Es geht in dieser Arbeit um einen zuvor durchgeführten Test, der signifikante Unterschiede zwischen rundem und unrundem Tritt, sowie Unterschiede im Bewegungsablauf zwischen routiniertem und unerfahrenem Radsportler aufzeigt.
Seminararbeit Nr. 86 |
2,250 Wörter (
ca. 5.6 Seiten ) |
2 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit wird versucht, die Wichtigkeit des runden Trittes beim Fahrradfahren zu erläutern und aufzuzeigen. Welch wichtigen Bestandteil die Biomechanik von Training, individuellen Analysen und Technikverbesserungen darstellt, war den Autoren vor diesem Projekt keineswegs bewusst. Die Thematik der Biomechanik sollte daher ein Anliegen eines jeden Sportlers sein. Für jeden Leistungssportler kann das Wissen der Biomechanik eine gewisse Hilfe im Trainingsverlauf und -fortschritt bedeuten. Er kann selbst Rückschlüsse auf seine Technik machen und erkennen, wo und wie sein Potential noch besser ausgeschöpft werden kann. Auch jeder Trainer und Lehrer sollte sich mit der Materie eingehend befassen, da dadurch mehr auf die Technik und somit auch auf die Leistung und Gesundheit eingegangen werden kann. Die Bedeutung der Biomechanik zu erkennen und zu verstehen war auch für die Tätigkeit im Sportbereich sehr wertvoll. Wir hoffen mit dieser Arbeit auch anderen die Thematik verständlich näher bringen zu können.
Outline:
Abstract
Einleitung
Biomechanische Grundlagen Radfahren
Wirkende Kräfte
Runder Tritt / Unrunder Tritt
Muskulatur
Oberschenkel
Unterschenkel
Fußgelenkstellung und beanspruchte Muskeln
Untersuchung
Fragestellung
Probanden
Untersuchungsablauf
Ergebnisse
Maxima der einzelnen Gelenkswinkel
Kreisbahnanalyse von Rundem – bzw. Unrundem Tritt
Wahl der Sattelposition
Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Textauszug
''Ein Effektivitätsgrad von 100 Prozent bedeutet, dass die gesamte Kraft, die auf die Pedale wirkt in Vortrieb verwandelt wird.
Bei Nichttrainierten beträgt der Effektivitätsgrad etwa 50 Prozent, bei Trainierten etwa 70 Prozent und bei Spitzenathleten über 85 Prozent. Wird der Kurbelwinkel in der oberen Vertikalstellung mit Null Grad festgelegt, so liegt das Maximum des Krafteinsatzes bei Trainierten zwischen 60 und 90 Grad, bei Untrainierten unter 90 Grad. Nennenswerte Zugkräfte treten nur bei Berganfahrten auf.
Der Wirkungsgrad verschlechtert sich wenn man im Stehen fährt, da eine Verschiebung des Kraftmaximums im Tretkreis um ca. 60 Grad nach unten entsteht. Mitverantwortlich ist auch das „Stehen lassen“ der Beine in den Phasen der Aufwärtsbewegung.
Der Wirkungsgrad ist abhängig von der Tretfrequenz. Wann der Effektivitätsgrad am größten ist, ist individuell verschieden. Es gibt individuell eine Tretfrequenz, bei der der Effektivitätsgrad am größten ist. Der Effektivitätsgrad verringert sich mit steigender Tretfrequenz (über 100 U/min). Das Maximum der Pedalkräfte verschiebt sich in Tretrichtung immer mehr nach unten.''
Tags:Sport, Radsport, Radanalyse, biomechanische Untersuchung, Biochemie, Biomechanik
Die vorliegende Arbeit widmet sich der Untersuchung des so genannten „Erinnerungsdiskurs“ in Österreich, der aufgrund oben skizzierter Ereignisse seit 1988 bis heute immer wieder
aufbricht und für neue Kontroversen sorgt.
Seminararbeit Nr. 59 |
6,920 Wörter (
ca. 17.3 Seiten ) |
60 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Als Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit fungiert die Tageszeitung „Die Presse“, die in Österreich als Qualitätsblatt gilt.
Als Untersuchungsgegenstand wurde jeweils der Monat März für die Jahre 1988-1998-2008 festgelegt. Anfangs bestand noch die Überlegung, als Vergleichsmedium das Magazin „Profil“ hinzuzuziehen, nach dem ersten Kontakt mit dem Materialcorpus wurde jedoch klar, dass aufgrund der Fülle an Beiträgen dies für eine Einzelperson im Rahmen des Forschungspraktikums nicht schaffbar ist.
Folgende leitende Fragestellungen stehen im Zentrum des Forschungsinteresses:
- Ist anhand der Analyse des Untersuchungsmaterials eine ideologische Positionierung der Tageszeitung „Die Presse“ in Hinblick auf den Opfer-Täter-Diskurs erkennbar?
- Welche Akteure spielen hierfür eine Rolle (aktiv: Redakteure, Gastkommentatoren –passiv: über wen wird berichtet)?
- Mit welcher Intensität wird über das Gedenkjahr berichtet (Quantitativer Aspekt)?
- Gibt es Verschränkungen mit anderen Diskursen?
- In welcher Form erfolgt die Berichterstattung (journalistische Darstellungsformen)?
Zur Beantwortung der Forschungsfragen wird die Kritische Diskursanalyse von Siegfried Jäger herangezogen, die sich vor allem im Umgang mit historischen Fragestellungen bewährt hat, da sie eine sehr offene und nicht auf bestimme Einzelheiten festgefahrene Methodik bietet.
Textauszug
"Anlässlich des 50. Jahrestages der Zweiten Republik wurde am 1. Juni 1995 ein Fonds zur Entschädigung von NS-Opfern beschlossen, der erstmals alle Opfer des NS-Regimes anerkannte, also auch die bisher diskriminierten Zwangssterilisierten, Euthanasieopfer,
Homosexuellen und als asozial Diffamierten. Als „Geste der Versöhnung“ gedacht sorgte der Beschluss jedoch für Unstimmigkeiten innerhalb der Parteien. Die Grünen sowie das Liberale Forum hätten eine Pauschalentschädigung bevorzugt, scharfe Kritik äußerte der Grünen- Abgeordnete Johannes Voggenhuber, indem er das Fonds-Gesetz als „Versuch eines billigen
Freikaufs“9 klassifizierte. 1998 wurde das Restitutionsgesetz verabschiedet, das als gesetzliche Grundlage für die
Rückgabe von Kunstgegenständen, die im Zuge oder als Folge der NS-Zeit in österreichische Bundesmuseen gelangt sind, dienen sollte.
In diesem Zusammenhang sorgte der Fall der Gemälde von Gustav Klimt für Aufsehen: Das Adele Bloch-Bauer gewidmete berühmte Gemälde wurde ihrem Gatten Ferdinand Bloch-Bauer, der aus Österreich hatte flüchten müssen, entzogen, und später von Adeles Nichte Maria Altmann und ihren Miterben zurückverlangt. Erst nach sehr langem Rechtsstreit, der vor einem US-amerikanischen Schiedsgericht zugunsten Maria Altmann entschieden wurde,
kamen Elisabeth Gehrer und die Österreichische Galerie Belvedere nicht mehr umhin, das Bild an Adeles Erben auszufolgen."
Tags:Zeitgeschichte, Politik, Österreich
Pränatale Untersuchungen im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge sind heute kaum noch aus der Gesellschaft wegzudenken. Die Entwicklung neuer medizinischer Verfahren geht mit einer vermehrten Anwendung pränataldiagnostischer Maßnahmen einher.
Diplomarbeit Nr. 195 |
32,846 Wörter (
ca. 82.1 Seiten ) |
79 Quellen |
2010
$ 18.95
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Inhaltsangabe
Die pränatale Diagnostik hat sich in den letzten Jahren zu einem Instrument entwickelt, das nicht mehr nur bei einigen wenigen eingesetzt wird, sondern bei nahezu jeder Schwangerschaft. Die Zahl der Erkrankungen, die sich mit Hilfe sonographischer (Ultraschall), biochemischer und genetischer Untersuchungen feststellen lassen, wächst von Jahr zu Jahr. Mit ihr wächst jedoch auch die Kritik an der pränatalen Diagnostik, da es oft an entsprechenden therapeutischen Möglichkeiten fehlt. Somit muss die Frage, mit welcher Intention pränataldiagnostische Untersuchungen durchgeführt werden diskutiert werden. In Bezug auf die Diskussion um das Lebensrecht von Menschen mit Behinderungen sprechen Kritiker immer häufiger von einer „Perfektionierung“ der Schwangerschaft, sie befürchten das Entstehen eines „Automatismus“ aus Diagnostik und anschließendem Schwangerschaftsabbruch. Dass genetisch kranke Kinder heutzutage vermeidbar sind, ist eine weit verbreitete Meinung in der Gesellschaft. Vor allem Frauen, die sich um das Gelingen der Schwangerschaft sorgen, sind der medizinischen und gesellschaftlichen Einflussnahme in erhöhtem Maße ausgesetzt. Inwieweit ist die Möglichkeit der Selbstbestimmung, die weibliche Autonomie unter dem Druck und der gesellschaftlichen „Verpflichtung“, gesunde Kinder zu bekommen, überhaupt noch gegeben?
Textauszug
Viele Kritiker weisen das Potentialitätsargument als unplausibel zurück. Das populärste Gegenargument gibt zu bedenken, dass es grundsätzlich nicht einzusehen sei, warum Potentialität moralisch relevant sein soll, da schließlich ein potentieller Olympiasieger auch nicht bereits als Olympiasieger gilt, Prinz Charles als potentieller König nicht bereits die Rechte eines Königs in Anspruch nehmen könne und ein potentieller Mörder nicht schon hinter Gitter gehalten werde. Wie an diesen Beispielen zu sehen, werden potentielle und aktuelle Eigenschaften und Zustände in der Regel also keineswegs gleichgesetzt. Düwell wendet gegen das Prinz-Charles-Argument berechtigterweise ein, dass Prinz Charles dennoch einen anderen Status hat als z.B. ein Londoner Taxifahrer, was auf das Thema bezogen bedeute, dass potentielle Personen zwar nicht den gleichen Status wie Personen haben, aber gleichwohl bleibe festzustellen, sie haben einen moralischen Status. Sass unterscheidet dagegen zwischen der aktiven Potentialität z.B. schlafender Menschen und der passiven Potentialität, zu deren Realisierung noch etwas Zusätzliches hinzutreten muss. So haben alle Menschen die passive Potentialität, z.B. Bundeskanzler zu werden, doch werden daraus keinerlei Rechte für den Einzelnen abgeleitet.
Zudem wird gegen das Potentialitätsargument der Einwand hervorgebracht, dass man dann ja auch Gameten und möglicherweise sogar allen menschlichen Körperzellen Würde zusprechen müsste, da sie ebenso die Potentialität besitzen, unter geeigneten Bedingungen zu Embryonen und später zu Menschen heranzureifen. „Da aber niemand ernsthaft auf die Idee käme, für Ei- und Samenzelle einen moralischen Schutzstatus zu fordern, wiewohl sie das gleiche Potential wie der Embryo hätten, tauge ein solches Potential offensichtlich nicht dazu, jenen Status zu begründen“, schreibt der Rechtsphilosoph Reinhard Merkel. Gegen das „Abgrenzungsproblem“, wie es Leist nennt, wäre einzuwenden, dass Keimzellen lediglich die Potentialität besitzen, zu einem Menschen zu werden, während Zygoten und Embryonen dem gegenüber die Potentialität haben, sich selbst zu entwickeln. Wie Breuer darlegt, sei dies eine radikale Verschiedenartigkeit des Potentials, worin seiner Ansicht nach auch begründet liege, dass nur dem Embryo bzw. der Zygote, nicht aber einzelnen anderen Zellen der Status einer Person zugesprochen werden muss. Steigleder verweist auf Buckles Vorschlag einer Differenzierung zwischen der Potenz (des Präembryos), etwas hervorzubringen, nämlich den eigentlichen Embryo, und der Potenz (des Embryos), etwas zu werden, nämlich ein handlungsfähiger Mensch. Wir können nicht sagen, dass wir einmal eine befruchtete Eizelle waren, sondern nur, dass es einmal befruchtete Eizellen gegeben hat, welche den Embryo hervorbrachten, der wir einmal waren. Somit gelte das Potentialitätsargument für menschliche Embryonen im strikten Sinne, nicht aber für Präembryonen, so Steigleder.
Tags:Schwangerschaft, Ultraschall, vorgeburtliche Diagnoseverfahren, Geburt, Medizin, Bioethik
Das Schnittstellenmanagement ermöglicht das Ausräumen von Risiken in Netzwerkorganisationen und ermöglicht ein erfolgreicheres Bestehen. Es sollte demnach erhöhte Aufmerksamkeit in den am Netzwerk beteiligten Unternehmen erfahren.
Projektarbeit Nr. 133 |
23,660 Wörter (
ca. 59.2 Seiten ) |
58 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Mit dieser Arbeit sollen die Fragen nach genauen Beschreibungen und Definitionen für die Begriffe der Netzwerkorganisation und dem wichtigen Schnittstellenmanagement innerhalb dieser Organisation beantwortet werden. Nach Schaffung einer theoretischen Grundlage werden Beobachtungen in der Praxis getätigt und Handlungsempfehlungen im Sinne von Optimierungs- und Verbesserungsvorschlägen gegeben. Dabei liegt der Fokus auf dem Bereich der Automobilindustrie, weil Entwicklungsnetzwerke in dieser Branche sehr präsent sind. In der Automobilindustrie konnten dabei interessante Beobachtungen gemacht werden. Unternehmen setzen oft wichtige Instrumente des Schnittstellenmanagements nicht ein, und so können auftretende Probleme nicht effizient und schnell lösen.
Daraus lassen sich letztendlich einige Handlungsempfehlungen ableiten, wie beispielsweise eine stärkere Nutzung der Instrumente des Schnittstellenmanagements. Hierzu zählen Linking-Pins, Interface Manager, das Simulataneous Engineering oder Stäbe. Gut optimierte Schnittstellen können dem Unternehmen so vorteilhafte Ergebnisse wie die schnelle Lösung spezifischer, technischer Probleme oder eine effektive Kommunikation liefern.
Hernach soll ein kurzer Überblick über die Ziele und den Aufbau dieser Arbeit erfolgen. Dabei werden zunächst die Ziele in eine deskriptive, eine analytische und eine pragmatische Zielsetzung unterteilt. Anschließend soll beschrieben werden, wie sich der folgende Text aufbauen wird.
Deskriptives Ziel: Das deskriptive Ziel dieser Arbeit besteht darin, eine theoretische Grundlage für das Thema „Betriebliches Schnittstellenmanagement in Entwicklungsnetzwerken“ zu schaffen. Hierbei sollen die Begriffe der Netzwerkorganisation, insbesondere des Entwicklungsnetzwerkes, sowie des Schnittstellenmanagements greifbar und verständlich definiert werden. Vorausgehend sollen wichtige Vorbedingungen erklärt werden.
Analytisches Ziel: Im analytischen Teil dieser Arbeit dient die Automobilindustrie als Betrachtungsobjekt. Es sollen Schnittstellen identifiziert und deren Management untersucht werden. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen zur Entwicklung von Handlungsempfehlungen dienen. Zur systematischen Untersuchung soll ein Mitarbeiterfragebogen zur Informationsgenerierung dienen. Weitere Quellen, wie Internetseiten der Automobilkonzerne und Geschäftsberichte dienen als Informationsquelle.
Pragmatisches Ziel: Es sollen Handlungsempfehlungen zur Optimierung des Schnittstellenmanagements in Entwicklungsnetzwerken gegeben werden. Weiterhin sollen Empfehlungen zur Vermeidung von Risiken und Fehlern gegeben werden. Als Grundlage dienen hier die im analytischen Teil gewonnenen Erkenntnisse.
Der Aufbau dieser Arbeit lässt sich einfach und übersichtlich in einem Gedankenflussplan darstellen. Siehe dazu Abbildung 1. Anschließend wird auf die einzelnen Teile des Plans eingegangen.
Zunächst soll in Kapitel 2 eine theoretische Grundlage für das zu behandelnde Thema geschaffen werden. Hier wird das deskriptive Ziel der Arbeit behandelt. In Kapitel 2.1 soll näher auf die Begriffe der Koordination, der Kooperation und der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit eingegangen werden, da sie die Vorbedingungen für die Netzwerkorganisation bilden. Nach Klärung der Grundbedingungen wird in Kapitel 2.2 auf Netzwerke eingegangen. Es werden Netzwerke als Sonderform der Kooperation behandelt. Anschließend soll ein Einblick in die vielen verschiedenen Typologien von Netzwerken und deren Besonderheiten gegeben werden. In Kapitel 2.3 wird das Schnittstellenmanagement näher beleuchtet. Hier wird der Begriff der Schnittstelle definiert und seine Bedeutung behandelt. Es sollen verschiedene Typen von Schnittstellen und mögliche Probleme dargestellt werden. Letztendlich wird auf den Begriff des Schnittstellenmanagements eingegangen und dessen Instrumente vorgestellt. In Kapitel 2.4 wird mit einem Bezug auf die Automobilindustrie eine Überleitung zum Analyseobjekt geschaffen.
In Kapitel 3 sollen betriebliche Schnittstellen in der Automobilindustrie identifiziert und analysiert werden. Dieser Teil der Arbeit befasst sich mit dem analytischen Ziel. Im Mittelpunkt der Analyse steht eine Unternehmensbefragung mit Hilfe eines eigens entwickelten Fragebogens. Zunächst werden die methodische Vorgehensweise der Befragung und die vergleichende Betrachtung der Literatur behandelt. Das Kapitel schließt mit der Auswertung der Befragung und einer Zusammenführung der Ergebnisse ab.
Kapitel 4 befasst sich mit dem pragmatischen Ziel dieser Arbeit. Aus den zuvor gewonnenen Ergebnissen werden nun Handlungsempfehlungen und Verbesserungsvorschläge, wie der verstärkte Einsatz verschiedener Instrumente des Schnittstellenmanagements abgeleitet. Die Arbeit schließt in Kapitel 5 mit einer Zusammenfassung und einem Fazit ab. Es erfolgt ein Zukunftsausblick.
Outline:
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis II
Tabellenverzeichnis II
Einleitung
Thema der Arbeit und Motivation
Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
Deskriptives Ziel
Analytisches Ziel
Pragmatisches Ziel
Aufbau der Arbeit
Theoretische Grundlagen
Kooperation im unternehmerischen Handeln
Erklärungsansätze zwischenbetrieblicher Zusammenarbeit
Kooperation
Koordination
Netzwerke
Netzwerke als Sonderform der Kooperation
Typologien von Netzwerken
Entwicklungsnetzwerke
Schnittstellenmanagement
Definition und Bedeutung von Schnittstellen
Typologisierung von Schnittstellen
Bereits beobachtete Probleme an überbetrieblichen Schnittstellen
Einordnung und Wesen des Schnittstellenmanagements
Strukturelle Faktoren und Instrumente im Schnittstellenmanagement
Sozio-kulturelle Faktoren und Instrumente im Schnittstellenmanagement
Bezugsrahmen zur Automobilindustrie
Betriebliches Schnittstellenmanagement in der Automobilindustrie
Vergleichende Betrachtung der Literatur
Methodische Vorgehensweise der Befragung
Durchführung der Untersuchung
Stichprobengewinnung
Auswahl der befragten Zielgruppe
Aufbau und Inhalt des Fragenkatalogs
Durchführung der Befragung
Auswertung der Befragung
Zusammenführung der Ergebnisse
Kritische Würdigung
Würdigung der Ergebnisse
Handlungsempfehlungen
Linking-Pins
Einrichtung von Stäben
Unternehmensübergreifender Personalaustausch
Informale Netzwerke
Simultaneous Engineering
Fazit
Literaturverzeichnis
Anhang
Textauszug
''Der Begriff der Kooperation bildet den Ausgangspunkt der hier vorgestellten Betrachtung zum Thema von betrieblichem Schnittstellenmanagement in Entwicklungsnetzwerken. Als Grundlage wird zunächst eine Annäherung an Begrifflichkeiten der Organisation unternehmerischer Tätigkeit gegeben, sowie theoretische Ansätze zu deren Erklärung herangezogen. Der Begriff der Kooperation, der sich im Laufe der Diskussion als zentral herausstellen wird, soll dran anschließend dargestellt und anhand definitorischer Kriterien eingegrenzt werden. In diesem Zusammenhang werden ebenfalls angrenzende Begrifflichkeiten thematisiert, die für den weiteren Verlauf der Untersuchung von Bedeutung sind. Dies ist insbesondere die Koordination unternehmerischen Handelns, sowie daraus abgeleitet Instrumente zur Erreichung eines koordinierten Verhaltens von mehreren Akteuren.
Darauf aufbauend wird im Kapitel 2.2, wie im Aufbau der Arbeit bereits angedeutet wurde, das Hauptaugenmerk auf das Phänomen von Netzwerken gelegt. Dazu werden die Prinzipen der Koordination am Objekt des Netzwerkes weiter vertiefend dargestellt und diskutiert. Weiterhin wird auf das Spektrum möglicher Erscheinungsformen von Netzwerken eingegangen und diese kennzeichnend vorgestellt. Der Spezialform des Entwicklungsnetzwerkes, das im Kern der Betrachtung steht, wird sich in einem weiteren Schritt im Einzelnen gewidmet.''
Tags:Industrie, Produktionsmanagement, Business, Produkt- und Projektmanagement. Autoindustrie
In dieser Arbeit geht es um die Zeit Pechsteins in der Südsee, seine Beweggründe der Reise, die Ergebnisse, Folgen und Gefühle.
Hausarbeit Nr. 37 |
5,700 Wörter (
ca. 14.3 Seiten ) |
4 Quellen |
2008
$ 13.95
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Inhaltsangabe
Im Jahr 1914 bricht der deutsche Künstler Max Hermann Pechstein mit seiner Frau Lotte auf, um Europa zu verlassen. Ihr Ziel ist der Südpazifik, genauer gesagt die sich zu dieser Zeit unter deutscher Kolonialherrschaft befindenden Palau-Inseln - eine Inselgruppe im Westen des heutigen Mikronesien. Zu Beginn dieser Arbeit sollen die Hintergründe für diese Reise beleuchtet werden. Warum wählt Pechstein die Südsee, und inwiefern unterscheidet sich diese Reise von seinen vorherigen europäischen Urlaubsaufenthalten? Sieht Pechstein diese
Reise überhaupt als Urlaub an? Mit welcher Motivation tritt er diese Reise an und was erhofft sich Pechstein auf der Insel Palau zu finden?
Diese Fragen sollen im ersten Teil bearbeitet werden, um Pechsteins „
Erinnerungen“, welche er 1946 niederschrieb, gleichzeitig aber auch die
zeitgenössischen Kunst- und Lebensweisen zu entdecken. Im zweiten Abschnitt dieser Arbeit soll Pechsteins fünfmonatiger Aufenthalt auf der Insel Madalai, mit all seinen Erlebnissen und Eindrücken Gegenstand sein, da diese ebenfalls teilweise in sein künstlerisches Werk eingeflossen sind. Hierbei ist der Großteil der Information Pechsteins „ Erinnerungen“ entnommen, wobei an dieser Stelle auch manchmal die erhalten gebliebenen Skizzen, Zeichnungen und Bilder als Hintergrundinformation dienen, welche Pechstein sowohl auf Madalai selbst als auch danach in den Jahren 1917-1919 anfertigte. Im letzten Teil gelangen wir zu der Frage, welche Auswirkungen der Aufenthalt zum einen auf das künstlerische Schaffen, zum anderen aber auf die Person Pechstein selbst hatte. Hierzu ist es jedoch notwendig, sowohl kurz auf die Umstände, welchen sich Pechstein und seine Frau auf der Reise zurück nach Europa gegenübersehen als auch auf die darauf folgenden Erlebnisse des ersten Weltkrieges einzugehen.
Outline:
Einleitung
Hintergründe für Pechsteins Aufenthalt auf Palau
Untersuchung biographischer und autobiographischer Einflüsse und Vorgabe
Untersuchung zeitgenössischer Kunst – Lebensformen
Die „Zurück-zur-Natur-Bewegung
Der Mythos vom Südseeparadies
Pechsteins Südsee-Aufenthalt
Die Insel Madalai als geographische „Verortung“
von Pechsteins Paradiesvorstellung
Pechsteins Kunst als Spiegel seines erlebten Paradies
Nachwirkung des Aufenthaltes auf Pechsteins Leben und seine
Künstlerische Arbeit
Die Vertreibung Pechsteins aus dem Paradies und seine Rückkehr nach
Deutschland
Das ferne Paradies in Pechsteins Kunst und Leben nach 1917
Literaturverzeichnis
Anhang
Kurzbiographie Pechsteins
„Ausziehender Vogelfänger“
„Palau Landschaft I“
„Palau Landschaft III“
Textauszug
Die erste Begegnung Pechsteins mit der Insel Palau hatte er als Student der Kunstakademie Dresden, im Dresdner Museum für Völkerkunde, welche diese Begegnung schreibt er in seinen „Erinnerungen“ nieder: „Es berauschte mich, (…) wie mich im Museum für Völkerkunde Schnitzereien an Dachbalken und Querbalken von den Palau-Inseln in Stillen Ozean mit Sehnen erfüllt hatten, als ahnte ich schon diese ferne tropische Welt.“ Dieser Museumsbesuch findet vermutlich kurz nach der Jahrhundertwende, ungefähr im Jahr 1902 statt. Diese Erinnerung deutet auf Pechsteins Sehnsucht nach einer fernen Welt, einem Fluchtort hin, er sucht nach einem Ort in dieser fernen Welt – einer geografischen Verortung des Paradieses. Diese Suche macht das Fernweh zum zentralen Moment in Pechsteins Leben. Der Paradiesbegriff kommt für Pechstein im Wesentlichen in der Vorstellung von einer vom Menschen unbelassenen, nicht zerstörten Natur zum Ausdruck. Dort herrsche „eine unentweihte Einheit von Natur und Mensch“2, in der es für den
Einzelnen noch möglich sei, ein Leben im Einklang mit der Natur zu führen. Bei der Frage nach dem Ursprung dieses Paradiesbegriffes sollen sowohl endogene als auch exogene Faktoren berücksichtig werden. Jedoch ist die vorliegende Quelle - Pechsteins autobiographische Schrift „Erinnerungen“, welche uns zur Herleitung der endogenen Komponenten dient, - hierbei stets kritisch zu betrachten 3.
Die Rekonstruktion der Entstehung und Manifestation der Paradiesvorstellung in Pechsteins Leben folgt hierbei biografischen und autobiographischen Spuren. In einem zweiten Schritt sollen die damaligen Kunst- und Lebensformen als zeitgeschichtlicher Hintergrund für Pechsteins Paradiesdefinition dienen.
Tags:Palau, Philosophie, Antropologie, Mythos
Im Mittelpunkt vorliegender Arbeit steht das Großereignis Europameisterschaft, welches im Juni 2008 zur Hälfte in Wien stattfinden wird.
Forschungsarbeit Nr. 63 |
20,570 Wörter (
ca. 51.4 Seiten ) |
28 Quellen |
2008
$ 18.95
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Inhaltsangabe
Der erste Teil der Arbeit besteht aus einer Literaturstudie, welche neben den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen die Themenkomplexe Öffentlichkeitsarbeit, Phänomenologie der Krise sowie Krisenmanagement umfasst. Die Literaturstudie schließt mit einer Kurzanalyse des sogenannten State of the Art, welche gleichzeitig den Ausgangspunkt für den darauffolgenden empirischen Teil markiert. Im Mittelpunkt der qualitativen empirischen Untersuchung steht die im Juni 2008 in Wien
stattfindende Europameisterschaft, welche mittels fünf qualitativen Experteninterviews unter verschiedenen Blickwinkeln auf ihr Krisenpotential hin untersucht wird. Daneben steht die Frage, welche Kommunikationsstrategien verfolgt werden, um die Bevölkerung auf das Großereignis vorzubereiten und inwieweit dies mit Krisenkommunikation im Sinne präventiver PR-Maßnahmen einhergeht. Die Auswertung des aus den Interviews gewonnenen Materials erfolgt mit Hilfe der
Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring. Anhand der Forschungsfragen und den aus der Literaturstudie gewonnen Erkenntnissen erfolgt die Errichtung eines Kategoriensystems, unter dessen Gesichtspunkten die Gespräche ausgewertet werden. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse, wobei die Ergebnisse der Literaturstudie mit dem empirischen Teil verknüpft werden.
Outline:
EINLEITUNG
Aufbau der Arbeit
THEORETISCHE GRUNDLAGEN
GESELLSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
Der gesellschaftliche Wertewandel
Der gesellschaftliche Wertewandel
Die Medien- und Informationsgesellschaft
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
PR in der Risikogesellschaft
Abriss der Entwicklung von Public Relations
Begriffsbestimmung
Abgrenzung zu anderen Disziplinen
Funktionen von Öffentlichkeitsarbeit
PHÄNOMENOLOGIE DER KRISE
Begriffsbestimmung
Definition
Das begriffliche Umfeld
Charakteristika einer Krise
Arten von Krisen
Die Rolle der Medien in Krisensituationen
KRISENMANAGEMENT
Öffentlichkeitsarbeit als präventive Krisen-PR
Risikokommunikation
Akteure der Risikokommunikation
Ziele der Risikokommunikation
PR zur Krisenbewältigung
Krisenkommunikation
Strategien der Risikokommunikation
Die defensive Kommunikationsstrategie
Die offensive Kommunikationsstrategie
THE STATE OF THE ART
EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
FORSCHUNGSGEGENSTAND UND ERKENNTNISINTERESSE
Die Europameisterschaft in Wien
Ausgangspunkt und Ziel der Forschung
METHODISCHE VORGEHENSWEISE
Das qualitative Interview
Die Interviewpartner
Interviewvorbereitung und Ablauf
Trankskription
Auswertungsverfahren: Die qualitative Inhaltsanalyse
AUSWERTUNG
Kategorienbildung
ERGEBNISDARSTELLUNG
LITERATURVERZEICHNIS
ANHANG
Interview
Interview
Interview
Interview
Interview
Textauszug
Der Trendforscher Mathias Horx konstruierte drei Phasen der Werteentwicklung: (Vgl. Horx
1995: 33-55)
Die erste Phase ist zeitlich nach dem Zweiten Weltkrieg angesiedelt, fällt somit in die
sogenannte Prosperitäts-Ära. Sie ist stark von den Erfahrungen des Mangels und der Angst
geprägt, die geltenden Werte sind Fleiß, Gehorsam, Disziplin, Treue und Verzicht. Diese
Generation hat kein Vertrauen in den Wohlstand und den Genuss nie erlernt.
Die zweite Phase wird von einem „individualistischen Schub“ dominiert: Es entsteht eine
neue, verwöhnte Generation, welche in der Prosperiäts-Ära aufwuchs und die hedonistischen
Grundwerte der Individualisierung vertritt: Lebensgenuss, Erfahrungsintensität,
Grenzüberschreitung, Lebensexperiment sowie Kontrolle über das eigene Ich.
Die dritte Phase des Wertewandels ist durch ein allgemeines Überdruss-Gefühl
gekennzeichnet. Zeitlich ist diese Phase in den westlichen Ländern Ende der achtziger Jahre
angesiedelt. Der Überfluss, welcher in der zweiten Phase zu Kopf stieg, hat sich in Überdruss
verwandelt. Das exzessive Ausloten der Grenzen geht zurück, das Ausleben der Individualität
geht nach innen, die Phase des Soft-Individualismus ist gekommen. Die Werte sind weicher,
Sicherheit und Halt, Freundschaft und Treue sind die neuen Sehnsüchte.
Ulrich Beck beschreibt diese dritte Phase als „Weltrisikogesellschaft“:
Tags:Krisenmanagement, gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Public relations, Europameisterschaft, Sport, Politik
Das Referat legt Notwendigkeit und Methodik autonomen Lernens dar, wie es sich im Konzept des handlungsorientierten Unterrichts niederschlägt.
Referat Nr. 154 |
5,350 Wörter (
ca. 13.4 Seiten ) |
4 Quellen |
2009
$ 11.95
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Inhaltsangabe
Eine „Monokultur“ passiv-rezeptiver Lernformen attestierte 1985 eine empirische Untersuchung von Erziehungswissenschaftlern der Fernuni Hagen (HAGE et al.) dem analysierten Unterricht nordrhein-westfälischer Lehrer: 77% des Unterrichts wurden als Frontalunterricht durchgeführt, in dem wiederum das (lehrer-)gelenkte Gespräch überwog.
Warum es sinnvoll ist, dass der handlungsorientierte Unterricht, wie KÖCK schreibt, seit Beginn der 90er Jahre im Reigen der Wiederbelebung seit jeher bewährter Unterrichtskonzepte einen Spitzenplatz einnimmt und wie er sich realisieren lässt, soll nun dargestellt werden.
1. Vorbemerkung
2. Begriffsklärung "Handlungsorientierter Unterricht"
3. Historische Wurzeln des Handlungsorientierten Unterrichts
4. Begründungen Handlungsorientierten Unterrichts
5. Ziel des Handlungsorientierten Unterrichts
6. Voraussetzungen für die Verwirklichung des Projektunterrichts
7. Realisierungsmöglichkeiten - Vom Handlungsorientierten Fachunterricht zum Projekt
8. Grenzen und Probleme Handlungsorientierten Unterrichts
9. Schlussbemerkung
10. Verwendete Literatur
Textauszug
Handlungsorientierter
Unterricht: (nach MEYER) Handlungsorientierter Unterricht ist ein ganzheitlicher und schüleraktiver Unterricht, in dem die zwischen dem Lehrer und den Schülern vereinbarten Handlungsprodukte die Organisation des Unterrichtsprozesses leiten, so daß Kopf- und Handarbeit der Schüler in ein ausgewogenes Verhältnis zueinander gebracht werden.
Die Formulierung Handlungsorientierter Unterricht bringt zum Ausdruck, dass dies nur eine Methode zur Gestaltung der Lehr- und Lernprozesse ist und nicht nur noch handelnd gelernt werden soll.
Auch der lehrgangsmäßig organisierte Unterricht behält seine Berechtigung, Handlungsorientierter Unterricht braucht sogar den Bezug zum Lehrgang (vgl. Punkt Realisierung).
Handlungsorientierter Unterricht ist kein didaktischer Modetrend, bereits in der Reformpädagogik praktizierten Pädagogen einen - wie wir heute sagen würden - Handlungsorientierten Unterricht, den sie allerdings mit dem vom Reformpädagogen JOHANNES LANGERMANN (1848 - 1923) geprägten Begriff Handelnder Unterricht bezeichneten.
Wird der Begriff Handelnder Unterricht heute in der pädagogischen und didaktischen Fachliteratur verwendet, so stützen sich diese Autoren zumeist speziell auf die Aneignungstheorie der russischen kulturhistorischen Schule von WYGOTSKI, LEONTJEW und GALPERIN. Vergleichbar mit der in der westlich-orientierten Pädagogik oft rezipierten Genfer Schule um PIAGET und AEBLI begründeten sie eine auf dem Zusammenhang von Handeln und Denken basierende Erkenntnis- und Lerntheorie. Es würde zuweit führen, näher auf diese Schule einzugehen.
Handlungsorientierter Unterricht und Handelnder Unterricht haben also zwei unterschiedliche Traditionen.
Beiden ist gemeinsam, dass sie den Lernenden als initiativ, handelnd, als Gestalter seines Verhaltens, seiner Umwelt, seiner eigenen Entwicklung sehen (nach WEIDENMANN/KRAPP 1986).
GUDJONS ist der Meinung, dass sich „HU als eine sehr offene Lernform/Unterrichtsprinzip nicht exakt definieren, sondern besser einkreisend charakterisieren“ läßt. Er benutzt dazu die wesentlichen Merkmale HU, die im folgenden erläutert werden.
Tags:schüleraktiver Unterricht, Lernprozesse, Projektunterricht, Produktorientierung, Lernautonomie
Die Kontroverse um den Status des Schreins hängt unmittelbar mit der Frage zusammen, der im Rahmen dieser Arbeit nachgegangen werden soll: Stellt der Shintô und damit auch der aus ihm abgeleitete Kaiserkult des Staatsshintô überhaupt eine Religion dar?
Seminararbeit Nr. 28 |
4,050 Wörter (
ca. 10.1 Seiten ) |
9 Quellen |
2007
$ 10.95
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Inhaltsangabe
Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts widmete man sich in der abendländischen Wissenschaftsliteratur dem Shintô als Volksglauben der Japaner. Der japanische Volksmoralist Inoue Tetsujirô, auf den der Autor im Laufe seiner Abhandlungen noch näher eingehen wird, befasste sich bereits 1897 mit der philosophischen Ideengeschichte Japans und sah den Shintô als nicht vergleichbar mit westlichen Vorstellungen von Religion. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts trieb japanische Gelehrte vor allem die Frage nach der Beziehung von Tennô und Volk um; in diesem Zusammenhang setzte sich insbesondere Ichikawa Daiji mit dem Begriff der japanischen Nation auseinander. In der Zeit des Nationalsozialismus während der dreißiger und vierziger Jahre in Deutschland verengte sich der Blick der Japanforschung überwiegend auf die Untersuchung des „Shintoismus als Quelle des japanischen Volkscharakters und Nationalgeistes“, wie es Kurt Meissner 1939 beschrieb. Der Amerikaner D.C. Holtom brachte in den dreißiger und sechziger Jahren umfangreiche Studien zu den Interdependenzen von Nationalismus und Shintô heraus, auf denen auch die hier vorliegende Arbeit basiert. Erst in der Nachkriegszeit erschienen darüber hinaus Arbeiten, die sich stärker sozialwissenschaftlich bzw. religionssoziologisch mit dem Shintô und seiner Rolle im japanischen Ultranationalismus auseinandersetzten. Weiterhin stützt sich die vorliegende Arbeit maßgeblich auf die Veröffentlichungen von Helen Hardacre und Klaus Antoni, die in den achtziger und neunziger Jahren dem Staatsshintô ausführliche Studien widmeten sowie auf Ernst Lokowandts Schrift über die rechtliche Entwicklung des Staatsshintô während der Meiji-Zeit. Bei der Analyse der oben genannten Fragestellung bedient sich das hier vorliegende Werk einem soziologischen Koordinatensystem, das sich wesentlich nach den Ideen von Max Weber und Emile Durkheim richtet.
Outline:
Einleitung
Die Politische Theologie und der Yasukuni-Schrein
Die Politische Theologie des Carl Schmitt
Die Geschichte des Yasukuni-Schreins
Vom Verhältnis zwischen Shintô und StaatsshintôDie Meiji-Zeit und die Etablierung des Kaiserkultes
Die Trennung von Shintô und Buddhismus
Die ideologische Aufbereitung nationaler Mythen
Die Shinkoku-Ideologie
Die Ideologie vom Familienstaat und die Essenz nationalen Wesens
Fazit
Anhang
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Um die Entwicklung des japanischen Ultranationalismus seit der Öffnung des Landes in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und sein ideologisches Grundgerüst hinreichend verstehen zu können, ist die Zuhilfenahme einer politischen Theorie über die Entstehung und Legitimation von Souveränität, die in ihrer Beschreibung auf das japanischen Herrschaftssystems der damaligen Zeit anwendbar ist, unerlässlich. Der deutsche Staatsrechtler Carl Schmitt veröffentlichte im Jahre 1922 seine Studie zur Politischen Theologie, in der er die Staatslehre in unmittelbare Beziehung zur Theologie setzte. „Alle prägnanten Begriffe der modernen Staatslehre sind säkularisierte theologische Begriffe. Nicht nur ihrer historischen Entwicklung nach, weil sie aus der Theologie auf die Staatslehre übertragen wurden, […] sondern auch in ihrer systematischen Struktur, deren Erkenntnis notwendig ist für eine soziologische Betrachtung dieser Begriffe“ (Schmitt 2004:43) Für Schmitt war die religiös begründete Herrschaft eines starken Führers der bürgerlichen parlamentarischen Demokratie überlegen, da gemäß seiner Auffassung eine Präsidialdiktatur am ehesten den Volkswillen repräsentiere. Als Bewunderer des italienischen Faschismus, rechtfertigte Schmitt in seinen Werken nach 1933 kritiklos auch den aufkeimenden Nationalsozialismus in Deutschland und das Führerprinzip. „Dass der Faschismus auf Wahlen verzichtet […], ist nicht etwa undemokratisch, sondern antiliberal und entspringt der richtigen Erkenntnis, daß die heutigen Methoden geheimer Einzelwahl alles Staatliche und Politische durch eine völlige Privatisierung gefährden, das Volk als Einheit ganz aus der Öffentlichkeit verdrängen […] und die staatliche Willensbildung zu einer Summierung geheimer und privater Einzelwillen, das heißt in Wahrheit unkontrollierbarer Massenwünsche […] herabwürdigen. Gegen ihre desintegrierende Wirkung kann man sich nur schützen, wenn man […] eine Rechtspflicht des einzelnen Staatsbürgers konstruierte, bei der geheimen Stimmabgabe nicht sein privates Interesse, sondern das Wohl des Ganzen im Auge zu haben – angesichts der Wirklichkeit des sozialen und politischen Lebens ein schwacher und sehr problematischer Schutz. Jene Gleichsetzung von Demokratie und geheimer Einzelwahl aber ist Liberalismus des 19. Jahrhunderts und nicht Demokratie“ (Schmitt 1994:126). Schmitts Äußerungen weisen ihn als Anhänger der organischen Staatstheorie aus, die durch den Berliner Verfassungsrechtler Otto von Gierke bereits Einfluss auf die japanische Verfassungsrealität genommen hatte. „Die Organismus-Theorie war vorzüglich dazu geeignet, sowohl die besondere Stellung des Kaisers, als auch seinen Herrschaftsanspruch zu untermauern. Der Vergleich Kaiser = Kopf, Gehirn des Staats-Organ-ismus erklärte die einmalige, vom Volke wesensmäßig unterschiedene Position des Kaisers und wies ihm die Leitung des Staats-Körpers als natürliche Aufgabe zu“ (Lokowandt 1978:51). Obwohl Carl Schmitt seine Ausführungen zur Politischen Theologie nie auf das System der japanischen Tennô-Herrschaft nach 1868 bezog, ist seine faschistische Systemtheorie dennoch auf Japans Kaiserkult anwendbar, da sie die Entlehnung theologischer Begriffe zur Legitimation traditionaler Herrschaftsformen, so wie im Staatsshintô geschehen, erfasst. In den folgenden Ausführungen wird dem theokratischen Herrschaftssystem Japans und dem Yasukuni-Schrein als dessen Sinnbild, stets die Schmitt’sche Definition von Politscher Theologie zugrunde gelegt.''
Tags:Japan, Politik, Meiji-Zeit, Kaiserkult, Shintô und Buddhismus
Ziel dieser Arbeit ist es, einen ersten Überblick über die Hamburger Mundart zu geben, wobei deren Entstehung und Eigenarten erläutert werden sollen.
Seminararbeit Nr. 44 |
3,360 Wörter (
ca. 8.4 Seiten ) |
12 Quellen |
2007
$ 9.95
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, einen ersten Eindruck über die Hamburger Mundart zu vermitteln. Hierbei wird auf die Entstehung der Mundart mit dem Unterschied zwischen Geest- und Masch-Dialekten ebenso wie das Hamburger Missingsch beleuchtet. Weiterhin werden einige wichtige Merkmale der Hamburger Mundart herausgestellt. Die hier gegebenen Ausführungen sind allerdings bei weitem nicht allumfassend – und das können sie auch gar nicht sein. So wäre ein weiterführender Vergleich der Mundart in verschiedenen Hamburger Stadtteilen, beispielsweise in Finkenwerder, Vierlande und den Elblandschaften sowie Moorburg, durchaus interessant. Einen Blick hierauf richtete schon Agathe Lasch 1923. Ein Rückblick auf die Entwicklung der Mundart wäre in diesem Kontext sicherlich auch von Bedeutung, wie ihn auch Agathe Lasch 1918 schon leistete. Ein Schwerpunkt könnte weiterführend auf der Bedeutung und Entwicklung der niederdeutschen Sprache Hamburgs zur Zeit der Hanse liegen.
Auch eine tiefer gehende soziolinguistische Untersuchung könnte ebenso wie eine Betrachtung der natürlicherweise vorhandenen Wechselwirkung der Hamburger Mundart mit dem Umland der Stadt neue Erkenntnisse bringen.
Outline:
Einleitung
Die Entstehung der Hamburger Mundart
Zum Unterschied zwischen Geest- und Masch-Dialekten
Der Vokal „a“
Die Diphthonge [œ͡ɪ] und [ɔ͡ø]
Die Vokale [ʏ] ≠ [ʊ] und [œ] ≠ [ɔ]
Der Diphthong [ɔ͡ʊ]
Inter-syllabisch [-v-] (Geest) ≠ [-b-] (Masch)
Hamburger Missingsch
Merkmale der Hamburger Mundart
Akzentsilben mit anlautendem Konsonantismus
Akzentsilben mit inlautendem Konsonantismus
Akzentsilben mit auslautendem Konsonantismus
Akzentsilben, Vokalismus, Kurzvokale
Vokalismus, Langvokale
Vokalismus, Diphthonge
Nebenakzent
Prosodie
Soziolinguistische Merkmale Hamburger Mundart
Schlussbetrachtung
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Die Hamburger Mundart hat ihren Ursprung im Hamburger Platt, welches zunächst einmal sämtliche Formen des in Hamburg gesprochenen Plattdeutschen bezeichnet.
Das Plattdeutsche lässt sich in Hamburg nach Conrad Borchling in zwei große Gruppen einteilen. Auf der einen Seite stehen die Geest-Dialekte, wobei Geest die trockeneren Gebiete weiter weg von der Elbe bezeichnet. Hierzu gehören vor allem die nördlicheren Gebiete Hamburgs. Auf der anderen Seite stehen die Masch-Dialekte. Masch, oder auch Marsch, bezeichnet die elbnahen Gebiete. Namentlich sind hiermit also die Gebiete Finkenwerder, Wilhelmsburg, Vier- und Marschlande, das Alte Land, Harburg und St. Pauli gemeint.
2.1 Zum Unterschied zwischen Geest- und Masch-Dialekten
Peter Martens benennt in seinem Aufsatz „Norddeutsche Dialekt-Varianten in Hamburg“ (Martens 2001, S. 487-503) die wesentlichen Unterschiede zwischen Geest- und Masch-Dialekt. Diese werden im Folgenden wiedergegeben und erläutert.''
Tags:Sprache, Dialekte, Soziolinguistik