Vergleich zweier Online-Banking Webseiten unter den Gesichtspunkten der Software-Ergonomie.
Seminararbeit Nr. 168 |
19,600 Wörter (
ca. 49 Seiten ) |
9 Quellen |
2008
$ 19.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
Diese Ausarbeitung befasst sich mit der Softwareergonomischen Analyse von Online-Banking-Systemen. Wir haben uns für dieses Thema entschieden, da Online-Banking einen immer größeren Stellenwert in unserem alltäglichen Umgang mit Geld als elektronisches Zahlungsmittel ausmacht. Online-Banking ermöglicht es, dem Benutzer seine finanztechnischen Angelegenheiten bequem von einem beliebigen Ort zu tätigen, der über einen Internetanschluss verfügt.
Wir selber nutzen diese Systeme in unserem alltäglichen Gebrauch. Dies ist die Motivation, diese Systeme aus softwareergonomischer Sicht zu analysieren und einen eigenen Entwurf zu konzipieren.
Durch den Hinweis von Professor Doktor Dieter Viefhues sind wir auf die Sparda Bank West aufmerksam geworden, da diese einen kostenlosen Demozugriff zu ihrem Bankingbereich ermöglicht. Dieses vergleichen wir mit dem System der Sparkasse Bremen, das wir täglich nutzen.
Abbildungsverzeichnis Bilder
Abbildungsverzeichnis Tabellen
Vorwort
Einleitung
Analyse vergleichbarer Systeme
Methoden des Vergleichs
Nutzungsanalyse Nutzungsziele
Nutzerbeschreibung
Nutzungsszenarien
Analyse des Vergleichssystems Sparda Bank West Unternehmensvorstellung
Kurzdarstellung und erste Eindrücke Durchführung der Nutzungsszenarien
Kontostand abfragen
Überweisung tätigen
Kontaktdaten(Impressum) einsehen
Supportanfrage
Daueraufträge verwalten
Auslandsüberweisungen
Zugangsdaten ändern Kündigen Produktinformationen
Sicherheitsabfrage
Bewertung anhand von Prüfpunkten
Grundlegendes Seitenkonzept
Menü Gestaltung bzw. Eindeutigkeit
Gruppierung
Funktionen
Bilder
Akustik
Sprachspiel
Hervorhebungen
Festlegung von Interaktionskonzepten
Hilfekonzept und Hilfebereich
Barrierefreiheit
Kriterien orientierte Bewertung
Aufgabenangemessenheit (suitability for the task)
Selbstbeschreibungsfähigkeit (self-descriptiveness)
Steuerbarkeit (controllability)
Erwartungskonformität (conformity with user expectations)
Fehlertoleranz (error tolerance)
Individualisierbarkeit (suitability for individualization)
Lernförderlichkeit (suitability for learning)
zusammenfassendes Ergebnis System Sparda Bank West
Analyse des Vergleichssystems Sparkasse Bremen
Kurzdarstellung und erste Eindrücke
Unternehmensvorstellung
Kurzdarstellung und erste Eindrücke
Durchführung der Nutzungsszenarie
Kontostand abfragen Überweisung tätigen
Kontaktdaten(Impressum) einsehen
Supportanfrage
Daueraufträge verwalten
Auslandsüberweisungen
Zugangsdaten ändern
Kündigen
Produktinformationen
Sicherheitsabfrage
Bewertung anhand von Prüfpunkten
Grundlegendes Seitenkonzept
Menü Gestaltung bzw. Eindeutigkeit
Gruppierung
Funktionen
Defaults
Tabwege
Visuelle Kontraste Größe der Seite Einheitlichkeit
Schrift
Farben
Bilder
Akustik
Sprachspiel
Hervorhebungen
Festlegung von Interaktionskonzepten
Hilfekonzept und Hilfebereich Barrierefreiheit
Kriterien orientierte Bewertung Aufgabenangemessenheit (suitability for the task)
Selbstbeschreibungsfähigkeit (selfdescriptiveness)
Steuerbarkeit (controllability)
Erwartungskonformität (conformity with user expectations) Fehlertoleranz (error tolerance) Individualisierbarkeit (suitability for individualization)
Lernförderlichkeit (suitability for learning) zusammenfassendes Ergebnis System Sparkasse Bremen Vergleich beider Anwendungen Was habe ich aus dem Vergleich für die eigene Entwicklung gelernt?
Software-ergonomische Begründung des eigenen Entwurfes
„Internet Banking für alle“
Nutzungsanalyse
Nutzungsziele
Nutzungsszenarien
Nutzerbeschreibung
Begründung des Basislayouts
Informationsorganisation
Standardwerte
Tabs
Kodierung
Schrift
Farbe
Sprache
Bilder
Akustik
Animation
Ikons
Menü
Hilfekonzept und Hilfebereich
Navigationskonzept
Benutzerführung
Sonderanwendung
Seitenstruktur
Seitenbeschreibung
Anmeldung
Kontoübersicht
Inland-Überweisung
Ausland-Überweisung
Dauerauftrag
Produktinformationen
Mitteilung Ihre Daten
PIN setzen
Online Account sperren
Resümee
Literaturverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Textauszug
„Seit über 100 Jahren gibt es die Sparda-Bank West. Sie ist bundesweit eine der größten Sparda- und Genossenschaftsbanken. Ihr Geschäftsgebiet erstreckt sich über fast ganz Nordrhein-Westfalen. Dabei bedient sie ausschließlich private Kunden – und legt großen Wert auf deren persönliche Beratung und Betreuung.
Um Bankgeschäfte überall und von jedem Ort aus zu ermöglichen, setzt die Sparda-Bank West darüber hinaus auf modernste Technologien. So hat sie bereits vor mehr als zehn Jahren das Telefon-Banking eingeführt. Und natürlich finden Kunden die Sparda-Bank West auch im Internet. Dort lassen sich rund um die Uhr alle wichtigen Geschäfte tätigen: ob es darum geht, den Kontostand abzufragen, Überweisungen zu tätigen oder Wertpapiere zu kaufen.
Tags:Softwareergonomie, Gestaltung von Webseiten
Eine literarische Gattung, ihre Entstehung, Entwicklung und Auswirkungen.
Facharbeit Nr. 13 |
4,150 Wörter (
ca. 10.4 Seiten ) |
10 Quellen |
2009
$ 11.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
In dieser Arbeit werden zuerst der Ursprung und die Entstehungsvoraussetzungen der Römischen Liebeselegie dargelegt, eine literarische Gattung um die Wende des 8. zum 7. Jahrhunderts im griechischen Sprachraum. Der Leser erlangt vorallem Einblick in die typischen Motive und die Hintergründe dieser Gattung und deren Vertreter, da die Entwicklung, die die Römische Liebeselegie erfährt, mit dem Hintergrundwissen besser nachzuvollziehen ist.
Outline:
Die Gattung Elegie
Die römische Liebeselegie als Gattungstyp der Elegie
Die Entstehung der römischen Liebeselegie
Gesellschaftliche Voraussetzungen
Das elegische Wertesystem
Begründer der römischen Liebeselegie
Gaius Valerius Catullus
Gaius CorneliusGallus
Römische Liebeselegiker und ihre Werke
Sextus Propertius
Albius Tibullus
P. Ovidius Naso
Entwicklung und Auswirkungen der römischen Liebeselegie
Textauszug
"Unter dem Begriff Elegie verstand man in der Antike eine literarische Gattung, die schon um die Wende des 8. zum 7. Jahrhunderts im griechischen Sprachraum entstanden war.
Sie wurde als Gegenstück zum Epos entwickelt. In diesem stehen die Geschehnisse im Vordergrund und der Dichter nimmt nur eine berichtende Funktion ein.
In der Elegie hingegen hat der Dichter die Möglichkeit, als lyrisches Ich seine eigenen Gedanken beziehungsweise Meinungen zu bestimmten Themen zu äußern."
"Nach antiker Vorstellung bestimmt allerdings nicht primär der Inhalt die Gattung, sondern das Versmaß. Dies lässt sich sehr gut an Ovids „Amores“ erkennen, wie ich in Kapitel 4.3 noch näher darstellen werde.
So umfasst der Begriff Elegie Gedichte unterschiedlicher Längen, in denen Verspaare, die aus einem daktylischen Hexameter und einem daktylischen Pentameter bestehen, aufeinander folgen. Dieses Metrum wird elegisches Distichon genannt. Die Form einer Elegie ist also starr festgelegt, das thematische Spektrum hingegen breit gefächert, es umfasst politische Themen, Symposien und eben auch Klagegesänge, wie der Begriff selbst nahe legt."
Tags:Literatur, Philosophie, Lyrik, Gedichte
Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung des Hochsprungs, wichtigen Ereignissen der Geschichte und mit bekannten Hochspringerinnen und Hochspringern.
Hausarbeit Nr. 183 |
3,498 Wörter (
ca. 8.7 Seiten ) |
17 Quellen |
2010
$ 9.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
Der Verfasser gibt zu allererst einen kleinen, zeitlich gegliederten Überblick über die Geschichte der gesamten Leichtathletik und der des Hochsprungs. Zudem werden einige Informationen zu bekannten Springerinnen und Springern aufgeführt. Hauptaugenmerk in dieser Arbeit liegt jedoch auf der Durchführung der verschiedenen Hochsprungtechniken und deren Voraussetzungen.
1. Einleitung S. 3
2. Überblick über die Leichtathletik
2.1 Von der Antike zur Gegenwart S. 3-5
2.2 Verschiedene Disziplinen S. 5
3. Geschichtliche Entwicklung des Hochsprungs
3.1 Grober Überblick der Hochsprungentwicklung S. 5+6
3.2 Bekannte Hochspringer/Innen und deren Rekorde S. 6+7
4. Techniken und physikalische Grundlagen
4.1 Bedeutung des Körperschwerpunkts S. 7+8
4.2 Hocksprung S. 8
4.3 Schersprung S. 8+9
4.4 Straddle S. 9+10
4.5 Fosbury Flop S. 10-12
5. Fazit S. 12
6. Literaturverzeichnis S. 13+14
7. Abbildungsverzeichnis S. 14
8. Erklärung, dass die Arbeit selbstständig angefertigt wurde
Textauszug
Bei den letzten drei Anlaufschritten wird der Körperschwerpunkt abgesenkt. Der vorletzte Schritt wird weit nach vorne gesetzt, um den Körperschwerpunkt noch mehr abzusenken. Die Anlaufgeschwindigkeit sollte nun ca. 4 m/s betragen. Der letzte Schritt wird ein bisschen mehr nach rechts bzw. nach links (Linksspringer nach rechts, Rechtsspringer nach links) gesetzt. Beim letzten Schritt ist auch das Tempo etwas
langsamer, als zuvor und der Körper befindet sich in einer Rücklage.
Die Arme und das Schwungbein werden hochgeschleudert. Durch diese
Schwungelemente wird der Körperschwerpunkt beim Absprung deutlich angehoben und die Abfluggeschwindigkeit ist höher, als die Anlaufgeschwindigkeit. Ist man dann in der Luft, versucht der linke Arm zu verhindern, dass man sich mit der Brust zur Latte neigt. Im Gegensatz dazu greift der rechte Arm über die Latte hinüber. Erst wenn sich der gesamte Körper über der Latte befindet, wendet sich die Brust auch
zur Latte hin. Im gleichen Moment greift der rechte Arm aktiv hinab. Dadurch nimmt die Schulterachsenrotation zu. Die Folge davon ist, dass die Beckenachsenrotation abnimmt. So kann der Rumpf abtauchen und das Becken steigt trotzdem noch weiter in die Höhe. Die Matte wird zuerst mit dem rechten Arm erreicht. Man rollt anfangs über diesen und
dann über die Schulter ab, bis schließlich der ganze Körper auf der Matte liegt. Bei dieser Technik liegt der Körperschwerpunkt sehr viel tiefer als bei allen hervorgehenden Techniken. Einige sagen, dass mit dieser Technik, ebenfalls wie beim Flop, erreicht werden kann, dass der Körperschwerpunkt unter der Matte liegt. Allgemein sagt man
jedoch, dass der Körperschwerpunkt ca. 5 cm über der Latte liegt.
Tags:Leichtathletik, Hochsprunggeschichte, Hochsprungtechniken, Sport, Sportwissenschaften
Diese Arbeit veranschaulicht dem Leser die Wichtigkeit der einzelnen Indikatoren und deren Quellen in Bezug auf globale Forschung und Entwicklung (FuE).
Hauptseminararbeit Nr. 26 |
4,280 Wörter (
ca. 10.7 Seiten ) |
9 Quellen |
2008
$ 11.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
Um zukünftige Erträge zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, investieren Unternehmen enorme Beträge in Forschung und Entwicklung (FuE). Dabei müssen die Unternehmen sich an kurzfristige Umfeldveränderungen schnellstens anpassen um ihren Wettbewerbsvorteil zu verteidigen. Durch die fortschreitende Globalisierung drängen immer mehr und neue Konkurrenten in die Märkte, sodass der Wettbewerbsdruck steigt und nur Unternehmen überleben können, die mit ihren Produkten die jeweiligen Bedürfnisse der Konsumenten per Preis-Leistungs-Verhältnis erfüllen bzw. durch FuE neue Bedürfnisse kreieren. Das Innovationspotential ist somit die Schlüsselfunktion für jeden Global Player.
Im Rahmen dieser Seminararbeit werden Indikatoren aufgezeigt, durch die Globalisierung für den Innovationsbereich messbar gemacht werden kann. Zuerst wird ein Überblick an Indikatoren geliefert, nachdem der Begriff etwas genauer betrachtet wurde. Anschließend wird der Innovationsprozess durchleuchtet um die jeweiligen Einflüsse und Faktoren besser zu erkennen. Folgend wird auf zwei Methoden der EU eingegangen, wie diese die Innovationsentwicklung statistisch festhält.
Der zweite Teil der Seminararbeit beschäftigt sich mit der Frage woher die Aufwendungen für FuE stammen, um die Quellen der Innovationsforschung besser identifizieren zu können. Beachtet man, dass einzelne Unternehmen größere Ausgaben für FuE tätigen als ganze Volkswirtschaften, erscheint eine genauere Betrachtung dieser multinationalen Unternehmen vor dem Hintergrund ihrer Innovationsstrategien für sinnvoll.
Im Anschluss daran wird anhand einiger von der OECD ausgewählten Faktoren der Ist-Zustand der Internationalisierung von Innovation aufgezeigt, der als Ausgangslage für Indikatoren der Internationalisierung von Innovation dient.
Outline:
Einleitung
Indikatoren
Begriff
Messbarkeit im Innovationsbereich
CIS (Community Innovation Survey)
Direkte Indikatoren
Indirekte Indikatoren
EIS (Euorpean Innovation Scoreboard)
Überblick über den aktuellen Stand der Internationalisierung von Innovation
Multinationale Unternehmen
Definition, Zahlen und Fakten zu MNU’s
Innovationsstrategien von MNU’s
Wissens- und Technologietransfer verursacht von MNU’s
Internationalisierung von Innovation
Motive für Internationalisierung von Innovation
Internationalisierung von FuE
Anteil der FuE von Auslands-Firmen im Inland
Anteil der FuE von Inlands-Firmen im Ausland
Quellen ausländischer FuE Finanzierung
Internationale Kooperationen in der Forschung
Anhang
Textauszug
''Der Begriff Indikator wird aus politischer und wissenschaftlicher Sicht als eine Art Anzeiger für Messgrößen gesehen, die Aussagen über einen bestimmten Sachverhalt geben. Hierbei geht es also weniger um den Indikator selbst (w.z.B. Einkommensverteilung), dafür mehr um die jeweilige Zustandsveränderung die der Indikator mit fortschreitender Zeit durchlebt.
Aus wirtschaftlicher Sicht ist der Indikator eher eine Kennziffer über Aussagen der konjunkturellen Entwicklung oder der Wirtschaft im Allgemeinen.''
''Wie bereits in der Einleitung beschrieben befasst sich der Innovationsbereich mit aktuellen und zukünftigen Herausforderungen. Joseph A. Schumpeter, der schon im frühen 20sten Jahrhundert den Begriff der schöpferischen Zerstörung prägte, wies damit auf die immer werdende Erneuerung der Produkte hin und verstand die Investition in FuE als zentrale Schlüsselfunktion jeglicher Unternehmung. Innovationen lassen sich in verschiedene Dimensionen unterteilen, nämlich die objektive und die subjektive Dimension. Während die objektive Dimension sich mit Sachzielen (Produkte, Prozesse, soziale Themen), Entstehungsgründen (Technology Pull, Demand Pull, Zweck-Mittel-Kombination), und dem Neuigkeitsgrads (Basisinnovation, Verbesserungen, Schein-Innovationen) beschäftigt, welches Themen dieser Seminararbeit sind, zielt die subjektive Dimension eher auf die Sichtweisen ab, also die des Individuums, des Unternehmens, der Volkswirtschaft, und der Globalwirtschaft. Auf die Subjektive Dimension wird hier nicht weiter eingegangen.''
Tags:Wirtschaftspolitik, Technologiepolitik
Funktion der Diskursmarker weil, obwohl und wobei. Ist diese Entwicklung als ein Phänomen der Grammatikalisierung zu sehen?
Hausarbeit Nr. 212 |
5,813 Wörter (
ca. 14.5 Seiten ) |
11 Quellen |
2011
$ 13.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
01 S1: ich kann heut abnd net ins training (-)
02 → weil (.) jo ich muss noch das blöde referat machen.
03 → S2: wobei das (.) das referat ähm (-)
04 es is doch erschd für freitag,
05 (-)
06 → S2: obwohl haschd recht.
07 s is ja voll viel arbeit.
Dieses Gespräch zwischen zwei Schülern veranschaulicht das gesprochensprachliche Phänomen der Diskursmarker. Auf weil, obwohl und wobei folgt in der geschriebenen Standardsprache ein Nebensatz mit Verbletztstellung. Nun könnte man den beiden Schülern unterstellen, dass sie von dieser Verbletztstellung in Nebensätzen nichts wissen oder sie sogar bewusst missachten.
Textauszug
Das Phänomen der Verbzweitstellung nach Subjunktionen ist aber weit verbreitet und erregt mittlerweile große Aufmerksamkeit. Sprachpfleger sehen darin den endgültigen Verfall der deutschen Sprache und kommen mit der Forderung „Rettet den Kausalsatz“.
Tags:Grammatikalisierung, Diskursmarker, weil-Satz
Untersuchungsgegenstand sind die Veränderungen im fränkischen Reich vor und um die Jahrtausendwende am Beispiel der Entwicklung der Kirche und der königlichen Herrschaft sowie der Regelung von Herrschaftsnachfolgen.
Essay Nr. 121 |
4,769 Wörter (
ca. 11.9 Seiten ) |
14 Quellen |
2009
$ 12.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
In dieser Arbeit werden die Veränderungen des Regnum Francorum anhand der Ereignisgeschichte sowie anhand thematischer Schwerpunkte dargestellt.
Bei der Regelung der Thronfolge haben sich ab dem Frühmittelalter zwei Tendenzen durchgesetzt, die eine historische Relevanz inne hatten: Die Nachfolge des ältesten Sohnes und die Teilung des Reiches unter allen überlebenden, legitimen Söhnen des Herrschers. Seit dem Tod Chlodwig I. wurde die zweitgenannte Variante praktiziert. In den politischen Systemen des Frühmittelalters war die Thronnachfolge für deren Funktionieren eine zentrale Frage, da ein Machtwechsel zur politischen Instabilität führen bzw. Unruhen verursachen konnte. Herrschaftsansprüche aufgrund ungeklärter Nachfolgeregelungen führten zu blutigen Erbfolgekonflikten oder zum Zerfall des Herrschaftsgebildes. Zu beachten ist, dass das Wort Regnum im 9. Jahrhundert keineswegs einen politischen Gesamtzusammenhang des karolingischen Herrschaftsverbandes bezeichnete, Reich war kein institutioneller Begriff.
Carlrichard Brühl weist außerdem darauf hin, dass zwischen horizontalen und vertikalen Teilungen im Regnum Francorum unterschieden werden muss. Unter vertikalen Teilungen versteht er die Errichtung von Unterkönigreichen für einen oder mehrere Söhne des Herrschers und horizontalen Teilungen, die zur Entstehung selbständiger Teilreiche führten. Abgesehen davon kann das Fränkische Reich nicht als autonome Rechtskörperschaft definiert werden, sondern war ein Zusammenschluss mächtiger Personen und deren Verbände.
Outline:
Die Herrschaftsnachfolge – Reichseinheit und Reichsteilung
Einleitung
Die Nachfolgeregelungen unter merowingischer und karolingischer Herrschaft
Die Idee der Individualsukzession der Ottonen
Die Kirche im fränkischen Reich
Das Mönchtum
Kirchenreformen und Mission
Bischofs- und Abtherrschaft - Das Reichskirchensystem
Bibliographie
Textauszug
''Nach dem Tod des Merowingischen Herrschers Chlodwig I., wurde das Großreich 511 erstmals unter dessen Söhnen geteilt, wie das oben genannte Zitat von Gregor von Tours im Rückblick bezeugt. Allerdings teilten die vier Söhne nach dem Tod des Vaters, das Reich unter sich auf und stützten sich dabei möglicherweise auf die von Chlodwig aufgezeichnete „Lex Salica“, die besagte, dass Land ausschließlich an männliche Nachkommen vererbt werden dürfe. Es gab keine zwingenden Regeln, die die Erbfolge in den 300 Jahren zwischen dem Tod Chlodwigs und der Herrschaft von Karl dem Großen regeln sollten. Der Wunsch nach Unteilbarkeit des Reiches oder die Absicht, eine Individualsukzession politisch einzuführen, standen nicht im Vordergrund. Nach einer Phase von Bruderkriegen verwandelte sich das Merowingische Reich durch den Aufstieg des Adels und die Konsolidierung der Teilreiche grundlegend, Chlothar II (582-629) konnte im Pariser Edikt von 614 ein neues Gleichgewicht des Reiches herstellen. Der wachsende Einfluss des Adels und der Verfall des Merowingischen Herrschaftsanspruches verhalf dem arnulfingischen Geschlecht zum Aufstieg.''
Tags:Thronfolge, Geschichte, Frankreich, Mittelalter
Pränatale Untersuchungen im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge sind heute kaum noch aus der Gesellschaft wegzudenken. Die Entwicklung neuer medizinischer Verfahren geht mit einer vermehrten Anwendung pränataldiagnostischer Maßnahmen einher.
Diplomarbeit Nr. 195 |
32,846 Wörter (
ca. 82.1 Seiten ) |
79 Quellen |
2010
$ 19.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
Die pränatale Diagnostik hat sich in den letzten Jahren zu einem Instrument entwickelt, das nicht mehr nur bei einigen wenigen eingesetzt wird, sondern bei nahezu jeder Schwangerschaft. Die Zahl der Erkrankungen, die sich mit Hilfe sonographischer (Ultraschall), biochemischer und genetischer Untersuchungen feststellen lassen, wächst von Jahr zu Jahr. Mit ihr wächst jedoch auch die Kritik an der pränatalen Diagnostik, da es oft an entsprechenden therapeutischen Möglichkeiten fehlt. Somit muss die Frage, mit welcher Intention pränataldiagnostische Untersuchungen durchgeführt werden diskutiert werden. In Bezug auf die Diskussion um das Lebensrecht von Menschen mit Behinderungen sprechen Kritiker immer häufiger von einer „Perfektionierung“ der Schwangerschaft, sie befürchten das Entstehen eines „Automatismus“ aus Diagnostik und anschließendem Schwangerschaftsabbruch. Dass genetisch kranke Kinder heutzutage vermeidbar sind, ist eine weit verbreitete Meinung in der Gesellschaft. Vor allem Frauen, die sich um das Gelingen der Schwangerschaft sorgen, sind der medizinischen und gesellschaftlichen Einflussnahme in erhöhtem Maße ausgesetzt. Inwieweit ist die Möglichkeit der Selbstbestimmung, die weibliche Autonomie unter dem Druck und der gesellschaftlichen „Verpflichtung“, gesunde Kinder zu bekommen, überhaupt noch gegeben?
Textauszug
Viele Kritiker weisen das Potentialitätsargument als unplausibel zurück. Das populärste Gegenargument gibt zu bedenken, dass es grundsätzlich nicht einzusehen sei, warum Potentialität moralisch relevant sein soll, da schließlich ein potentieller Olympiasieger auch nicht bereits als Olympiasieger gilt, Prinz Charles als potentieller König nicht bereits die Rechte eines Königs in Anspruch nehmen könne und ein potentieller Mörder nicht schon hinter Gitter gehalten werde. Wie an diesen Beispielen zu sehen, werden potentielle und aktuelle Eigenschaften und Zustände in der Regel also keineswegs gleichgesetzt. Düwell wendet gegen das Prinz-Charles-Argument berechtigterweise ein, dass Prinz Charles dennoch einen anderen Status hat als z.B. ein Londoner Taxifahrer, was auf das Thema bezogen bedeute, dass potentielle Personen zwar nicht den gleichen Status wie Personen haben, aber gleichwohl bleibe festzustellen, sie haben einen moralischen Status. Sass unterscheidet dagegen zwischen der aktiven Potentialität z.B. schlafender Menschen und der passiven Potentialität, zu deren Realisierung noch etwas Zusätzliches hinzutreten muss. So haben alle Menschen die passive Potentialität, z.B. Bundeskanzler zu werden, doch werden daraus keinerlei Rechte für den Einzelnen abgeleitet.
Zudem wird gegen das Potentialitätsargument der Einwand hervorgebracht, dass man dann ja auch Gameten und möglicherweise sogar allen menschlichen Körperzellen Würde zusprechen müsste, da sie ebenso die Potentialität besitzen, unter geeigneten Bedingungen zu Embryonen und später zu Menschen heranzureifen. „Da aber niemand ernsthaft auf die Idee käme, für Ei- und Samenzelle einen moralischen Schutzstatus zu fordern, wiewohl sie das gleiche Potential wie der Embryo hätten, tauge ein solches Potential offensichtlich nicht dazu, jenen Status zu begründen“, schreibt der Rechtsphilosoph Reinhard Merkel. Gegen das „Abgrenzungsproblem“, wie es Leist nennt, wäre einzuwenden, dass Keimzellen lediglich die Potentialität besitzen, zu einem Menschen zu werden, während Zygoten und Embryonen dem gegenüber die Potentialität haben, sich selbst zu entwickeln. Wie Breuer darlegt, sei dies eine radikale Verschiedenartigkeit des Potentials, worin seiner Ansicht nach auch begründet liege, dass nur dem Embryo bzw. der Zygote, nicht aber einzelnen anderen Zellen der Status einer Person zugesprochen werden muss. Steigleder verweist auf Buckles Vorschlag einer Differenzierung zwischen der Potenz (des Präembryos), etwas hervorzubringen, nämlich den eigentlichen Embryo, und der Potenz (des Embryos), etwas zu werden, nämlich ein handlungsfähiger Mensch. Wir können nicht sagen, dass wir einmal eine befruchtete Eizelle waren, sondern nur, dass es einmal befruchtete Eizellen gegeben hat, welche den Embryo hervorbrachten, der wir einmal waren. Somit gelte das Potentialitätsargument für menschliche Embryonen im strikten Sinne, nicht aber für Präembryonen, so Steigleder.
Tags:Schwangerschaft, Ultraschall, vorgeburtliche Diagnoseverfahren, Geburt, Medizin, Bioethik
Untersucht wird, inwiefern der Fußball in Afrika ein probates Mittel zur nachhaltigen Entwicklungspolitik darstellen kann.
Seminararbeit Nr. 209 |
6,063 Wörter (
ca. 15.2 Seiten ) |
32 Quellen |
2010
$ 13.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
Das Forschungsfeld Entwicklung durch Fußball ist noch relativ jung. Insbesondere das Thema Fußball und Entwicklung in Afrika wurde erst in den letzten Jahrzenten verstärkt aufgegriffen. Zuvor stand vielmehr Südamerika im Mittelpunkt der empirischen Untersuchungen und so gibt es nur wenige fundierte Forschungen und Studien, die sich auf das Land Afrika spezialisiert haben. Das liegt zum einen daran, dass das Thema erst in den letzten Jahren stärker in den Fokus der Öffentlichkeit geriet und zum anderen, wurde das Thema Entwicklung durch Sport jahrelang von Akademikern als zu banal angesehen um wissenschaftliche Forschung darüber zu betreiben (vgl. Alegi 2010, 4). Auch die vorliegende Arbeit greift also auf die wenigen Veröffentlichungen zu dem Thema zurück. Dabei ist zu beachten, dass viele dieser Informationen von den verantwortlichen Organisationen selbst stammen. Aus diesem Grund bleibt fraglich, inwieweit die vorliegenden Daten als empirisch fundiert angesehen werden können. Das Potential, das der Fußball für das Land Afrika bieten kann, geht weit über den sportlichen Aspekt hinaus. In dieser Arbeit wird versucht, dieses Potential herauszustellen, indem verschiedene erfolgreiche Projekte vorgestellt werden, die sich dem Themenfeld Fußball und Entwicklung verschrieben haben.
1. Einleitung
2. Geschichte des Fußballs in Afrika
2.1 Die Anfänge des Fußballs
2.2 Fußball in Afrika seit 1945
2.3 Fußball in Afrika nach Ende der Apartheid
3. Die Theorie des Nation-Building
3.1 Was ist eine Nation?
3.2 Was versteht man unter Nation-Building?
3.3 Nation-Building in Afrika
4. Fußball als Mittel der Entwicklungspolitik
4.1 Streetfootballworld – Fußball als Werkzeug für soziale Entwicklung
4.2 Football for Hope Bewegung
4.3 Grassrootsoccer – Fußball als Mittel zur HIV/AIDS Prävention
5. Fazit
6. Literaturverzeichnis
Textauszug
Ziel war es, die vorherrschenden, ausschließlich weißen Sportorganisationen zu einer Zusammenarbeit zu bewegen und so zu einer Veränderung in der Welt des afrikanischen Fußballs beizutragen. Bis dato war es schwarzen Afrikanern nicht gestattet, in einem Team mit weißen Afrikanern zusammen Fußball zu spielen. Es herrschte auch im Sport strikte Rassentrennung. 1951 wurde der südafrikanische Fußballverband (SAFA) offizielles Mitglied der FIFA, doch die Anti-Apartheid Bewegung South African Soccer Federation (SASF) brachte kurz darauf mit seiner Bewerbung bei der FIFA einen Stein ins Rollen. Bei ihrer Bewerbung gaben sie an, keinerlei Rassenbeschränkungen oder spezielle Regelungen zur Rassentrennung aufzuerlegen, sondern sattdessen offen für jede Hautfarbe zu sein. Die FIFA antwortete daraufhin, dass es jeweils nur einem nationalen Verband gestattet sei, Mitglied der FIFA zu sein. Ein Zusammenschluss beider Verbände wurde durch SAFA verhindert, die den SAFS Verband nur unter Ausschluss seines Wahlrechtes und unter Beibehaltung der strikten Rassentrennung aufgenommen hätte (vgl. Bolsmann 2010, 35f). Dieses Schreiben war der Startschuss zu einer Reihe von Ereignissen und Debatten, die letztlich dazu führten, dass die Rassenpolitik mehr und mehr in die Kritik der Öffentlichkeit geriet.
Tags:grassrootsoccer, football for hope, Apartheid, FIFA WM in Südafrika, Entwicklungshilfe
Durch den Geburtenrückgang bestehen die Familien nicht mehr in der Form, wie sie früher üblich waren. Die Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen, sind, was zeichnet eine Familie aus, was sind die Gründe für die Veränderung der Familienformen.
Vordiplom Nr. 41 |
10,925 Wörter (
ca. 27.3 Seiten ) |
10 Quellen |
2006
$ 19.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
„Deutschland schrumpft weiter – mehr Todesfälle als Neugeborene“. Der Geburtenrückgang ist zur Zeit ein aktuelles Thema in den Medien. Laut dem Statistischen Bundesamt starben im letzen Jahr rund 144.000 Menschen mehr, als dass Kinder geboren wurden. Ab 2011 bis zum Jahr 2050 soll sich die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau konstant bei 1,4 Kindern halten. Damit es nicht zu einem Bevölkerungsrückgang kommt, wären jedoch mindestes 2,0 Kinder pro Frau nötig. Der Geburtenrückgang hat jedoch nicht nur Auswirkungen auf den Bevölkerungsrückgang, sondern auch auf die Entwicklung der Familie, da diese aus mindestens einem Kind und einem Elternteil besteht.
Die vorliegende Hausarbeit „Wandel der Familienformen in Deutschland ab dem 18. Jahrhundert bis heute“, die im Rahmen der Vordiplomsprüfung im Bereich der Soziologie angefertigt wurde, beschäftigt sich mit diesen Fragen.
Der erste Punkt beschäftigt sich mit dem Begriff der „Familie“, da dieser zentral für die folgenden Punkte ist. Die Familie zeichnet sich durch ihre Zusammensetzung und Beiträge für die Gesellschaft aus.
Die Familie befindet sich in einem ständigen Wandlungsprozess. Um die Gegenwart und die weitere Entwicklung der Familie verstehen zu können, ist ein Blick auf die historische Situation der Familie von Bedeutung. Daher wird im dritten Punkt eine Übersicht über die Geschichte der Familie, von der bäuerlichen Familie bis heute gegeben.
Im vierten Punkt geht der Autor auf die Individualisierung ein. Der Prozess der Individualisierung begann in der Industrialisierung und prägte die Entwicklung der Familie und ihrer Formen maßgeblich.
Im letzten Punkt beschreibt er drei Familienformen. Die Kernfamilie, nicht-eheliche Lebensgemeinschaften und Ein-Elternfamilien sind heute häufig vertretene Formen.
Outline:
Einleitung
Der Begriff „Familie“
Kennzeichen der Familie
Funktion, Aufgabe und Leistung der Familie
Familie als soziales System
Familie als Institution
Historische Situation der Familie
Die bäuerliche Familie
Die bürgerliche Familie
Entwicklung der Familie ab dem 19. Jahrhundert
Individualisierung
Folgen der Individualisierung für das Individuum
Folgen der Individualisierung für Familien und Paare
Historische Situation der Individualität
Familienformen
Die Kernfamilie
Begriff der Kernfamilie
Historische Situation der Kernfamilie
Nicht-eheliche Lebensgemeinschaften
Begriff der nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft
Historische Situation nicht-ehelicher-Lebensgemeinschaften
Ein-Eltern-Familien
Begriff der Ein-Eltern-Familie
Historische Situation der Ein-Eltern-Familien
Fazit
Literaturverzeichnis
Selbstständigkeitserklärung
Textauszug
''Der Begriff der Familie ist erst seit dem 18. Jahrhundert im deutschen Sprachraum vertreten. Spricht man von der „Familie“, so meint man nicht eine bestimmte Familie in Deutschland, sondern die Familie im Allgemeinen. Der Begriff der Familie bezeichnet ein objektivierbares, gesellschaftliches Strukturmuster, das von den Individuen einer Gesellschaft praktiziert wird. Dieses Strukturmuster wird im Alltag millionenfach als Familie praktiziert. Daher ist der Begriff der Familie ein Allgemeinbegriff einer überzeitlichen Gattung und nicht eine besondere historisch gebundene Form. Der Begriff der Familie hat sich im Laufe der Geschichte verändert. In der Regel bezeichnete der Begriff der Familie, dass die Familie durch Eheschließung ergänzt oder begründet ist. Dadurch entstand ein Verweisungszusammenhang von Ehe und Familie. Erst nach und nach bildete sich die Einsicht, dass dieser Verweisungszusammenhang in einer Familiendefinition nichts zu suchen hat, wenn diese mehr sein möchte, als eine bloße Zuschreibung des modernen, bürgerlichen Familientypus. So hat sich der Begriff der Familie im Laufe der Zeit geändert. Zuerst bestand eine Familie der Definition nach aus mehreren Kinder, dann nur aus mindestens einem Kind. Zuerst waren zwei Elternteile nötig, dann nur mindestens ein Elternteil, wobei jedoch unklar ist, ob vorausgesetzt wird, dass die biologischen Eltern miteinander verheiratet sind. Der Familienbegriff sollte aufgrund dieser Entwicklung alle Familienformen umfassen.'
Tags:Geburtenrückgang, Ehe, Sozialpädagogik, Familienpolitik
Ziel dieser Arbeit ist es, einen ersten Überblick über die Hamburger Mundart zu geben, wobei deren Entstehung und Eigenarten erläutert werden sollen.
Seminararbeit Nr. 44 |
3,360 Wörter (
ca. 8.4 Seiten ) |
12 Quellen |
2007
$ 9.95
Einzelheiten
|
Dem Warenkorb hinzufügen
Inhaltsangabe
In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, einen ersten Eindruck über die Hamburger Mundart zu vermitteln. Hierbei wird auf die Entstehung der Mundart mit dem Unterschied zwischen Geest- und Masch-Dialekten ebenso wie das Hamburger Missingsch beleuchtet. Weiterhin werden einige wichtige Merkmale der Hamburger Mundart herausgestellt. Die hier gegebenen Ausführungen sind allerdings bei weitem nicht allumfassend – und das können sie auch gar nicht sein. So wäre ein weiterführender Vergleich der Mundart in verschiedenen Hamburger Stadtteilen, beispielsweise in Finkenwerder, Vierlande und den Elblandschaften sowie Moorburg, durchaus interessant. Einen Blick hierauf richtete schon Agathe Lasch 1923. Ein Rückblick auf die Entwicklung der Mundart wäre in diesem Kontext sicherlich auch von Bedeutung, wie ihn auch Agathe Lasch 1918 schon leistete. Ein Schwerpunkt könnte weiterführend auf der Bedeutung und Entwicklung der niederdeutschen Sprache Hamburgs zur Zeit der Hanse liegen.
Auch eine tiefer gehende soziolinguistische Untersuchung könnte ebenso wie eine Betrachtung der natürlicherweise vorhandenen Wechselwirkung der Hamburger Mundart mit dem Umland der Stadt neue Erkenntnisse bringen.
Outline:
Einleitung
Die Entstehung der Hamburger Mundart
Zum Unterschied zwischen Geest- und Masch-Dialekten
Der Vokal „a“
Die Diphthonge [œ͡ɪ] und [ɔ͡ø]
Die Vokale [ʏ] ≠ [ʊ] und [œ] ≠ [ɔ]
Der Diphthong [ɔ͡ʊ]
Inter-syllabisch [-v-] (Geest) ≠ [-b-] (Masch)
Hamburger Missingsch
Merkmale der Hamburger Mundart
Akzentsilben mit anlautendem Konsonantismus
Akzentsilben mit inlautendem Konsonantismus
Akzentsilben mit auslautendem Konsonantismus
Akzentsilben, Vokalismus, Kurzvokale
Vokalismus, Langvokale
Vokalismus, Diphthonge
Nebenakzent
Prosodie
Soziolinguistische Merkmale Hamburger Mundart
Schlussbetrachtung
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Die Hamburger Mundart hat ihren Ursprung im Hamburger Platt, welches zunächst einmal sämtliche Formen des in Hamburg gesprochenen Plattdeutschen bezeichnet.
Das Plattdeutsche lässt sich in Hamburg nach Conrad Borchling in zwei große Gruppen einteilen. Auf der einen Seite stehen die Geest-Dialekte, wobei Geest die trockeneren Gebiete weiter weg von der Elbe bezeichnet. Hierzu gehören vor allem die nördlicheren Gebiete Hamburgs. Auf der anderen Seite stehen die Masch-Dialekte. Masch, oder auch Marsch, bezeichnet die elbnahen Gebiete. Namentlich sind hiermit also die Gebiete Finkenwerder, Wilhelmsburg, Vier- und Marschlande, das Alte Land, Harburg und St. Pauli gemeint.
2.1 Zum Unterschied zwischen Geest- und Masch-Dialekten
Peter Martens benennt in seinem Aufsatz „Norddeutsche Dialekt-Varianten in Hamburg“ (Martens 2001, S. 487-503) die wesentlichen Unterschiede zwischen Geest- und Masch-Dialekt. Diese werden im Folgenden wiedergegeben und erläutert.''
Tags:Sprache, Dialekte, Soziolinguistik