Dieses Referat verfolgt das Ziel, die Signifikanz und den vielfältigen didaktisch-kognitiven Ertrag zu betonen, den "Interkulturelles Lernen" für den Wissenserwerb der Schüler mit sich bringt.
Referat Nr. 155 |
9,280 Wörter (
ca. 23.2 Seiten ) |
25 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
„Anschlag auf Aussiedlerheim!“ Diese oder ähnliche Schlagzeilen kann man den Medien fast täglich entnehmen. In letzter Zeit ist eine zunehmende Gewaltbereitschaft gegenüber ausländischen Mitbürgern festzustellen. Die Gründe für die aggressiven Überfälle und Ausschreitungen können nicht genau festgelegt werden, doch läßt sich bei der deutschen Bevölkerung häufig eine Angst gegenüber Fremden, Unbekannten und vor einer Überfremdung Deutschlands erkennen.
Es kann wohl nicht abgestritten werden, daß für die Politik hier ein wichtiges Betätigungsfeld entstanden und Handlungsbedarf vorhanden ist, die dadurch in der Gesellschaft bestehenden Probleme zu lösen. Durch die Tatsache, daß sich die Bundesrepublik Deutschland immer mehr zu einer multikulturellen Gesellschaft entwickelt, hat sich auch für die Pädagogik ein neuer Aufgabenbereich herausgebildet. Es muß also geprüft werden, welche Rolle der Pädagogik zukommt und welche Umsetzungsmöglichkeiten sich ergeben. Der Schule kommt hierbei eine wichtige Aufgabe zu, denn gerade dort treffen Kinder aus den verschiedenen Nationen mit unterschiedlichen kulturellen Voraussetzungen täglich aufeinander und rein nationale Klassen sind heute inzwischen eher die Ausnahme. Neben den deutschen Kindern sitzen deutsche Aussiedler aus Rumänien oder der Ukraine, Spanier, Griechen, Türken und Italiener. Aus diesem Grund haben die Lehrerinnen und Lehrer vor allem in den Grund- und Hauptschulen die Aufgabe, diese neue Situation zu akzeptieren und mit pädagogisch, erzieherisch und didaktisch sinnvollen Konzepten zu reagieren.
1. Vorbemerkung
2. Begriffsklärung
3. Entwicklung interkultureller Pädagogik
4. Historische Herausforderung einer interkulturellen Erziehung BRD als Einwanderungsland - Aktuelle Situation
5. Begründung Interkultureller Erziehung
6. Zielsetzungen Interkultureller Erziehung
7. Die Rolle des Lehrers im Interkulturellen Unterricht
8. Realisierungsmöglichkeiten zur Verwirklichung der Interkulturellen Erziehung
9. Unterrichtsbeispiele
10. Probleme und Grenzen Interkulturellen Unterrichts
11. Schlussbemerkung
Textauszug
Nach MOSER charakterisiert multikulturell „[...] zunächst einen Zustand einer Gesellschaft, in der Menschen unterschiedlicher nationaler Herkunft mit verschiedenen Kulturen unter einem nationalen Dach leben. Diese demographische Entwicklung zeichnete sich seit dem Ende der 50er Jahre bei uns ab.“
Multikulturell bezeichnet nach WIATER die Tatsache, daß in einer Gesellschaft oder einer Gruppe verschiedene unterschiedliche Kulturen zusammenleben. Mit multikulturell läßt sich also der Zustand der Bundesrepublik beschreiben, denn dort leben die Angehörigen verschiedener Kulturräume in Frieden nebeneinander. Für die Schule bedeutet multikulturell, daß die Schülerinnen und Schüler gemeinsam unterrichtet werden und nebeneinander lernen.
FRANKE beschreibt multikulturell folgendermaßen: „[...] Multikulturell – das schließt Vermischung aus, denn es bedeutet: nebeneinander leben; hier ist Kultur als statisch anzusehen.“
Tags:pädagogische Konzepte, multikulturell, bikulturell, Interkultureller Unterricht
Ausgehend von interdisziplinären Ansätzen, die diverse Rechtfertigungen und Beweggründe für ein solches Vorhaben liefern, handelt dieses Referat vom Erziehungsauftrag in der Grundschule und den Möglichkeiten einer konkreten Umsetzung dieses Konzeptes.
Referat Nr. 151 |
4,860 Wörter (
ca. 12.2 Seiten ) |
7 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
„Der Mensch wird erst durch Erziehung zum Menschen“, so lautet eine Aussage von Immanuel KANT.
Erziehung ist nicht auf einen bestimmten Teil des Lebens beschränkt, sondern Erziehung findet in verschiedensten Bereichen statt. Auch die Schule hat nicht nur den Auftrag der Vermittlung von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. In den Verfassungen, Schulgesetzen und Lehrplänen der Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland wird auch auf die Verpflichtung der Schule hingewiesen, die Schülerinnen und Schüler zu erziehen.
1. Vorbemerkung
2. Begriffsklärung
3. Oberste Erziehungsziele
4. Historischer Abriss zum Erziehungsauftrag der Grundschule
5. Begründungen des aktuellen Erziehungsauftrages in der Grundschule
6. Aussagen des Bayerischen Lehrplans zum Erziehungsauftrag in der Grundschule
7. Konkretisierung des Erziehungsauftrages
8. Beurteilung des Erziehungsauftrages der Schule
9. Möglichkeiten der Verwirklichung des Erziehungsauftrages
10. Beispiele aus dem Lehrplan
11. Mögliche Probleme bei der Realisierung des Erziehungsauftrages
12. Schlussbemerkung
Textauszug
Es herrscht Uneinigkeit über den Erziehungsbegriff in der Literatur vor:
Erziehung wird von einer Vielzahl von Faktoren bestimmt und wird für verschiedene Inhalte als ihr Oberbegriff gebraucht.
HAARMANN: Der Begriff der Erziehung beinhaltet die Gesamtheit aller Maßnahmen, die dem Kind und Heranwachsenden helfen, lebenstüchtig, erwachsen und ‘mündig’ zu werden.
HAARMANNS Begriff von Erziehung ist sehr eng gefaßt; er sieht Erziehung als die Vorbereitung auf die Gesellschaft.
SCHRÖDER: Erziehung ist Hilfe bei der Entwicklung der Persönlichkeit.
SCHRÖDER bezieht den Erziehungsbegriff auf die Ebene der Person.
WEBER: Erziehung ist eine beabsichtigte Enkulturationshilfe. Enkulturation wird hier so umfassend verstanden, daß sie auch Sozialisation und Personalisation miteinschließt. Erziehung ist also jenes soziale Handeln, das Hilfe beim Erlernen kultureller Lebensweisen bieten will. Das Lernen muß der Einzelne allerdings selbst vollbringen. Die Erziehung vermag ihn dabei nur zu unterstützen.
Tags:Grundschule, Erziehungsauftrag, Erziehungssystem, Erziehungswesen, Erziehungsziel
Die Autorin der vorliegenden Arbeit setzt sich mit der Frage nach den möglichen Gründen des Scheiterns des Kinderheims Baumgarten, vor allem in Hinblick auf psychoanalytisches Gedankengut, auseinander.
Seminararbeit Nr. 79 |
7,540 Wörter (
ca. 18.9 Seiten ) |
23 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Im Rahmen der Lehrveranstaltung „PS Einführung in bildungswissenschaftliches Arbeiten – unter besonderer Bezugnahme auf Siegfried Bernfelds psychoanalytisch-pädagogische Schriften“ konnte die Autorin anhand von sechs Texten Siegfried Bernfelds, zwei weiteren Texten über Psychoanalyse und Ansichten über Siegfried Bernfeld sowie mehreren Impulsreferaten zu Bernfelds Leben und Werk einen umfassenden Eindruck von Bernfelds Schaffen und Gedankengut gewinnen. Ein wichtiger Meilenstein in Bernfelds Leben war die Gründung des Kinderheims Baumgarten 1919, in dem er jüdische Kriegswaisen aus drei anderen Kinderheimen untergebracht hat. Der Erziehungsversuch scheiterte 1920 durch seine Kündigung (Der Begriff „scheitern“ bezieht sich in diesem Zusammenhang nicht auf Erziehungserfolge – die Bernfeld
sehr wohl erzielt hat – sondern auf den langfristigen Fortbestand der Einrichtung unter seiner Leitung und mit seinen Vorstellungen.). Im Werk „Kinderheim Baumgarten“ (1921) gibt Siegfried Bernfeld Gründe an, für die er das Scheitern seines Versuchs verantwortlich macht. Durch die intensive Beschäftigung mit psychoanalytischer Literatur hat die Autorin den Eindruck gewonnen, dass vermutlich nicht ausschließlich die von ihm genannten Gründe für das Scheitern des Erziehungsversuchs verantwortlich sind.
Da es bei dem Erziehungsexperiment „Kinderheim Baumgarten“ um die Umsetzung eines bestimmten theoretischen, pädagogischen Gedankenguts in die Praxis ging, lässt sich zeigen, dass es wohl nach wie vor ein Theorie-Praxis-Problem gibt und auch die am meisten durchdachten Theorien an der Praxis scheitern können, da es immer unberechenbare Störfaktoren geben kann.
Outline:
Einleitung
Das Kinderheim Baumgarten
Das Scheitern des Erziehungsversuchs nach Bernfeld
Das Scheitern des Erziehungsversuchs aus psychoanalytischer Perspektive
Rahmenbedingungen des Kinderheims
Gesellschaft und Kultur
Institution/Organisation
Merkmale einer Institution/Organisation
Funktionen der Institution/Organisation
Beziehungsverhältnisse in Institutionen/Organisationen
Konfliktpotentiale
Unterricht und Erziehung
Struktur
Die Masse
Die Gruppe
Der Führer/Die Leitung
Weitere Aspekte
Verwahrlosung Mitarbeiter
Primäre Aufgabe
Resümee
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Bernfeld erläutert gleich zu Beginn seines Werks „Kinderheim Baumgarten“ (1921) woran, seiner Meinung nach, das Scheitern seines Erziehungsversuchs gelegen hat: „Die Einfügung des Kinderheims in das erhaltende Comittee war von Anfang an so unglücklich und ist aus allerhand – meist persönlichen – Gründen und Triebkräften so streng beibehalten worden, daß zahllose Störungen der pädagogischen Entwicklung Tag für Tag bemerkbar, und auch unmerklich einwirkten und Niederschläge anhäuften, die schließlich zu einem scharfen Konflikt zwischen ‚Pädagogik’ und ‚Verwaltung’ führten, dessen Ende die solidarische Kündigung aller irgendwie wesentlich mit der Schule verknüpften Menschen war“ (Bernfeld 1921, 10). Bernfeld macht also einzig und allein die Verwaltung für das Scheitern verantwortlich. In seinen Aufzeichnungen kann nachgelesen werden, dass das Verhältnis zwischen ihm (sowie seinen Pädagogen) und dem Joint immer schon ein schwieriges war, worauf im weiteren Verlauf der Arbeit noch eingegangen wird. Gegipfelt haben diese Probleme in einem Memorandum
mit zahlreichen Forderungen, das Bernfelds Pädagogen (während seines Krankenhausaufenthalts) an das Joint übermittelt haben und das umgehend zur Kündigung aller Verfasser und auch zur Kündigung Bernfelds führte. (Bernfeld 1921, 136ff) Dass die Verwaltung des Kinderheims größtenteils für das Scheitern verantwortlich
war, lässt sich daher wohl kaum abstreiten, nachfolgend wird dies genauer und werden weitere mögliche Gründe dafür erörtert.''
Tags:Pädagogik, Judentum, Kinder
Ein physiotherapeutisches Projekt, im Kindergarten durchgeführt, zur Verbesserung der Motorik ausgewählter Kinder.
Hausarbeit Nr. 202 |
2,192 Wörter (
ca. 5.5 Seiten ) |
6 Quellen |
2010
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Inhaltsangabe
Ein physiotherapeutisches Projekt, das im Kindergarten durchgeführt wurde und zur Gesundheitsförderung und -prävention dient. Dabei wurden von den Erziehern motorisch auffällige Kinder ausgewählt und für das Projekt vorgeschlagen. Diese Kinder wurden befundet und erhielten ein ausgewähltes, passendes Programm zur Entfaltung ihrer Motorik.
Einleitung
1 Äußere Bedingungen: Settingansatz und Zielgruppe
2 Grob- und Feinziele
3 Gesundheits- und Präventivmodell und ICF
4 Inhaltlicher Aufbau
5 Realisierbarkeit des Projekts
6 Schlussbetrachtung
Quellenverzeichnis
Textauszug
Aus physiotherapeutischer Sicht ist es günstig, wenn der Mensch schon in frühen Jahren ein gutes Körpergefühl entwickelt, um seinen Körper kennenzulernen und zu verstehen und auf seine Bedürfnisse einzugehen.
In dem pediatrischen Schulprojekt fiel auf, dass einige Kinder leichte motorische Defizite haben, die eventuell zu späteren Störungen im Bewegungsapparat führen könnten. Daraus entstehen die groben physiotherapeutischen Ziele für das Kindergartenprojekt, wie mehr Bewegung im Alltag, Wahrnehmung für Neues, kindgerechte Unterstützung beim motorischen Erproben und Ausprobieren, Schulung des Gleichgewichts und der Koordination und die Förderung der kindlichen Interaktion in der Gruppe und im Alltag.
Mit dem motorischen Erproben erlernen die Kinder, wofür sie den Körper einsetzen können sowie ihre Ressourcen sinnvoll und effizient zu nutzen und voll auszuschöpfen.
Allgemein gesundheitsfördernde Ziele sind die Stärkung der Resilienzfaktoren (personale Ressourcen) und die Stärkung der Schutzfaktoren (SAR-Modell).
Mit diesen Grobzielen sollen die Kinder Sicherheit in der Umwelt gewinnen und Selbstwertgefühl in der Interaktion mit der Gesellschaft und für das eigene Ich erlernen.
Die Feinziele und primärpräventiven Ziele für die Kinder sind die Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, wie Werfen und verschiedene Ballspiele, Fangen und verschiedene Rennspiele, Balancieren auf unterschiedlichen Untergründen sowie in verschiedenen Höhen, Klettern und Springen und die Schulung des Vertrauens beim Spielen untereinander. Vorbereitend auf die Schule werden die Auge-Hand-Koordination und die Konzentration bei alltäglichen Tätigkeiten spielerisch geübt.
Tags:Gesundheitsförderung, Physiotherapie, Medizin, Motorik, Grobmotorik, Fitness
Nach einem historischen Abriss der Kindheit wird es in diesem Referat darum gehen, den Wandel der Aspekte dieses Lebensabschnittes mit didaktischen Konzeptionen der Grundschule in Einklang zu bringen.
Referat Nr. 160 |
3,095 Wörter (
ca. 7.7 Seiten ) |
1 Quelle |
2009
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit werden die Unterschiede des Kindseins und der Kindererziehung über die Jahrhunderte hinweg betrachtet. Es wird insbesondere auf die Familienentwicklung, Freizeitgestaltung und jeweilige Lebensbedingungen eingegangen.
Im Anschluss geht es darum, welche Herausforderungen sich dadurch für die Grundschule ergeben.
1. Definition Kindheit
2. Geschichtliche Aspekte zur Kindheit
3. Aspekte einer veränderten Kindheit
4. Herausforderung für die Grundschule
5. Fazit
6. Literatur
Textauszug
• "Entdeckung der Kindheit" als Produkt der bürgerlichen Gesellschaft:
• Entstehung der modernen Familie im 15./16. Jhd. aufgrund der Produktionsarbeit außerhalb des Hauses; neue Aufgabe der Familie: sie war nicht mehr nur Institutionen, die Gut, Stand und Namen erhalten sollte, sondern zudem moralische Anstalt, hervorgerufen durch das Interesse der Moralisten, Pädagogen und Kirchenmänner an der Erziehung.
• Kinder wurden nicht mehr als reif für das Leben angesehen; daher Sonderbehandlung; sozialer Ort; dafür bürgerliche Kleinfamilie und Schule (Aufschwung der Schule im 17. Jhd.) Mit der Entdeckung der Kindheit beginnt die Diskussion um die richtige Erziehung.
Tags:Kinderjahre, Kinderzeit, Kindesalter, Erziehung, Geburtenzahl
Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Thema Bildung und Gesundheit an Schulen.
Seminararbeit Nr. 136 |
4,080 Wörter (
ca. 10.2 Seiten ) |
4 Quellen |
2009
$ 11.95
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Inhaltsangabe
Seit es Schulen gibt, sind diese bemüht, gute Schulen zu sein und einen guten Unterricht zu gestalten. In dieser Arbeit wird die These untersucht, ob eine gute Schule auch eine gesunde Schule sein muss bzw. wie Gesundheit die betroffenen Personen – Lehrpersonal und SchülerInnen - beinträchtigen kann. Weiters wird die Qualität an Schulen angesprochen, auch wie sich diese erkennen lässt bzw. fördern lässt.
Einleitung
Die aktuelle Qualitätsdiskussion
Charakterisierung des Textes
Die Hauptautoren
Analyse des Textes
Hauptaussage des Textes
Definition von Qualität im Text
Begründungen für die Forderung nach (mehr) Qualität
Maßnahmen der Qualitätserreichung
Maßnahmen der Qualitätsüberprüfung
Bildungstheoretische Kommentierung des Textes
Schlussfolgerungen
Literaturverzeichnis
Textauszug
Seit Mitte der neunziger Jahre hat die Qualitätsdiskussion immer mehr an Aktualität gewonnen. Alles und jeder wird evaluiert – auch der Bildungssektor ist hier keine Ausnahme. Dies beginnt bereits im Kindergarten und endet an den Universitäten bzw. an Aus- und Weiterbildungsstätten. Untersucht wird dabei vieles: das Lehrpersonal, der Lehrinhalt, die Zufriedenheit der Lernenden usw. Man möchte erkennen, wie man die Qualität an Schulen noch verbessern kann bzw. welche Faktoren eine gute Schule überhaupt auszeichnet. Ziel dabei ist es, dass Schule und Unterricht besser werden.
Auch die Bildungspolitik hat dies zum Ziel: Man möchte Schule und Unterricht qualitativ hochwertiger gestalten, beides soll besser werden. Dieses Ziel hat jedoch zwei Seiten: auf der einen Seite wird immer wieder betont, wie wichtig Bildung in der Gesellschaft ist und das alles daran gesetzt wird, sie zu erhalten bzw. zu verbessern. Aus- und Weiterbildungsstätten dürfen nicht ihre Bedeutung und Wichtigkeit verlieren, lebenslanges Lernen soll belohnt werden und vieles andere wird uns versprochen.
Auf der anderen Seite wird aber das Bildungssystem weitgehend in Österreich – und in den meisten anderen Staaten – öffentlich finanziert, was früher oder später zu Engpässen führt. Bildung ist zwar wichtig, aber teuer.
Tags:Erziehung, Bildung
Erlebnisorientierte Bewegungshandlungen, Zielbereich: das Akzeptieren sozialer Regeln, Kräftigung, Spaß.
In dieser Arbeit geht es um eine Unterrichtsstunde mit dem Thema: ''Miteinander kämpfen, raufen und rangeln''.
Studienarbeit Nr. 110 |
2,085 Wörter (
ca. 5.2 Seiten ) |
6 Quellen |
2008
$ 7.95
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Inhaltsangabe
Ziel dieser Arbeit ist das Akzeptieren sozialer Regeln, Kräftigung, Spaß durch erlebnisorientierte Bewegungshandlungen.
Kinder leben in jedem Alter das Bedürfnis nach körperlichem Kontakt über das Rangeln und Raufen aus, überall kann man Kinder beim Toben und miteinander Kämpfen beobachten. Aufgrund der entwicklungsbedingt noch fehlenden Möglichkeiten, Konflikte und Streit auf kognitiver Ebene auszutragen, ist die körperliche Auseinandersetzung immer schon ein Mittel gewesen, Kräfte zu messen und sich durchzusetzen. Raufereien im öffentlichen Bereich haben nicht zugenommen, allerdings hat sich die Qualität der körperlichen Auseinandersetzungen verändert: die Hemmschwellen sind gesunken, ungeschriebene Gesetze werden übertreten, der Kampf ist nicht beendet, wenn jemand wehrlos am Boden liegt. Deshalb ist es wichtig, schon den Kindern die Grenzen aufzuzeigen. Kleinere Raufereien und Balgereien zwischen Kindern sind etwas Natürliches, aber sie dürfen nicht ausarten. Kinder müssen wissen, wann es genug ist; sie dürfen nicht dem anderen absichtlich sehr wehtun wollen. Behandelt man das Thema „Kämpfen, Raufen und Rangeln“ z.B. im Sportunterricht, können sich die Kinder zwar in gewohnter Weise austoben, müssen sich dabei aber an bestimmte Regeln halten. Ziel muss es sein, diese Regeln auch ins „echte Leben“ zu übertragen.
Textauszug
''Kinder werden ständig mit dem Thema „Kämpfen“ konfrontiert. Sei es im Fernsehen, in (Trick)Filmen, in Computerspielen etc. Darüber hinaus prägen die sportlichen Zweikämpfe der Erwachsenen das Sportprogramm, weshalb sie den Kindern ebenfalls bestens bekannt sind. Sie haben das Kämpfen aber auch schon oft am eigenen Leib erfahren. In den Rangeleien und Raufereien der Kinder geht es keineswegs immer um Gewalt und Aggression. In der Regel wird es als etwas Aufregendes erlebt. Kinder haben eine grundlegende Affinität zu Herausforderungen und anregenden Situationen. Kinder wollen ihre Grenzen entdecken und überwinden. Oftmals suchen sie deshalb auch den direkten Körperkontakt, wollen Raufen und Balgen. Dadurch können sie einerseits ihre Kräfte und ihr Können messen und andererseits die Spannung erleben, wenn sie an ihre Grenzen stoßen. Sie nehmen Herausforderungen mit einer natürlichen Lust an, finden dabei die eigenen Grenzen, lernen sie kennen sowie einschätzen und wachsen über sie hinaus.''
Tags:Sport, Kinder, Erziehung
Der vorliegenden Ausarbeitung des Referats über Erscheinungsformen und Verbreitung von Familienarmut im internationalen Vergleich basiert hauptsächlich auf Bien und Weidachers Buch „Leben neben der Wohlstandsgesellschaft“.
Hausarbeit Nr. 51 |
3,114 Wörter (
ca. 7.8 Seiten ) |
7 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Die Autorin dieser Arbeit konzentriert sich auf fünf Aspekte im Zusammenhang mit Familienarmut. Dies sind Transferleistungen, Erwerbstätigkeit bei Frauen, Indikatoren, Deprivation und Zufriedenheit. Um einen internationalen (bzw. hauptsächlich europäischen) Vergleich herstellen zu können, zieht sie Studien aus verschiedenen Quellen hinzu. Ziel ist es, einen Überblick darüber herzustellen, wie Familienarmut in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern einzuordnen und zu bewerten ist.
Outline:
Einleitung
Transferleistungen
Erwerbstätigkeit bei Frauen
Indikatoren für den europäischen Vergleich
Durchschnittliches Einkommen und Einkommensungleichverteilung (GINI-Koeffizient)
Erwerbstätigkeit
Weitere relevante Faktoren
Deprivation
Zufriedenheit
Zusammenfassung
Quellenverzeichnis
Anhang
Textauszug
Die wirtschaftliche Vulnerabilität von Familien mit kleinen Kindern ist ein weltweites Problem. Dabei sind jedoch die Quantität und Qualität der Anfälligkeit je nach Land sehr unterschiedlich. Da Daten meistens auf unterschiedlicher Basis und in unterschiedlicher Systematik erhoben werden, sind internationale Vergleiche schwierig. Dabei tragen mehrere Faktoren dazu bei, letztendlich unterschiedliche Ergebnisse zu erhalten. Erstens werden Armutsgrenzen unterschiedlich definiert (40-65%). Zweitens variiert der Umfang sozialer Unterstützungsmaßnahmen durch den Staat. Drittens gibt es Differenzen bei dem Umfang der Erwerbstätigkeit der Mütter, bzw. des erziehenden Elternteils. Im Zusammenhang damit steht der ökonomische Status von Frauen in dem betroffenen Staat. Ein weiterer Faktor ist der Grad an Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen der von der Familie getrennt lebenden Elternteile.
Tags:Sozialpädagogik, Erziehung