Bildbeschreibung des Gemäldes “Klosterfriedhof im Schnee” von Caspar David Friedrich
Referat Nr. 3 |
1,050 Wörter (
ca. 2.6 Seiten ) |
4 Quellen |
2006
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit wird das Gemälde „Klosterfriedhof im Schnee“ von Caspar David Friedrich behandelt, das 1819 zur Zeit der Romantik entstand. Das Gemälde wird explizit beschrieben und gedeutet. Darauf folgt die Biographie des Künstlers Caspar David Friedrich, dessen Malstil die Romantische Epoche bedeutend geprägt hat. Im dritten Teil der Arbeit wird auf die spezifischen Merkmale der Kunst der Romantik eingegangen und dem Klassizismus gegenübergestellt
„Klosterfriedhof im Schnee“ Bildbeschreibung
„Klosterfriedhof im Schnee“ Deutung des Bildes
Caspar David Friedrichs Biografie
Kunst der Romantik
Quellenverzeichnis
Textauszug
"Auffällig beim ersten Blick des Betrachters auf das Bild, ist die offensichtlich zu erkennende Bedrohung, die von der Umgebung und vor allem den anscheinend toten Bäumen auf die Ruine des Klosters eingeht. Durch die Helligkeit des Himmels hinter dem Fenster der Ruine und durch die im Kontrast dazu dunklen, teilweise schwarzen Bäume im Vordergrund des Bildes und um die Ruine herum, scheint der Eingang des Gebäudes fast so wie das Tor in eine andere Welt. Von dem ganzen Bild geht eine mystische Atmosphäre, geprägt von Zerstörung, Bedrohung, Zerfall und Tod, aus. Die Leute, die über den Friedhof die Ruine betreten, sind nur als schwarze Gestalten zu erkennen. Weder sind die Gesichter zu erkennen, noch kann man den Unterschied zwischen Mann und Frau sehen. Die Menschen gehen aus der Richtung des Betrachters in die Ruine, das heißt sie kehren dem Betrachter den Rücken zu. Sie scheinen somit an einen fernen, nicht zu deutenden Ort (eine andere Welt) zu gehen. Durch die klare Differenz zwischen der Helligkeit und des mittleren Teiles und des Himmels und der Dunkelheit ringsherum scheint der Ort hinter dem zerfallendem Gebäude eine Art Erlösung und Ort der Hoffnung zu sein.''
Tags:Epochen, der, Kunst, Romantik, Kasper, David, Friedrich, Gemälde, Bildbeschreibung
Der Zugang des Autors dieser Arbeit zu diesem Thema ergab sich aus der Diskussion mit seiner Großmutter, als er zufällig die Fernsehübertragung aus dem Parlament verfolgte, in der es um die Entschädigung der so genannten „Trümmerfrauen“ ging.
Seminararbeit Nr. 113 |
3,838 Wörter (
ca. 9.6 Seiten ) |
12 Quellen |
2006
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Inhaltsangabe
In der Auseinandersetzung mit dieser Problematik entwickelte sich die Frage, die es in dieser Arbeit zu beantworten gilt: Wie veränderte sich die wirtschaftliche uns soziale Lebenssituation (gemeint ist damit auch die Rolle) der Frau im Zeitraum von 1945 – 1968?
Aus dieser Fragestellung heraus entwickelte der Autor seine Hypothese, dass das Spektrum der Frauenrolle von der „Trümmerfrau“ der Nachkriegszeit über das Idealbild der Hausfrau und Mutter in den 50er Jahren zur emanzipierten jungen Frau der späten 60er Jahre reicht und sich zudem das Rollenbild – bedingt durch die individuelle wirtschaftliche Situation – in unterschiedlichen Gesellschaftsschichten verschieden ausgeprägt zeigen müsste. In den Bildern unserer Welt lassen sich unsere Weltbilder erkennen. In historischen Abbildungen
begegnet uns die Vorstellung, die die Gesellschaft von sich hat. Dies gilt in besonderem Maße für die Werbung, die uns ständig umgibt und zur Stellungnahme herausfordert.
Die vorliegende Arbeit bezieht sich u.a. auf das Frauenbild in westdeutscher Werbung der 50er und 60er Jahre. Diese Epoche deutscher Geschichte ist für eine geschichtswissenschaftliche Darstellung der Wirtschaftswerbung besonders interessant, weil anhand der Werbung Wandlungsprozesse im Frauenbild beobachtet werden können. Der Autor hat dazu zwei Bilder zum Vergleich herangezogen. Das erste Bild zeigt eine Situation in den ersten Nachkriegsjahren, als Europa, insbesondere Deutschland und Österreich, ein Land der Frauen war. Wie nie zuvor standen Frauen im öffentlichen Leben. Als Straßenbahnschaffnerinnen, als Familienvorstände, als Trümmerfrauen, die wieder aufbauten, was die Männer im Krieg zerstört hatten.
Im Gegensatz dazu die Werbeanzeige einige Jahre später, die Wunsch statt Wirklichkeit abbildete. Die Frau auf dem Werbefoto lächelte dem Betrachter verführerisch und ein bisschen dümmlich als „Häschen“ zu. Die Werbung transportierte in den 50er Jahren offenbar ein Frauenbild, das wenige Jahre zuvor nicht denkbar gewesen wäre: Frauen hatten hübsch zu sein, die Ehe anzustreben und sich in ihre Hausfrauenrolle zu fügen. Ob es sich dabei um eine Zurückdrängung handelte oder die Frauen bereitwillig ihre alte Rolle akzeptierten, kann der Autor in dieser Arbeit nicht beantworten.
Outline:
Einleitung
Die Nachkriegszeit – Sehnsucht nach Geborgenheit und Gemütlichkeit im eigenen Heim
Hausarbeit in den vierziger und frühen fünfziger Jahren (1945 – 1955)
Die Frau als Mutter, Hausfrau und „Herzeige Objekt“
Ehe und Familie – Ideale geraten in Bewegung
Das Rollenbild der (berufstätigen) Frau
Leben, Schönheit und Konsum im "Wirtschaftswunder"
Neue Materialien – Neue Mode – Der Wunsch nach Internationalität
Wie „Frau“ wohnte
Kino, TV, Sport und Urlaub
Zusammenfassung
Anhang (Abbildungen)
Literatur
Textauszug
''Die weibliche Berufstätigkeit außerhalb der Familie wird als notwendiges Übel der Zeit betrachtet, das mit allen Mitteln abzuschaffen ist. Sie wird als etwas zeitlich Begrenztes angesehen, das durch die widrigen Umstände und die Notwendigkeit der Nachkriegszeit notwendig geworden war. In der Nachkriegszeit hatte die Hausarbeit einen außerordentlich hohen Stellenwert, sowohl in materieller als auch in ideeller Hinsicht. Durch eine geschickte Haushaltsführung konnte die Hausfrau einen großen Beitrag zur Versorgung und zum besseren Überleben der Familie beitragen. Die Themen „Hausfrauenhilfe“ und „praktische Tipps für Haushalt und Garten“ nehmen viel Platz in den Frauenzeitschriften der damaligen Zeit ein. Hausarbeit wird nicht nur für das Überleben der Familie als unentbehrlich erachtet, sondern auch die ideelle Funktion wird betont. In dieser Zeit beginnt auch die Technisierung des Haushaltes. Gegen Mitte der fünfziger Jahre avancierte der Kühlschrank zum Wunschtraum der österreichischen Durchschnittsfamilie schlechthin und zählte neben Fernseher und Waschmaschine zu den begehrtesten Statussymbolen.
1955 befanden sich in den österreichischen Haushalten bereits 77.500 Kühlschränke und bis 1970 hatte sich diese Zahl mehr als verdoppelt.Innerhalb zweier Jahrzehnte war aus dem begehrten
Luxusgegenstand ein alltägliches Haushaltsgerät geworden und obwohl ein Kühlschrank 1955 damals noch das gesamte Monatseinkommen eines Normalverdieners kostete und damit fast
genauso unerreichbar wie ein Urlaub war, sparten viele auf ihren ersten „Bosch“. Schließlich wich Anfang der fünfziger Jahre die Unsicherheit und Apathie der ersten Nachkriegsjahre aus den
Köpfen der Deutschen und Österreicher.''
Tags:Soziologie