Diese Hausarbeit behandelt die pädagogische Herausforderung, als Lehrer auf die individuellen Lerntypen und -bedürfnisse der Schüler einzugehen und diesen in förderlicher Weise Rechnung zu tragen.
Hausarbeit Nr. 171 |
5,300 Wörter (
ca. 13.3 Seiten ) |
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2008
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Inhaltsangabe
„Es ist ein recht seltener Glücksfall, wenn alle Schüler einer Klasse/Lerngruppe bei gleichen Inhalten mit gleichen Lehrmethoden und Medien in gleicher Zeit zur Erreichung gleicher Ziele geführt werden können.“ (MEYER-WILLNER)
Mit diesem prägnanten Satz bringt MEYER-WILLNER die Notwendigkeit unterrichtlicher Differenzierung zum Ausdruck. Im Folgenden soll dargestellt werden, warum Differenzierung notwendig ist und wie sie in der Schule praktiziert werden kann.
1. Vorbemerkung
2. Begriffsklärung
3. Historische Wurzeln der Differenzierung
4. Begründung der Differenzierung
5. Ziele der Differenzierung
6. Voraussetzungen für Differenzierung
7. Formen der Differenzierung
8. Problemfelder und Grenzen der Differenzierung
9. Praxistipps zur Durchführung differenzierender Maßnahmen
10. Schlussgedanke
11. Literatur
Textauszug
Forderung der Lernpsychologie nach Berücksichtigung der unterschiedlichen Eingangsgegebenheiten der einzelnen Schüler. Der traditionelle Frontalunterricht, der auf das mittlere Niveau des „Durchschnittsschülers“ ausgerichtet ist, kann dieser Forderung jedoch nicht gerecht werden.
Persönlichkeit = Ergebnis der Wechselwirkung von Anlage (unveränderbar) und Umwelt (Einwirkungen möglich, z.B. durch Schule)
Realität: große interindividuelle Unterschiede (zwischen Personen) der Schüler einer Lerngruppe bezüglich:
• Spracherwerb
• Vorerfahrungen, häusliche Arbeitsbedingungen
• Leistungsmotivation, Belastbarkeit
• Interessen, Neigungen, Bedürfnisse
• Fähigkeiten, Fertigkeiten, Defizite
• Lerntempi, Lerntypen
• Konzentrationsfähigkeit und Leistungsvermögen
große Heterogenität (Begabungsgefälle in einzelnen Klassen bis zu 3 Jahre!)
Intraindividuelle Unterschiede (in einer Person):
• Schüler schreibt gute Aufsätze, hat aber enorme Defizite in der Rechtschreibung
• Schüler kann sich in einer Fremdsprache gut ausdrücken, hat jedoch keinerlei Interesse für Chemie
Ursache: Unterschiede beim genetischen Potenzial und dem sozialen Milieu
Folgen für den Unterricht:
Unterricht kann nicht auf das Anspruchsniveau eines imaginären Durchschnittsschülers ausgerichtet sein (Über-/Unterforderung)
Ein Unterricht, der allen das Gleiche bietet, wird daher stets nur einigen wenigen Schülern gerecht, andererseits kann die Schule als Institution zur Unterrichtung von großen Schülerzahlen höchstens in Ansätzen jedem das „Seine“ bieten. Dies führte im Extremfall zu der Konsequenz, dass jeder Schüler seinen eigenen Lehrer haben müsste, was in der Praxis nicht realisierbar wäre. Als Ausweg aus diesem Dilemma bietet sich die Differenzierung an:
Bemühung um „optimale Passung“ (HECKHAUSEN) d.h. der Schwierigkeitsstand der Aufgabe soll den sachstrukturellen Entwicklungsstand des Schülers entsprechen oder nach BRUNNHUBER um ein Geringes übersteigen („wohldosiertes Diskrepanzerlebnis“ = wenn das Anspruchsniveau so gesetzt ist, dass es den sachstrukturellen Entwicklungsstand gering übersteigt).
Gründe:
• Es wird von einem dynamischen Begabungsbegriff ausgegangen.
Intelligenz ist das Ergebnis der Wechselwirkung von Anlage und Umwelt. Die Anlage ist unveränderbar, auf die Umwelt kann eingewirkt werden.
„Begabung bedeutet immer auch begaben...“ (HEINRICH ROTH) Auswahl, Anordnung und Präsentation der Lerninhalte schaffen Begabung!
• Die Lernmotivation wird erhöht, wenn das Anspruchsniveau so gesetzt wird, dass
- der Anforderungsgrad zur Bearbeitung reizt
- eine Lösung möglich erscheint; (Erfolgswahrscheinlichkeit nach HECKHAUSEN)
• Leistenwollen (=Leistungsbereitschaft) setzt Leistenkönnen voraus
Das (v.a. beim Grundschule-Kind) von Grund auf vorhandene Leistungsbedürfnis muss bei angemessener Aufgabenstellung durch Könnenserfahrung (Erfolgserlebnisse) befriedigt werden. (LICHTENSTEIN-ROTHER)
Tags:Individualisierung, Homogenität, Schulunterricht
In deser Arbeit wird das Leben in der DDR anhand des Buches „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ von Thomas Brussig und des Films „Das Leben der Anderen“ behandelt.
Hausarbeit Nr. 38 |
1,530 Wörter (
ca. 3.8 Seiten ) |
2 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
In diesem Exposé soll herausgearbeitet werden, wie das tägliche Leben in den 80er Jahren in der Deutschen Demokratischen Republik eingeschränkt war. Alle Beispiele werden dem Film „Das Leben der Anderen“ und dem Buch „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ entnommen.
Im Folgenden werden also die Ergebnisse dieser Arbeit an zahlreichen Beispielen und Passagen im Film und im Buch erläutert sowie eine deutliche Zusammenfassung die eingeschränkte Lebensweise in der DDR deutlich zeigen. Einleitend wird in einigen Sätzen das Geschehen in den beiden verwendeten Medien erwähnt.
Outline
Einleitung
Haupteil
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
Der Film „Das Leben der Anderen“ zeigt in einer spannend-lockeren und emotionalen Weise die Einschränkungen des täglichen Lebens zweier Künstler, Schriftsteller Georg Dreymann und seine Lebensgefährtin Christa-Maria Sieland (im Folgenden mit CMS abgekürzt), die Schauspielerin ist, und deren Verhältnis zur DDR, ihre Überwachung und den Druck, den dieser Staat auf sie ausübt. Beide werden aufgrund eines Verdachts eines Staatssicherheit-Hauptmanns, Bruno Hempf, der CMS zu einer Affäre mit ihm zwingt, überwacht.
Im Roman „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ von Thomas Brussig wird aus der Sicht des Jungen Michael (im Buch meistens Micha genannt) das Leben der Jugend in der DDR erzählt. Das Buch ist in einem ironischen Ton verfasst. Der Druck und die Überwachung, den dieses System auf jeden ausübt wird nicht offen, sondern immer ironisch und nebenbei erwähnt
Tags:Staatssicherheit, Fall der Mauer, Deutschland, Politik
Die Arbeit behandelt sowohl die AG und ihre Ansprüche gegen den Vorstand, als auch die Ansprüche von Anlegern gegen den Vorstand.
Seminararbeit Nr. 14 |
6,900 Wörter (
ca. 17.3 Seiten ) |
42 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Der Emittent von Finanzinstrumenten, die zum Handel an einer inländischen Börse zugelassen sind, ist gem. § 15 I 1 WpHG verpflichtet, Insiderinformationen, die ihn unmittelbar betreffen, unverzüglich zu veröffentlichen: Die sogenannte Verpflichtung zur Ad-hoc-Publizität.
Diese dient sowohl dem Schutz des Kapitalmarkts vor Funktionsbeeinträchtigungen, als auch dem individuellen Anlegerschutz. Durch adäquate Information soll den Marktakteuren eine „richtige“ Einschätzung des Marktes und dadurch eine fundierte Preisbildung ermöglicht werden.
Wird diese Pflicht nicht erfüllt – werden Marktinformationen also nicht, verspätet oder fehlerhaft veröffentlicht – stellt sich die Frage, ob und von wem für hieraus entstandenen Schaden Schadensersatz zu leisten ist.
Eine Haftung für unterlassene, verspätete oder unrichtig veröffentlichte Ad-hoc-Mitteilungen ergibt sich nach dem WpHG aus den §§ 37 b, c WpHG. Diese konstatieren jedoch lediglich eine Haftung der Gesellschaft für aus fehlerhafter Ad-hoc-Publizität resultierende Schäden, nicht aber eine persönliche Haftung der Vorstände. Inwieweit der Vorstand dennoch aus fehlerhafter Ad-hoc-Publizität persönlich in Anspruch genommen werden kann, ist Thema dieser Arbeit.
Es ist zu differenzieren zwischen einer Inanspruchnahme des Vorstands von der Gesellschaft (Regress) und einer direkten Inanspruchnahme durch die geschädigten Anleger. Ansprüche der Gesellschaft gegen den Vorstand können ihre Grundlage in der Organstellung und dem Anstellungsvertrag finden, für einen direkten Anspruch der Anleger werden eine analoge Anwendung der Haftungsnormen des WpHG auf den Vorstand, eine Haftung gem. § 830 BGB, eine Haftung gem. § 823 i.V.m. verschiedenen Schutzgesetzten oder eine Haftung gem. § 826 BGB diskutiert.
Outline:
BIBLIOGRAPHIE
GLIEDERUNG III
SEMINARARBEIT
EINLEITUNG
ANSPRÜCHE DER AG GEGEN DEN VORSTAND
Finanzinstrumente und Emittent von Finanzinstrumenten
Die Insiderinformation
Die unmittelbare Betroffenheit des Emittenten
Fehlende öffentliche Bekanntheit
Haftungsbegründe Tatbestandsmerkmale von §§ 37 b, c WpHG
Regress einer in Anspruch genommenen Gesellschaft
Nützliche Pflichtverletzung
Verschulden
Ergebnis zu 1. Teil
ANSPRÜCHE VON ANLEGERN GEGEN DEN VORSTAND
Anwendung der Prospekthaftung
Analoge Anwendung von §§ 37 b, 37 c WpHG auf den Vorstand
Haftung des Vorstands als Dritter gem. § 830 BGB
Haftung des Vorstands gem. § 823 I BGB
Haftung des Vorstands gem. § 823 II BGB i.V.m. Schutzgesetz
§ 15 I 1 WpHG
§ 400 I Nr. 1 AktG
§ 88 Nr. 1 BörsG a.F.
§ 20 a WpHG n.F.
§§ 263, 264a StGB
§ 264a
§ 263 3
Haftung des Vorstands gem. § 826 BGB
Verstoß gegen die guten Sitten
Eigennützige Fehlinformationen
Uneigennützige Fehlinformationen
Unterlassene Ad-hoc-Mitteilungen
Schädigungsvorsatz
Schutzzweckzusammenhang
Haftungsbegründende Kausalität
Schaden
Ersatz des Kursdifferenzschadens
Rückabwicklung des Aktienkaufs
BGH-Meinung: Naturalrestitution
Stellungnahme
Effizienz des bestehenden Haftungssystems
Textauszug
Die AG kann nur in Form des Regresses gegen das Organ – den Vorstand – vorgehen, da ihr unmittelbar aus fehlerhafter Ad-hoc-Publizität kein Schaden entsteht; dieser entsteht für sie erst durch gegen die AG geltend gemachten Schadensersatzansprüche.
Unter den Voraussetzungen der §§ 37 b, c WpHG kann der Emittent von Finanzinstrumenten von Dritten für Schäden aus fehlerhafter Ad-hoc-Publizität in Anspruch genommen werden. Somit kommen auch Regressansprüche der Gesellschaft gegen ihren Vorstand entsprechend nur in Betracht, wenn die Voraussetzungen von §§ 37 b, c WpHG gegeben sind, wenn also die Gesellschaft Emittent von Finanzinstrumenten, die zum Handel an einer inländischen Börse zugelassen sind, ist und eine Insiderinformation, die ihn unmittelbar betrifft, nicht unverzüglich und richtig veröffentlicht hat und aus diesen Paragraphen von ihren Anlegern in Anspruch genommen worden ist.
Tags:Kapitalmarkt, Finanzmarkt, Gesellschaft
In der vorliegenden Arbeit befasst sich der Autor mit einem Teilbereich des religiösen Wandels, und zwar mit dem Wandel der Frauenbilder in zwei großen Weltreligionen - dem Christentum und dem Islam.
Seminararbeit Nr. 56 |
7,820 Wörter (
ca. 19.6 Seiten ) |
19 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Im ersten Kapitel der Arbeit wird zunächst die traditionelle Rolle der Frau in den heiligen Schriften des Christentums behandelt. Als Untersuchungstexte werden vor allem neutestamentliche Schriften (im Einzelnen die vier Evangelien des Christentums) behandelt, es werden jedoch auch die vor den Evangelien entstandenen heiligen Texte wie die Paulusbriefe, Pastoralbriefe und Apostelgeschichten zum Teil miteinbezogen. Im Abschnitt 1.2.1 des ersten Kapitels wird ein Fallbespiel aus dem evangelischen Kreis in Deutschland behandelt, das zeigt, wie der Wandel des Frauenbildes im evangelischen Kontext erfolgte.
In Abschnitt 1.2.2 wird die themenbezogene Entwicklung in der römisch-katholischen Kirche zusammengefasst. Im ersten Abschnitt des zweiten Kapitels der Arbeit wird die traditionelle Stellung der Frau im Islam (anhand der Auslegungen des heiligen Korans) behandelt. In den Abschnitten 2.2.1 und 2.2.2 wird zum einen das Phänomen „Gender Dschihad“ in arabischen Ländern behandelt, und zum anderen wird der Wandel des Frauenbildes im islamisch religiösen Kontext anhand eines Beispiels aus Marokko veranschaulicht.
Abschließend werden im dritten Kapitel die Ursachen und Gründe dieses Bedeutungswandels im christlichen und islamisch-religiösen Umfeld aufgegriffen, zusamen mit der Frage, warum es zu diesem Wandel kam.
Outline:
Einleitung
Christentum
Traditionelles Bild der Frau in der christlichen Bibel
Wandel des Rollenbildes der Frau in Deutschland
In der Evangelischen Kirche am Beispiel von Deutschland
In der Katholischen Kirche
Islam
Traditionelles Bild der Frau im Koran
Wandel der Frauenstellung in arabischen Ländern „Gender Dschihad“
Neues Familienrecht „Moudawana“ in Marokko
Einige Überlegungen zum Wandel von Frauenbildern
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
Momentan sind alltäglich die Aussagen zu hören, dass der Koran als Grundlage für die Unterdrückung der Frau diene, das Christentum dagegen die Befreiung der Frau mit sich gebracht habe. So geht Rita Rieplhuber in ihrer Studie Die Stellung der Frau in den neutestamentlichen Schriften und im Koran (1986) zur Relevanz dieser Aussagen auch anderen Fragestellungen nach.
Rieplhuber (1986) meint, dass trotz der Bekenntnisse aller Evangelien zu der besonderen Zugehörigkeit der Frauen zum Reich Gottes, in den Evangelien Markus und Matthäus diese Frage nicht gesondert behandelt wird. Für diese scheine die Frauenfrage kein Problem zu sein, sie sprechen erst spät in den Passions- und Ostergeschichten von den Frauen. Im Matthäus Evangelium verwende man vorwiegend männliche Bezeichnungen für Christen und sogar in Mt 1,21 sei zum Beispiel die Verkündung der Geburt Jesu nicht auf Maria, sondern auf Josef zurückgeführt (vgl. S. 40 f.).
In Lukas finde dagegen diese Frage, wie bei Rieplhuber (1986) zu lesen ist, deutliche Betonung durch die Erfahrung der aktiven Teilnahme an der kirchlichen Arbeit in den heidenchristlichen Gemeinden von selbstbewussten, meist vermögenden Frauen (vgl. S. 41). Nur in Johannes sei den Frauen eine ausdrückliche Stellung eingeräumt, die schon in der Struktur sichtbar sei. So stehen am Anfang in jeden der drei johanneischen „Bücher“ zwei Episoden in denen die Frauen Initiative ergreifen, das folgende Geschehen vorbereiten und einen musterhaften Glaube an Jesus zeigen (vgl. ebd. S. 41 f.). Die Evangelien liefern darüber hinaus einerseits keine explizite Stellungnahme Jesus gegenüber Frauen (vgl. ebd. S. 43) und andererseits wird in den wenigen Überlieferungen zum Verhältnis Jesus gegenüber Frauen weder Abwertung noch jegliche Befürwortung für die Unterdrückung der Frauen zum Ausdruck gebracht, abgesehen davon, dass alle seine zwölf Apostel Männer waren (vgl. ebd. S. 269). Man spricht sogar davon, dass Jesus in diesem Sinne ein Feminist war (Swidler 1982, zitiert nach Mitscha-Eibl 1995, S. 35).
Tags:sozialer Umschwung, Kirche, Religion, Islam, Soziologie, Gesellschaft, arabisch
Das Schnittstellenmanagement ermöglicht das Ausräumen von Risiken in Netzwerkorganisationen und ermöglicht ein erfolgreicheres Bestehen. Es sollte demnach erhöhte Aufmerksamkeit in den am Netzwerk beteiligten Unternehmen erfahren.
Projektarbeit Nr. 133 |
23,660 Wörter (
ca. 59.2 Seiten ) |
58 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Mit dieser Arbeit sollen die Fragen nach genauen Beschreibungen und Definitionen für die Begriffe der Netzwerkorganisation und dem wichtigen Schnittstellenmanagement innerhalb dieser Organisation beantwortet werden. Nach Schaffung einer theoretischen Grundlage werden Beobachtungen in der Praxis getätigt und Handlungsempfehlungen im Sinne von Optimierungs- und Verbesserungsvorschlägen gegeben. Dabei liegt der Fokus auf dem Bereich der Automobilindustrie, weil Entwicklungsnetzwerke in dieser Branche sehr präsent sind. In der Automobilindustrie konnten dabei interessante Beobachtungen gemacht werden. Unternehmen setzen oft wichtige Instrumente des Schnittstellenmanagements nicht ein, und so können auftretende Probleme nicht effizient und schnell lösen.
Daraus lassen sich letztendlich einige Handlungsempfehlungen ableiten, wie beispielsweise eine stärkere Nutzung der Instrumente des Schnittstellenmanagements. Hierzu zählen Linking-Pins, Interface Manager, das Simulataneous Engineering oder Stäbe. Gut optimierte Schnittstellen können dem Unternehmen so vorteilhafte Ergebnisse wie die schnelle Lösung spezifischer, technischer Probleme oder eine effektive Kommunikation liefern.
Hernach soll ein kurzer Überblick über die Ziele und den Aufbau dieser Arbeit erfolgen. Dabei werden zunächst die Ziele in eine deskriptive, eine analytische und eine pragmatische Zielsetzung unterteilt. Anschließend soll beschrieben werden, wie sich der folgende Text aufbauen wird.
Deskriptives Ziel: Das deskriptive Ziel dieser Arbeit besteht darin, eine theoretische Grundlage für das Thema „Betriebliches Schnittstellenmanagement in Entwicklungsnetzwerken“ zu schaffen. Hierbei sollen die Begriffe der Netzwerkorganisation, insbesondere des Entwicklungsnetzwerkes, sowie des Schnittstellenmanagements greifbar und verständlich definiert werden. Vorausgehend sollen wichtige Vorbedingungen erklärt werden.
Analytisches Ziel: Im analytischen Teil dieser Arbeit dient die Automobilindustrie als Betrachtungsobjekt. Es sollen Schnittstellen identifiziert und deren Management untersucht werden. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen zur Entwicklung von Handlungsempfehlungen dienen. Zur systematischen Untersuchung soll ein Mitarbeiterfragebogen zur Informationsgenerierung dienen. Weitere Quellen, wie Internetseiten der Automobilkonzerne und Geschäftsberichte dienen als Informationsquelle.
Pragmatisches Ziel: Es sollen Handlungsempfehlungen zur Optimierung des Schnittstellenmanagements in Entwicklungsnetzwerken gegeben werden. Weiterhin sollen Empfehlungen zur Vermeidung von Risiken und Fehlern gegeben werden. Als Grundlage dienen hier die im analytischen Teil gewonnenen Erkenntnisse.
Der Aufbau dieser Arbeit lässt sich einfach und übersichtlich in einem Gedankenflussplan darstellen. Siehe dazu Abbildung 1. Anschließend wird auf die einzelnen Teile des Plans eingegangen.
Zunächst soll in Kapitel 2 eine theoretische Grundlage für das zu behandelnde Thema geschaffen werden. Hier wird das deskriptive Ziel der Arbeit behandelt. In Kapitel 2.1 soll näher auf die Begriffe der Koordination, der Kooperation und der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit eingegangen werden, da sie die Vorbedingungen für die Netzwerkorganisation bilden. Nach Klärung der Grundbedingungen wird in Kapitel 2.2 auf Netzwerke eingegangen. Es werden Netzwerke als Sonderform der Kooperation behandelt. Anschließend soll ein Einblick in die vielen verschiedenen Typologien von Netzwerken und deren Besonderheiten gegeben werden. In Kapitel 2.3 wird das Schnittstellenmanagement näher beleuchtet. Hier wird der Begriff der Schnittstelle definiert und seine Bedeutung behandelt. Es sollen verschiedene Typen von Schnittstellen und mögliche Probleme dargestellt werden. Letztendlich wird auf den Begriff des Schnittstellenmanagements eingegangen und dessen Instrumente vorgestellt. In Kapitel 2.4 wird mit einem Bezug auf die Automobilindustrie eine Überleitung zum Analyseobjekt geschaffen.
In Kapitel 3 sollen betriebliche Schnittstellen in der Automobilindustrie identifiziert und analysiert werden. Dieser Teil der Arbeit befasst sich mit dem analytischen Ziel. Im Mittelpunkt der Analyse steht eine Unternehmensbefragung mit Hilfe eines eigens entwickelten Fragebogens. Zunächst werden die methodische Vorgehensweise der Befragung und die vergleichende Betrachtung der Literatur behandelt. Das Kapitel schließt mit der Auswertung der Befragung und einer Zusammenführung der Ergebnisse ab.
Kapitel 4 befasst sich mit dem pragmatischen Ziel dieser Arbeit. Aus den zuvor gewonnenen Ergebnissen werden nun Handlungsempfehlungen und Verbesserungsvorschläge, wie der verstärkte Einsatz verschiedener Instrumente des Schnittstellenmanagements abgeleitet. Die Arbeit schließt in Kapitel 5 mit einer Zusammenfassung und einem Fazit ab. Es erfolgt ein Zukunftsausblick.
Outline:
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis II
Tabellenverzeichnis II
Einleitung
Thema der Arbeit und Motivation
Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
Deskriptives Ziel
Analytisches Ziel
Pragmatisches Ziel
Aufbau der Arbeit
Theoretische Grundlagen
Kooperation im unternehmerischen Handeln
Erklärungsansätze zwischenbetrieblicher Zusammenarbeit
Kooperation
Koordination
Netzwerke
Netzwerke als Sonderform der Kooperation
Typologien von Netzwerken
Entwicklungsnetzwerke
Schnittstellenmanagement
Definition und Bedeutung von Schnittstellen
Typologisierung von Schnittstellen
Bereits beobachtete Probleme an überbetrieblichen Schnittstellen
Einordnung und Wesen des Schnittstellenmanagements
Strukturelle Faktoren und Instrumente im Schnittstellenmanagement
Sozio-kulturelle Faktoren und Instrumente im Schnittstellenmanagement
Bezugsrahmen zur Automobilindustrie
Betriebliches Schnittstellenmanagement in der Automobilindustrie
Vergleichende Betrachtung der Literatur
Methodische Vorgehensweise der Befragung
Durchführung der Untersuchung
Stichprobengewinnung
Auswahl der befragten Zielgruppe
Aufbau und Inhalt des Fragenkatalogs
Durchführung der Befragung
Auswertung der Befragung
Zusammenführung der Ergebnisse
Kritische Würdigung
Würdigung der Ergebnisse
Handlungsempfehlungen
Linking-Pins
Einrichtung von Stäben
Unternehmensübergreifender Personalaustausch
Informale Netzwerke
Simultaneous Engineering
Fazit
Literaturverzeichnis
Anhang
Textauszug
''Der Begriff der Kooperation bildet den Ausgangspunkt der hier vorgestellten Betrachtung zum Thema von betrieblichem Schnittstellenmanagement in Entwicklungsnetzwerken. Als Grundlage wird zunächst eine Annäherung an Begrifflichkeiten der Organisation unternehmerischer Tätigkeit gegeben, sowie theoretische Ansätze zu deren Erklärung herangezogen. Der Begriff der Kooperation, der sich im Laufe der Diskussion als zentral herausstellen wird, soll dran anschließend dargestellt und anhand definitorischer Kriterien eingegrenzt werden. In diesem Zusammenhang werden ebenfalls angrenzende Begrifflichkeiten thematisiert, die für den weiteren Verlauf der Untersuchung von Bedeutung sind. Dies ist insbesondere die Koordination unternehmerischen Handelns, sowie daraus abgeleitet Instrumente zur Erreichung eines koordinierten Verhaltens von mehreren Akteuren.
Darauf aufbauend wird im Kapitel 2.2, wie im Aufbau der Arbeit bereits angedeutet wurde, das Hauptaugenmerk auf das Phänomen von Netzwerken gelegt. Dazu werden die Prinzipen der Koordination am Objekt des Netzwerkes weiter vertiefend dargestellt und diskutiert. Weiterhin wird auf das Spektrum möglicher Erscheinungsformen von Netzwerken eingegangen und diese kennzeichnend vorgestellt. Der Spezialform des Entwicklungsnetzwerkes, das im Kern der Betrachtung steht, wird sich in einem weiteren Schritt im Einzelnen gewidmet.''
Tags:Industrie, Produktionsmanagement, Business, Produkt- und Projektmanagement. Autoindustrie
Eine Forschungsarbeit über die Bedeutung der Proteine und ihren Aufbau. Fakten über Chlorophyll und die dadurch mögliche Photosynthese mit abschließenden Informationen zur Zelle und Blutgerinnung.
Forschungsarbeit Nr. 2 |
4,370 Wörter (
ca. 10.9 Seiten ) |
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2008
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Inhaltsangabe
Diese Arbeit behandelt neben den Fakten des Hämoglobins (in Entstehung und Aufbau) auch sehr interessante Studien zum Wert der chemischen Bestandteile des menschlichen Körpers. Hauptthema ist der grüne Blattfarbstoff Chlorophyll, ein lichtstabiles, gegen Sauerstoff und Kohlendioxid beständiges Chromoprotein. Es wird die biochemische Funktion der Photosynthese behandelt, sowie deren Herkunft, Aufbau und Eigenschaften. Der Autor erklärt anhand von Beispielen. Ein weiterer Punkt der Arbeit ist das ''Absorptionsspektrum & der Engelmannsche Bakterienversuch". Im Anschluss wird der Abbau von Chlorophyll erklärt, seine Bedeutung und Notwendigkeit, gegen Ende des Kapitels stehen Informationen zur Entdeckung sowie die Zusammenfassung wichtiger Fakten. Der abschließende Teil der Arbeit behandelt die Blutgerinnung, mitsamt Faktoren und Enstehung des Prozesses. Zudem wird mittels Forschungsergebnissen über die Zelle an sich Darwins Theorie in Frage gestellt.
Outline:
Bedeutung der Proteine
Chlorphyll
Wo kommt die gelbe und rote Farbe der Blätter her
Was ist Chlorophyll
Wie wird Chlorophyll abgebaut
Bedeutung der Photosynthese
Entdeckung des Chlorophylls
Blutgerinnung
Textauszug
''Dabei reagieren ihre funktionellen Gruppen unter Abspaltung eines Wassermoleküls. Aufgrund des hierbei freiwerdenden Wasserstoffmoleküls wird die Reaktion als Kondensation bezeichnet. Die auf diese Weise entstandene CO-NH-Gruppe bewirkt die Verknüpfung. Sie wird als Peptidbindung bezeichnet.
Aminogruppe und Carbonsäuregruppe des entstandenen Dipeptids können sich mit weiteren Aminosäuren verbinden. So können lange Kettenmoleküle entstehen. Bis zu einer bestimmten Molekülmasse von 10 000 u heißen die Reaktonsprodukte Polypeptide, darüber hinaus Proteine.
Die Aminosäuren haben so viele Möglichkeiten sich innerhalb der Ketten unterschiedlich anzuordnen, dass jedes Lebewesen seine eigenen, einmaligen Proteine besitzt."
''Morowitz kam zu dem Schluß, daß die Menschen in Wirklichkeit durchschnittlich 245 $ pro Gramm Trockengewicht wert sind. Nachdem er die zwei Drittel Wasser von seinem eigenen 71 kg schweren Körper abgerechnet hatte, kam er für die übrigen Substanzen auf einen Wert von 6 000 015.44 $. Er sagte jedoch, wenn ein Chemiker all diese Substanzen aus den Rohstoffen synthetisch herstellen müßte, statt sie lediglich von bereits bestehenden Naturprodukten zu trennen, würden sich die Kosten auf etwa 6 Milliarden $ belaufen. Und obwohl es Menschen unmöglich ist, diese chemischen Substanzen zu Zellen zusammenzusetzen, schätzte er die Kosten dafür auf 6 000 Billionen $.''
Tags:Proteine, Moleküle, Photosynthese, Zelle
In dieser Arbeit geht es um die Themen „Staat“ - zu unterschiedlichen Formen von Macht und Herrschaft. Um Migration - ein Nachholbedarf an Ethik und Gerechtigkeit und Globalisierung - die mögliche Chance für eine gemeinschaftliche Welt.
Essay Nr. 118 |
4,895 Wörter (
ca. 12.2 Seiten ) |
6 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Die Arbeit ist ein Abgleich von verschiedenen Meinungen; der Autor stellt zu jedem der drei Themen Staat, Migration und Globalisierung zwei Bücher vor und vergleicht die miteinander:
Mit dem Thema „Staat“ sind ganz entscheidende Fragen der Macht und Herrschaft verbunden. Um eine möglichst große Spannweite umfassen zu können, hat sich der Autor einen „historischen“ Text von Adam Smith ausgewählt und einen Text, der sich mit modernen Formen medialer Herrschaft befasst (Sarcinelli 1998).
Das Thema „Migration“ ist beinahe unübersehbar vielfältig, aus diesem Grund wurden zwei Texte (Bratic´2002, Treibel 2003) ausgewählt, die besonders unterschiedlich in ihrer Herangehensweise sind und dadurch einen ersten Eindruck der Vielfältigkeit des Themas verschaffen.
Das Thema „Globalisierung“ wird als erstes mit Hilfe des Textes „Der Melange-Effekt Globalisierung im Plural“ von Jan Nederveen Pieterse behandelt, da dieser Text eine vollkommen neue Sichtweise auf die Problemfrage der „Globalisierung“ wirft.
Im Gegensatz zu Jan Nederveen Pieterses Text „Der Melange-Effekt Globalisierung im Plural“ behandelt der zweite Text „Globalisierung der Medienlandschaft und ihre medienpolitische Bewältigung“ von Otfried Jaren und Werner A. Meier weniger die Problematik des Begriffs „Globalisierung“, sondern die Auswirkung der Globalisierung auf die Medienlandschaft aus Sicht der Kommunikationswissenschaften.
Somit wird „Globalisierung“ in einem neuen Kontext dargestellt, der in unserer modernen medialen Gesellschaft von großer Bedeutung ist.
Textauszug
Sarcinelli stellt in seinen Überlegungen nicht die alleinige „Herrschaft“ eines Medienmoguls ins Zentrum der Betrachtung, sondern die „beherrschende Meinungsmacht durch Konzentrationsentwicklung im Bereich internationaler Medienkonzerne“ (Sarcinelli 1998, S. 146), wobei er argumentiert, dass es sich bei Medienanalyse nicht mehr nur um eine Untersuchung des Problems politischer Verhaltensforschung, sondern um „einen Kernbereich des politischen Systems und politische Prozeßanalyse“ handle (Sarcinelli 1998, S. 147). Die politische Inszenierung steht laut Sarcinelli im Mittelpunkt. Der Begriff „politische Inszenierung“ wirft jedoch bereits eine gewisse Problematik auf, denn „hier wird die Abgrenzung schwer zwischen dem Inszenierungsbegriff einerseits und Begriffen wie politische Strategie, politische Steuerung, Politikvermittlung, Politikdarstellung oder ganz allgemein Politik andererseits“ (Sarcinelli 1998, S. 147). Er versteht den Begriff „politische Inszenierung“ in seiner Arbeit als „Arbeit an der politischen Deutungskultur“. Um diesen Begriff jedoch besser untersuchen zu können, stellt Ulrich Sarcinelli sieben verschiedene Thesen auf, die ich folgend zusammenfassen werde.
Tags:Politik, Zeitgeschehen
In dieser Arbeit geht es um den Lebensweg von Beaumarcharis und sein weltberühmtes Stück "Die Hochzeit des Figaro".
Seminararbeit Nr. 92 |
3,100 Wörter (
ca. 7.8 Seiten ) |
8 Quellen |
2008
$ 8.95
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Inhaltsangabe
Der Autor erzählt zuerst aus dem sehr interessanten Leben des Beaumarcharis. Danach geht er ausführlich auf Inhalt, Figuren und Struktur des Stückes "Die Hochzeit des Figaro" ein, welches primär sechs Figurenkonstellationen behandelt. Außerdem ist das Stück durch eine sehr große Anzahl von 92 Szenen, von hohem Tempo und zahlreichen Verwicklungen geprägt. Fakt ist, dass sich zwischen dem Autor und seiner Hauptfigur Parallelen ziehen lassen, die beide den dritten Stand des 18. Jahrhunderts charakterisieren.
Im weiteren Teil der Arbeit wird das Stück gesellschaftskritisch betrachtet, die Intermedialität im Stück behandelt und zum Schluß ein Verleich mit ''Le nozze di Figaro" angestellt, denn der italienische Opernlibrettist Lorenzo Da Ponte änderte nur ein paar Jahre nach der Komödie ''Le mariage de Figaro'' das Werk des Franzosen in ein Libretto für Mozart um.
Outline:
Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
La folle journée ou le mariage de Figaro
Inhalt, Figuren und Struktur
Die Figur des Figaro
Gesellschaftskritik
Intermedialität in Le mariage de Figaro
Begriffsdefinition
Intermedialität im Stück
Le nozze di Figaro
Bibliographie
Textauszug
Nun zum Inhalt von Le mariage de Figaro:
Das Stück beginnt am Morgen des Hochzeitstages von Figaro, dem Kammerdiener des Grafen Almaviva, der die Zofe der Gräfin, Suzanne, heiraten möchte.
Vor der Hochzeit muss Figaro erfahren, dass der Graf das Recht der ersten Nacht bei Suzanne ausnützen möchte. Gleichzeitig drängt Marceline den Kammerdiener ein altes Eheversprechen einzuhalten während der naive junge Page Chérubin mit allen weiblichen Wesen flirtet. Durch zahlreiche Intrigen, die ineinander übergehen und sich ständig durch neue Versteckspielchen verändern steht am Ende der Graf als Blamierter da und muss sich vor seiner Frau entschuldigen. Marceline und der Arzt Bartholo finden in Figaro ihren verlorenen Sohn wieder und letztendlich kann der Kammerdiener seine geliebte Suzanne heiraten.
Das Stück weist eine relative konzentrierte Exposition auf und wahrt großteils die Einheit des Ortes und der Zeit. Dadurch erinnert das Werk an die klassische Tradition, auch wenn die Einheit der Handlung eher ignoriert wird.
Die Spannung des Stücks gestaltet sich durch die Vorbereitungen auf Intrigen und dem Kräftemessen zwischen den einzelnen Figuren.
Auffallend ist, dass oft Bauern und Diener auftreten um das Volk zu repräsentieren. „Da diese Vertreter des dritten Standes von Figaro in seinem Kampf gegen die willkürlich und heimlich wieder aufgenommenen Privilegien des Grafen als Zeugen und womöglich zur Revolte aufgerufen sind, stellen sie ein Stück Öffentlichkeit dar, deren neue Macht von Figaro und von seinem Schöpfer Beaumarchais erkannt wird.“
Tags:Theater, Oper, klassische Musik
Diese Arbeit erzählt das Leben von Giacomo Puccini und analysiert seine Oper Turandot.
Seminararbeit Nr. 77 |
3,230 Wörter (
ca. 8.1 Seiten ) |
12 Quellen |
2008
$ 9.95
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Inhaltsangabe
Zuerst wird Puccinis Leben erzählt. Der Sohn eines Kapellmeisters, Organisten und Komponisten, der in Lucca geboren wurde. Er komponierte 12 Bühnenstücke mit enormem Erfolg.
Der Haupteil der Arbeit behandelt die Geschichte der Turandot. Puccini war nicht der erste, der die Geschichte der chinesischen Prinzessin erzählt, allerdings ist seine Oper diejenige, die bis heute überliefert ist und die Geschichte der Prinzessin der ganzen Welt bekannt gemacht hat. Der Autor erzählt die Enstehung der Oper, an der Puccini über 4 Jahre arbeitet und sie trotzdem nicht fertigstellen konnte. Im Anschluss werden Personen, Handlung und Dramaturgie der Oper behandelt. Gegen Ende wird die Oper analysiert und der Exotismus dieser Oper dargelegt, gefolgt von einem Resultat in der Schlussbemerkung.
Outline:
Giacomo Puccini: Leben und Werk
Genese
Der Turandot-Stoff
Entstehungsgeschichte bei Giacomo Puccini
Handlung und Personen
Personen
Handlung
Musikalische Dramaturgie
Analyse
Politik und Gesellschaft
Exotismus
Schlussbemerkungen
Bibliographie
Textauszug
''Schon um 1200 gab es zwei Werke von persischen Dichtern, in denen Elemente der Geschichte der Turandot zu finden sind. Am Anfang des 18. Jahrhundert erschien dann erstmals der Name Turandot in der persischen Märchensammlung „Tausend und ein Tag“, die als Gegenstück zu „Tausend und eine Nacht“ konzipiert wurde.
Im 18. Jahrhundert griffen zwei Dichter den Stoff auf und verwendeten ihn für Theaterstücke: einerseits der Franzose Alain René Le Sage mit „La princesse de Chine“, andererseits der Italiener Carlo Gozzi mit „Turandot, Fiaba chinese tragicomica in cinque atti“. Zur Jahrhundertwende bearbeitete Friedrich von Schiller Gozzis Drama für den deutschsprachigen Raum, welches in weiterer Folge eine Anregung für viele Komponisten darstellte. Allein im 19. Jahrhundert gab es acht Turandot-Opern, die jedoch heute nicht mehr bekannt sind. Im 20. Jahrhundert beschäftigte sich schließlich Giacomo Puccini mit dem Drama Turandot und seine Oper war letztendliche diejenige, die bis heute überliefert ist und die Geschichte der chinesischen Prinzessin der ganzen Welt bekannt gemacht hat.''
Tags:Musik, Philosophie, Dramaturgie, chinesische Prinzessin, klassische Musik
In dieser Arbeit geht es um ein Werk von Mario Wandruszka (1911 – 2004), einer der bekanntesten österreichischen Sprachwissenschaftler, und um einige grammatische Aspekte seiner Forschung.
Seminararbeit Nr. 15 |
4,700 Wörter (
ca. 11.8 Seiten ) |
6 Quellen |
2008
$ 11.95
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Inhaltsangabe
Der Autor der Arbeit hat sich intensiver mit seinem Werk „Sprachen – vergleichbar und unvergleichlich“ (R. Piper & Co. Verlag, München, 1969) beschäftigt und sich auf einige grammatische Aspekte seiner Forschung konzentriert. Im ersten Teil dieser Arbeit wird näher auf das grammatikalische und das natürliche Geschlecht eingehen. Wandruszka führt hier einige Beispiele dafür an, wie sich die verschiedenen romanischen bzw. germanischen Sprachen in Bezug auf dieses Thema unterscheiden bzw. gleichen.
Das folgende Kapitel behandelt den bestimmten Artikel, anschließend wird zudem die Artikellosigkeit angesprochen.
Im dritten Kapitel geht es um den unbestimmten Artikel, wobei hier vor allem die Unterschiede zwischen dem Englischen und der deutschen Sprache thematisiert sind.
Das letzte Kapitel behandelt die Substantivierung, wobei es für mich sehr interessant zu sehen war, welche Konstruktionen im Englischen möglich sind bzw. wie das Englische mit der Substantivierung umgeht.
Outline:
Abstracts (Englisch, Russisch)
Vorwort
Biografie von Mario Wandruszka
Wandruszkas Werk:
Sprachen – vergleichbar und unvergleichlich
Das natürliche und das grammatische Geschlecht
Der bestimmte Artikel
Der unbestimmte Artikel
Die Substantivierung
Zusammenfassung
Glossar
Namensindex
Bibliografie
Textauszug
''Der österreichische Romanist und Sprachwissenschaftler Prof. (em.) Dr. Dr. h.c. mult. Mario Wandruszka wurde am 9. August 1911 in Znaim, dem heutigen Znojmo in Tschechien, geboren. Bereits als Kind verliert er seinen Vater im ersten Weltkrieg und wächst dann in Wien und Innsbruck auf.
Nach seinem Schulabschluss studiert er romanische und deutsche Philologie in Frankreich, Österreich und Italien. Im zweiten Weltkrieg wird Wandruszka von den Briten gefangen genommen und verbringt daraufhin die folgenden vier Jahre in Kanada. Im Jahr 1956 wird er Professor an der Universität Tübingen, wo er bis 1971 unterrichtet. Daraufhin lehrt er an der Universität Salzburg und nimmt auch Gastprofessuren in Straßburg und Montreal an. Er beschäftigt sich im Laufe seiner Sprachforschung vor allem mit den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch.''
Tags:Philosophie, Dichtung, Dichter, Sprachwissenschaft, Grammatik, romanische und germanische Sprachen