Diese Ausarbeitung des Referats über Multilingualität in der irischen Gesellschaft und Schule beschäftigt sich mit der gesellschaftlichen Struktur der Gesellschaft und der Schulpolitik.
Essay Nr. 52 |
4,616 Wörter (
ca. 11.5 Seiten ) |
18 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Diese Analyse der Gesellschaftsstruktur beschäftigt sich mit der geografischen Verbreitung der gälischen Sprache, ihrer historischen Entwicklung und dem heutigen Sprachbewusstsein der Bevölkerung. Darüber hinaus untersucht sie die Relation von Englisch zu Gälisch als Minderheitensprache, beleuchtet Gälisch als Teil der kulturellen Identität und behandelt die Fremdsprachenpolitik der irischen Medienlandschaft. Im zweiten Teil werden sprachliche Angebote der Schulen, ihre Zielsetzungen und die wirtschaftliche Aspekten betrachtet. Für eine Darstellung der Bildungslandschaft und den schulischen Gälischunterricht verweist die Autorin auf die Ausarbeitung des zweiten Teils des Referats, der zudem auch die Sprachenpolitik, Einwanderungspolitik und den Integrationsgrad der gälischsprachigen Bevölkerung thematisiert.
Die Ausarbeitung endet mit der Auswertung, in der vier Bereiche genannt werden, die nach der Einschätzung der Autorin Basis einer Minderheitensprache bilden, wenn sie in einem multilingualen Land wie Irland einer so starken Sprache wie Englisch gegenübersteht. Die Ausarbeitung endet mit einem Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der gälischen Sprache.
Outline:
Einführung
Geografische Verbreitung: Das Gaeltacht
Restliche Republik Irland
Praktizierte Mehrsprachigkeit
Entstehung von Mischformen
Dynamik der einzelnen Sprachen und Sprachbewusstsein
Akzeptanz bzw. Anerkennung von Fremdsprachen in Irland
Praktizierte Multikulturalität
Bedeutung der Sprache als Teil einer kulturellen Identität
Sprachliche Struktur der irischen Medien
Schulpolitische Aspekte
Sprachpolitische Zielsetzungen in der Schule
Ziele des Fremdsprachenunterrichts
Vielfalt des Angebots
Gesellschaftspolitische Ziele des sprachlichen Curriculums
Multikulturalität und Chancengleichheit
Auswertung
Literatur
Textauszug
Nur in kleinen Gebieten, hauptsächlich im Westen Irlands, übersteigt der Anteil des Gälischen am täglichen Sprachgebrauchs teilweise noch den von Englisch. In diesen Regionen wird Gälisch häufig noch als Muttersprache erworben. Die besagten Gebiete werden unter dem Begriff Gaeltacht zusammengefasst.
Eine 2007 veröffentlichte Linguistikstudie des Department of Community, Rural and Gaeltacht Affairs hatte zum Ziel, den Sprachgebrauch in Irland zu untersuchen. Darin wird auch die Definition des Gaeltacht thematsiert, da der Sprachgebrauch nicht als einziger Grund für eine Mitgliedschaft im Gaeltacht gilt. Ein starker Gebrauch des Gälischen ist zwar der Hauptanlass, eine Region als Teil des Gaeltacht zu betrachten, jedoch werden teilweise auch Gebiete in denen nur ein kleiner Bevölkerungsanteil, beispielsweise Schüler, Gälisch spricht dazu gezählt. Die Studie basiert auf der 1956 verfassten staatlichen Definition des Gaeltacht, dem Ministers and Secretaries (Amendment) Act.
In der Studie wird vorgeschlagen das Gaeltacht je nach Sprachgebrauch in drei Kategorien zu unterteilen. Dabei umfasst Kategorie A Gebiete in denen mehr als 67% der Bevölkerung (über 3 Jahren) Gälisch täglich gebraucht. Kategorie B beinhaltet diejenigen Gebiete in denen dieser Anteil der Bevölkerung 44-66% beträgt. In diesen Regionen herrscht somit vermutlich Englisch vor, jedoch ist der Sprachgebrauch abhängig vom Alter der Bevölkerung, Mitgliedschaft in Institutionen und/oder spezifischen sozialen Netzwerken. Kategorie C umfasst schliesslich hauptsächlich Gebiete in denen weniger als 44% der Bevölkerung täglich Gälisch spricht. Hier sind es hauptsächlich die Schüler, die den höchsten Gälischgebrauch aufweisen, da sie die Sprache in der Schule sprechen.
Tags:Sprache, Minderheiten, Soziales
Pränatale Untersuchungen im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge sind heute kaum noch aus der Gesellschaft wegzudenken. Die Entwicklung neuer medizinischer Verfahren geht mit einer vermehrten Anwendung pränataldiagnostischer Maßnahmen einher.
Diplomarbeit Nr. 195 |
32,846 Wörter (
ca. 82.1 Seiten ) |
79 Quellen |
2010
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Inhaltsangabe
Die pränatale Diagnostik hat sich in den letzten Jahren zu einem Instrument entwickelt, das nicht mehr nur bei einigen wenigen eingesetzt wird, sondern bei nahezu jeder Schwangerschaft. Die Zahl der Erkrankungen, die sich mit Hilfe sonographischer (Ultraschall), biochemischer und genetischer Untersuchungen feststellen lassen, wächst von Jahr zu Jahr. Mit ihr wächst jedoch auch die Kritik an der pränatalen Diagnostik, da es oft an entsprechenden therapeutischen Möglichkeiten fehlt. Somit muss die Frage, mit welcher Intention pränataldiagnostische Untersuchungen durchgeführt werden diskutiert werden. In Bezug auf die Diskussion um das Lebensrecht von Menschen mit Behinderungen sprechen Kritiker immer häufiger von einer „Perfektionierung“ der Schwangerschaft, sie befürchten das Entstehen eines „Automatismus“ aus Diagnostik und anschließendem Schwangerschaftsabbruch. Dass genetisch kranke Kinder heutzutage vermeidbar sind, ist eine weit verbreitete Meinung in der Gesellschaft. Vor allem Frauen, die sich um das Gelingen der Schwangerschaft sorgen, sind der medizinischen und gesellschaftlichen Einflussnahme in erhöhtem Maße ausgesetzt. Inwieweit ist die Möglichkeit der Selbstbestimmung, die weibliche Autonomie unter dem Druck und der gesellschaftlichen „Verpflichtung“, gesunde Kinder zu bekommen, überhaupt noch gegeben?
Textauszug
Viele Kritiker weisen das Potentialitätsargument als unplausibel zurück. Das populärste Gegenargument gibt zu bedenken, dass es grundsätzlich nicht einzusehen sei, warum Potentialität moralisch relevant sein soll, da schließlich ein potentieller Olympiasieger auch nicht bereits als Olympiasieger gilt, Prinz Charles als potentieller König nicht bereits die Rechte eines Königs in Anspruch nehmen könne und ein potentieller Mörder nicht schon hinter Gitter gehalten werde. Wie an diesen Beispielen zu sehen, werden potentielle und aktuelle Eigenschaften und Zustände in der Regel also keineswegs gleichgesetzt. Düwell wendet gegen das Prinz-Charles-Argument berechtigterweise ein, dass Prinz Charles dennoch einen anderen Status hat als z.B. ein Londoner Taxifahrer, was auf das Thema bezogen bedeute, dass potentielle Personen zwar nicht den gleichen Status wie Personen haben, aber gleichwohl bleibe festzustellen, sie haben einen moralischen Status. Sass unterscheidet dagegen zwischen der aktiven Potentialität z.B. schlafender Menschen und der passiven Potentialität, zu deren Realisierung noch etwas Zusätzliches hinzutreten muss. So haben alle Menschen die passive Potentialität, z.B. Bundeskanzler zu werden, doch werden daraus keinerlei Rechte für den Einzelnen abgeleitet.
Zudem wird gegen das Potentialitätsargument der Einwand hervorgebracht, dass man dann ja auch Gameten und möglicherweise sogar allen menschlichen Körperzellen Würde zusprechen müsste, da sie ebenso die Potentialität besitzen, unter geeigneten Bedingungen zu Embryonen und später zu Menschen heranzureifen. „Da aber niemand ernsthaft auf die Idee käme, für Ei- und Samenzelle einen moralischen Schutzstatus zu fordern, wiewohl sie das gleiche Potential wie der Embryo hätten, tauge ein solches Potential offensichtlich nicht dazu, jenen Status zu begründen“, schreibt der Rechtsphilosoph Reinhard Merkel. Gegen das „Abgrenzungsproblem“, wie es Leist nennt, wäre einzuwenden, dass Keimzellen lediglich die Potentialität besitzen, zu einem Menschen zu werden, während Zygoten und Embryonen dem gegenüber die Potentialität haben, sich selbst zu entwickeln. Wie Breuer darlegt, sei dies eine radikale Verschiedenartigkeit des Potentials, worin seiner Ansicht nach auch begründet liege, dass nur dem Embryo bzw. der Zygote, nicht aber einzelnen anderen Zellen der Status einer Person zugesprochen werden muss. Steigleder verweist auf Buckles Vorschlag einer Differenzierung zwischen der Potenz (des Präembryos), etwas hervorzubringen, nämlich den eigentlichen Embryo, und der Potenz (des Embryos), etwas zu werden, nämlich ein handlungsfähiger Mensch. Wir können nicht sagen, dass wir einmal eine befruchtete Eizelle waren, sondern nur, dass es einmal befruchtete Eizellen gegeben hat, welche den Embryo hervorbrachten, der wir einmal waren. Somit gelte das Potentialitätsargument für menschliche Embryonen im strikten Sinne, nicht aber für Präembryonen, so Steigleder.
Tags:Schwangerschaft, Ultraschall, vorgeburtliche Diagnoseverfahren, Geburt, Medizin, Bioethik
Überall, wo Menschen zusammen leben, braucht man Normen und Handlungsziele, damit Gesellschaft funktioniert. Regeln müssen aufgestellt werden, an deren Gültigkeit nicht zu zweifeln ist.
Seminararbeit Nr. 139 |
5,110 Wörter (
ca. 12.8 Seiten ) |
12 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
In dieser Seminararbeit möchte der Autor zu Beginn allgemein auf den Utilitarismus eingehen, danach den Begriff des klassischen Utilitarismus nach Mill ausarbeiten. Er verzichtet dabei auf Literatur von Bentham, da sich Mill intensiver mit dem Utilitarismus auseinandergesetzt hat. Weiters wehrte er sich bereits gegen viele Punkte, welche bei Bentham stark kritisiert wurden. Es soll dabei geklärt werden, was der Utilitarismus besagt, was damit erreicht werden will und wie das Leben der Menschen, welche nach dieser Theorie ihr Leben führen, zu gestalten ist. Der Glücksbegriff nach Mill soll ausgearbeitet werden und wie Glück zu erreichen ist. Danach erläutert er den negativen Utilitarismus, er will versuchen zu klären, was dieser bezwecken möchte. Danach beschäftigt sich der Autor intensiv mit der Frage, ob wirklich nur das Leid universalisierbar ist, Glück aber nicht. Warum kann man Leid benennen und Glück nicht? Gibt es das eine ohne das andere überhaupt? Ziel der Arbeit soll sein, auf diese Fragen unter Berücksichtigung des geschichtlichen Hintergrundes eine Antwort zu finden.
Um diese Fragen auszuarbeiten, dienen dem Autor verschiedenste literarische Werke und Texte von Autoren, die Arbeit basiert vor allem auf dem Werk von John Stuart Mill und Arthur Kaufmann (genauere Angaben siehe Literaturverzeichnis). Durch Biographien von Mill und Popper soll der zeitgenössische Aspekt und die verschiedenen Betrachtungsweisen von Glück und Leid erläutert werden. Die Interpretation der Literatur basiert auf dem Konzept der geisteswissenschaftlichen Hermeneutik, der Phänomenologie, die sich am Verstehensbegriff von Wilhelm Dilthey orientiert.
Einleitung
Begriffserklärungen
Utilitarismus
Universalisierbarkeit
Der klassische Utilitarismus nach John Stuart Mill
Glück im klassischen Utilitarismus 7
Das Nützlichkeitsprinzip des klassischen Utilitarismus
Der negative Utilitarismus
Die Universalisierbarkeit der Begriffe „Glück“ und „Leid“
Der zeitgenössische Aspekt der Begründer Mill und Popper
Schlussfolgerungen
Literaturverzeichnis
Textauszug
Das Wort „Utilitarismus“ kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet Nutzen. Es ist eine philosophische Lehre, welche im Nützlichen die Grundlage des sittlichen Verhaltens sieht. Ideale Werte und Handlungen werden dabei nur anerkannt, wenn sie dem Einzelnen oder der Gemeinschaft nützen oder zum höchstmöglichen Glück der größtmöglichen Masse beitragen. Eine Handlung soll die Anzahl der positiven Werte nicht-moralischer Art, z.B. Glück, Reichtum, Gesundheit, Schönheit, Einsicht usw. vermehren. „Ein stets wiederkehrendes Problem für utilitaristische Werttheorien ergibt sich bei der Frage, wie die verschiedenen Wertvorstellungen zu vergleichen seien.“ (Hügli, Lübcke 1997, 645) Da sich Wertvorstellungen untereinander nur schwer vergleichen lassen, kann man eine Handlung aufgrund ihrer Konsequenzen nicht beurteilen. Dies ist jedoch die Vorstellung des Utilitarismus.
Heute kennt man verschiedenste Positionen des Utilitarismus: positiver, negativer, objektiver, subjektiver, hedonistischer oder idealer Utilitarismus. Die utilitaristische Ethik hat sich im Laufe der Zeit verändert, sie ist keine gleichbleibende Theorie. „Auch wenn die inneren Kontroversen zu keinem abschließenden Konsens geführt haben, läßt sich ein Kern herausdestillieren, der den wichtigsten Varianten gemeinsam ist.“ (Höffe 1992, 9) (vgl. Duden 1991, 3933; Höffe 1992, 9; Hügli, Lübcke 1997, 644f)
Tags:Philosophie, Gesellschaft, Antropologie
Was ist der Grund, was sind die Ursachen und Auslöser? Gesellschaftlicher Einfluss, Perfektionismus, Schönheit, Macht und Anerkennung beherrschen und dirigieren unser Leben. Der reale Alltag tendiert immer mehr zu einer Scheinwelt.
Facharbeit Nr. 106 |
5,214 Wörter (
ca. 13 Seiten ) |
12 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit geht es um Formen der Essstörung.
Essstörungen sind keine Modeerscheinungen mehr, sondern zählen zu ernsthaften Erkrankungen und werden gerade in unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft für viele zum Verhängnis. Aus Zufriedenheit, Wohlbefinden und Lebenslust entwickeln sich allmählich Stress, Unbehagen und Selbstkritik, was zu fatalen Folgen führen kann.
Der Fluchtweg in eine Essstörung ist von hier nicht weit entfernt. Allerdings verhilft diese nicht zur Bewältigung der Probleme, sondern stellt ein weiteres Problem dar. Zusätzlich gibt es noch unzählige, weitere Hilfsmittel zur individuellen Befriedigung und Seligkeit, sei es in Form von Diäten, Nahrungsergänzungsmitteln oder auch exzessiver, körperlicher Verausgabung.
Der klar erkennbare Wandel zu einem schlanken und makellosen Körper und dessen unmittelbare Gleichsetzung mit Schönheit und Perfektionismus stehen im Vordergrund, unabhängig von Alter, Geschlecht oder sozialem Umfeld.
Leistungsdruck, Konkurrenzdenken und das Streben nach zwanghafter Anerkennung führen in nahezu allen Gesellschaftsschichten heutzutage fast automatisch dazu, seinen Körper und seine Seele dem Ziel „weniger Gewicht = höherer Status“ unterzuordnen. Triumph, Lob und Prestige um jeden Preis.
Outline:
Einleitung
Essstörungen
Definition
Wer ist davon betroffen?
Ursachen und Auslöser
Genetik
Wichtige biologische Faktoren
Sozial-psychische Faktoren
Persönlichkeitsspezifische Faktoren Gesellschaft
Einstiegsdroge Diät
Formen der Essstörung
Magersucht (Anorexia nervosa)
Bulimie (Bulimia nervosa)
Ess-Sucht (Binge-Eating-Disorder)
Atypische Essstörungen
Gesundheitliche Auswirkungen von Essstörungen
Physische Auswirkungen
Psychische Auswirkungen
Soziale Auswirkungen
Wie kann Hilfe geleistet werden? Internationale Initiativen gegen Essstörungen
Österreich
Deutschland
Spanien
Italien
Frankreich
Großbritannien
USA
Literaturverzeichnis
Anhang: A. Body Mass Indes (BMI)
Körperfett
Methoden zur Körperfettmessung
Textauszug
''Essstörungen sind psychosomatische bzw. psychiatrische Erkrankungen, die durch Störungen der Nahrungsaufnahme bzw. des Körpergewichts gekennzeichnet sind, mit meist ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschäden. Essstörungen sind keine Ernährungsstörungen, die durch “richtiges” Essen gelöst werden können, kein Schlankheitstick, keine Pubertäts- oder Lebenskrise, sie haben mit einer gestörten Persönlichkeitsentwicklung zu tun. Der eigene Körper wird ständig abgelehnt, das Wohlbefinden ist abhängig vom Körpergewicht und das Urteil der Außenwelt bestimmt die Selbstachtung.
Die gelebte Symptomatik zeigt das Ausmaß der inneren Not der Betroffenen und weist auf die eigene Unfähigkeit hin, mit dem Leben und seinen täglichen Anforderungen und Konfrontationen fertig zu werden. Durch das gestörte Essverhalten wird versucht, Lösungen bzw. Auswege für tiefer liegende seelische Probleme, Ablehnung oder Ersatz für verdrängte Gefühle und Bedürfnisse zu finden. Das Gefühl, sich über Essen bzw. über Hungern Befriedigung zu verschaffen, führt zur schnellen Erleichterung und zu einem Erleben von Sicherheit, Selbständigkeit und Unabhängigkeit. Dadurch bekommt die Essstörung eine Eigendynamik und gerät außer Kontrolle, gefolgt von Verweigerung der Nahrungsaufnahme oder wahllosem In- sich- Hineinstopfen.
Das Leben der Betroffenen kreist ständig um das Essen bzw. das Nicht-Essen, der Umgang mit Nahrung und Körpergewicht wird immer zwanghafter und beherrschender. Schritt für Schritt wird alles andere unwichtig und nebensächlich. Unbeschwertes Genießen, gesunder Appetit und Hunger sind nicht mehr möglich. Essen ist verbunden mit Scham- und Schuldgefühlen, der Angst zuzunehmen und dem Empfinden, zu versagen. Nicht-Essen dagegen bedeutet Stolz, Stärke und Macht. Das Essen ist vom Lebensmittel zum Lebensinhalt geworden.''
Tags:Psychologie, Medizin, Krankheiten, psychische Störungen, Ernährung
Die Arbeit behandelt sowohl die AG und ihre Ansprüche gegen den Vorstand, als auch die Ansprüche von Anlegern gegen den Vorstand.
Seminararbeit Nr. 14 |
6,900 Wörter (
ca. 17.3 Seiten ) |
42 Quellen |
2009
$ 15.95
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Inhaltsangabe
Der Emittent von Finanzinstrumenten, die zum Handel an einer inländischen Börse zugelassen sind, ist gem. § 15 I 1 WpHG verpflichtet, Insiderinformationen, die ihn unmittelbar betreffen, unverzüglich zu veröffentlichen: Die sogenannte Verpflichtung zur Ad-hoc-Publizität.
Diese dient sowohl dem Schutz des Kapitalmarkts vor Funktionsbeeinträchtigungen, als auch dem individuellen Anlegerschutz. Durch adäquate Information soll den Marktakteuren eine „richtige“ Einschätzung des Marktes und dadurch eine fundierte Preisbildung ermöglicht werden.
Wird diese Pflicht nicht erfüllt – werden Marktinformationen also nicht, verspätet oder fehlerhaft veröffentlicht – stellt sich die Frage, ob und von wem für hieraus entstandenen Schaden Schadensersatz zu leisten ist.
Eine Haftung für unterlassene, verspätete oder unrichtig veröffentlichte Ad-hoc-Mitteilungen ergibt sich nach dem WpHG aus den §§ 37 b, c WpHG. Diese konstatieren jedoch lediglich eine Haftung der Gesellschaft für aus fehlerhafter Ad-hoc-Publizität resultierende Schäden, nicht aber eine persönliche Haftung der Vorstände. Inwieweit der Vorstand dennoch aus fehlerhafter Ad-hoc-Publizität persönlich in Anspruch genommen werden kann, ist Thema dieser Arbeit.
Es ist zu differenzieren zwischen einer Inanspruchnahme des Vorstands von der Gesellschaft (Regress) und einer direkten Inanspruchnahme durch die geschädigten Anleger. Ansprüche der Gesellschaft gegen den Vorstand können ihre Grundlage in der Organstellung und dem Anstellungsvertrag finden, für einen direkten Anspruch der Anleger werden eine analoge Anwendung der Haftungsnormen des WpHG auf den Vorstand, eine Haftung gem. § 830 BGB, eine Haftung gem. § 823 i.V.m. verschiedenen Schutzgesetzten oder eine Haftung gem. § 826 BGB diskutiert.
Outline:
BIBLIOGRAPHIE
GLIEDERUNG III
SEMINARARBEIT
EINLEITUNG
ANSPRÜCHE DER AG GEGEN DEN VORSTAND
Finanzinstrumente und Emittent von Finanzinstrumenten
Die Insiderinformation
Die unmittelbare Betroffenheit des Emittenten
Fehlende öffentliche Bekanntheit
Haftungsbegründe Tatbestandsmerkmale von §§ 37 b, c WpHG
Regress einer in Anspruch genommenen Gesellschaft
Nützliche Pflichtverletzung
Verschulden
Ergebnis zu 1. Teil
ANSPRÜCHE VON ANLEGERN GEGEN DEN VORSTAND
Anwendung der Prospekthaftung
Analoge Anwendung von §§ 37 b, 37 c WpHG auf den Vorstand
Haftung des Vorstands als Dritter gem. § 830 BGB
Haftung des Vorstands gem. § 823 I BGB
Haftung des Vorstands gem. § 823 II BGB i.V.m. Schutzgesetz
§ 15 I 1 WpHG
§ 400 I Nr. 1 AktG
§ 88 Nr. 1 BörsG a.F.
§ 20 a WpHG n.F.
§§ 263, 264a StGB
§ 264a
§ 263 3
Haftung des Vorstands gem. § 826 BGB
Verstoß gegen die guten Sitten
Eigennützige Fehlinformationen
Uneigennützige Fehlinformationen
Unterlassene Ad-hoc-Mitteilungen
Schädigungsvorsatz
Schutzzweckzusammenhang
Haftungsbegründende Kausalität
Schaden
Ersatz des Kursdifferenzschadens
Rückabwicklung des Aktienkaufs
BGH-Meinung: Naturalrestitution
Stellungnahme
Effizienz des bestehenden Haftungssystems
Textauszug
Die AG kann nur in Form des Regresses gegen das Organ – den Vorstand – vorgehen, da ihr unmittelbar aus fehlerhafter Ad-hoc-Publizität kein Schaden entsteht; dieser entsteht für sie erst durch gegen die AG geltend gemachten Schadensersatzansprüche.
Unter den Voraussetzungen der §§ 37 b, c WpHG kann der Emittent von Finanzinstrumenten von Dritten für Schäden aus fehlerhafter Ad-hoc-Publizität in Anspruch genommen werden. Somit kommen auch Regressansprüche der Gesellschaft gegen ihren Vorstand entsprechend nur in Betracht, wenn die Voraussetzungen von §§ 37 b, c WpHG gegeben sind, wenn also die Gesellschaft Emittent von Finanzinstrumenten, die zum Handel an einer inländischen Börse zugelassen sind, ist und eine Insiderinformation, die ihn unmittelbar betrifft, nicht unverzüglich und richtig veröffentlicht hat und aus diesen Paragraphen von ihren Anlegern in Anspruch genommen worden ist.
Tags:Kapitalmarkt, Finanzmarkt, Gesellschaft
Eine Arbeit über die Fakten, die Geschichte, die verschiedenen Bevölkerungsgruppen und die Besonderheiten der Stadt New York.
Hausarbeit Nr. 6 |
2,050 Wörter (
ca. 5.1 Seiten ) |
13 Quellen |
2009
$ 7.95
Einzelheiten
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Inhaltsangabe
Diese Arbeit informiert über New York, den Meltingpot vieler Nationalitäten. Neben Fakten wie Lage, Bevölkerung und Klima wird auf die Geschichte, die verhältnismäßig schnelle Entwicklung und die seinerzeit wirtschaftliche Macht eingegangen.
Außerdem werden die verschiedenen Architektur Stile New Yorks aufgezeigt und Denkmäler und Sehenswürdigkeiten genannt.
Die Stadt hat für jedermann etwas zu bieten, und es wird einem leicht gemacht, sich in dieser Stadt heimisch zu fühlen.
1.Einleitung
2.Fakten über New York City
2.1.Lage
2.2.Klima
2.3.Stadtgliederung
3.Geschichte
3.1.Entdeckung und Besiedelung
3.2.Prägende Ereignisse
4.Bevölkerung
4.1.Bevölkerungsdichte
4.2.Multikulturelle Gesellschaft
5.Kultur und Freizeitangebot
5.1.Sehenswürdigkeiten
5.2.Feste und Sport
5.3.Architektur
6.Infrastruktur
6.1.Öffentliche Verkehrsmittel
6.2.Straßennetz
7.Fazit
8.Bilder
9.Quellen
Textauszug
"1000-1500 nutzten Algoquin-Indianer die Insel, das spätere Manhattan, als Jagdrevier. Die ersten Entdeckungsreisen lassen sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen (durch Giovanni da Verrazano im Jahre 1524). 1609 segelte dann der Engländer Henry Hudson im holländischem Auftrag den nach ihm benannten Fluss empor. Ab 1624 siedelten Holländer und Schweden als erste an der Küste (Neu-Niederlande und Neu-Schweden) und wenig später ließen die Niederländer sich dann auch auf Manhattan nieder (Neu-Amsterdam) , welches sie als Hauptstadt ihrer Kolonie (Neu-Niederlande) ernannten. 1664 wurde dann die Herrschaft im Zweitem Englisch-Niederländischem Seekrieg von England übernommen. Karl der Zweite verlieh das Gebiet seinem Bruder, dem Herzog von York. Als dieser dann 1685 als Jakob der Zweite den Thron bestieg, wurde New York Kronkolonie. Enormen wirtschaftlichen Aufschwung brachte im 18. Jahrhundert die vorteilhafte Verkehrslage. Nach der Unabhängigkeitserklärung 1776, nahm New York 1788 als elfter Staat die amerikanische Verfassung an. Von diesem Jahr an bis
1790 war New York Hauptstadt der USA. 1789 wurde George Washington in New York als erster Präsident vereidigt. 1797 wurde Albany dann zur Hauptstadt des Bundesstaates New York bestimmt. Die günstigen Entwicklungen setzten sich im 19. Jahrhundert durch starke Einwanderungen und einen starken Aufschwung in der
Industrie fort. So wurde 1811 beschlossen, ganz Manhattan mit einem rasterförmigem Straßennetz zu überziehen (einzige Ausnahme war und ist der Broadway) und 1858 hat...... "
Tags:Baustile, USA, multikulturelle, Gesellschaft, Manhatten
Die vorliegende Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem Thema des geschlechtergerechten Formulierens.
Seminararbeit Nr. 94 |
4,420 Wörter (
ca. 11.1 Seiten ) |
15 Quellen |
2009
$ 11.95
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit werden einige verschiedene Aspekte im Bezug auf eine geschlechtsneutrale Ausdrucksweise aber auch im Hinblick auf die Gleichbehandlung von Frauen und Männer aus gesellschaftlicher Sicht behandelt. Ein weiterer Teil dieser Arbeit ist der Vergleich zwischen der Verwendung des geschlechtergerechten Formulierens im Deutschen und im Englischen.
Die Bedeutung des geschlechtergerechten Formulierens findet je nach Gesellschaftskategorie einen anderen Zugang, wodurch auch dessen Bedeutung und Verwendung variiert. Während in der breiten Bevölkerung dieses „Phänomen“ oft auf Gleichgültigkeit stößt, kristallisieren sich einige Gruppen heraus, die es sich zum Ziel machen, auf die Notwendigkeit und Dringlichkeit des geschlechtergerechten Formulierens aufmerksam zu machen. So gibt es Bestrebungen auf nationaler Ebene und von Seiten verschiedener Universitäten und Institute, wie zum Beispiel Uni Heidelberg, Donau-Uni und Wirtschaftsuniversität Wien, welche die Hervorhebung der gesellschaftlichen Relevanz betreffen.
Eine besondere Rolle nehmen dabei die transkulturellen KommunikatorInnen ein, seien sie nun Dolmetscher, Übersetzer, Mediatoren und/oder andere. Denn sie haben durch ihre Sach- und Sprachkompetenz, ihr Kulturwissen und ihre Sensibilität die Aufgabe, fraueneinbindende Sprache zu verbreiten.
Outline:
Einleitung
Einführung: Thema der Seminararbeit
Aktueller Forschungsstand
Feminismus in der Gesellschaft
Gesellschaftliche Analyse (rückblickend + aktuell)
Feministische Bewegung
Feminismus & Sprache: Feministischer Sprachgebrauch in der heutigen
Gesellschaft
Geschlechtergerechtes Formulieren: Anwendung + Kritik
Geschlechtergerechtes Formulieren: Definition
„Richtlinien“: Geschlechtsneutralität & Sichtbarmachung
Kritischer Umgang mit dem Thema
Geschlechtergerechtes Formulieren im Vergleich: Deutsch und Englisch
Gesellschaft, Rollen, Konventionen
Kulturen und Sprachen
Entwicklung und Reaktionen
Beispiele und Normen im Englischen
Akzeptanz oder Abstoßung
Ähnlichkeiten und Unterschiede zum Deutschen
Bibliografie
Textauszug
''In unserem Gesellschaftssystem gilt die Ideologie der Gleichheit. Soziale Ungleichheit im Bezug auf Männer und Frauen wird weder in der Gesellschaft, noch im juristischen Bereich toleriert.
Bereits im Jahre 1948 wurde von der UNO ein Diskriminierungsverbot im Bezug auf das Geschlecht erlassen. Dies ist in der Allgemeinen Erklärung (Art. 2 Nr. 1) verankert. In Österreich ist mit dem Bundesverfassungs-Gesetz (Artikel 7) und mit dem Bundes-Gleichbehandlungsgesetz 1993 jede Form der Diskriminierung auf Grund des Geschlechts verboten. Mit dem EU-Vertrag von Amsterdam 1997 (Art. 3 Abs. 2) wurden diesbezüglich europaweit rechtliche Grundlagen geschaffen.
Aber auch Artikel 2 der Menschenrechte besagt unter anderem, dass alle Menschen mit gleicher Würde und gleichen Rechten geboren werden. Auf Basis dieses Grundrechtes, welches jeder Mensch hat (also Frauen in gleichem Maße wie auch Männer), entstanden auch die Gedanken im Bezug auf eine Gleichbehandlung von Mann und Frau, sowohl in allen sozialen Bereichen, als auch auf sprachlicher Ebene.''
Tags:Feminismus, Sprache, Rhetorik
In Österreich sind bereits 460 000 Menschen von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen, das sind 15.5%, wobei diese Zahl stetig ansteigt; nicht zuletzt wegen der Weltwirtschaftskrise.
Essay Nr. 104 |
1,499 Wörter (
ca. 3.7 Seiten ) |
14 Quellen |
2009
$ 4.95
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Inhaltsangabe
In diesem Essay geht der Verfasser verstärkt auf die soziale Reaktion zur offensichtlichen Armut (sei es durch Bettler oder Spendenaufforderungen) der Gesellschaft ein und somit auch auf die Frage der sozialen Ungleichheit und der gesellschaftlichen Schichtung. Während diese Themen angegangen werden, fragt die Arbeit nach Auswegen bzw. Ideen für Auswege aus der Armut, der man nur zusammen entkommen könne, als eine gemeinsame Gesellschaft.
Outline:
Einleitung
Definition von sozialer Ungleichheit und der daraus folgenden Armut
Armutsgefährdung in Österreich
Die Reaktion der Gesellschaft auf die Konfrontation mit Armut
Wege zur Bekämpfung der Armut
Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Seit Jahrhunderten sind manche Menschen besser als andere gestellt, dies begann bereits in der Antike, in der Sklaven unter schlechteren Umständen lebten als Bürger. Wesentlich kann zusammengefasst werden, dass die soziale Ungleichheit mit dem Einführen von Besitz entstand und durch die Industrialisierung ein noch breiterer Abstand zwischen „Arm“ und „Reich“ gebildet wurde.
In einem Land wie Österreich schien Armut jedoch bis 1990 als
„peripheres, ein fremdes Thema, möglicherweise andernorts in fernen Ländern oder Kontinenten, nicht aber bei uns beheimatet. Armut und Armutsforschung wurden von Politik und Wissenschaft gleichermaßen nahezu ignoriert“ (Stelzer-Orthofer 2008, S. 33).
Durch die steigende Arbeitslosigkeit und vor allem mittels der Initiativen der Europäischen Union, welche beim Lissaboner Gipfel 2000 zu einer „Wende in der europäischen Politik gegen Armut und soziale Ausgrenzung“ geführt haben, wurde das Thema Armut und Armutsbekämpfung in Österreich in die politische und sozialwissenschaftliche Diskussion miteinbezogen und somit aus derer Abstinenz in die Öffentlichkeit gezogen (Hartmann 2002, S.165).''
Tags:Politik, Wirtschaftskrise, Austria, Europa
Die Autoren beschäftigen sich mit dem Besteck für Kinder mit beginnender externer Nahrungsaufnahme durch die Mutter bis zum etwa Zehnjährigen, in verstärktem Maß mit den Kleinkindern bis zum vierten Lebensjahr.
Seminararbeit Nr. 101 |
6,500 Wörter (
ca. 16.3 Seiten ) |
8 Quellen |
2008
$ 15.95
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Inhaltsangabe
„Messer, Gabel, Schere, Licht, sind für kleine Kinder nicht." Mit dieser historischen Weisheit von Wilhelm Busch wollte der Literat in erster Linie auf die Verletzungsgefahr hinweisen. Heutzutage weiß man jedoch aus pädagogischer Sicht, dass Kinder spielerisch die Gefahr einschätzen lernen sollen. Man muss ihnen tatsächlich die Chance dazu geben. Jedoch bis zum frühen 18.Jahrhundert sind z.B. spezielle Bestecke für Kinder nicht anzutreffen, auch nicht in der Literatur.
Erst ab dem Zeitalter des Strukturwandels der europäischen Gesellschaften gegen Ende des 18.Jahrhunderts gelang es, Kinder in das Spannungsfeld zwischen familiären wirtschaftlichen und (national) staatlichen Interessen zu rücken.
Im Zuge der Übungen dieser universitären Veranstaltung widmete sich die Gruppe der Autoren dieser Arbeit verstärkt der Literatursuche und zwar zunächst für das von uns selbst gewählten Thema „Ernährung“. Sie suchten in der ersten Phase im Internet jede/r für sich, recherchierten gemeinsam im Internet. Doch die Ausbeute war jedes Mal gering bis kaum vorhanden. Sie mussten zur Kenntnis nehmen, dass es das Thema Kinderernährung, so wie wir sie in unserer modernen Gesellschaft kennen, vor dem 18.Jahrhundert nicht gab, bzw. dass sogar der Kindheit insgesamt vor dieser Zeit in der Literatur kaum Beachtung geschenkt wurde. Kinder wurden als „kleine Erwachsene“ gesehen und nahmen - sobald sie alt und geschickt genug waren - bei Tisch Speisen und Getränke wie die Erwachsenen ein.
Das Thema Kindernährung wurde also von der Gruppe sehr rasch fallen gelassen, einfach weil es spezielle Kindernahrung vor 200 Jahren nicht gab.
Produkte der Firmen HIPP, Milupa, Alete, etc gibt es erst seit gut 70 Jahren. Besonders auffällig ist heutzutage, dass das Kindermenü dem „Fastfood“ der Erwachsenen im Design angeglichen und kindgerecht vorbereitet ist: es muss lediglich aufgewärmt werden. Eine herkömmliche Zubereitung der Kindernahrung entfällt.
Die Gruppe von Autoren hat sich daraufhin entschlossen, stattdessen das Thema „Hilfs- und Transportmittel“ der Kinderernährung zu wählen, zunächst vom Behältnis der Nahrung (Teller, Topf, Schüssel usw.) bis zum Mund – schließlich aber speziell das Kinderbesteck zu bearbeiten und einerseits
a) die Plastikform (modern) und andererseits
b) das Silberbesteck (historisch),
in Phase zwei einer Artefaktanalyse zu unterziehen.
Ein Artefakt ist ein künstlich hergestelltes Objekt. Ein Objekt, welches zum Betrachter spricht. Es wird daher die latente Struktur dieser beiden Objekte gegenübergestellt, und analysiert. Dabei interessiert, welches gesellschaftliche Handeln sich zeigt bzw. ergibt.
In Gruppenarbeiten war die Möglichkeit gegeben, die erste Artefaktanalyse aufzubereiten. Besonders interessant war dabei, wie unser Blick nun auf das geschärft wurde, was der gewählte Gegenstand erzählt.
Jedem begegnen täglich solche Objekte, z.B. am Flohmarkt, und auch bei uns zu Hause. Durch dieses Seminar wurde die Sichtweise auf Objekte eines jeden einzelnen Studenten verändert. Man sah plötzlich was dahinter steckt, was uns der Gegenstand erzählt bzw. wie er zu einem spricht. Natürlich immer verbunden mit eingehender Literaturrecherche. Es wurde auch die Erfahrung gemacht, dass der Gegenstand alleine uns „nicht alles erzählen kann“. Erst durch das Erfahren von den Zeitumständen bzw. der damaligen Gesellschaft kann eine schlüssige Artefaktanalyse durchgeführt werden.
Outline:
Einleitung
Hauptteil:
Historisches
Erste Artfaktanalyse: Kinderbesteck aus Silber
Interview mit den Eltern des 8 Monate alten Giuliano
Modernes Kinderbesteck
Die Entdeckung der Kindheit
Zweite Artefaktanalyse
Zusammenfassung
Literaturliste
Abbildungsverzeichnis/Internetadressen
Textauszug
''Adam und Eva benötigten weder Löffel noch Messer oder Gabel. Für den ersten Sündenfall genügte es, mit der Hand die Frucht vom verbotenen Baum zu pflücken und hinein zu beißen. Wehe, wenn sich jemand heutzutage so benimmt wie unsere Stammeltern und das exklusive kalte Buffet mit bloßen Fingern plündert!
Dieser faux pas hat für den Übeltäter nämlich Ähnliches zur Folge: die Vertreibung aus dem Gourmet-Paradies.
Wie lange es gedauert hat, bis sich die Menschheit entschlossen hat, ihre Nahrung mit Werkzeug mundgerecht zu machen, wissen wir nicht. Aber die Beschreibung der im Laufe der Geschichte entstandenen (und entstehenden) Geräte und Materialien und deren Herstellung, die Sitten und Zeremonien, Gewohnheiten und Moden rund um die Nahrungsaufnahme, füllen Bibliotheken.
„Ältestes ausschließlich zur Nahrungsaufnahme bestimmtes Gerät ist der Löffel.“ schreibt Susanne Prinz. Er wurde aus Holz oder Metall (Eisen, Edelmetalle) hergestellt und war für das Vorlegen von Speisen einerseits und „für Mundgerechtes, Weiches, mühe- und gedankenlos zu Schluckendes“ gedacht.
Fleisch wurde mit dem Messer (Karl der Große verwendete angeblich sein Schwert dazu) in kleine Stücke zerteilt und mit den Fingern gegessen. Schon lange bevor es zum Essbesteck gehörte, war das Messer zum Tranchieren und Vorlegen großer Fleischstücke in Verwendung.''
Tags:Geschichte, Artefakte
Diese Arbeit befasst sich mit der Geschichte des Ethnographischen Museums in Budapest, die 1872 mit der Gründung der Ethnographischen Abteilung im Nationalmuseum begann, welche als Werkstatt der nationalen Wissenschaft diente.
Seminararbeit Nr. 103 |
2,510 Wörter (
ca. 6.3 Seiten ) |
8 Quellen |
2008
$ 8.95
Einzelheiten
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Inhaltsangabe
Während der vielen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Veränderungen im 19. Jahrhundert entstanden neue Institutionen und alte verschwanden. Zu den neuen gehörten auch Nationalmuseen, deren Aufgabe es war, Objekte der nationalen Kultur zur Lehre der Gesellschaft zu bewahren, zu vermehren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Man wollte die geschaffene Kultur und Lebensweise der arbeitenden Schichten und anderer Klassen der ungarischen Gesellschaft als historische Lehre pflegen und wahren. Die damalige Ethnographische Abteilung bestand hauptsächlich aus der Sammlung von János Xantus, die mehrere Kulturobjekte aus mehreren ostasiatischen Ländern umfasste. Diese Arbeit berichtet über die geschichtlichen Hintergründe des Ethnographischen Museums, die dort gezeigten Sammlungen und wissenswerte Eckdaten zu Museum und Ausstellungen.
Outline:
Einleitung
Geschichtliche Entwicklung des Museums und der Sammlung
Wissenswerte Eckdaten des Museums
Wissenswertes zu den Ausstellungen
Textauszug
''Eine der ersten Sammlungen des Ethnographischen Museums war diejenige von Antal Reguly. Diese entstand 1845 und enthielt Objekte von einer Studienreise nach Russland, wo er die dort lebenden finnisch-ugrischen Sprachfamilien erforschte.
Generell wurden Objekte aller Völker der Welt gesammelt. Die ungarische Sammlung entwickelte sich recht langsam und blieb lange hinter der allgemeinen ethnographischen Sammlung zurück.
Nachfolger von Xantus wurde János Jankó (1868-1902), der in seiner späteren Karriere nicht nur die Leitung des Museums inne hatte, sondern auch ethnographischer Fachinspektor für andere ungarische Museen war. Janós Jankó bestimmte die Entwicklungsrichtung des Ethnographischen Museums maßgeblich.
Trotz bedeutender Änderungen, denen die Institution im Laufe der Jahrzehnte unterworfen war, bewahrte das Museum immer seinen Werkstattcharakter. Das Ethnographische Museum bot für die Volkskunde bis zur Errichtung des ersten Lehrstuhles in den 30er Jahren und der Gründung eines eigentständigen Forschungsinstitutes ein „Heim“, das beinahe die einzige und hinsichtlich des Forscherstandes auch heute noch größte Werkstätte der ungarischen volkskundlichen Wissenschaft ist.
Doch das Ethnographische Museum beschränkte sich nicht nur auf die Museumsarbeit selbst. 1965 wurden erste Schritte unternommen, um ein Freilichtmuseum in Szentendre zu gründen. Dieses wurde dann am 1. Jänner 1972 zu einer selbstständigen Institution und schied 1974 aus dem Verband des Ethnographischen Museums aus. Außerdem wurde von János Jankó die Museumszeitschrift „Néprajzi Értestiö“ gegründet, die es auch heute noch gibt.''
Tags:Kultur, Wissenschaft, Volkskunde