Der vorliegenden Ausarbeitung des Referats über Erscheinungsformen und Verbreitung von Familienarmut im internationalen Vergleich basiert hauptsächlich auf Bien und Weidachers Buch „Leben neben der Wohlstandsgesellschaft“.
Hausarbeit Nr. 51 |
3,114 Wörter (
ca. 7.8 Seiten ) |
7 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Die Autorin dieser Arbeit konzentriert sich auf fünf Aspekte im Zusammenhang mit Familienarmut. Dies sind Transferleistungen, Erwerbstätigkeit bei Frauen, Indikatoren, Deprivation und Zufriedenheit. Um einen internationalen (bzw. hauptsächlich europäischen) Vergleich herstellen zu können, zieht sie Studien aus verschiedenen Quellen hinzu. Ziel ist es, einen Überblick darüber herzustellen, wie Familienarmut in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern einzuordnen und zu bewerten ist.
Outline:
Einleitung
Transferleistungen
Erwerbstätigkeit bei Frauen
Indikatoren für den europäischen Vergleich
Durchschnittliches Einkommen und Einkommensungleichverteilung (GINI-Koeffizient)
Erwerbstätigkeit
Weitere relevante Faktoren
Deprivation
Zufriedenheit
Zusammenfassung
Quellenverzeichnis
Anhang
Textauszug
Die wirtschaftliche Vulnerabilität von Familien mit kleinen Kindern ist ein weltweites Problem. Dabei sind jedoch die Quantität und Qualität der Anfälligkeit je nach Land sehr unterschiedlich. Da Daten meistens auf unterschiedlicher Basis und in unterschiedlicher Systematik erhoben werden, sind internationale Vergleiche schwierig. Dabei tragen mehrere Faktoren dazu bei, letztendlich unterschiedliche Ergebnisse zu erhalten. Erstens werden Armutsgrenzen unterschiedlich definiert (40-65%). Zweitens variiert der Umfang sozialer Unterstützungsmaßnahmen durch den Staat. Drittens gibt es Differenzen bei dem Umfang der Erwerbstätigkeit der Mütter, bzw. des erziehenden Elternteils. Im Zusammenhang damit steht der ökonomische Status von Frauen in dem betroffenen Staat. Ein weiterer Faktor ist der Grad an Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen der von der Familie getrennt lebenden Elternteile.
Tags:Sozialpädagogik, Erziehung
Durch den Geburtenrückgang bestehen die Familien nicht mehr in der Form, wie sie früher üblich waren. Die Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen, sind, was zeichnet eine Familie aus, was sind die Gründe für die Veränderung der Familienformen.
Vordiplom Nr. 41 |
10,925 Wörter (
ca. 27.3 Seiten ) |
10 Quellen |
2006
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Inhaltsangabe
„Deutschland schrumpft weiter – mehr Todesfälle als Neugeborene“. Der Geburtenrückgang ist zur Zeit ein aktuelles Thema in den Medien. Laut dem Statistischen Bundesamt starben im letzen Jahr rund 144.000 Menschen mehr, als dass Kinder geboren wurden. Ab 2011 bis zum Jahr 2050 soll sich die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau konstant bei 1,4 Kindern halten. Damit es nicht zu einem Bevölkerungsrückgang kommt, wären jedoch mindestes 2,0 Kinder pro Frau nötig. Der Geburtenrückgang hat jedoch nicht nur Auswirkungen auf den Bevölkerungsrückgang, sondern auch auf die Entwicklung der Familie, da diese aus mindestens einem Kind und einem Elternteil besteht.
Die vorliegende Hausarbeit „Wandel der Familienformen in Deutschland ab dem 18. Jahrhundert bis heute“, die im Rahmen der Vordiplomsprüfung im Bereich der Soziologie angefertigt wurde, beschäftigt sich mit diesen Fragen.
Der erste Punkt beschäftigt sich mit dem Begriff der „Familie“, da dieser zentral für die folgenden Punkte ist. Die Familie zeichnet sich durch ihre Zusammensetzung und Beiträge für die Gesellschaft aus.
Die Familie befindet sich in einem ständigen Wandlungsprozess. Um die Gegenwart und die weitere Entwicklung der Familie verstehen zu können, ist ein Blick auf die historische Situation der Familie von Bedeutung. Daher wird im dritten Punkt eine Übersicht über die Geschichte der Familie, von der bäuerlichen Familie bis heute gegeben.
Im vierten Punkt geht der Autor auf die Individualisierung ein. Der Prozess der Individualisierung begann in der Industrialisierung und prägte die Entwicklung der Familie und ihrer Formen maßgeblich.
Im letzten Punkt beschreibt er drei Familienformen. Die Kernfamilie, nicht-eheliche Lebensgemeinschaften und Ein-Elternfamilien sind heute häufig vertretene Formen.
Outline:
Einleitung
Der Begriff „Familie“
Kennzeichen der Familie
Funktion, Aufgabe und Leistung der Familie
Familie als soziales System
Familie als Institution
Historische Situation der Familie
Die bäuerliche Familie
Die bürgerliche Familie
Entwicklung der Familie ab dem 19. Jahrhundert
Individualisierung
Folgen der Individualisierung für das Individuum
Folgen der Individualisierung für Familien und Paare
Historische Situation der Individualität
Familienformen
Die Kernfamilie
Begriff der Kernfamilie
Historische Situation der Kernfamilie
Nicht-eheliche Lebensgemeinschaften
Begriff der nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft
Historische Situation nicht-ehelicher-Lebensgemeinschaften
Ein-Eltern-Familien
Begriff der Ein-Eltern-Familie
Historische Situation der Ein-Eltern-Familien
Fazit
Literaturverzeichnis
Selbstständigkeitserklärung
Textauszug
''Der Begriff der Familie ist erst seit dem 18. Jahrhundert im deutschen Sprachraum vertreten. Spricht man von der „Familie“, so meint man nicht eine bestimmte Familie in Deutschland, sondern die Familie im Allgemeinen. Der Begriff der Familie bezeichnet ein objektivierbares, gesellschaftliches Strukturmuster, das von den Individuen einer Gesellschaft praktiziert wird. Dieses Strukturmuster wird im Alltag millionenfach als Familie praktiziert. Daher ist der Begriff der Familie ein Allgemeinbegriff einer überzeitlichen Gattung und nicht eine besondere historisch gebundene Form. Der Begriff der Familie hat sich im Laufe der Geschichte verändert. In der Regel bezeichnete der Begriff der Familie, dass die Familie durch Eheschließung ergänzt oder begründet ist. Dadurch entstand ein Verweisungszusammenhang von Ehe und Familie. Erst nach und nach bildete sich die Einsicht, dass dieser Verweisungszusammenhang in einer Familiendefinition nichts zu suchen hat, wenn diese mehr sein möchte, als eine bloße Zuschreibung des modernen, bürgerlichen Familientypus. So hat sich der Begriff der Familie im Laufe der Zeit geändert. Zuerst bestand eine Familie der Definition nach aus mehreren Kinder, dann nur aus mindestens einem Kind. Zuerst waren zwei Elternteile nötig, dann nur mindestens ein Elternteil, wobei jedoch unklar ist, ob vorausgesetzt wird, dass die biologischen Eltern miteinander verheiratet sind. Der Familienbegriff sollte aufgrund dieser Entwicklung alle Familienformen umfassen.'
Tags:Geburtenrückgang, Ehe, Sozialpädagogik, Familienpolitik
Der Falkensteiner Codex zählt zu den sogenannten Traditionshandbüchern. Diese existieren seit dem 9. Jahrhundert und vermitteln Aufzeichnungen über Schenkungs- und Tauschakte von Grundbesitz und Zubehör.
Essay Nr. 115 |
1,060 Wörter (
ca. 2.7 Seiten ) |
16 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit geht es um den Falkensteiner Codex. Es gibt zusammenfassend drei Motive für seine Erstellung:
Zum einen die rechtlich-wirtschaftliche Absicherung des Besitzes der Familie, die Sicherung der Nachfolge (generatio) und der religiös motivierte Memoriagedanke.
Der Codex ist vor dem Hintergrund der Entwicklungen dynastischer Herrschaftshäuser im 12. Jahrhundert zu betrachten. Die karolingische Grafschaftsverfassung, die auf der Vergabe des Amtes des Comes durch den Herrscher und damit auf einer gewissen Mobilität beruhte, veränderte sich zunehmends. Die „neuen“ Adelsherrschaften übten ihre Macht von festen Wohnsitzen aus, Herrschaft beruhte nun auf dem Eigenbesitz der Familie . Im 11. und 12. Jahrhunderts bildeten sich in Bayern eine Reihe bedeutender Hochadelsgeschlechter, die eine nahezu eigenständige Herrschaft begründeten. Das Gebetsdenken der Familie, die Memoria wurde als wichtige Aufgabe angesehen. Wie bei allen Adelsherrschaften dieser Zeit setzt sich die Grundlage der Familie Falkenstein aus Eigengütern (allod), Lehen (beneficia) und Vogteirechten (advocatiae) zusammen, in diesem Fall über die Stifte Weyarn, Herrenchiemsee und Petersberg.
Der Falkensteiner Codex bietet neben seiner inhaltlichen und überlieferungsgeschichtlichen Bedeutung eine wichtige Forschungsgrundlage betreffend des reichen Bilderschmuckes, bestehend aus 25 teilweise mehrfarbigen Federzeichnungen.
Textauszug
''Traditionshandbücher wurden vor allem von kirchlichen Organisationen zur Rechts- und Besitzstandssicherung angefertigt. Der Codex befindet sich heute im Bayrischen Hauptstaatsarchiv in München. Es handelt sich um eine Pergamenthandschrift mit Holzeinband mit den Maßen 27.5 mal 18.5 cm. Der Text ist in Lateinisch und Deutsch verfasst. Im Falkensteiner Codex sind Besitzungen der Herren Neuburg von Falkenstein aufgezeichnet, er wurde 1166 als Urbar und Lehensverzeichnis von Geistlichen des Augustinerchorherrenstiftes Herrenchiemsee angelegt. Anders als bei kirchlichen Traditionshandbüchern, die bis zur Säkularisierung der Klöster eine wirtschaftliche Grundlage darstellten, verlor der Falkensteiner Codex nach Aussterben der Familie der Grafen von Neuburg-Falkenstein von Bedeutung. Erst durch das Interesse der Historiker im Humanismus erlangte der Codex wieder an Wert.''
Tags:Kulturerbe, Zeitgeschichte, Tradition
In dieser Arbeit geht es um Leben und Werke von Karl Marx.
Referat Nr. 120 |
2,030 Wörter (
ca. 5.1 Seiten ) |
4 Quellen |
2003
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Inhaltsangabe
Zunächst geht der Autor dieser Arbeit auf das Leben von Karl Marx, der Sohn eines Justizrates aus Trier. 1824 trat die jüdische Familie Marx zum Protestantismus über. Nach dem Abschluss des Gymnasiums in Trier studierte Marx zunächst Rechtswissenschaften an der Universität Bonn, später auch Philosophie und Geschichte in Berlin und Jena. Der Autor berichtet über alle Stationen von Marx Karriere.
Im Anschluss wird auf die Religionskritik von Marx eingegangen.
Es wird ein Überblick gegeben und die Kritik im Detail behandelt.
Im letzten Teil der Arbeit geht es um Kritik an Karl Marx.
Outline:
Karl Marx - Biographie
Religionskritik
Kritik an Karl Marx
Glossar
Textauszug
''Nachdem er hatte einsehen müssen, dass seine Hoffnung auf eine akademische Karriere aussichtslos war, nahm er 1842 eine Stellung bei der linksliberalen Rheinischen Zeitung in Köln an, deren Chefredakteur er bald darauf wurde. Unter seiner Leitung wurde das Blatt zur führenden Oppositionszeitung. Nach seiner Heirat mit Jenny von Westphalen und dem Verbot der Rheinischen Zeitung durch die preußische Zensur siedelte Marx 1843 nach Paris über, wo er sich, unter dem Einfluss des Materialismus Ludwig Feuerbachs, von der Hegel’schen Philosophie ab- und unter dem Eindruck der französischen Sozialisten dem revolutionären Sozialismus zuwandte. In Paris vertrat er als Mitherausgeber der Zeitschrift Deutsch-Französische Jahrbücher in seinen eigenen Beiträgen zunehmend ein revolutionäres Programm. Ebenfalls begann in Paris Marx‘ Freundschaft mit Engels. 1844 veröffentlichte Marx seine Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie.''
Tags:Literatur, Politik, Autobiographie
Der Zugang des Autors dieser Arbeit zu diesem Thema ergab sich aus der Diskussion mit seiner Großmutter, als er zufällig die Fernsehübertragung aus dem Parlament verfolgte, in der es um die Entschädigung der so genannten „Trümmerfrauen“ ging.
Seminararbeit Nr. 113 |
3,838 Wörter (
ca. 9.6 Seiten ) |
12 Quellen |
2006
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Inhaltsangabe
In der Auseinandersetzung mit dieser Problematik entwickelte sich die Frage, die es in dieser Arbeit zu beantworten gilt: Wie veränderte sich die wirtschaftliche uns soziale Lebenssituation (gemeint ist damit auch die Rolle) der Frau im Zeitraum von 1945 – 1968?
Aus dieser Fragestellung heraus entwickelte der Autor seine Hypothese, dass das Spektrum der Frauenrolle von der „Trümmerfrau“ der Nachkriegszeit über das Idealbild der Hausfrau und Mutter in den 50er Jahren zur emanzipierten jungen Frau der späten 60er Jahre reicht und sich zudem das Rollenbild – bedingt durch die individuelle wirtschaftliche Situation – in unterschiedlichen Gesellschaftsschichten verschieden ausgeprägt zeigen müsste. In den Bildern unserer Welt lassen sich unsere Weltbilder erkennen. In historischen Abbildungen
begegnet uns die Vorstellung, die die Gesellschaft von sich hat. Dies gilt in besonderem Maße für die Werbung, die uns ständig umgibt und zur Stellungnahme herausfordert.
Die vorliegende Arbeit bezieht sich u.a. auf das Frauenbild in westdeutscher Werbung der 50er und 60er Jahre. Diese Epoche deutscher Geschichte ist für eine geschichtswissenschaftliche Darstellung der Wirtschaftswerbung besonders interessant, weil anhand der Werbung Wandlungsprozesse im Frauenbild beobachtet werden können. Der Autor hat dazu zwei Bilder zum Vergleich herangezogen. Das erste Bild zeigt eine Situation in den ersten Nachkriegsjahren, als Europa, insbesondere Deutschland und Österreich, ein Land der Frauen war. Wie nie zuvor standen Frauen im öffentlichen Leben. Als Straßenbahnschaffnerinnen, als Familienvorstände, als Trümmerfrauen, die wieder aufbauten, was die Männer im Krieg zerstört hatten.
Im Gegensatz dazu die Werbeanzeige einige Jahre später, die Wunsch statt Wirklichkeit abbildete. Die Frau auf dem Werbefoto lächelte dem Betrachter verführerisch und ein bisschen dümmlich als „Häschen“ zu. Die Werbung transportierte in den 50er Jahren offenbar ein Frauenbild, das wenige Jahre zuvor nicht denkbar gewesen wäre: Frauen hatten hübsch zu sein, die Ehe anzustreben und sich in ihre Hausfrauenrolle zu fügen. Ob es sich dabei um eine Zurückdrängung handelte oder die Frauen bereitwillig ihre alte Rolle akzeptierten, kann der Autor in dieser Arbeit nicht beantworten.
Outline:
Einleitung
Die Nachkriegszeit – Sehnsucht nach Geborgenheit und Gemütlichkeit im eigenen Heim
Hausarbeit in den vierziger und frühen fünfziger Jahren (1945 – 1955)
Die Frau als Mutter, Hausfrau und „Herzeige Objekt“
Ehe und Familie – Ideale geraten in Bewegung
Das Rollenbild der (berufstätigen) Frau
Leben, Schönheit und Konsum im "Wirtschaftswunder"
Neue Materialien – Neue Mode – Der Wunsch nach Internationalität
Wie „Frau“ wohnte
Kino, TV, Sport und Urlaub
Zusammenfassung
Anhang (Abbildungen)
Literatur
Textauszug
''Die weibliche Berufstätigkeit außerhalb der Familie wird als notwendiges Übel der Zeit betrachtet, das mit allen Mitteln abzuschaffen ist. Sie wird als etwas zeitlich Begrenztes angesehen, das durch die widrigen Umstände und die Notwendigkeit der Nachkriegszeit notwendig geworden war. In der Nachkriegszeit hatte die Hausarbeit einen außerordentlich hohen Stellenwert, sowohl in materieller als auch in ideeller Hinsicht. Durch eine geschickte Haushaltsführung konnte die Hausfrau einen großen Beitrag zur Versorgung und zum besseren Überleben der Familie beitragen. Die Themen „Hausfrauenhilfe“ und „praktische Tipps für Haushalt und Garten“ nehmen viel Platz in den Frauenzeitschriften der damaligen Zeit ein. Hausarbeit wird nicht nur für das Überleben der Familie als unentbehrlich erachtet, sondern auch die ideelle Funktion wird betont. In dieser Zeit beginnt auch die Technisierung des Haushaltes. Gegen Mitte der fünfziger Jahre avancierte der Kühlschrank zum Wunschtraum der österreichischen Durchschnittsfamilie schlechthin und zählte neben Fernseher und Waschmaschine zu den begehrtesten Statussymbolen.
1955 befanden sich in den österreichischen Haushalten bereits 77.500 Kühlschränke und bis 1970 hatte sich diese Zahl mehr als verdoppelt.Innerhalb zweier Jahrzehnte war aus dem begehrten
Luxusgegenstand ein alltägliches Haushaltsgerät geworden und obwohl ein Kühlschrank 1955 damals noch das gesamte Monatseinkommen eines Normalverdieners kostete und damit fast
genauso unerreichbar wie ein Urlaub war, sparten viele auf ihren ersten „Bosch“. Schließlich wich Anfang der fünfziger Jahre die Unsicherheit und Apathie der ersten Nachkriegsjahre aus den
Köpfen der Deutschen und Österreicher.''
Tags:Soziologie
Diese Arbeit gibt ein Interview über die Freizeitgestaltung auf einem Bauernhof wieder.
Forschungsarbeit Nr. 96 |
5,900 Wörter (
ca. 14.8 Seiten ) |
0 Quellen |
2007
$ 13.95
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Inhaltsangabe
Im Zuge des Proseminars „Einführung in die qualitativen Methoden“ (mit Prof. Helmut Eberhart) führten die Autoren ihre erste Feldforschung als Volkskundlerinnen zum Thema „Freizeit im ländlichen Raum“ durch.
Für ihren Forschungsaufenthalt wählten wir den Bauernhof von Familie Postl in Löffelbach bei Hartberg aus. Durch die jahrelange Freundschaft der bereits verstorbenen Großmutter einer der Autoren zur Altbäuerin kamen wir zu diesem Hof, der sich für die Feldforschung als geeignet darstellte.
In dieser Arbeit werden die detaillierten Tagesabläufe der Familienmitglieder des Hofes grafisch und textlich veranschaulicht. Die Forschungsmethode war ein qualitatives Interview, bei dem die Autoren einen bereits im Vorfeld festgelegten Leitfaden für den Aufbau des Gesprächs verwendeten. Die Interviews waren von Anfang an offen und unbefangen und die Atmosphäre schien nie angespannt zu sein.
Bei den Befragungen orientierten die Autoren sich an der (von Reinhard Schmitd-Scherzer stammenden und von Prof. Helmut Eberhart modifizierten) Freizeitdefinition: Demnach ist „Freizeit jene Zeitspanne, die nicht dem beruflichen oder berufsähnlichen Gelderwerb dient, in der keine notwendigen Arbeiten am Hof durchgeführt werden und die nicht mit Tätigkeiten ausgefüllt ist, die einmal den speziellen physiologischen Bedürfnissen des Individuums dienen (Essen, Körperpflege, Schlafen) oder zum anderen die Nebentätigkeiten der Berufstätigkeiten darstellen (z.B. der Weg zum Feld usw.).“
Textauszug
''Als uns im Proseminar das Thema „Freizeit im ländlichen Raum“ als unser Feldforschungsgebiet vorgestellt wurde, kam mir von Anfang an ein ganz bestimmter Bauernhof in den Sinn, nämlich der von Familie Postl. Ich kenne den Hof schon von Kindheit an, da meine Großmutter mit der Altbäuerin Hermine Postl eine jahrelange Freundschaft pflegte und ich deshalb einige Male im Jahr bei der gastfreundlichen Familie zu Besuch war.
Nachdem meine Großmutter 2003 verstarb, brach dieser Kontakt jedoch abrupt ab. Demnach kostete es mich schon große Überwindung erstmals nach knapp vier Jahren wieder anzurufen, mit der Bitte, für zwei Tage bei ihnen forschen zu dürfen. Nachdem dieser erste Kontakt wieder hergestellt war und wir herzlich eingeladen waren, dort unsere erste Feldforschung durchzuführen, war ich froh und freute mich, die Familie bald zu besuchen. Im Vorfeld der Forschung trafen Evy Lecher und ich uns, um den Ablauf der Feldforschung zu besprechen und um uns einige Fragen zusammenzustellen, um den Einstieg ins Gespräch und dessen flüssigen Verlauf zu gewährleisten.
Beim letzten Anruf, ca. eine Woche vor Forschungsbeginn, kam ein Problem auf: Altbauer Erwin Postl hatte sich beim Holzarbeiten das Bein verletzt und hatte nun einen Liegegips. Diese Tatsache war für den Hof ein harter Rückschlag und auch wir mussten unseren Aufenthalt um einen Tag verkürzen, da ein Arbeitstag am Hof für die zwei Frauen nun noch dichter und anstrengender war.
Am 17. Jänner war es nun soweit: mit kurzer Verspätung trafen wir am Hof um ca. 10.20 ein. Durch die freundliche Begrüßung von Hermine Postl, die sich gerade um ihren 3 jährigen Enkel Florian kümmerte, verflog die anfängliche Nervosität jedoch sehr schnell. Die erste Stunde war dem Aufholbedarf an privaten „Gschichtn“ gewidmet. Gespräche über Dinge, die sich in meinem Leben verändert haben, und ebenso was sich bei Familie Postl in den letzten 4 Jahren getan hatte, folgten.''
Mit dem Namen „bande dessinée“ wird der franko-belgische Comic zusammengefasst. Er entstand in den 20er Jahren, als vorrangig Comics aus den Vereinigten Staaten nach Frankreich und Belgien importiert wurden.
Seminararbeit Nr. 97 |
3,185 Wörter (
ca. 8 Seiten ) |
7 Quellen |
2008
$ 9.95
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Inhaltsangabe
Der für diese Arbeit und das Proseminar wichtige Stereotyp ist der Geschlechterstereotyp, der Mann und Frau differenziert und – je nach kulturellen und gesellschaftlichen Konventionen – in bestimmte Verhaltensmuster zwängt. Dadurch entstehen vorgefertigte Geschlechterrollen und -stereotypen.
Um das weibliche Sprachverhalten zu charakterisieren, sollen in dieser Arbeit nun einige Hypothesen zur Frauensprache vorgestellt werden. Aus diesen Merkmalen ergeben sich dann bestimmte Konsequenzen. Der liebenswürdige und unterwürfige Sprechstil führt dazu, dass sich Frauen im Gespräch mehr Rückzugsmöglichkeiten bieten und der Mann jederzeit die Möglichkeit hat, ihre Aussagen zu unterbrechen.
Jean-Marc Reiser wurde am 13. April 1941 in Rehon an der belgischen Grenze geboren. Schon im Jugendalter veröffentlichte er Bandes Dessinées, allerdings unter einem Pseudonym. Später arbeitete er für die skandalöse Zeitung Hara-Kiri, deren Gruppenmitglieder Reiser als Familie dienten. Ihr Ziel war es, mit den Grundsätzen „bête et méchant“ der Gesellschaft aufzuzeigen, wie dumm und boshaft sie ist, und ihr durch die Spiegelung ihrer eigenen schlechten Merkmale eben diese zu erklären.
1978 gewann Jean-Marc Reiser den „grand prix du festival d’Angoulême“, eines jährlich stattfindenden internationalen Comicfestivals.
Outline:
Begriffsdefinitionen
Stereotypen
Tradtitionelle Geschlechterrollen und –stereotypen
Frauensprache
La Bande Dessinée
Geschichte
Definition
Jean-Marc Reiser und seine Bandes Dessinées
Biographie
Jeanine
Aussehen und Charakter
Männer
Sprache
Bibliographie
Textauszug
''Er [Jean-Marc Reiser] vertrat den Anarchismus und sah die Karikatur als Aggression. In seinen Comics brach er alle Tabus. Er stellte die Unterschicht dar, Sexualität, Krankheiten, Aggression und Brutalität. Seine Comics können trotzdem in die Sparte der „Bande Dessinées satiriques“ eingeordnet werden. Diese sollen dem Leser einen Spiegel vorhalten und ihm ein karikiertes Bild von ihm selbst und seinen Fehlern zeigen.
Jean-Marc Reiser starb am 5. November 1983 als einer der bekanntesten Zeichner Frankreichs an Krebs.''
Tags:Sprache, Comic
Analyse des Hochseekreuzfahrtenmarktes in Deutschland und Europa (Note 1.0)
Seminararbeit Nr. 143 |
3,810 Wörter (
ca. 9.5 Seiten ) |
10 Quellen |
2009
$ 11.95
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Inhaltsangabe
Der Kreuzfahrtenmarkt stellt weltweit einen der größten touristischen
Wachstumsmärkte dar. Während andere Wirtschaftszweige wegen allgemeiner Konsumzurückhaltung stagnieren, verzeichnet die Kreuzfahrtbranche speziell in Europa und Deutschland seit Jahren rapide steigende Buchungszahlen und boomt somit wie kaum ein anderer Zweig der Touristik. Gründe dafür sind unter anderem Imagewechsel und demographischer Wandel sowie der produktpolitische Zuschnitt der Angebote auf immer neue Zielgruppen. Kein anderer Bereich des Tourismus hat in den letzten Jahren vergleichbar innovative Ideen und Konzepte auf den Markt gebracht. So ist die klassische Kreuzfahrt in ihrer bisherigen Form in vielen Aspekten, allen voran die Produktpolitik betreffend, diversifiziert worden. War die Kreuzfahrt früher noch ein Nischenprodukt mit konservativem und elitärem Image für eine klar kommunizierte, zahlungskräftige Zielgruppe, so hat sie sich mittlerweile zu einer Reise- und Urlaubsform für die Masse entwickelt. Mittlerweile gibt es in nationalen und internationalen Gewässern neben Luxuslinern und Luxusyachten auch schwimmende Clubanlagen und preisgünstigere Mittelklasseschiffe für Familien. Im Mittelmeer sind seit 2005 sogar die ersten Low-Cost Schiffe unterwegs.
Diese Arbeit behandelt aufgrund der marktbezogenen Bedeutung hinsichtlich Größe und Umsatz insbesondere den Hochsee-Kreuzfahrtenmarkt. Neben Erklärungen zum Produktbündel Kreuzfahrt sowie der Darstellung der verschiedenen Kreuzfahrttypen werden vor allem Angebots- und Nachfragestruktur und die Tendenzen für die Zukunft dargelegt. Zunächst soll jedoch Klarheit über die begrifflichen Grundlagen und die Historie geschaffen werden.
Einleitung
Begriffsgrundlagen (Definition Kreuzfahrt & Markt)
Geschichte der Kreuzfahrt
Produkt Kreuzfahrt (Einteilung d. Passagierschifffahrt, Produktbuendel Kreuzfahrt, Angebotsstruktur (global & in D), Nachfragestruktur, Vertriebskanaele)
Kreuzfahrttypen
Trends (Produktinnovaton und -differenzierung, marketingpolitische Trends)
Fazit
Textauszug
''Die heutige Form der Kreuzfahrt wurde allerdings von dem damaligen Generaldirektor der Hamburg-Amerikanischen Packet-Actien-Gesellschaft (Hapag) Albert Ballin erfunden. Er suchte nach einer Möglichkeit die komfortablen Schiffe der Hamburg- Amerika Linie und deren Besatzungen in den schlecht ausgelasteten Wintermonaten zu beschäftigen. So verließ am 22. Januar 1891 die „Augusta Victoria“ Cuxhaven, um sich auf eine luxuriöse, zweimonatige „Orient-Exkursion“ zu begeben. Durch den Erfolg
dieser Reise bot die Hapag in den Folgejahren jeweils zwei Orientreisen an, hinzu kamen 1894 die erste Nordland-Kreuzfahrt und 1896 die erste Westindien-Kreuzfahrt mit der „Columbia“. Im Jahre 1900 stellte die Hapag das erste speziell für Kreuzfahrten
gebaute Schiff „Prinzessin Victoria Luise“ in Dienst, sechs Jahre später ist es bereits eine kleine Flotte von drei reinen Kreuzfahrern. Die erste Weltreise der Hapag findet im Jahre 1909 statt.''
Tags:Schiff, Cruise, Markt, Kreuzfahrtenmarkt, Hochsee, Passagierschifffahrt, Marketing, Trend, Weltwirtschaftskrise