Im Rahmen dieser Arbeit soll versucht werden, dem Leser zu demonstrieren, warum die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens durchaus negativ ausfallen kann, was besagt, dass das Leben möglicherweise keinen Sinn hat.
Hausarbeit Nr. 141 |
5,510 Wörter (
ca. 13.8 Seiten ) |
9 Quellen |
2004
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Inhaltsangabe
Die Frage nach dem Sinn des Lebens stellt für viele Menschen eine Kernfrage der Philosophie dar, obwohl es eine endgültige Antwort vielleicht niemals geben wird.
Es wird in der Arbeit zunächst auf Voraussetzungen bezüglich der Sinnfrage eingegangen, anschließend folgt der Hauptteil, der sich mit verschiedenen philosophischen Positionen befasst, wobei auch Gegendarstellungen anderer Autoren berücksichtigt werden; schließlich endet die Arbeit mit einer kurzen Zusammenfassung und einem Schlussresümee.
Einleitung
Warum die Antwort negativ ausfallen kann
Die Voraussetzung für die Sinnfrage: der Atheismus
Der „Schritt beiseite“
Die Größe des Universums im Gegensatz zu der des Menschen
Der Tod
Der Mensch als Sisyphos
Einschub: Sinn und Wert
Fortsetzung: Der Mensch als Sisyphos
Schluss
Literaturverzeichnis
Textauszug
Im Mittelalter glaubten die Menschen, dass ihr Leben nur die Vorstufe zu einem besseren, ewigen Leben sei, was dabei half, die Mühen des Erdenlebens besser zu ertragen. Der Glaube an Gott war in der Bevölkerung noch sehr stark und gab dem Leben einen Sinn, da dieses einen Platz in der göttlichen Weltordnung einnahm, alles im Weltall Vorhandene erfüllte einen Zweck. Doch in der Neuzeit musste die Religion langsam aber sicher Tribut an die moderne Wissenschaft zollen. Walter T. Stace bemerkt hierzu, dass Wissenschaftler wie Galilei, Kepler und Newton die Zweckursache aus ihrem Denken ausgeschlossen hätten, denn für ihre Arbeit sei die Untersuchung von Zwecken nutzlos gewesen, stattdessen hätten sie ihr Augenmerk auf die Untersuchung von Ursachen gerichtet (vgl. Stace, W.T. 2003, S.66). Durch diese neue Denkweise entstand ein neues Weltbild, das Stace wie folgt beschreibt:
„Ihm zufolge leben wir in einer Welt ohne Zwecke, ohne Sinn und ohne Bedeutung. Die Natur ist nichts anderes als bewegte Materie.“ (Stace, W.T. 2003, S.66)
Diese Erkenntnis stellt für die Religion nach Stace das Ende dar, denn eine Welt ohne Zweck stehe im Gegensatz zu dem Kern des Glaubens der Weltreligionen: Dass es nämlich einen übergeordneten Zweck, einen göttlichen Plan für die Welt gebe (vgl. Stace, W.T. 2003, S.66-67). Die moderne Wissenschaft blüht nach dem Mittelalter immer mehr auf, man sieht dies z.B. am Wandel der Universitäten, die vorher noch größtenteils klerikal ausgerichtet waren, aber im Laufe der Neuzeit ihr Lehrangebot und ihre Arbeitsweisen drastisch ändern. Damit verbunden ist die Verbreitung der wissenschaftlichen Sichtweise auf die Welt und somit die Vorstellung einer Welt ohne Zweck, die wie gezeigt das Ende der Religion bedeutet. Zwar existiert die Religion nach wie vor und viele Menschen nehmen aktiv an religiösen Veranstaltungen teil, aber laut Stace seien sie bereits um ihre Illusionen gebracht und wünschten sich nur das Licht zurück, das zumindest in unserem Kulturkreis bereits erloschen sei (vgl. Stace, W.T. 2003, S.68). Die Religion ist also in ihrem Kern hohl und schon tot, nur wollen dies die Menschen aus Verzweiflung und Angst nicht zugeben, da sie die atheistischen Gedanken erschrecken, auch wenn (oder gerade weil) diese möglicherweise wahr sei könnten. Denn mit der Ablehnung eines übergeordneten Zweckes und somit eines Gottes verfallen, wie Stace erläutert, auch alle Werte, da unsere moralischen Grundsätze von uns selbst erfunden sein müssten und nichts anderes ausdrückten als unsere Neigungen und Abneigungen, die jedoch variierten und deshalb relativ seien (vgl. Stace, W.T. 2003, S.68). Was allerdings noch viel schlimmer wiegt, ist der nun fehlende Sinn des Lebens.
Tags:Philosophie, Dasein, Existenz, Mensch, Denkweise, Weltanschauung, Ideologie, Weltbild
Die Kontroverse um den Status des Schreins hängt unmittelbar mit der Frage zusammen, der im Rahmen dieser Arbeit nachgegangen werden soll: Stellt der Shintô und damit auch der aus ihm abgeleitete Kaiserkult des Staatsshintô überhaupt eine Religion dar?
Seminararbeit Nr. 28 |
4,050 Wörter (
ca. 10.1 Seiten ) |
9 Quellen |
2007
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Inhaltsangabe
Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts widmete man sich in der abendländischen Wissenschaftsliteratur dem Shintô als Volksglauben der Japaner. Der japanische Volksmoralist Inoue Tetsujirô, auf den der Autor im Laufe seiner Abhandlungen noch näher eingehen wird, befasste sich bereits 1897 mit der philosophischen Ideengeschichte Japans und sah den Shintô als nicht vergleichbar mit westlichen Vorstellungen von Religion. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts trieb japanische Gelehrte vor allem die Frage nach der Beziehung von Tennô und Volk um; in diesem Zusammenhang setzte sich insbesondere Ichikawa Daiji mit dem Begriff der japanischen Nation auseinander. In der Zeit des Nationalsozialismus während der dreißiger und vierziger Jahre in Deutschland verengte sich der Blick der Japanforschung überwiegend auf die Untersuchung des „Shintoismus als Quelle des japanischen Volkscharakters und Nationalgeistes“, wie es Kurt Meissner 1939 beschrieb. Der Amerikaner D.C. Holtom brachte in den dreißiger und sechziger Jahren umfangreiche Studien zu den Interdependenzen von Nationalismus und Shintô heraus, auf denen auch die hier vorliegende Arbeit basiert. Erst in der Nachkriegszeit erschienen darüber hinaus Arbeiten, die sich stärker sozialwissenschaftlich bzw. religionssoziologisch mit dem Shintô und seiner Rolle im japanischen Ultranationalismus auseinandersetzten. Weiterhin stützt sich die vorliegende Arbeit maßgeblich auf die Veröffentlichungen von Helen Hardacre und Klaus Antoni, die in den achtziger und neunziger Jahren dem Staatsshintô ausführliche Studien widmeten sowie auf Ernst Lokowandts Schrift über die rechtliche Entwicklung des Staatsshintô während der Meiji-Zeit. Bei der Analyse der oben genannten Fragestellung bedient sich das hier vorliegende Werk einem soziologischen Koordinatensystem, das sich wesentlich nach den Ideen von Max Weber und Emile Durkheim richtet.
Outline:
Einleitung
Die Politische Theologie und der Yasukuni-Schrein
Die Politische Theologie des Carl Schmitt
Die Geschichte des Yasukuni-Schreins
Vom Verhältnis zwischen Shintô und StaatsshintôDie Meiji-Zeit und die Etablierung des Kaiserkultes
Die Trennung von Shintô und Buddhismus
Die ideologische Aufbereitung nationaler Mythen
Die Shinkoku-Ideologie
Die Ideologie vom Familienstaat und die Essenz nationalen Wesens
Fazit
Anhang
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Um die Entwicklung des japanischen Ultranationalismus seit der Öffnung des Landes in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und sein ideologisches Grundgerüst hinreichend verstehen zu können, ist die Zuhilfenahme einer politischen Theorie über die Entstehung und Legitimation von Souveränität, die in ihrer Beschreibung auf das japanischen Herrschaftssystems der damaligen Zeit anwendbar ist, unerlässlich. Der deutsche Staatsrechtler Carl Schmitt veröffentlichte im Jahre 1922 seine Studie zur Politischen Theologie, in der er die Staatslehre in unmittelbare Beziehung zur Theologie setzte. „Alle prägnanten Begriffe der modernen Staatslehre sind säkularisierte theologische Begriffe. Nicht nur ihrer historischen Entwicklung nach, weil sie aus der Theologie auf die Staatslehre übertragen wurden, […] sondern auch in ihrer systematischen Struktur, deren Erkenntnis notwendig ist für eine soziologische Betrachtung dieser Begriffe“ (Schmitt 2004:43) Für Schmitt war die religiös begründete Herrschaft eines starken Führers der bürgerlichen parlamentarischen Demokratie überlegen, da gemäß seiner Auffassung eine Präsidialdiktatur am ehesten den Volkswillen repräsentiere. Als Bewunderer des italienischen Faschismus, rechtfertigte Schmitt in seinen Werken nach 1933 kritiklos auch den aufkeimenden Nationalsozialismus in Deutschland und das Führerprinzip. „Dass der Faschismus auf Wahlen verzichtet […], ist nicht etwa undemokratisch, sondern antiliberal und entspringt der richtigen Erkenntnis, daß die heutigen Methoden geheimer Einzelwahl alles Staatliche und Politische durch eine völlige Privatisierung gefährden, das Volk als Einheit ganz aus der Öffentlichkeit verdrängen […] und die staatliche Willensbildung zu einer Summierung geheimer und privater Einzelwillen, das heißt in Wahrheit unkontrollierbarer Massenwünsche […] herabwürdigen. Gegen ihre desintegrierende Wirkung kann man sich nur schützen, wenn man […] eine Rechtspflicht des einzelnen Staatsbürgers konstruierte, bei der geheimen Stimmabgabe nicht sein privates Interesse, sondern das Wohl des Ganzen im Auge zu haben – angesichts der Wirklichkeit des sozialen und politischen Lebens ein schwacher und sehr problematischer Schutz. Jene Gleichsetzung von Demokratie und geheimer Einzelwahl aber ist Liberalismus des 19. Jahrhunderts und nicht Demokratie“ (Schmitt 1994:126). Schmitts Äußerungen weisen ihn als Anhänger der organischen Staatstheorie aus, die durch den Berliner Verfassungsrechtler Otto von Gierke bereits Einfluss auf die japanische Verfassungsrealität genommen hatte. „Die Organismus-Theorie war vorzüglich dazu geeignet, sowohl die besondere Stellung des Kaisers, als auch seinen Herrschaftsanspruch zu untermauern. Der Vergleich Kaiser = Kopf, Gehirn des Staats-Organ-ismus erklärte die einmalige, vom Volke wesensmäßig unterschiedene Position des Kaisers und wies ihm die Leitung des Staats-Körpers als natürliche Aufgabe zu“ (Lokowandt 1978:51). Obwohl Carl Schmitt seine Ausführungen zur Politischen Theologie nie auf das System der japanischen Tennô-Herrschaft nach 1868 bezog, ist seine faschistische Systemtheorie dennoch auf Japans Kaiserkult anwendbar, da sie die Entlehnung theologischer Begriffe zur Legitimation traditionaler Herrschaftsformen, so wie im Staatsshintô geschehen, erfasst. In den folgenden Ausführungen wird dem theokratischen Herrschaftssystem Japans und dem Yasukuni-Schrein als dessen Sinnbild, stets die Schmitt’sche Definition von Politscher Theologie zugrunde gelegt.''
Tags:Japan, Politik, Meiji-Zeit, Kaiserkult, Shintô und Buddhismus
Hanna Arendt beschäftigt sich in ihrer Arbeit „Was ist Politik?“ mit zentralen Fragen um Politik. Unter anderem mit Vorurteilen gegenüber Politik, oder der Frage nach dem Sinn der Politik.
Essay Nr. 45 |
1,270 Wörter (
ca. 3.2 Seiten ) |
1 Quelle |
2008
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Inhaltsangabe
In diesem Essay wird der Text von Hanna Arendt behandelt. So setzt sich Hanna Arendt zu Beginn mit folgenden Fragen auseinander: Ist Politik Freiheit, bzw. kann man diese zwei Dinge unter einen Hut bringen oder fängt Freiheit eigentlich erst dort an wo Politik aufhört? Die Autorin des Essays stimmt zu, dass der Sinn der Politik Freiheit ist, aber würde es eher wie folgt ausdrücken: Die Politik hat die Pflicht gewisse Freiheiten des Einzelnen in einem bestimmten Rahmen zu gewährleisten. Leider schaffte das die Politik in der Vergangenheit sehr oft nicht. Eine der politischen Grunderfahrungen unserer Zeit, die auch Arendt in ihrem Text nennt, sind die totalitären Staatsformen, in denen die Menschen jeglicher Freiheiten beraubt wurden.
Textauszug
Das Problem dabei ist meiner Meinung nach, dass die Politik schon immer eine gewisse Tendenz zum Totalitären inkludierte. Vom alten Athen, hier möchte ich nur Lysander nennen, der um 405 v. Chr. die Führung in Athen übernahm und ein Jahr lang eine autoritäre Staatsform ausübte, bis zum alten Rom, wo Cäsar die vorhandenen demokratischen Spielregeln für seine politischen Ziele außer Kraft setzte. Genau diese immer wieder auftauchende Tendenz vom Demokratischen zum Diktatorischen war schon so oft der Grund für politische „Krisen“.
Aber auf der anderen Seite müssen wir, das so genannte Volk, auch gewisse Freiheiten aufgeben um Freiheit zu erlangen. Ich gebe zum Beispiel die Freiheit, also das Recht auf Waffen für jeden gerne auf und bekomme dafür aber auch etwas, und zwar Sicherheit (zumindest sollte es so sein). Hierbei zeigt sich aber immer wieder das Problem, dass solche übertragenen Rechte zu oft missbraucht werden. Um dies besser zu veranschaulichen, ein Beispiel:
In den früheren Stammesgesellschaften hatten alle freien Stammesmitglieder das Recht auf Waffen. Die Bauern, bzw. die einfachen Leute gaben dieses Recht auf und es entstanden dadurch Kriegerkasten. So schaffte man anfänglich für jeden einen Vorteil. Die Bauern hatten mehr Zeit für ihre Felder und konnten sich sicher fühlen und die Kriegerkasten hatten Zeit um zu trainieren. Einfache Arbeitsteilung, eigentlich ein fairer Tausch. Doch die Kriegerkasten wurden durch ihr Training den einfachen Stammesmitgliedern schon bald überlegen und nutzten dies aus. In den später daraus entstandenen Armeen wurden schlussendlich diese Bauern zum Dienst in der Armee gezwungen.
Tags:Staatsführung, Freiheit
Die Autorin der vorliegenden Arbeit setzt sich mit der Frage nach den möglichen Gründen des Scheiterns des Kinderheims Baumgarten, vor allem in Hinblick auf psychoanalytisches Gedankengut, auseinander.
Seminararbeit Nr. 79 |
7,540 Wörter (
ca. 18.9 Seiten ) |
23 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Im Rahmen der Lehrveranstaltung „PS Einführung in bildungswissenschaftliches Arbeiten – unter besonderer Bezugnahme auf Siegfried Bernfelds psychoanalytisch-pädagogische Schriften“ konnte die Autorin anhand von sechs Texten Siegfried Bernfelds, zwei weiteren Texten über Psychoanalyse und Ansichten über Siegfried Bernfeld sowie mehreren Impulsreferaten zu Bernfelds Leben und Werk einen umfassenden Eindruck von Bernfelds Schaffen und Gedankengut gewinnen. Ein wichtiger Meilenstein in Bernfelds Leben war die Gründung des Kinderheims Baumgarten 1919, in dem er jüdische Kriegswaisen aus drei anderen Kinderheimen untergebracht hat. Der Erziehungsversuch scheiterte 1920 durch seine Kündigung (Der Begriff „scheitern“ bezieht sich in diesem Zusammenhang nicht auf Erziehungserfolge – die Bernfeld
sehr wohl erzielt hat – sondern auf den langfristigen Fortbestand der Einrichtung unter seiner Leitung und mit seinen Vorstellungen.). Im Werk „Kinderheim Baumgarten“ (1921) gibt Siegfried Bernfeld Gründe an, für die er das Scheitern seines Versuchs verantwortlich macht. Durch die intensive Beschäftigung mit psychoanalytischer Literatur hat die Autorin den Eindruck gewonnen, dass vermutlich nicht ausschließlich die von ihm genannten Gründe für das Scheitern des Erziehungsversuchs verantwortlich sind.
Da es bei dem Erziehungsexperiment „Kinderheim Baumgarten“ um die Umsetzung eines bestimmten theoretischen, pädagogischen Gedankenguts in die Praxis ging, lässt sich zeigen, dass es wohl nach wie vor ein Theorie-Praxis-Problem gibt und auch die am meisten durchdachten Theorien an der Praxis scheitern können, da es immer unberechenbare Störfaktoren geben kann.
Outline:
Einleitung
Das Kinderheim Baumgarten
Das Scheitern des Erziehungsversuchs nach Bernfeld
Das Scheitern des Erziehungsversuchs aus psychoanalytischer Perspektive
Rahmenbedingungen des Kinderheims
Gesellschaft und Kultur
Institution/Organisation
Merkmale einer Institution/Organisation
Funktionen der Institution/Organisation
Beziehungsverhältnisse in Institutionen/Organisationen
Konfliktpotentiale
Unterricht und Erziehung
Struktur
Die Masse
Die Gruppe
Der Führer/Die Leitung
Weitere Aspekte
Verwahrlosung Mitarbeiter
Primäre Aufgabe
Resümee
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Bernfeld erläutert gleich zu Beginn seines Werks „Kinderheim Baumgarten“ (1921) woran, seiner Meinung nach, das Scheitern seines Erziehungsversuchs gelegen hat: „Die Einfügung des Kinderheims in das erhaltende Comittee war von Anfang an so unglücklich und ist aus allerhand – meist persönlichen – Gründen und Triebkräften so streng beibehalten worden, daß zahllose Störungen der pädagogischen Entwicklung Tag für Tag bemerkbar, und auch unmerklich einwirkten und Niederschläge anhäuften, die schließlich zu einem scharfen Konflikt zwischen ‚Pädagogik’ und ‚Verwaltung’ führten, dessen Ende die solidarische Kündigung aller irgendwie wesentlich mit der Schule verknüpften Menschen war“ (Bernfeld 1921, 10). Bernfeld macht also einzig und allein die Verwaltung für das Scheitern verantwortlich. In seinen Aufzeichnungen kann nachgelesen werden, dass das Verhältnis zwischen ihm (sowie seinen Pädagogen) und dem Joint immer schon ein schwieriges war, worauf im weiteren Verlauf der Arbeit noch eingegangen wird. Gegipfelt haben diese Probleme in einem Memorandum
mit zahlreichen Forderungen, das Bernfelds Pädagogen (während seines Krankenhausaufenthalts) an das Joint übermittelt haben und das umgehend zur Kündigung aller Verfasser und auch zur Kündigung Bernfelds führte. (Bernfeld 1921, 136ff) Dass die Verwaltung des Kinderheims größtenteils für das Scheitern verantwortlich
war, lässt sich daher wohl kaum abstreiten, nachfolgend wird dies genauer und werden weitere mögliche Gründe dafür erörtert.''
Tags:Pädagogik, Judentum, Kinder
Eine Forschung zu der Frage: “Wie motiviert sind die Auszubildenden im Vergleich zu den Berufstätigen im 5. Semester im Dualstudiengang Gesundheitswissenschaften der IB-Hochschule Berlin?“.
Ein Beispiel für die Anwendung zu Forschungsmethoden.
Hausarbeit Nr. 200 |
2,538 Wörter (
ca. 6.3 Seiten ) |
4 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Es wurde die Motivation der Studenten im Dualstudiengang Gesundheitswissenschaften erforscht. Auf der einen Seite standen die Berufstätigen, und auf der anderen Seite standen die Studenten, die neben dem Studium noch die Ausbildung zum/r PhysiotherapeutIn, Ergotherapeuten/In und Logopäden/In machten. Die Motivation dieser beiden Gruppen wurde dann mittels mathematischer Formeln verglichen und ausgewertet.
Inhaltsverzeichnis
Einführung
1 Fragestellung und Hypothese
2 Methodik
2.1 Methoden der Datengewinnung
2.2 Methoden der Datenauswertung
2.2.1 Rohwerttabelle
2.2.2 Gesamt
2.2.3 Auszubildende
2.2.4 Berufstätige
3 Ergebnisse
4 Schlussfolgerung und Diskussion
5 Quellenverzeichnis
6 Anhang
Textauszug
Das Forschungsteam ist der Ansicht, dass die bereits Arbeitenden im 5. Semester des 1. Matrikels motivierter sind.
Sie haben im Vergleich zu den Auszubildenden schon eine gewisse Basis an Wissen und mehr Praxiserfahrung. Diese können sie im Studium einbringen und angeeignetes Wissen in ihrem derzeitigen Arbeitsleben einbringen. Zusätzlich ist die Motivation größer aufgrund von ständiger Abwechslung zwischen Praxis und Theorie. Das Studium ist für sie weiterführend und spezialisierend in ihrem Fachgebiet, daher eröffnen sich neue Berufsmöglichkeiten. Weiterhin ist die Motivation groß, da mit abgeschlossenem Studium es ihnen möglich ist höhere Gehaltsstufen bzw. Aufstiegsmöglichkeiten zu erreichen.
Der wissenschaftliche Nutzen der Forschungsarbeit liegt in erster Linie bei der IB-Hochschule Berlin. Mit der Feststellung der Motivation des 1. Matrikels kann eine Aussage über die Studiengestaltung und die Auswirkungen auf die Studierenden getroffen werden.
Daraus folgt die Möglichkeit, Veränderungen zum Nutzen der Studenten einzuführen und weitere Statistiken zur Studiensituation zu erheben. Zusätzlich bekommt man eine Aussage über die Effektivität eines dualen Studienganges.
Tags:Studenten, Motivation, Dualstudiengang, Auszubildende, Formeln, Datengewinnung
Die vorliegende Arbeit soll die Frage klären, ob internetbasierte Dienstleistungen in Form von Laderaumbörsen geeignet sind, eine Lücke im Bereich der kurzfristigen Kooperation auszufüllen,
indem sie eine Vermittlerposition einnehmen.
Projektarbeit Nr. 53 |
18,760 Wörter (
ca. 46.9 Seiten ) |
51 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Der Ausgangspunkt dieser Arbeit bildet die These, dass neben einer „klassische Kooperation“ im Straßengütertransport ein Bedarf an kurzfristiger, informeller zwischenbetrieblicher Zusammenarbeit
existiert. Dabei stellen langfristig ausgerichtete Allianzen sowie Kooperationen, die auf persönlichen Kontakten aufbauen, die Extrema eines Kontinuums da. Es wird gezeigt, dass es einen Bedarf nach zwischenbetrieblicher Zusammenarbeit innerhalb dieses Bereichs gibt. Zusätzlich wird auf Probleme und Lösungsmöglichkeiten der Kooperationsanbahnung in Form von internetgestützten Laderaumausgleichssystemen verwiesen. In diesem Zusammenhang wird davon ausgegangen, dass Laderaumausgleichsbörsen eine Ausprägung von Netzwerken sind, die in erster Linie auf einer lockeren, regionalen Kooperation aufbauen.
Im ersten Kapitel wird zunächst die Problemstellung und das Ziel der Arbeit konkretisiert. Weiterhin wird gezeigt, dass ein Bedarf und eine Lücke im Bereich Kooperation des Straßengütertransportes existieren. Es
wird in diesem Zusammenhang sowohl auf die Problematik der Leerfrachtvermeidung, als auch auf die Formen von Ausgleichsmethoden eingegangen.
Im zweiten Kapitel wird geprüft, ob Fracht- und Laderaumbörsen eine Kooperation bzw. ein Netzwerk darstellen. Zu diesem Zweck wird eine Annäherung an die relevanten Begrifflichkeiten, sowie deren Ausprägungen präsentiert und eine Einordnung vorgenommen.
Nachdem dies problematisiert wurde, werden im dritten Kapitel allgemein die theoretischen Grundlagen von elektronischen Börsen anhand der Kennzeichen virtueller Märkte diskutiert.
Dies wird im vierten Kapitel an der Ausprägung der Fracht- und Laderaumbörsen im Speziellen fortgeführt. Dabei wird der Bezug zur Problemstellung wieder aufgenommen. Es wird geklärt, inwiefern sich diese Systeme als Kooperations- und Koordinationsmedium eignen und, wenn Defizite bestehen, wie diese im Sinne der Intermediärsfunktion anzugehen sind.
Die herausgearbeiteten Ergebnisse werden darauf folgend im fünften Kapitel auf einen ausgewählten Vertreter von Fracht- und Laderaumbörsen angewandt und in den Kontext der Arbeit eingeordnet.
Im abschließenden Kapitel dieser Arbeit wird schließlich eine Einschätzung der Situation vorgenommen sowie eine Prognose gewagt.
Outline:
INHALTSVERZEICHNIS
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
TABELLENVERZEICHNIS
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
EINLEITUNG
ZIEL UND AUFBAU DER ARBEIT
PROBLEMDARSTELLUNG
KOOPERATION IN DER LOGISTIK
KOOPERATIONSFORMEN
NETZWERKTYPOLOGIE
KOORDINATION VON NETZWERKEN
ZWISCHENFAZIT UND EINORDNUNG IN DEN KONTEXT
VIRTUELLE MARKTPLÄTZE
BEGRIFFSABGRENZUNG UND GRUNDLAGEN DIE TECHNISCHE SEITE AKTEURE AUF VIRTUELLEN MÄRKTEN VERHANDLUNGSARTEN
ZWISCHENFAZIT
FRACHT- UND LADERAUMBÖRSEN GRUNDLAGEN UND HISTORIE
FUNKTIONEN UND ABLÄUFE
PROBLEME
ANSATZPUNKTE UND GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN
ZWISCHENFAZIT UND AUSBLICK
ANWENDUNG DER UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE AUF DIE PRAXIS
GESCHÄFTSMODELL TELEROUTE DEUTSCHLAND GMBH
ZUSATZDIENSTE
ABSCHLUSSBETRACHTUNG
FAZIT UND EINSCHÄTZUNG
ZUSAMMENFASSUNG
AUSBLICK
LITERATURVERZEICHNIS
ANHANG
Textauszug
Es lässt sich in den letzten Jahren eine stark veränderte Struktur des Gütertransportmarktes beobachten.
Einritt neuer Wettbewerber in den früher geschützten Bereich des Transportgewerbes, fortschreitende
Integration osteuropäischer Märkte und höhere Qualitätsansprüche an die Logistikleistung sind
Treiber einer zunehmenden Intensivierung der Konkurrenz.3 Durch diese Entwicklung im Gütertransport
befinden sich vor allem Spediteure unter einem andauernden Kostendruck. In der sich daraus
ergebenden Entscheidungssituation ist, auch bei guter Auftragslage, hinsichtlich der Transportkosten
zwischen Selbsteintritt und Fremdvergabe abzuwägen. Dabei stellt der Selbsteintritt die Ausführung
mit den eigenen Kapazitäten, das sog. „subcontracting“ die Fremdvergabe an Dritte dar.4
Die entscheidenden Faktoren bei dieser Entscheidung sind jedoch nicht nur an die direkten Transportkosten
gebunden, sondern auch mit der Kapazitätsauslastung verknüpft. Durch fehlende Aufträge
für Rücktransporte gewinnt dieser Aspekt im Rahmen von ungenutzten Kapazitäten an Bedeutung.
Vor allem die gerade in den letzten Monaten stark angestiegenen Kraftstoffkosten belasten die Ertragslage
der Unternehmen. Vor dem Hintergrund steigender Kosten rechnen sich größtenteils nur
noch Beförderungen in Fällen, in denen entsprechende Rückfrachten vorhanden sind.5 Hinzu kommt
die Berücksichtigung der LKW-Maut, die nicht bzw. schlecht ausgelastete Rückverkehre zusätzlich
belastet. Es zeigt sich, dass eine Strategie der Kostensenkung in erster Linie eine Strategie der Reduzierung
des Leerfahrtenanteils ist.6 Damit wird auch die Bedeutung einer hohen Kapazitätsauslastung
im operativen Geschäft deutlich.
Eine klassische Möglichkeit, die zu einer Reduzierung der Leerkapazitäten beiträgt, ist die Einschaltung
eines außen stehenden Frachtenvermittlers. So ist bei erfolgreicher Vermittlung eine prozentuale
Provision am Beförderungsentgelt fällig.7 Hinzu kommen Formen der zwischenbetrieblichen
Kooperationen, die meist langjährig gewachsen sind und relativ lose Bindungen aufweisen. Diese
Kontakte zu anderen, meist räumlich nahegelegenen Speditionen, bauen stark auf einer persönlicher
Beziehung und gegenseitigem Vertrauen auf.8
Tags:Internet, Markt, Intermediarisierung
Wie ist Internet entstanden, und welche Rolle spielt es heute?
In dieser Arbeit wird auf obige Frage sehr ausführlich und aufschlussreich eingegangen.
Hausarbeit Nr. 75 |
3,270 Wörter (
ca. 8.2 Seiten ) |
5 Quellen |
2005
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit geht es darum, dass mittlerweile auch die Qualität an Arbeiten im Internet steigt – nicht nur die Quantität. Es kann durchaus ausreichend sein, bei gewissen Themenbereiche nur auf das Internet zu vertrauen; es empfiehlt sich dennoch, seinen Wert im Vergleich zu „herkömmlichen“ Bibliotheken nicht zu überschätzen. Eine fundierte Eingabe von Suchworten ist der essentiellste Teil einer Internet-Recherche mit Suchmaschinen. Die benötigte Arbeitszeit, aus der gewaltigen Flut an Information, die das Internet bietet, das Wichtigste herauszufiltern, kann schon im Vorfeld minimiert werden.
Textauszug
''Im Dezember 1969 hingen die ersten vier Großrechner bereits am ARPANet, dessen Kernstück der Datenübertragung – der von Paul Baran erdachte, paketorientiere Übertragungsmodus – bis heute zum Einsatz kommt. Weitere Rechner sollten im Laufe der Zeit folgen – wenn auch nur langsam, denkt man an heutige Maßstäbe: Immerhin 61 Knoten zählte das Netzwerk zehn Jahre nach seiner Entstehung 1979. Als Grund dafür könnte man die Umstrukturierung der ARPA sehen, die in den 1970ern in DARPA („Defense Advanced Research Projects Agency“) umbenannt wurde, wie sie noch heute besteht, und seit her offiziell nur Projekte unterstützt, die der Verteidigung des Landes dienen. Universitäten allerdings, die sicherlich noch viel stärker vom ARPANet hätten profitieren können, erfüllen diese Voraussetzung offensichtlich nicht, oder zu geringfügig. Forschungsstätten, die nicht direkt Forschung für das Verteidigungsministerium oder Militär betrieben, konnten sich einen Zugang zumeist nicht leisten, was eine Entwertung jener Institutionen hinsichtlich der Entscheidung darstellte, an welcher Universität ein Professor nun lehren möchte – ein Teufelskreis.
Schließlich war eine Abspaltung der Universitäten vom ARPANet, und eine Entwicklung eines eigenen Netzwerks 1980 die logische Folge: Das CSNet („Computer Science Network“) war geboren. Am Ende einer 5-jährigen Subventionierung war diese neue Vernetzung „ein erstes, gelungenes Beispiel für ein selbst finanziertes Wissenschaftsnetz“ , das durch die Gebühren der teilnehmenden Forschungsstätten erhalten wurde.''
Tags:Kommunikation, Computer, online
Ist die Transaktionsanalyse eine „Westentaschenmethode“, die man leicht eigenständig auf alltägliche Situationen und Probleme anwenden kann? In der folgenden Hausarbeit wird dieser Frage nachgegangen.
Hausarbeit Nr. 42 |
8,650 Wörter (
ca. 21.6 Seiten ) |
9 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Die Transaktionsanalyse wurde stetig weiterentwickelt und hat daher sehr viele Modelle und Konzepte, die im Rahmen dieser Hausarbeit nicht alle erwähnt werden können. Daher beschränkt der Autor sich nur auf diejenigen, welche die wichtigsten für die Transaktionsanalyse sind und mit deren Hilfe die Fragstellung beantwortet wird.
Zunächst wird beschrieben, was eine Transaktionsanalyse im Allgemeinen ist, im Besonderen ihr Ursprung, ihre Ziele und Anwendungsgebiete. Um den Umgang des Einzelnen mit anderen verstehen zu können, geht der Autor als nächstes auf die Persönlichkeit des Einzelnen ein. Von zentraler Bedeutung sind hier die drei verschiedenen Ich-Zustände. Zur besseren Anschauung beschreibt der Verfasser darüber hinaus das Ich-Zustands-Modell und die Funktionelle Analyse der Ich-Zustände. Anschließend stellt er vier Grundeinstellungen dar. Durch die Grundeinstellung wird deutlich, wie sich ein Mensch selber, die anderen und sich in Bezug zu den anderen wahrnimmt.
Die Transaktion ist die kleinste Einheit der Kommunikation. Um den Umgang des Einzelnen mit anderen Menschen zu erklären, wird im nächsten Punkt beschrieben, was Transaktion ist und wie sie abläuft. Transaktionen werden durch den Austausch von Anerkennung, also Strokes, bestimmt. Dabei spielt die Gestaltung der Zeit eine wesentliche Rolle. Je nach Zeitgestaltung ist der Austausch unterschiedlich intensiv. Durch das Konzept des Lebensskripts, das schließlich dargestellt wird, wird deutlich, warum der Einzelne so mit anderen umgeht, wie er es tut. Das Discounten und das Stricken von Maschen sind nur zwei Beispiele, wie das Lebensskript gerechtfertigt und erhalten wird.
Outline:
EINLEITUNG
DEFINITION UND WESEN DER TRANSAKTIONSANALYSE
DIE PERSÖNLICHKEIT DES EINZELNEN
Die „Ich-Zustände”
Eltern-Ich
Kind-Ich
Erwachsenen-Ich
Das Ich-Zustands-Modell
Das funktionelle Modell
DER EINZELNE IN BEZUG ZU ANDEREN
Ich bin o.k. – Du bist o.k.
Ich bin o.k. – Du bist nicht o.k.
Ich bin nicht o.k. – Du bist o.k.
Ich bin nicht o.k. – Du bist nicht o.k.
DER EINZELNE IM UMGANG MIT ANDEREN
Die Transaktion
Parallel-Transaktion
Überkreuz-Transaktion
Verdeckte Transaktion
Strokes
Verbale und nonverbale Strokes
Positive und negative Strokes
bedingte und bedingungslose Strokes
Gestaltung der Zeit
Rückzug
Rituale
Zeitvertreib
Aktivitäten
Spiele
Intimität
BEGRÜNDUNG DES UMGANGS MIT ANDEREN
Das Lebensskript
Definition und Wesen des Lebensskripts
Skriptbotschaften
Einschärfungen
Gegeneinschärfungen
Erlaubnisse
Discounten
Typen des Discounts
Das Erkennen von Discounts
Das Stricken von Maschen
Masche
Maschengefühl
FAZIT
Anwendbarkeit der Transaktionsanalyse im Alltag
Vereinfachung der Transaktionsanalyse
LITERATURVERZEICHNIS
Textauszug
''Die Transaktionsanalyse (im Folgenden TA genannt) wurde in den 1950er und 1960er Jahren von dem Psychiater Eric Berne entwickelt. Von seinen Schülern wurde es in verschiedenen Bereichen weiterentwickelt. Ausgang von Bernes Interesse waren seine Studien über Intuition. Er wollte eine psychologische Sprache entwickeln, die auf der einen Seite einfach und verständlich ist, auf der anderen Seite sollte sie auch ermöglichen, konkret über intuitive Einschätzungen von menschlichem Verhalten und Erleben und über die darauf begründete Kommunikation zu sprechen. So war es ihm ein Anliegen, einfache, verständliche und lebensnahe Konzepte zu entwickeln.
Die Internationale Vereinigung für Transaktionsanalyse (International Analysis Association) definiert die TA als „eine Theorie der menschlichen Persönlichkeit und zugleich eine Richtung der Psychotherapie, die darauf abzielt, sowohl die Entwicklung wie auch Veränderungen der Persönlichkeit zu fördern.“ Die TA ist jedoch weit mehr. So bedeutet der Begriff darüberhinaus „ein Repertoire an psychologischen Erklärungskonzepten für menschliches Erleben und Verhalten.“ Die TA ist eine Theorie der menschlichen Persönlichkeit. Sie verhilft menschliche Verhaltensweisen zu verstehen, zu begreifen, wie sich die Persönlichkeit im Tun und Lassen äußert. Durch die TA wird erklärt, wie sich Menschen mit den Mustern des menschlichen Verhaltens und Erlebens in der Gestaltung von Beziehungen, in der Kommunikation und der Lebensgestaltung ausdrücken. Die TA arbeitet des weiteren heraus, warum die Menschen so miteinander umgehen, wie sie es tun. Sie ist die Methode zur Untersuchung von Transaktionen ("Transaktion" bedeutet hier "die kleinste Einheit der Kommunikation"; sie besteht aus einem Transaktionsstimulus und einer Transaktionsreaktion) und die Methode zur Systematisierung der aus der Analyse der Transaktion gewonnenen Informationen in Begriffe. Die Sprache der TA ist demnach eine der wichtigsten Entwicklungen. Sie ist ein Instrument zum Verständnis der Ausgangsbasis von Verhalten, aber auch von Gefühlen. Durch die TA, so die Transaktions-Analytiker, seien einige der Gesetzmäßigkeiten menschlichen Verhaltens entdeckt worden. Da die TA in der Tradition der Psychoanalyse steht, sind die Erlebens- und Verhaltensweisen vor dem Hintergrund kindlicher Entwicklungen zu sehen.'
Tags:Transaktionsanalyse, Transaktion, E. Berne, Kommunikation, Persönlichkeit, Sozialpädagogik, Erziehungswissenschaft
Durch den Geburtenrückgang bestehen die Familien nicht mehr in der Form, wie sie früher üblich waren. Die Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen, sind, was zeichnet eine Familie aus, was sind die Gründe für die Veränderung der Familienformen.
Vordiplom Nr. 41 |
10,925 Wörter (
ca. 27.3 Seiten ) |
10 Quellen |
2006
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Inhaltsangabe
„Deutschland schrumpft weiter – mehr Todesfälle als Neugeborene“. Der Geburtenrückgang ist zur Zeit ein aktuelles Thema in den Medien. Laut dem Statistischen Bundesamt starben im letzen Jahr rund 144.000 Menschen mehr, als dass Kinder geboren wurden. Ab 2011 bis zum Jahr 2050 soll sich die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau konstant bei 1,4 Kindern halten. Damit es nicht zu einem Bevölkerungsrückgang kommt, wären jedoch mindestes 2,0 Kinder pro Frau nötig. Der Geburtenrückgang hat jedoch nicht nur Auswirkungen auf den Bevölkerungsrückgang, sondern auch auf die Entwicklung der Familie, da diese aus mindestens einem Kind und einem Elternteil besteht.
Die vorliegende Hausarbeit „Wandel der Familienformen in Deutschland ab dem 18. Jahrhundert bis heute“, die im Rahmen der Vordiplomsprüfung im Bereich der Soziologie angefertigt wurde, beschäftigt sich mit diesen Fragen.
Der erste Punkt beschäftigt sich mit dem Begriff der „Familie“, da dieser zentral für die folgenden Punkte ist. Die Familie zeichnet sich durch ihre Zusammensetzung und Beiträge für die Gesellschaft aus.
Die Familie befindet sich in einem ständigen Wandlungsprozess. Um die Gegenwart und die weitere Entwicklung der Familie verstehen zu können, ist ein Blick auf die historische Situation der Familie von Bedeutung. Daher wird im dritten Punkt eine Übersicht über die Geschichte der Familie, von der bäuerlichen Familie bis heute gegeben.
Im vierten Punkt geht der Autor auf die Individualisierung ein. Der Prozess der Individualisierung begann in der Industrialisierung und prägte die Entwicklung der Familie und ihrer Formen maßgeblich.
Im letzten Punkt beschreibt er drei Familienformen. Die Kernfamilie, nicht-eheliche Lebensgemeinschaften und Ein-Elternfamilien sind heute häufig vertretene Formen.
Outline:
Einleitung
Der Begriff „Familie“
Kennzeichen der Familie
Funktion, Aufgabe und Leistung der Familie
Familie als soziales System
Familie als Institution
Historische Situation der Familie
Die bäuerliche Familie
Die bürgerliche Familie
Entwicklung der Familie ab dem 19. Jahrhundert
Individualisierung
Folgen der Individualisierung für das Individuum
Folgen der Individualisierung für Familien und Paare
Historische Situation der Individualität
Familienformen
Die Kernfamilie
Begriff der Kernfamilie
Historische Situation der Kernfamilie
Nicht-eheliche Lebensgemeinschaften
Begriff der nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft
Historische Situation nicht-ehelicher-Lebensgemeinschaften
Ein-Eltern-Familien
Begriff der Ein-Eltern-Familie
Historische Situation der Ein-Eltern-Familien
Fazit
Literaturverzeichnis
Selbstständigkeitserklärung
Textauszug
''Der Begriff der Familie ist erst seit dem 18. Jahrhundert im deutschen Sprachraum vertreten. Spricht man von der „Familie“, so meint man nicht eine bestimmte Familie in Deutschland, sondern die Familie im Allgemeinen. Der Begriff der Familie bezeichnet ein objektivierbares, gesellschaftliches Strukturmuster, das von den Individuen einer Gesellschaft praktiziert wird. Dieses Strukturmuster wird im Alltag millionenfach als Familie praktiziert. Daher ist der Begriff der Familie ein Allgemeinbegriff einer überzeitlichen Gattung und nicht eine besondere historisch gebundene Form. Der Begriff der Familie hat sich im Laufe der Geschichte verändert. In der Regel bezeichnete der Begriff der Familie, dass die Familie durch Eheschließung ergänzt oder begründet ist. Dadurch entstand ein Verweisungszusammenhang von Ehe und Familie. Erst nach und nach bildete sich die Einsicht, dass dieser Verweisungszusammenhang in einer Familiendefinition nichts zu suchen hat, wenn diese mehr sein möchte, als eine bloße Zuschreibung des modernen, bürgerlichen Familientypus. So hat sich der Begriff der Familie im Laufe der Zeit geändert. Zuerst bestand eine Familie der Definition nach aus mehreren Kinder, dann nur aus mindestens einem Kind. Zuerst waren zwei Elternteile nötig, dann nur mindestens ein Elternteil, wobei jedoch unklar ist, ob vorausgesetzt wird, dass die biologischen Eltern miteinander verheiratet sind. Der Familienbegriff sollte aufgrund dieser Entwicklung alle Familienformen umfassen.'
Tags:Geburtenrückgang, Ehe, Sozialpädagogik, Familienpolitik
In der folgenden Hausarbeit geht der Autor den Fragen nach, wodurch diese Geschlechterunterschiede entstehen, welche Folgen sich daraus für die Jugendlichen ergeben, sowie welche Auswirkungen dieses auf die Jugendarbeit hat.
Hausarbeit Nr. 39 |
6,440 Wörter (
ca. 16.1 Seiten ) |
6 Quellen |
2008
$ 14.95
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Inhaltsangabe
Eines Tages sah der Vater eines kleinen Mädchens Fußball. Ich fragte das Mädchen, ob es auch Interesse daran hätte. Verwundert schaute sie ihn an und sagte, nein, sie sei doch ein Mädchen! An diesem Beispiel wird deutlich, dass schon im frühen Alter genaue Vorstellungen darüber bestehen, was typisch Junge, typisch Mädchen ist, es existieren also Geschlechterunterschiede. Doch wodurch entstehen diese Geschlechterunterschiede? Welche Folgen entstehen daraus für die Jugendlichen? Welche Auswirkungen hat dieses auf die Jugendarbeit? Diese Fragen sind Schwerpunkte dieser Hausarbeit.
Als erstes erläutert der Autor den Begriff der Jugend und den damit zusammenhängenden Begriff der Jugendphase. Die Erläuterung der Begriffe ist wichtig, um die sozialen Hintergründe zu verstehen, mit denen die Jugendlichen von heute umzugehen haben.
Durch Sozialisation befinden sich die Jugendlichen in einem ständigen Auseinandersetzungsprozess mit sich selber und ihrer Umwelt. Da dieses einen Einfluss auf die Bildung der Geschlechterunterschiede hat, geht der Autor im dritten Punkt auf die Geschlechtersozialisation ein. Durch die Geschlechtersozialisation werden Geschlechterrollen entwickelt, die zu einer Identifikation als „männlich“ oder „weiblich“ führen. Desweiteren wird auf die Unterscheidung von weiblicher und männlicher Sozialisation eingegangen.
Der Jugendliche ist während seiner Entwicklung einer Reihe von Anforderungen ausgesetzt, die oft ein Potential an unlösbaren Problemen in sich birgt. Hierauf wird im vierten Punkt näher eingegangen. Um diese Probleme und die daraus resultierenden Stresssituationen lösen zu können, bedient sich der Jugendliche bestimmter Bewältigungsstrategien. Diese Strategien sind abhängig vom Geschlecht. Desweiteren wird erklärt, wie die Jugendhilfe den Jugendlichen hilft, ihre Probleme zu bewältigen.
Im fünften Punkt wird darauf eingegangen, in welcher Beziehung die Jugendarbeit zu den Geschlechterunterschieden der Jugendlichen steht. Außerdem wird erläutert, welche Voraussetzungen nötig sind, damit gelungene geschlechterorientierte Jugendarbeit umgesetzt werden kann.
Die Geschlechterunterschiede zwischen Jungen und Mädchen spielen in der gegenwärtigen Diskussion der Jugendarbeit eine zunehmend wichtige Rolle. Im Fazit stellt der Autor zwei Kontroversen gegenüber. Zum einen werden die Vorteile der Geschlechtertrennung erläutert, zum anderen die Vorteile der Zusammenführung der Geschlechter in der Jugendarbeit. Schließlich ziehe ich meine persönliche Schlussfolgerung für die zukünftige Praxis der Jugendarbeit.
Outline:
Einleitung
Begriffsklärung
Jugend allgemein
Jugendphase Allgemein
Geschlechtersozialisation
Definition Geschlechtersozialisation
Geschlechtsrollen
Weibliche Sozialisation
Männliche Sozialisation
Bewältigung von Stresssituationen
Definition Bewältigung
Bewältigung bei Mädchen
Bewältigung bei Jungen
Hilfe zur Bewältigung in der Jugendarbeit
Geschlechterarbeit in der Jugendarbeit
Geschlechterunterschiede in der Jugendarbeit
Voraussetzungen gelungener, geschlechterorientierter Jugendarbeit
Fazit / Umgang mit Geschlechtsunterschieden in der Jugendarbeit
Berücksichtigung der Geschlechterunterschiede
Keine Berücksichtigung der Geschlechterunterschiede
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Jugend wird als eine Lebensform der geistigen und sozialen Experimente bezeichnet, sowie der Entwicklung eigener Lebens- und Zukunftsentwürfe. Die Jugendlichen von heute befinden sich auf der Suche nach neuen Lebenskonzepten, welche unter ökonomischen, sozialen und ökologischen Unsicherheiten und Risiken statt findet. Dabei versucht sich die Jugend an die neuen Umweltbedingungen anzugleichen und setzt neue zugleich Maßstäbe. Jugend dient demnach nicht nur der Reproduktion der Gesellschaft. ''
Auf den Jugendlichen treffen, während seiner Suche nach neuen Lebenskonzepten, zahlreiche gesellschaftliche Anforderungen. Es wird von ihm gefordert, zu einem verantwortungsbewussten Mitglied der Gesellschaft zu werden, sich in die Gesellschaft einfügen zu können, soziale und politische Kompetenzen herauszubilden und die gesellschaftlichen Normen, Werte und Regeln anzuerkennen. Dadurch jedoch, dass gesellschaftliche Zwänge und Traditionen entfallen, bieten sich zu viele Alternativen für den Jugendlichen innerhalb der gesellschaftlichen Anforderungen. Eine Entscheidung zwischen diesen vielen Alternativen birgt ein Potential an unlösbaren Problemen in sich. Wenn Jugendliche mit diesem „Zwang“ nicht zurecht kommen, z.B. weil sie überfordert sind oder den Umgang damit nicht lernen, können sich Problemlagen entwickeln. Eine Nichtlösung der Problemlagen steht den in der Pubertät einsetzenden Individualisierungsprozess erheblich im Wege. Ein Scheitern des individuellen Lebenskonzeptes der Jugendlichen wird nicht als Scheitern gesellschaftlicher Verhältnisse, sondern subjektiv als eigenes Versagen erlebt. Die Folge ist eine Unsicherheit in Bezug auf den Eintritt ins Berufsleben, welches passiv und resignativ auf die Jugendlichen wirkt.
Tags:Sozialpädagogik, Geschlecht, Jugendarbeit, Geschlechterarbeit, Geschlechtsunterschiede