschlichen Handeln sei. Diese Auffassung sieht er für die Linguistik zu umfangreich und fügt eine weitere Definition hinzu: „Pragmalinguistik ist die Lehre vom menschlichen Handeln mit Sprache. Als solche ist sie Teil der Pragmatik, der Lehre vom menschlichen Handeln“. Nach diesen Definitionen könnte man auch die beiden Begriffe Pragmatik und Pragmalinguistik in Verbindung bringen. Wir dürfen, laut Ernst, Pragmatik und Pragmalinguistik nicht ohne weiteres gleichsetzen. Da das Verhältnis der beiden Richtungen zueinander hinterfragt werden muss.
Bei allen Definitionen kommt oft das Wort handeln vor. Ist damit „alles, was die Menschen im Alltag tun“ gemeint? Hier ist es sinnvoll die Fragen zu beantworten, was Handlung und was sprachliches Handeln sind. „Am Ausgangspunkt einer pragmalinguistischen Sicht auf Sprache, in der Sprechen eine Art von Handeln ist, steht der Begriff der Handlung“. Allgemein können wir, wie schon erwähnt, sagen, dass alles was die Menschen im Alltag tun Handeln ist. Essen, Schlafen, Lesen, Kochen, Einkaufen und zahlreiche andere Tätigkeiten sind menschliches Handeln. Holly fast zusammen, was ein sinnhafter Handlungsbegriff wäre:
Handlungen interpretationsabhängige, sinnhafte, gerichtete, kontrollierbare und zu verantwortende komplexe Tätigkeiten oder Unterlassungen, die durch Zuordnung zu Handlungsmustern verstanden werden können, weil sie durch soziale Regeln eingespielt.
Tags:Sprache, Germanistik, deutsche Sprache
Dem Thema E-Payment soll sich diese Hausarbeit widmen. Dafür wird der Begriff E-Payment zunächst definiert und im Anschluss die Formen des E-Payments sowie die auf dem Markt bestehenden E-Payment-Systeme dargestellt.
Seminararbeit Nr. 215 |
7,328 Wörter (
ca. 18.3 Seiten ) |
29 Quellen |
2011
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Inhaltsangabe
Der anhaltende Boom im deutschen Fußball führte dazu, dass in den letzten Jahren ein Zuschauerrekord nach dem anderen aufgestellt wurde. Dadurch waren und sind die Vereine mehr denn je angehalten den Service an den Verzehrständen im Stadion zu op-timieren, um möglichst alle Fans mit Produkten zu versorgen und folglich die Neben-umsätze im Stadion steigern zu können. Die Entwicklung der Dienstleistung Stadionca-tering hin zu einer bargeldlosen Zahlungsabwicklung an den Verzehrständen soll durch einen effektiveren und effizienteren Ablaufprozess genau dies ermöglichen. In der Folge wird der Begriff E-Payment zunächst genauer definiert und anschließend die bisher vorhandenen E-Payment-Systeme in den deutschen Stadien und Arenen vorgestellt.
Textauszug
Modul SA02 Produktentwicklung im Sport
E-Payment im Stadion
Von Christian Stephani (513567)
Fachbereich: Betriebs- und Sozialwirtschaft
Studiengang:Betriebswirtschaftslehre, Master of Arts
Betreuer:Sebastian Schneider
Abgabe:20.12.2010
Inhaltsverzeichnis:
1 Einleitung
2 E-Payment im Stadion
2.1 Der Begriff E-Payment
2.2 Formen des E-Payments
3 Die justpay Bezahlkarte
4 Bewertung des E-Payments
4.1 Vorteile des E-Payments
4.2 Nachteile des E-Payments
5 Ausblick
6 Fazit
Literaturverzeichnis
Tags:E-Payment, juspay, Stadium
Das zentrale Thema dieser Arbeit ist die
etymologische Auseinandersetzung mit dem Begriff „Bildung“.
Seminararbeit Nr. 82 |
3,610 Wörter (
ca. 9 Seiten ) |
8 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Bildungsphilosophische Perspektiven im wissenschaftlichen Diskurs“ fand unter anderem eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Text „Qu’est-ce que la Philosophie? Was ist das – die Philosophie“ von Heidegger (1956) statt. In diesem versucht Heidegger die Bedeutung des Begriffs „Philosophie“, ausgehend von seiner etymologischen und geschichtlichen Verankerung, zu erläutern. Nach der Klärung der Bedeutung des Wortes „Philosophie“ ist nun noch die Klärung des Wortes „Bildung“ ausständig, um zu einem differenzierten Verständnis über das Seminar-Thema der Bildungsphilosophie zu gelangen.
Outline:
Einleitung
Die Entwicklung des Bildungsbegriffs
Der religiöse Bildungsbegriff
Die Verweltlichung des Bildungsbegriffs
Bedeutung der Wurzeln des Bildungsbegriffs
Weitere Gedanken zum Bildungsbegriff
Eine (etymologische) Definition von Bildung
Was ergibt sich aus dieser etymologischen Betrachtungsweise?
Bildungsziel
Menschenbild
Pädagogisches Wirken
Institutionalisierung
Problematik
Resümee
Literaturverzeichnis
Textauszug
Nach Rauhut (1965, 18) sind die Wurzeln des Bildungsbegriffs (im kulturellen und pädagogischen Sinn) in der Bibel zu finden. In der Vulgata (lateinische Bibel, die ca. 400n.Chr. entstanden ist) heißt es im Buch Gen. 1, 26/27: „Und Gott sprach: Lasset uns den Menschen machen nach unserem Bild und Gleichnis. Und er soll herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über die Tiere und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild; zum Bilde Gottes schuf er ihn, als Mann und Weib schuf er sie.“
Die Vorstellung, dass der Mensch ein Abbild Gottes ist, findet sich jedoch schon in der babylonischen und der sumerischen Schöpfungslehre, welche die biblische Schöpfungslehre mit beeinflusst hat. Rauhut (1965, 18) geht davon aus, dass der älteste überlieferte Beleg für die Lehre der Erschaffung des Menschen nach dem Bild Gottes ein Teil der sumerischen Liturgie ist, der sich auf die Urmutter Nintu bezieht. Weit wichtiger scheint jedoch eine Bibelstelle, die sich auf die oben genannte Genesis-Stelle bezieht, 2.Kor. 3,18: „Nun aber spiegelt sich in uns allen des Herrn Herrlichkeit mit aufgedecktem Angesicht, und wir werden verwandelt in dasselbige Bild, von einer Klarheit zur anderen, als vom Geist des Herrn.“
Tags:Pädagogik, Linguistik, Bildung, Geisteswissenschaft
In dieser Arbeit geht es um die inhaltliche Darstellung und Bewertung des Westfälischen Friedens, der eine Reihe von Kriegen beendete, die unter dem Begriff "Dreißigjähriger Krieg", zusammengefasst werden.
Essay Nr. 114 |
1,604 Wörter (
ca. 4 Seiten ) |
9 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Die Verhandlungen wurden zwischen dem Kaiser und dessen Verbündeten mit Frankreich im katholischen Münster und mit Schweden und deren Verbündeten im protestantischen Osnabrück geführt. Vom April 1649 bis Juni 1651 wurde am Kongress in Nürnberg Einzelheiten des Vertrages diskutiert. Die Umsetzung des Pax Westphalica erfolgte schließlich auf dem Regensburger Reichstag 1653/54. Der Friedensvertrag behielt seine Gültigkeit bis 1806. Die Verträge betrafen territoriale, konfessionelle und politische Entscheidungen. Ziel des Friedensprozesses war es, die großen militärischen Konflikte, der Krieg Frankreichs mit Spanien, den Unabhängigkeitskrieg der nördlichen Niederlande gegen Spanien, die Auseinandersetzungen des Kaisers mit Frankreich und die Konflikte des Kaisers mit den Reichsständen beizulegen. Der Friedensvertrag ist ein Verfassungsdokument, das ein kompliziertes Geflecht von Rechten und Privilegien verschiedener politischer Gebilde darstellt und versucht, das Gleichgewicht der politischen Ordnung in Europa garantieren sollte. Das Haus Habsburg sollt nicht mehr in der massiven Machtkonstruktion eines Karl V. auftreten können. Aber auch die Machtkonzentration anderer Großmächte sollte verhindert werden.
Textauszug
''Der „Böhmisch-Pfälzische Krieg“ 1618 endete 1620 mit einer Niederlage Friedrichs am Weißen Berg. Dieser verlor Böhmen und die Pfalz, Protestantismus und die ständische Verfassung in Böhmen und den österreichischen Erblanden wurde beseitigt. 1634-1630 fand der „Dänische Krieg statt. Christian IV. von Dänemark versuchte die erstarkte Macht des Habsburgers gemeinsam mit England und den Niederlande zu verhindern. Ferdinand es unter Wallenstein mit seinem Heer zu schlagen. Das Restitutionsedikt 1926 sollte dem Protestantismus die Machtgrundlage entziehen, allerdings erzwingen die Kurfürsten die Entlassung des Oberfeldherrn Wallenstein und die Verabschiedung eines Teiles seines Heeres. Die Festigung Ferdinands Macht, sowie die Pläne zur Errichtung einer kaiserlichen Ostseeherrschaft führten in den „Schwedischen Krieg“ 1630-1635. Die Bedrohung des Protestantismus und der Wunsch seine hegemonialen Ziele in Nordosteuropa durchzusetzen, veranlasste Gustav Adolf von Schweden zum Eingreifen. 1631 wurde Magdeburg erobert. In Breitenfeld erlitt das Heer Gustav Adolfs eine Niederlage und auch sein Vorstoß in den Süden wurde vom wiederbestellten Befehlshaber verhindert. In der Schlacht bei Lützen 1632 fiel Gustav Adolf, sein Kanzler Axel Oxenstierna, der die Vormundschaft für die unmündige Christina von Schweden übernahm, fasste die protestantischen Stände im „Heilbronner Bund“ zusammen. Nachdem Wallensteins ohne Einverständnis Ferdinands, 1633 Verhandlungen mit den Schweden aufnahm, wurde er erneut abgesetzt und später ermordet. Noch im selben Jahr waren die kaiserlichen Truppen in der Schlacht bei Nördlingen erfolgreich. Die Protestantischen Stände schlossen mit Ferdinand den Prager Frieden von 1635, mit dem Ziel, das Restitutionsedikt auszusetzen. Die so genannte Stichtagregelung (Die Restitution der Kirchengüter wurde zu einem Stichtag 1627 festgelegt) sollte den Krieg mit einer pragmatischen Lösung beenden. Ziel der Stichtagsregelung war es, den jeweiligen Status Quo zu sichern, konfessionelle Konflikte, die die Handlungsfähigkeit politischer Einheiten gefährden könnten, zu vermeiden. Eine vierte Phase des Krieges, der „Schwedisch-Französische Krieg“ 1635-1648 wurde unterdessen durch das Eingreifen Kardinals Richelieu aus Frankreich eingeleitet, der eine Koalition mit den Niederlanden und Italien erzielte, 1636 erklärte Frankreich dem Kaiser den Krieg.''
Tags:Friedensverträge, Dreißigjähriger Krieg, Politik
In dieser Arbeit geht es um Formen von Antijudaismus und Antisemitismus, ein von Judenfeinden geprägter Begriff, der heute als Oberbegriff für alle Arten von Judenfeindlichkeit verwendet. Die Geschichte wird vom Autor lesenswert wiedergegeben.
Seminararbeit Nr. 107 |
4,750 Wörter (
ca. 11.9 Seiten ) |
8 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
Antijudaismus (griechisch-lateinisch: „prinzipiell gegen Juden“) nennt man die Ablehnung, Anfeindung und Verfolgung von Angehörigen des Judentums durch Christen, Kirchen, christliche Staaten und Regierungen. Diese Judenfeindschaft entstand mit dem Alleingeltungsanspruch des Christentums. Sie wurde seit der Zerstörung des Jerusalemer Tempels 70 n. Chr. bis zur „konstantinschen Wende“ zum Grundbestand christlicher Theologie. Sie bestimmte seit der Spätantike - von räumlich und zeitlich begrenzten toleranten Perioden abgesehen - die Volksfrömmigkeit und den Umgang christlicher Mehrheiten mit jüdischen Minderheiten in weiten Teilen Europas während des Mittelalters.
Seit der Reformation wurde der Antijudaismus in die Neuzeit überliefert, wo er sich je nach Ländern und Konfessionen parallel zum Antisemitismus bis 1945 unterschiedlich ausprägte.
Outline:
Antijudaismus - Antisemitismus
Antijudaismus
Judenfeindlichkeit
Die Verantwortung der Kirche im Holocaust
Juden – Eine einflussreiche Bürgerschaft
Der ewige Judenhass
Chronologischer Ablauf des Antijudaismus
Martin Luther und die Juden 1500 – 1546
Jüdische Emanzipation und Judenfeindlichkeit 1750 - 1880
Übergang Antijudaismus – Antisemitismus
Antisemitismus in Österreich
Antisemitismus im ersten Weltkrieg (1914 – 1918)
Antisemitismus zu Beginn von Hitlers Machtergreifung
Antisemitismus nach dem Anschluss
Heimholen! – Die Judenmission
Die Rolle der katholischen Kirche - Fazit
Literatur
Textauszug
''Edward Kardinal Cassidy – australischer Leiter der Vatikankommission für religiöse Beziehungen zum Judentum wurde 1987 vom damaligen Papst Johannes Paul II beauftragt, die Frage zu untersuchen, in wie weit der katholischen Kirche Mitschuld am Holocaust gegeben werden kann. Rudolf Hochhuth hat in seinem Theaterstück „der Stellvertreter“ das Thema „Päpstliche Mitschuld am Holocaust“ aufgeworfen. Das Kernproblem des Holocaust ist, dass besonders die Länder mit einer langen christlichen Kultur als Mitschuldige am Völkermord in Verbindung gebracht werden. Die Kirche hat aber zu jeder Zeit Schuld von sich gewiesen jedoch eine gewisse Diskriminierung der Juden zugegeben. Alle Erklärungen zu dieser Thematik stellten jedoch fest, dass rassistische Ideologie niemals gebilligt sondern stets verdammt worden ist.''
Tags:Judenfeindlichkeit, Antisemitismus, Judentum, Religion, Holocaust, Israel
Was verbindet Soul Jazz mit dem viel größeren und geschichtlich schwergewichtigeren Begriff der Soul Music?
Hausarbeit Nr. 65 |
5,750 Wörter (
ca. 14.4 Seiten ) |
9 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Die vorliegende Arbeit beschreibt die Verwandtschaft des Soul Jazz zur Soul Music und versucht anhand des Beispiels von Jimmy Smith und Minor Chant von Stanley Turrentine musiktheoretische Eigenschaften analytisch festzuhalten, die den Kern des Soul Jazz begleiten und gleichzeitig markante historische Einflüsse aufzeigen.
Outline:
Jimmy Smith und der Soul Jazz
Abstract
Einleitung
Soul Jazz
Jimmy Smith
Hammond Orgel
Minor Chant
Überblick
Analyse
Fazit
Quellenverzeichnis
Literatur
Textauszug
''Mitte der 1950er bildete sich aus dem Hard Bop unter verstärktem Einfluss von Blues und Gospel eine deutlich afroamerikanisch geprägte Form des Jazz – der Soul Jazz. Die Verwandtschaft zu Soul Music ist vielmehr eine musikkulturelle, denn eine stilistische. Zwar findet man in den charakteristisch einfachen, einprägsamen, singbaren und repetitiven Themen Gemeinsamkeiten hinsichtlich sakraler Gewohnheiten in farbigen Glaubensgemeinschaften wie zum Beispiel Predigten, „Call and Response“-Patterns oder plagale Kadenzen, die man durch einen gemeinsamen Vorfahren auch zu den Grundeigenschaften des Soul zählen kann, doch lassen sich dort viele Merkmale an der vokalen Darbietung festmachen, die im Soul Jazz keine Rolle spielt. Im Gegensatz zum Soul Jazz ist der Begriff der Soul Music außerdem durch stilistische Inhomogenität in musikalischem Kontext relativ unscharf definiert. Dennoch lässt sich eine parallele Entwicklung der beiden Sparten nicht von der Hand weisen: beiden Bereichen steht unter anderem ein „Back to the roots“-Gedanke afroamerikanischer Musiker zugrunde – eine Besinnung auf Wurzeln wie Blues und Gospel; auf eingängige, vermeintlich gemeinschaftliche Musik für jedermann. Der Begriff „Funk“ (bzw. „funky“) spiegelt nicht nur stilistisch diese Bodenständigkeit wider und ist im musikalischen Zusammenhang von Soul Jazz nicht wegzudenken.''
Tags:Musik, Jazz, Kultur, Soul
Durch den Geburtenrückgang bestehen die Familien nicht mehr in der Form, wie sie früher üblich waren. Die Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen, sind, was zeichnet eine Familie aus, was sind die Gründe für die Veränderung der Familienformen.
Vordiplom Nr. 41 |
10,925 Wörter (
ca. 27.3 Seiten ) |
10 Quellen |
2006
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Inhaltsangabe
„Deutschland schrumpft weiter – mehr Todesfälle als Neugeborene“. Der Geburtenrückgang ist zur Zeit ein aktuelles Thema in den Medien. Laut dem Statistischen Bundesamt starben im letzen Jahr rund 144.000 Menschen mehr, als dass Kinder geboren wurden. Ab 2011 bis zum Jahr 2050 soll sich die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau konstant bei 1,4 Kindern halten. Damit es nicht zu einem Bevölkerungsrückgang kommt, wären jedoch mindestes 2,0 Kinder pro Frau nötig. Der Geburtenrückgang hat jedoch nicht nur Auswirkungen auf den Bevölkerungsrückgang, sondern auch auf die Entwicklung der Familie, da diese aus mindestens einem Kind und einem Elternteil besteht.
Die vorliegende Hausarbeit „Wandel der Familienformen in Deutschland ab dem 18. Jahrhundert bis heute“, die im Rahmen der Vordiplomsprüfung im Bereich der Soziologie angefertigt wurde, beschäftigt sich mit diesen Fragen.
Der erste Punkt beschäftigt sich mit dem Begriff der „Familie“, da dieser zentral für die folgenden Punkte ist. Die Familie zeichnet sich durch ihre Zusammensetzung und Beiträge für die Gesellschaft aus.
Die Familie befindet sich in einem ständigen Wandlungsprozess. Um die Gegenwart und die weitere Entwicklung der Familie verstehen zu können, ist ein Blick auf die historische Situation der Familie von Bedeutung. Daher wird im dritten Punkt eine Übersicht über die Geschichte der Familie, von der bäuerlichen Familie bis heute gegeben.
Im vierten Punkt geht der Autor auf die Individualisierung ein. Der Prozess der Individualisierung begann in der Industrialisierung und prägte die Entwicklung der Familie und ihrer Formen maßgeblich.
Im letzten Punkt beschreibt er drei Familienformen. Die Kernfamilie, nicht-eheliche Lebensgemeinschaften und Ein-Elternfamilien sind heute häufig vertretene Formen.
Outline:
Einleitung
Der Begriff „Familie“
Kennzeichen der Familie
Funktion, Aufgabe und Leistung der Familie
Familie als soziales System
Familie als Institution
Historische Situation der Familie
Die bäuerliche Familie
Die bürgerliche Familie
Entwicklung der Familie ab dem 19. Jahrhundert
Individualisierung
Folgen der Individualisierung für das Individuum
Folgen der Individualisierung für Familien und Paare
Historische Situation der Individualität
Familienformen
Die Kernfamilie
Begriff der Kernfamilie
Historische Situation der Kernfamilie
Nicht-eheliche Lebensgemeinschaften
Begriff der nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft
Historische Situation nicht-ehelicher-Lebensgemeinschaften
Ein-Eltern-Familien
Begriff der Ein-Eltern-Familie
Historische Situation der Ein-Eltern-Familien
Fazit
Literaturverzeichnis
Selbstständigkeitserklärung
Textauszug
''Der Begriff der Familie ist erst seit dem 18. Jahrhundert im deutschen Sprachraum vertreten. Spricht man von der „Familie“, so meint man nicht eine bestimmte Familie in Deutschland, sondern die Familie im Allgemeinen. Der Begriff der Familie bezeichnet ein objektivierbares, gesellschaftliches Strukturmuster, das von den Individuen einer Gesellschaft praktiziert wird. Dieses Strukturmuster wird im Alltag millionenfach als Familie praktiziert. Daher ist der Begriff der Familie ein Allgemeinbegriff einer überzeitlichen Gattung und nicht eine besondere historisch gebundene Form. Der Begriff der Familie hat sich im Laufe der Geschichte verändert. In der Regel bezeichnete der Begriff der Familie, dass die Familie durch Eheschließung ergänzt oder begründet ist. Dadurch entstand ein Verweisungszusammenhang von Ehe und Familie. Erst nach und nach bildete sich die Einsicht, dass dieser Verweisungszusammenhang in einer Familiendefinition nichts zu suchen hat, wenn diese mehr sein möchte, als eine bloße Zuschreibung des modernen, bürgerlichen Familientypus. So hat sich der Begriff der Familie im Laufe der Zeit geändert. Zuerst bestand eine Familie der Definition nach aus mehreren Kinder, dann nur aus mindestens einem Kind. Zuerst waren zwei Elternteile nötig, dann nur mindestens ein Elternteil, wobei jedoch unklar ist, ob vorausgesetzt wird, dass die biologischen Eltern miteinander verheiratet sind. Der Familienbegriff sollte aufgrund dieser Entwicklung alle Familienformen umfassen.'
Tags:Geburtenrückgang, Ehe, Sozialpädagogik, Familienpolitik
Das Schnittstellenmanagement ermöglicht das Ausräumen von Risiken in Netzwerkorganisationen und ermöglicht ein erfolgreicheres Bestehen. Es sollte demnach erhöhte Aufmerksamkeit in den am Netzwerk beteiligten Unternehmen erfahren.
Projektarbeit Nr. 133 |
23,660 Wörter (
ca. 59.2 Seiten ) |
58 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Mit dieser Arbeit sollen die Fragen nach genauen Beschreibungen und Definitionen für die Begriffe der Netzwerkorganisation und dem wichtigen Schnittstellenmanagement innerhalb dieser Organisation beantwortet werden. Nach Schaffung einer theoretischen Grundlage werden Beobachtungen in der Praxis getätigt und Handlungsempfehlungen im Sinne von Optimierungs- und Verbesserungsvorschlägen gegeben. Dabei liegt der Fokus auf dem Bereich der Automobilindustrie, weil Entwicklungsnetzwerke in dieser Branche sehr präsent sind. In der Automobilindustrie konnten dabei interessante Beobachtungen gemacht werden. Unternehmen setzen oft wichtige Instrumente des Schnittstellenmanagements nicht ein, und so können auftretende Probleme nicht effizient und schnell lösen.
Daraus lassen sich letztendlich einige Handlungsempfehlungen ableiten, wie beispielsweise eine stärkere Nutzung der Instrumente des Schnittstellenmanagements. Hierzu zählen Linking-Pins, Interface Manager, das Simulataneous Engineering oder Stäbe. Gut optimierte Schnittstellen können dem Unternehmen so vorteilhafte Ergebnisse wie die schnelle Lösung spezifischer, technischer Probleme oder eine effektive Kommunikation liefern.
Hernach soll ein kurzer Überblick über die Ziele und den Aufbau dieser Arbeit erfolgen. Dabei werden zunächst die Ziele in eine deskriptive, eine analytische und eine pragmatische Zielsetzung unterteilt. Anschließend soll beschrieben werden, wie sich der folgende Text aufbauen wird.
Deskriptives Ziel: Das deskriptive Ziel dieser Arbeit besteht darin, eine theoretische Grundlage für das Thema „Betriebliches Schnittstellenmanagement in Entwicklungsnetzwerken“ zu schaffen. Hierbei sollen die Begriffe der Netzwerkorganisation, insbesondere des Entwicklungsnetzwerkes, sowie des Schnittstellenmanagements greifbar und verständlich definiert werden. Vorausgehend sollen wichtige Vorbedingungen erklärt werden.
Analytisches Ziel: Im analytischen Teil dieser Arbeit dient die Automobilindustrie als Betrachtungsobjekt. Es sollen Schnittstellen identifiziert und deren Management untersucht werden. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen zur Entwicklung von Handlungsempfehlungen dienen. Zur systematischen Untersuchung soll ein Mitarbeiterfragebogen zur Informationsgenerierung dienen. Weitere Quellen, wie Internetseiten der Automobilkonzerne und Geschäftsberichte dienen als Informationsquelle.
Pragmatisches Ziel: Es sollen Handlungsempfehlungen zur Optimierung des Schnittstellenmanagements in Entwicklungsnetzwerken gegeben werden. Weiterhin sollen Empfehlungen zur Vermeidung von Risiken und Fehlern gegeben werden. Als Grundlage dienen hier die im analytischen Teil gewonnenen Erkenntnisse.
Der Aufbau dieser Arbeit lässt sich einfach und übersichtlich in einem Gedankenflussplan darstellen. Siehe dazu Abbildung 1. Anschließend wird auf die einzelnen Teile des Plans eingegangen.
Zunächst soll in Kapitel 2 eine theoretische Grundlage für das zu behandelnde Thema geschaffen werden. Hier wird das deskriptive Ziel der Arbeit behandelt. In Kapitel 2.1 soll näher auf die Begriffe der Koordination, der Kooperation und der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit eingegangen werden, da sie die Vorbedingungen für die Netzwerkorganisation bilden. Nach Klärung der Grundbedingungen wird in Kapitel 2.2 auf Netzwerke eingegangen. Es werden Netzwerke als Sonderform der Kooperation behandelt. Anschließend soll ein Einblick in die vielen verschiedenen Typologien von Netzwerken und deren Besonderheiten gegeben werden. In Kapitel 2.3 wird das Schnittstellenmanagement näher beleuchtet. Hier wird der Begriff der Schnittstelle definiert und seine Bedeutung behandelt. Es sollen verschiedene Typen von Schnittstellen und mögliche Probleme dargestellt werden. Letztendlich wird auf den Begriff des Schnittstellenmanagements eingegangen und dessen Instrumente vorgestellt. In Kapitel 2.4 wird mit einem Bezug auf die Automobilindustrie eine Überleitung zum Analyseobjekt geschaffen.
In Kapitel 3 sollen betriebliche Schnittstellen in der Automobilindustrie identifiziert und analysiert werden. Dieser Teil der Arbeit befasst sich mit dem analytischen Ziel. Im Mittelpunkt der Analyse steht eine Unternehmensbefragung mit Hilfe eines eigens entwickelten Fragebogens. Zunächst werden die methodische Vorgehensweise der Befragung und die vergleichende Betrachtung der Literatur behandelt. Das Kapitel schließt mit der Auswertung der Befragung und einer Zusammenführung der Ergebnisse ab.
Kapitel 4 befasst sich mit dem pragmatischen Ziel dieser Arbeit. Aus den zuvor gewonnenen Ergebnissen werden nun Handlungsempfehlungen und Verbesserungsvorschläge, wie der verstärkte Einsatz verschiedener Instrumente des Schnittstellenmanagements abgeleitet. Die Arbeit schließt in Kapitel 5 mit einer Zusammenfassung und einem Fazit ab. Es erfolgt ein Zukunftsausblick.
Outline:
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis II
Tabellenverzeichnis II
Einleitung
Thema der Arbeit und Motivation
Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
Deskriptives Ziel
Analytisches Ziel
Pragmatisches Ziel
Aufbau der Arbeit
Theoretische Grundlagen
Kooperation im unternehmerischen Handeln
Erklärungsansätze zwischenbetrieblicher Zusammenarbeit
Kooperation
Koordination
Netzwerke
Netzwerke als Sonderform der Kooperation
Typologien von Netzwerken
Entwicklungsnetzwerke
Schnittstellenmanagement
Definition und Bedeutung von Schnittstellen
Typologisierung von Schnittstellen
Bereits beobachtete Probleme an überbetrieblichen Schnittstellen
Einordnung und Wesen des Schnittstellenmanagements
Strukturelle Faktoren und Instrumente im Schnittstellenmanagement
Sozio-kulturelle Faktoren und Instrumente im Schnittstellenmanagement
Bezugsrahmen zur Automobilindustrie
Betriebliches Schnittstellenmanagement in der Automobilindustrie
Vergleichende Betrachtung der Literatur
Methodische Vorgehensweise der Befragung
Durchführung der Untersuchung
Stichprobengewinnung
Auswahl der befragten Zielgruppe
Aufbau und Inhalt des Fragenkatalogs
Durchführung der Befragung
Auswertung der Befragung
Zusammenführung der Ergebnisse
Kritische Würdigung
Würdigung der Ergebnisse
Handlungsempfehlungen
Linking-Pins
Einrichtung von Stäben
Unternehmensübergreifender Personalaustausch
Informale Netzwerke
Simultaneous Engineering
Fazit
Literaturverzeichnis
Anhang
Textauszug
''Der Begriff der Kooperation bildet den Ausgangspunkt der hier vorgestellten Betrachtung zum Thema von betrieblichem Schnittstellenmanagement in Entwicklungsnetzwerken. Als Grundlage wird zunächst eine Annäherung an Begrifflichkeiten der Organisation unternehmerischer Tätigkeit gegeben, sowie theoretische Ansätze zu deren Erklärung herangezogen. Der Begriff der Kooperation, der sich im Laufe der Diskussion als zentral herausstellen wird, soll dran anschließend dargestellt und anhand definitorischer Kriterien eingegrenzt werden. In diesem Zusammenhang werden ebenfalls angrenzende Begrifflichkeiten thematisiert, die für den weiteren Verlauf der Untersuchung von Bedeutung sind. Dies ist insbesondere die Koordination unternehmerischen Handelns, sowie daraus abgeleitet Instrumente zur Erreichung eines koordinierten Verhaltens von mehreren Akteuren.
Darauf aufbauend wird im Kapitel 2.2, wie im Aufbau der Arbeit bereits angedeutet wurde, das Hauptaugenmerk auf das Phänomen von Netzwerken gelegt. Dazu werden die Prinzipen der Koordination am Objekt des Netzwerkes weiter vertiefend dargestellt und diskutiert. Weiterhin wird auf das Spektrum möglicher Erscheinungsformen von Netzwerken eingegangen und diese kennzeichnend vorgestellt. Der Spezialform des Entwicklungsnetzwerkes, das im Kern der Betrachtung steht, wird sich in einem weiteren Schritt im Einzelnen gewidmet.''
Tags:Industrie, Produktionsmanagement, Business, Produkt- und Projektmanagement. Autoindustrie
In der folgenden Hausarbeit geht der Autor den Fragen nach, wodurch diese Geschlechterunterschiede entstehen, welche Folgen sich daraus für die Jugendlichen ergeben, sowie welche Auswirkungen dieses auf die Jugendarbeit hat.
Hausarbeit Nr. 39 |
6,440 Wörter (
ca. 16.1 Seiten ) |
6 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Eines Tages sah der Vater eines kleinen Mädchens Fußball. Ich fragte das Mädchen, ob es auch Interesse daran hätte. Verwundert schaute sie ihn an und sagte, nein, sie sei doch ein Mädchen! An diesem Beispiel wird deutlich, dass schon im frühen Alter genaue Vorstellungen darüber bestehen, was typisch Junge, typisch Mädchen ist, es existieren also Geschlechterunterschiede. Doch wodurch entstehen diese Geschlechterunterschiede? Welche Folgen entstehen daraus für die Jugendlichen? Welche Auswirkungen hat dieses auf die Jugendarbeit? Diese Fragen sind Schwerpunkte dieser Hausarbeit.
Als erstes erläutert der Autor den Begriff der Jugend und den damit zusammenhängenden Begriff der Jugendphase. Die Erläuterung der Begriffe ist wichtig, um die sozialen Hintergründe zu verstehen, mit denen die Jugendlichen von heute umzugehen haben.
Durch Sozialisation befinden sich die Jugendlichen in einem ständigen Auseinandersetzungsprozess mit sich selber und ihrer Umwelt. Da dieses einen Einfluss auf die Bildung der Geschlechterunterschiede hat, geht der Autor im dritten Punkt auf die Geschlechtersozialisation ein. Durch die Geschlechtersozialisation werden Geschlechterrollen entwickelt, die zu einer Identifikation als „männlich“ oder „weiblich“ führen. Desweiteren wird auf die Unterscheidung von weiblicher und männlicher Sozialisation eingegangen.
Der Jugendliche ist während seiner Entwicklung einer Reihe von Anforderungen ausgesetzt, die oft ein Potential an unlösbaren Problemen in sich birgt. Hierauf wird im vierten Punkt näher eingegangen. Um diese Probleme und die daraus resultierenden Stresssituationen lösen zu können, bedient sich der Jugendliche bestimmter Bewältigungsstrategien. Diese Strategien sind abhängig vom Geschlecht. Desweiteren wird erklärt, wie die Jugendhilfe den Jugendlichen hilft, ihre Probleme zu bewältigen.
Im fünften Punkt wird darauf eingegangen, in welcher Beziehung die Jugendarbeit zu den Geschlechterunterschieden der Jugendlichen steht. Außerdem wird erläutert, welche Voraussetzungen nötig sind, damit gelungene geschlechterorientierte Jugendarbeit umgesetzt werden kann.
Die Geschlechterunterschiede zwischen Jungen und Mädchen spielen in der gegenwärtigen Diskussion der Jugendarbeit eine zunehmend wichtige Rolle. Im Fazit stellt der Autor zwei Kontroversen gegenüber. Zum einen werden die Vorteile der Geschlechtertrennung erläutert, zum anderen die Vorteile der Zusammenführung der Geschlechter in der Jugendarbeit. Schließlich ziehe ich meine persönliche Schlussfolgerung für die zukünftige Praxis der Jugendarbeit.
Outline:
Einleitung
Begriffsklärung
Jugend allgemein
Jugendphase Allgemein
Geschlechtersozialisation
Definition Geschlechtersozialisation
Geschlechtsrollen
Weibliche Sozialisation
Männliche Sozialisation
Bewältigung von Stresssituationen
Definition Bewältigung
Bewältigung bei Mädchen
Bewältigung bei Jungen
Hilfe zur Bewältigung in der Jugendarbeit
Geschlechterarbeit in der Jugendarbeit
Geschlechterunterschiede in der Jugendarbeit
Voraussetzungen gelungener, geschlechterorientierter Jugendarbeit
Fazit / Umgang mit Geschlechtsunterschieden in der Jugendarbeit
Berücksichtigung der Geschlechterunterschiede
Keine Berücksichtigung der Geschlechterunterschiede
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Jugend wird als eine Lebensform der geistigen und sozialen Experimente bezeichnet, sowie der Entwicklung eigener Lebens- und Zukunftsentwürfe. Die Jugendlichen von heute befinden sich auf der Suche nach neuen Lebenskonzepten, welche unter ökonomischen, sozialen und ökologischen Unsicherheiten und Risiken statt findet. Dabei versucht sich die Jugend an die neuen Umweltbedingungen anzugleichen und setzt neue zugleich Maßstäbe. Jugend dient demnach nicht nur der Reproduktion der Gesellschaft. ''
Auf den Jugendlichen treffen, während seiner Suche nach neuen Lebenskonzepten, zahlreiche gesellschaftliche Anforderungen. Es wird von ihm gefordert, zu einem verantwortungsbewussten Mitglied der Gesellschaft zu werden, sich in die Gesellschaft einfügen zu können, soziale und politische Kompetenzen herauszubilden und die gesellschaftlichen Normen, Werte und Regeln anzuerkennen. Dadurch jedoch, dass gesellschaftliche Zwänge und Traditionen entfallen, bieten sich zu viele Alternativen für den Jugendlichen innerhalb der gesellschaftlichen Anforderungen. Eine Entscheidung zwischen diesen vielen Alternativen birgt ein Potential an unlösbaren Problemen in sich. Wenn Jugendliche mit diesem „Zwang“ nicht zurecht kommen, z.B. weil sie überfordert sind oder den Umgang damit nicht lernen, können sich Problemlagen entwickeln. Eine Nichtlösung der Problemlagen steht den in der Pubertät einsetzenden Individualisierungsprozess erheblich im Wege. Ein Scheitern des individuellen Lebenskonzeptes der Jugendlichen wird nicht als Scheitern gesellschaftlicher Verhältnisse, sondern subjektiv als eigenes Versagen erlebt. Die Folge ist eine Unsicherheit in Bezug auf den Eintritt ins Berufsleben, welches passiv und resignativ auf die Jugendlichen wirkt.
Tags:Sozialpädagogik, Geschlecht, Jugendarbeit, Geschlechterarbeit, Geschlechtsunterschiede
Diese Arbeit veranschaulicht dem Leser die Wichtigkeit der einzelnen Indikatoren und deren Quellen in Bezug auf globale Forschung und Entwicklung (FuE).
Hauptseminararbeit Nr. 26 |
4,280 Wörter (
ca. 10.7 Seiten ) |
9 Quellen |
2008
$ 11.95
Einzelheiten
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Inhaltsangabe
Um zukünftige Erträge zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, investieren Unternehmen enorme Beträge in Forschung und Entwicklung (FuE). Dabei müssen die Unternehmen sich an kurzfristige Umfeldveränderungen schnellstens anpassen um ihren Wettbewerbsvorteil zu verteidigen. Durch die fortschreitende Globalisierung drängen immer mehr und neue Konkurrenten in die Märkte, sodass der Wettbewerbsdruck steigt und nur Unternehmen überleben können, die mit ihren Produkten die jeweiligen Bedürfnisse der Konsumenten per Preis-Leistungs-Verhältnis erfüllen bzw. durch FuE neue Bedürfnisse kreieren. Das Innovationspotential ist somit die Schlüsselfunktion für jeden Global Player.
Im Rahmen dieser Seminararbeit werden Indikatoren aufgezeigt, durch die Globalisierung für den Innovationsbereich messbar gemacht werden kann. Zuerst wird ein Überblick an Indikatoren geliefert, nachdem der Begriff etwas genauer betrachtet wurde. Anschließend wird der Innovationsprozess durchleuchtet um die jeweiligen Einflüsse und Faktoren besser zu erkennen. Folgend wird auf zwei Methoden der EU eingegangen, wie diese die Innovationsentwicklung statistisch festhält.
Der zweite Teil der Seminararbeit beschäftigt sich mit der Frage woher die Aufwendungen für FuE stammen, um die Quellen der Innovationsforschung besser identifizieren zu können. Beachtet man, dass einzelne Unternehmen größere Ausgaben für FuE tätigen als ganze Volkswirtschaften, erscheint eine genauere Betrachtung dieser multinationalen Unternehmen vor dem Hintergrund ihrer Innovationsstrategien für sinnvoll.
Im Anschluss daran wird anhand einiger von der OECD ausgewählten Faktoren der Ist-Zustand der Internationalisierung von Innovation aufgezeigt, der als Ausgangslage für Indikatoren der Internationalisierung von Innovation dient.
Outline:
Einleitung
Indikatoren
Begriff
Messbarkeit im Innovationsbereich
CIS (Community Innovation Survey)
Direkte Indikatoren
Indirekte Indikatoren
EIS (Euorpean Innovation Scoreboard)
Überblick über den aktuellen Stand der Internationalisierung von Innovation
Multinationale Unternehmen
Definition, Zahlen und Fakten zu MNU’s
Innovationsstrategien von MNU’s
Wissens- und Technologietransfer verursacht von MNU’s
Internationalisierung von Innovation
Motive für Internationalisierung von Innovation
Internationalisierung von FuE
Anteil der FuE von Auslands-Firmen im Inland
Anteil der FuE von Inlands-Firmen im Ausland
Quellen ausländischer FuE Finanzierung
Internationale Kooperationen in der Forschung
Anhang
Textauszug
''Der Begriff Indikator wird aus politischer und wissenschaftlicher Sicht als eine Art Anzeiger für Messgrößen gesehen, die Aussagen über einen bestimmten Sachverhalt geben. Hierbei geht es also weniger um den Indikator selbst (w.z.B. Einkommensverteilung), dafür mehr um die jeweilige Zustandsveränderung die der Indikator mit fortschreitender Zeit durchlebt.
Aus wirtschaftlicher Sicht ist der Indikator eher eine Kennziffer über Aussagen der konjunkturellen Entwicklung oder der Wirtschaft im Allgemeinen.''
''Wie bereits in der Einleitung beschrieben befasst sich der Innovationsbereich mit aktuellen und zukünftigen Herausforderungen. Joseph A. Schumpeter, der schon im frühen 20sten Jahrhundert den Begriff der schöpferischen Zerstörung prägte, wies damit auf die immer werdende Erneuerung der Produkte hin und verstand die Investition in FuE als zentrale Schlüsselfunktion jeglicher Unternehmung. Innovationen lassen sich in verschiedene Dimensionen unterteilen, nämlich die objektive und die subjektive Dimension. Während die objektive Dimension sich mit Sachzielen (Produkte, Prozesse, soziale Themen), Entstehungsgründen (Technology Pull, Demand Pull, Zweck-Mittel-Kombination), und dem Neuigkeitsgrads (Basisinnovation, Verbesserungen, Schein-Innovationen) beschäftigt, welches Themen dieser Seminararbeit sind, zielt die subjektive Dimension eher auf die Sichtweisen ab, also die des Individuums, des Unternehmens, der Volkswirtschaft, und der Globalwirtschaft. Auf die Subjektive Dimension wird hier nicht weiter eingegangen.''
Tags:Wirtschaftspolitik, Technologiepolitik