Der Klimawandel hat große Auswirkungen auf Menschen, Tier- und Umwelt. Diese Auswirkungen werden leider noch immer von Mitmenschen, Politik und Wirtschaft negiert, obwohl eine Bedrohung für unser Leben und Lebensräume besteht.
Hausarbeit Nr. 124 |
2,830 Wörter (
ca. 7.1 Seiten ) |
1 Quelle |
2009
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Inhaltsangabe
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Geschichte des Klimawandels. Unser heutiges Wissen basiert auf Erkenntnissen von Forschungsergebnissen vergangener Zeit. Die Forschung wird mehr oder weniger intensiv weiter geführt. Forschungen und Gegenmaßnahmen erfordern Investitionen. Manche Länder investieren lieber in andere Forschungsfelder und nehmen auf ihre Umwelt keine Rücksicht.
Manche Mitmenschen glauben, dass die Erkenntnisse des globalen Klimawandels auf unsicheren Modellberechnungen beruhen, oder dass diese Computermodelle fehlerhaft sind. Diese Vermutungen stimmen aber leider nicht. Messdaten und physikalisches Verständnis sind die Basis dieser Wissenschaft. Über Modelle werden viele Perspektiven des Klimawandels berechnet. Der Anstieg der Treibhausgase in der Atmosphäre wurde und wird gemessen und diese Daten beweisen auch, dass der Mensch der Verursacher für diese Misere ist. Unsere Nutzung aus fossilen Energien und aus der Isotopenmessung bestätigen diese These.
Outline:
Einleitung
Klimageschichte-Überblick
Klimaarchive
Die Frühgeschichte der Erde
Klimawandel über Jahrmillionen
Das Klima des Holozän-Grönland
Grönland
Eine plötzliche Warmphase
Eiszeitzyklen
Abrupte Klimawechsel
Zusammenfassung
Textauszug
Vor 4,5 Milliarden Jahren entstand unser Sonnensystem, aus einem Nebel am Rande der Milchstraße. Die Energie, welche die Sonne abstrahlt kommt von einer Kernreaktion, Wasserstoffkerne werden zu Helium verschmolzen. Die Sonne dehnt sich aus und strahlt immer heller
Berechnungen zeigen, dass die Erde während der ersten drei Milliarden Jahre vereist gewesen sein müsste. Geologische Spuren belegen, aber das größtenteils fließendes Wasser vorhanden war. Dieser Widerspruch wird als das Paradoxon der schwachen jungen Sonne genannt.
Wie ist dieser Widerspruch erklärbar? Um die schwächere Sonneneinstrahlung auszugleichen, war der Treibhauseffekt in der Frühgeschichte der Erde wesentlich stärker.
Welche Gase haben diesen stärkeren Treibhauseffekt verursacht? Kohlendioxid und Methan kamen wahrscheinlich in höherer Konzentration vor. Diese Annahme beruht aber nur auf Indizien und Modelle. Allerdings ist es kaum wahrscheinlich, dass Treibhausgase durch Zufall über Milliarden von Jahren im richtigen Maße abgenommen haben, damit die Sonneinstrahlung Zunahme ausgeglichen wird.
Tags:Konzentration von CO2, Strahlungshaushalt, Klimawandel, Umwelt, Natur, Erderwärmung, Global Warming
Die positiven, gesundheitsfördernden Auswirkungen von Sport und im Speziellen Krafttrainig, auf Körper und Psyche sind heutzutage unumstritten, und darum wird versucht, die sportlichen Aktivitäten auch in den Alltag zu integrieren.
Facharbeit Nr. 91 |
2,801 Wörter (
ca. 7 Seiten ) |
7 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit geht es um die vielen Vorteile des Krafttrainigs.
Dass der Trend zur Bewegung und zu gesundem Essen steigt, ist bekannt, in erster Linie steigt jedoch die Anzahl der Ausdauersportler und weniger die Anzahl der Kraftsportler. Dieses liegt zu meist am mangelnden Wissen der Trainierenden und an der fehlenden Anregung der Trainer. Durch diese Arbeit wird augezeigt, dass Krafttraining weitaus mehr zu bieten hat als Muskelaufbau, Straffung des Körpers und Ergänzung zu anderen Sportarten. Krafttraining dient als Rehabilitationsmaßnahme zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Körpers, zur Unterstützung des aktiven und passiven Bewegungsapparates, zum Entgegenwirken des Abbaus der Knochendichte und vielen weiteren Vorteilen, die in der Arbeit vom Autor anschaulich dargestellt werden. Es wird aufgezeigt, wie wichtig diese Sportart gerade in westlichen Industrieländern ist, in der uns jegliche Notwendigkeit zur Überwindung von Wiederständen und Kraftaufwand abhanden gekommen ist.
Textauszug
Der Muskelaufbau ist das primäre Ziel der Mehrzahl der Krafttrainierenden und die am besten messbare Größe des Krafttrainings. Ob dieser Muskelaufbau deutlich sichtbar sein soll oder die Funktionsverbesserung durch moderates Muskelwachstum im Vordergrund steht, hängt von der subjektiven Motivation des Trainierenden ab. Bei jungen Männern steht oft der Muskelaufbau als Selbstzweck, also ästhetische Beweggründe, im Vordergrund. Bei Frauen dominiert der Wunsch nach einem strafferen Körper, Körperformung und Kräftigung. Ältere Menschen benutzen eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining dazu, um sich in Schwung zu halten bzw. um in der Pension die sportlichen Versäumnisse des Berufslebens zu kompensieren. Athleten, die Krafttraining als Ergänzung zu ihrer Sportart durchführen, richten ihre Ziele nach den sportartspezifischen Anforderungen aus. Kommt Krafttraining im Zuge von Rehabilitationsmaßnahmen zum Einsatz, dann ist die Zielsetzung eine Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Körpers.
Tags:Sport, Medizin
Diese Arbeit ist eine Interpretation des Werkes von E.t.A. Hofmann. Im ersten Teil der Arbeit wird auf die Handlung des Buches und die Charaktere eingegangen. Anschließend wird das Buch sehr anschaulich interpretiert.
Buchbesprechung Nr. 126 |
2,422 Wörter (
ca. 6.1 Seiten ) |
1 Quelle |
2007
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Inhaltsangabe
1808 erschien das Frl. von Scuderi von E.T.A. Hoffmann, Handlungsort ist Paris zur Zeit Ludwigs XIV.
Der Dichter studierte Jus und Musik.
Dieses Werk ist der Spätromantik zuzuschreiben. Politisch ist die Spätromantik zwischen dem Wiener Kongress und der Pariser Julirevolution einzuordnen. Durch die Schwerindustrie (Kohle und Erz) entspringt das Proletariat. Massenarmut entsteht, in großen Städten werden Strassen mit Gas beleuchtet, Kanalisation ist noch unbekannt. Die Städte und die Menschen sind schmutzig. Die vornehme Gesellschaft beschäftigt sich mit Spiritismus. Die Arbeiter hungern. In der Literatur kommen Visionen, Gespenster, Giftmischerei, Helden und Morde vor.
Outline:
Inhaltsangabe
Charaktere
Beziehungen der Personen zueinander
Interpretation
Textauszug
Zu Mitternacht klopft jemand heftig an der Tür der Dichterin Magdaleine von Scuderi. Baptist, ein Hausangestellter ist auf der Hochzeit seiner Schwester. Somit ist Scuderi mit Ihrer Kammerzofe alleine im Haus.
Ihr Kammerfräulein erschrickt und nach langem Zögern öffnet sie die Türe einem Unbekannten, der mit einem Stilett bewaffnet ist. Zufällig kommt ein Polizist vorbei. Der unbekannte Mann fürchtet sich anscheinend vor dem Polizisten und gibt der Martiniere schnell ein Kästchen mit der Anweisung dieses ihrer Herrin zu übergeben. Baptist kommt vorzeitig von der Hochzeitfeier zurück. Beide beschließen das Kästchen dem Fräulein zu geben, obwohl sie einen Giftmordanschlag befürchten. In dem Kästchen befindet sich Schmuck und ein Zettel. Auf dem Zettel steht ein Gedicht mit einer Unterschrift „Die Unsichtbaren“.
Tags:Dichter, Sprache, Philosophie, Literatur, Gespenster
Diese Arbeit zeigt anhand von Beispielen, welche Bedeutung ein strategisch ausgerichtetes Marketing inne hat, das gerade von NPOs meist unterschätzt und sogar als überflüssig erachtet wird.
Hausarbeit Nr. 30 |
5,700 Wörter (
ca. 14.3 Seiten ) |
11 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Einige wenige Organisationen haben die Notwendigkeit eines sehr wichtigen Marketingaspekts erkannt, nämlich das der Kommunikationspolitik zuzuordnende Instrument der Öffentlichkeitsarbeit.
Hier ist jedoch die Problematik ersichtlich, dass NPO diese oftmals mit Marketing gleichsetzen, was meist auf Unwissenheit oder Ablehnung des Marketinggedankens beruht. In dieser Arbeit wird davon ausgegangen, dass eine strategische Marketingplanung notwendig ist, um das Überleben von NPO heute zu optimieren, und auch in Zukunft zu sichern. Des weiteren wird aufgezeigt, wie strategisches Marketing in der NPO zu implementieren ist. Um dies zu dokumentieren, wird wie folgt vorgegangen: Im ersten Teil der Arbeit, sollen Begriff und Inhalt des Nonprofit-Marketing erklärt werden, gibt es Parallelen zum klassischen, kommerziellen Marketing, falls dies der Fall ist, lassen sich diese auf das Nonprofit-Marketing adaptieren?
Im weiteren werden wir uns mit der Legitimationsproblematik von Nonprofit-Marketing beschäftigen: Warum besteht die Notwendigkeit für Nonprofit-Marketing, warum lehnen die leitenden Organe dieses oftmals ab?
Ist dieses fundamentale Grundverständnis geschaffen, wollen wir uns dem strategischen Aufbau des Nonprofit-Marketing widmen: Wie sieht die Marketingplanung aus, welche Instrumente sind relevant? Dies soll zunächst theoretisch aufgezeigt werden, im folgenden jedoch am praktischen Beispiel: der Umweltschutzorganisation Greenpeace aufgezeigt werden.
Abschließend werden die errungenen Ergebnisse zusammengefasst, um die eingangs gestellt Frage nach der Notwendigkeit für Nonprofit-Marketing umfassend zu beantworten.
Outline:
Begriffserklärungen
Einleitung
Was ist Non-ProfitMarketing?
Zur Legitimationsproblematik des NPO-Marketing
Besondere Merkmale des Nonprofit-Marketing
Marketingplanung
Marketinginstrumente
Leistungspolitik
Preispolitik
Kommunikationspolitik
Distributionspolitik
Interne Maßnahmen
Externe Maßnahmen
Öffentlichkeitsarbeit
Zielgruppe
Controlling
Ergebnisse
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
Bisher versteht man unter Nonprofit-Marketing, oftmals lediglich den Einsatz kommunikationspolitischer Instrumente wie Presse & Öffentlichkeitsarbeit. Diese stellen zwar einen wichtigen Aspekt des Nonprofit-Marketing dar, ersetzen jedoch keine umfassende Marketingstrategie, sondern repräsentieren einen Teil des Marketing-Mix. Dieser beinhaltet als Ganzes, alle relevanten Instrumente für die erfolgreiche Umsetzung des Marketing, somit weitaus mehr als nur kommunikationspolitsche Maßnahmen: Nonprofit-Marketing ist eine spezifische Denkhaltung. Sie konkretisiert sich in der Analyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle sämtlicher interner und externer Aktivitäten, die durch eine Ausrichtung am Nutzen und den Erwartungen der Anspruchsgruppen, darauf abzielen, die finanziellen, mitarbeiterbezogenen und insbesondere aufgabenbezogenen Ziele der Nonprofit-Organisation zu erreichen. Demzufolge stellt Nonprofit-Marketing ein umfassendes Leitkonzept des Managements, nach Meffert eine übergeordnete Führungsphilosophie dar. In dessen Mittelpunkt steht ein integriertes Marketingkonzept, welches das gesamte Spektrum nicht-kommerzieller Organisationen beinhaltet und alle Anspruchsgruppen berücksichtigt. Vergleicht man nun die folgende Definition von klassischem Profitmarketing, mit der vorherigen des Nonprofit-Marketing lässt sich ein Unterschied in der Marketing-Philosophie ausmachen.
Tags:Greenpeace, Non-Profit-Organisation, Werbung, Kommunikation, Marktanalyse, Marktbeobachtung
Zunächst werden drei grundlegende Theorien der Beurteilung von Gefahren vorgestellt und anschließend herausgearbeitet, diese anhand von empirischem Datenmaterial auf Umweltgefahren anzuwenden und Schwachstellen aufzuzeigen.
Hausarbeit Nr. 207 |
2,875 Wörter (
ca. 7.2 Seiten ) |
8 Quellen |
2010
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Inhaltsangabe
Den Wert einer risikobedingten Entscheidung kann man, so die Autoren, an der Größe bzw. an der Entwicklung der Population messen, welche sie trifft. Ein schärferes, ebenfalls genanntes Kriterium ist das der „selektiven Dominanz“ (Sinn und Weichenrieder, 1993:76). Hier geht man davon aus, dass Populationen mit anderen Präferenzen komplett oder fast komplett verschwinden würden.
0. Einleitung
1. Risikobewertung von Laien und Experten
1.1. Theorie von Ray Kemp
1.2. Einschätzung und Übertragung
2. Die biologische Erklärung der Risikopräferenz
2.1. Theorie von Hans-Werner Sinn und Alfons J. Weichenrieder
2.2. Einschätzung und Übertragung
3. Vergleichende Untersuchung von Aaron Wildavsky
4. Fazit
Textauszug
Ein Problem, welches im Text angesprochen wird, besteht darin, dass die Laien dem Expertenurteil oft keinen Glauben mehr schenken und somit gezwungen sind, sich ohne Fachwissen eine eigene Meinung zu bilden. Arie Rip erklärt diese Aufgabe jedoch als lösbar, sofern einige Klischees über die Aussagen der Spezialisten beendet werden. Man dürfe nicht mehr glauben oder glauben müssen, dass die Wissenschaft „nur objektive Wahrheiten“ (Kemp 1993:116) vorgibt, welche durch Einigkeit der Experten bestätigt wird. Auch solle man bedenken, dass die Wissenschaft allein Probleme oft nicht lösen kann, da immer soziale bzw. politische Entscheidungen daran geknüpft sind.
Die kritische Perspektive dieser Theorie geht vor allem auf Jürgen Habermas zurück, welcher darüber berichtet, wie die Differenzen zwischen den beiden Meinungen auf gerechtestem Wege aufgehoben werden können. Er unterscheidet hier die theoretische Ebene der Wissenschaft inklusive der Expertenmeinung und die praktische Ebene der politischen Entscheidungen. In diese spielt der gesellschaftliche Faktor des „sozial zulässigen Risikos“ (Kemp 1993: 122) herein. Die Lösung besteht laut Habermas nicht darin, dass eine Fraktion die andere von ihrer Meinung überzeugen muss, sondern viel mehr im Aufbau einer funktionierenden Kommunikation.
Tags:Umweltsoziologie, Risikowahrnehmung, Risikobewertung, Klimawandel
Die vorliegende Arbeit soll die Frage klären, ob internetbasierte Dienstleistungen in Form von Laderaumbörsen geeignet sind, eine Lücke im Bereich der kurzfristigen Kooperation auszufüllen,
indem sie eine Vermittlerposition einnehmen.
Projektarbeit Nr. 53 |
18,760 Wörter (
ca. 46.9 Seiten ) |
51 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Der Ausgangspunkt dieser Arbeit bildet die These, dass neben einer „klassische Kooperation“ im Straßengütertransport ein Bedarf an kurzfristiger, informeller zwischenbetrieblicher Zusammenarbeit
existiert. Dabei stellen langfristig ausgerichtete Allianzen sowie Kooperationen, die auf persönlichen Kontakten aufbauen, die Extrema eines Kontinuums da. Es wird gezeigt, dass es einen Bedarf nach zwischenbetrieblicher Zusammenarbeit innerhalb dieses Bereichs gibt. Zusätzlich wird auf Probleme und Lösungsmöglichkeiten der Kooperationsanbahnung in Form von internetgestützten Laderaumausgleichssystemen verwiesen. In diesem Zusammenhang wird davon ausgegangen, dass Laderaumausgleichsbörsen eine Ausprägung von Netzwerken sind, die in erster Linie auf einer lockeren, regionalen Kooperation aufbauen.
Im ersten Kapitel wird zunächst die Problemstellung und das Ziel der Arbeit konkretisiert. Weiterhin wird gezeigt, dass ein Bedarf und eine Lücke im Bereich Kooperation des Straßengütertransportes existieren. Es
wird in diesem Zusammenhang sowohl auf die Problematik der Leerfrachtvermeidung, als auch auf die Formen von Ausgleichsmethoden eingegangen.
Im zweiten Kapitel wird geprüft, ob Fracht- und Laderaumbörsen eine Kooperation bzw. ein Netzwerk darstellen. Zu diesem Zweck wird eine Annäherung an die relevanten Begrifflichkeiten, sowie deren Ausprägungen präsentiert und eine Einordnung vorgenommen.
Nachdem dies problematisiert wurde, werden im dritten Kapitel allgemein die theoretischen Grundlagen von elektronischen Börsen anhand der Kennzeichen virtueller Märkte diskutiert.
Dies wird im vierten Kapitel an der Ausprägung der Fracht- und Laderaumbörsen im Speziellen fortgeführt. Dabei wird der Bezug zur Problemstellung wieder aufgenommen. Es wird geklärt, inwiefern sich diese Systeme als Kooperations- und Koordinationsmedium eignen und, wenn Defizite bestehen, wie diese im Sinne der Intermediärsfunktion anzugehen sind.
Die herausgearbeiteten Ergebnisse werden darauf folgend im fünften Kapitel auf einen ausgewählten Vertreter von Fracht- und Laderaumbörsen angewandt und in den Kontext der Arbeit eingeordnet.
Im abschließenden Kapitel dieser Arbeit wird schließlich eine Einschätzung der Situation vorgenommen sowie eine Prognose gewagt.
Outline:
INHALTSVERZEICHNIS
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
TABELLENVERZEICHNIS
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
EINLEITUNG
ZIEL UND AUFBAU DER ARBEIT
PROBLEMDARSTELLUNG
KOOPERATION IN DER LOGISTIK
KOOPERATIONSFORMEN
NETZWERKTYPOLOGIE
KOORDINATION VON NETZWERKEN
ZWISCHENFAZIT UND EINORDNUNG IN DEN KONTEXT
VIRTUELLE MARKTPLÄTZE
BEGRIFFSABGRENZUNG UND GRUNDLAGEN DIE TECHNISCHE SEITE AKTEURE AUF VIRTUELLEN MÄRKTEN VERHANDLUNGSARTEN
ZWISCHENFAZIT
FRACHT- UND LADERAUMBÖRSEN GRUNDLAGEN UND HISTORIE
FUNKTIONEN UND ABLÄUFE
PROBLEME
ANSATZPUNKTE UND GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN
ZWISCHENFAZIT UND AUSBLICK
ANWENDUNG DER UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE AUF DIE PRAXIS
GESCHÄFTSMODELL TELEROUTE DEUTSCHLAND GMBH
ZUSATZDIENSTE
ABSCHLUSSBETRACHTUNG
FAZIT UND EINSCHÄTZUNG
ZUSAMMENFASSUNG
AUSBLICK
LITERATURVERZEICHNIS
ANHANG
Textauszug
Es lässt sich in den letzten Jahren eine stark veränderte Struktur des Gütertransportmarktes beobachten.
Einritt neuer Wettbewerber in den früher geschützten Bereich des Transportgewerbes, fortschreitende
Integration osteuropäischer Märkte und höhere Qualitätsansprüche an die Logistikleistung sind
Treiber einer zunehmenden Intensivierung der Konkurrenz.3 Durch diese Entwicklung im Gütertransport
befinden sich vor allem Spediteure unter einem andauernden Kostendruck. In der sich daraus
ergebenden Entscheidungssituation ist, auch bei guter Auftragslage, hinsichtlich der Transportkosten
zwischen Selbsteintritt und Fremdvergabe abzuwägen. Dabei stellt der Selbsteintritt die Ausführung
mit den eigenen Kapazitäten, das sog. „subcontracting“ die Fremdvergabe an Dritte dar.4
Die entscheidenden Faktoren bei dieser Entscheidung sind jedoch nicht nur an die direkten Transportkosten
gebunden, sondern auch mit der Kapazitätsauslastung verknüpft. Durch fehlende Aufträge
für Rücktransporte gewinnt dieser Aspekt im Rahmen von ungenutzten Kapazitäten an Bedeutung.
Vor allem die gerade in den letzten Monaten stark angestiegenen Kraftstoffkosten belasten die Ertragslage
der Unternehmen. Vor dem Hintergrund steigender Kosten rechnen sich größtenteils nur
noch Beförderungen in Fällen, in denen entsprechende Rückfrachten vorhanden sind.5 Hinzu kommt
die Berücksichtigung der LKW-Maut, die nicht bzw. schlecht ausgelastete Rückverkehre zusätzlich
belastet. Es zeigt sich, dass eine Strategie der Kostensenkung in erster Linie eine Strategie der Reduzierung
des Leerfahrtenanteils ist.6 Damit wird auch die Bedeutung einer hohen Kapazitätsauslastung
im operativen Geschäft deutlich.
Eine klassische Möglichkeit, die zu einer Reduzierung der Leerkapazitäten beiträgt, ist die Einschaltung
eines außen stehenden Frachtenvermittlers. So ist bei erfolgreicher Vermittlung eine prozentuale
Provision am Beförderungsentgelt fällig.7 Hinzu kommen Formen der zwischenbetrieblichen
Kooperationen, die meist langjährig gewachsen sind und relativ lose Bindungen aufweisen. Diese
Kontakte zu anderen, meist räumlich nahegelegenen Speditionen, bauen stark auf einer persönlicher
Beziehung und gegenseitigem Vertrauen auf.8
Tags:Internet, Markt, Intermediarisierung
In dieser Arbeit wird sehr informativ und doch bewegend von der Inhaftierung jüdischer Bürger in Frankreich erzählt.
Essay Nr. 148 |
4,440 Wörter (
ca. 11.1 Seiten ) |
16 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
Zusammenfassend gibt Drachs Buch einen beeindruckenden und persönlichen Einblick in die Geschehnisse in französischen Lagern und die vermittelt die geschichtlichen Ereignisse aus der Sicht eines Betroffenen.
Outline:
Einführung: Vichy-Frankreich
Exilland Frankreich
Die Situation der Flüchtlinge im Vichyregime
Das französische Lagersystem
Albert Drach „Unsentimentale Reise“
Die Stationen Albert Drach`s im französischen Exil
Les Milles
Rivesaltes
Nizza
Bibliographie und Bildnachweis
Textauszug
Am 10. Mai 1940 wurde Holland und Belgien von Hitlers Truppen angegriffen, bald danach am 14. Juni marschierte die Wehrmacht in Paris ein, was eine Massenflucht der vor allem jüdischen Bevölkerung in den Süden des Landes verursachte. Nach dem Blitzkrieg 1940 gegen Brigadegeneral Charles de Gaulle wurde der frühere Botschafter in Spanien, Marschall Philippe Pétain, durch das französische Parlament als französischer Staatspräsident bestätigt. Am 17. Juni gab Pétain seine Verhandlungsbereitschaft mit Hitler und die Waffenstillstandsbedingungen bekannt. Ziel der Kollaboration mit den Deutschen Besatzern war es, den Handlungsspielraum durch vorauseilenden Gehorsam zu erweitern. Ein Bestandteil des Waffenstillstandvertrages war die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung, wobei anfangs „nur“ die ausländischen und neueingewanderten Juden betroffen waren. Der antijüdische Vernichtungsprozess in Frankreich war demnach ein Produkt des deutsch-französischen Waffenstillstandes. Die ideologisch-politische Zusammenarbeit bedingte außerdem die Teilung Frankreichs in eine besetzte und eine unbesetzte Zone. Die nördlichen Teile und das Gebiet entlang der Atlantikküste stand unter deutscher Verwaltung, während der südliche Abschnitt unter französischer Kontrolle blieb. In der besetzten Zone lag die oberste Gewalt beim Militärbefehlshaber, dessen Anordnungen von der französischen Verwaltung ausgeführt wurden. Der ideologische Hintergrund für die Abänderung der Verfassung Frankreichs und somit die Auflösung einer rational konzipierten Gesellschaft mit rechtlich definierten vertragsmäßigen Beziehungen war das Streben nach einem „gesunden Volkskörper“ der neuen Regierung, was den Ausschluss sogenannter antinationaler Elemente erforderte. Die Internierung von Ausländern, insbesondere ausländischer Juden, Kommunisten und Freimaurern, die als „innere Feinde“ galten, wurde als politisches Ziel definiert. Als „ausländische Feinde“ galten jüdische Flüchtlinge, die in den zwanziger Jahren aus Polen, Russland, Rumänien und später aus Nazideutschland geflohen sind, ebenso spanische Flüchtlinge sowie deutsche und österreichische Antifaschisten. Zu diesen „wirklichen“ Ausländern kamen Kategorien, die das Regime selbst schuf, vor allem die neuen Staatenlosen, die im Anschluss an die Revision der Einbürgerungen gemäß dem Staatsangehörigkeitsgesetz von 1927 ihre Staatsbürgerschaft verloren haben.
Tags:2. Weltkrieg, Judenverfolgung, Holocaust
Vergleich zweier Online-Banking Webseiten unter den Gesichtspunkten der Software-Ergonomie.
Seminararbeit Nr. 168 |
19,600 Wörter (
ca. 49 Seiten ) |
9 Quellen |
2008
€ 14.95
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Inhaltsangabe
Diese Ausarbeitung befasst sich mit der Softwareergonomischen Analyse von Online-Banking-Systemen. Wir haben uns für dieses Thema entschieden, da Online-Banking einen immer größeren Stellenwert in unserem alltäglichen Umgang mit Geld als elektronisches Zahlungsmittel ausmacht. Online-Banking ermöglicht es, dem Benutzer seine finanztechnischen Angelegenheiten bequem von einem beliebigen Ort zu tätigen, der über einen Internetanschluss verfügt.
Wir selber nutzen diese Systeme in unserem alltäglichen Gebrauch. Dies ist die Motivation, diese Systeme aus softwareergonomischer Sicht zu analysieren und einen eigenen Entwurf zu konzipieren.
Durch den Hinweis von Professor Doktor Dieter Viefhues sind wir auf die Sparda Bank West aufmerksam geworden, da diese einen kostenlosen Demozugriff zu ihrem Bankingbereich ermöglicht. Dieses vergleichen wir mit dem System der Sparkasse Bremen, das wir täglich nutzen.
Abbildungsverzeichnis Bilder
Abbildungsverzeichnis Tabellen
Vorwort
Einleitung
Analyse vergleichbarer Systeme
Methoden des Vergleichs
Nutzungsanalyse Nutzungsziele
Nutzerbeschreibung
Nutzungsszenarien
Analyse des Vergleichssystems Sparda Bank West Unternehmensvorstellung
Kurzdarstellung und erste Eindrücke Durchführung der Nutzungsszenarien
Kontostand abfragen
Überweisung tätigen
Kontaktdaten(Impressum) einsehen
Supportanfrage
Daueraufträge verwalten
Auslandsüberweisungen
Zugangsdaten ändern Kündigen Produktinformationen
Sicherheitsabfrage
Bewertung anhand von Prüfpunkten
Grundlegendes Seitenkonzept
Menü Gestaltung bzw. Eindeutigkeit
Gruppierung
Funktionen
Bilder
Akustik
Sprachspiel
Hervorhebungen
Festlegung von Interaktionskonzepten
Hilfekonzept und Hilfebereich
Barrierefreiheit
Kriterien orientierte Bewertung
Aufgabenangemessenheit (suitability for the task)
Selbstbeschreibungsfähigkeit (self-descriptiveness)
Steuerbarkeit (controllability)
Erwartungskonformität (conformity with user expectations)
Fehlertoleranz (error tolerance)
Individualisierbarkeit (suitability for individualization)
Lernförderlichkeit (suitability for learning)
zusammenfassendes Ergebnis System Sparda Bank West
Analyse des Vergleichssystems Sparkasse Bremen
Kurzdarstellung und erste Eindrücke
Unternehmensvorstellung
Kurzdarstellung und erste Eindrücke
Durchführung der Nutzungsszenarie
Kontostand abfragen Überweisung tätigen
Kontaktdaten(Impressum) einsehen
Supportanfrage
Daueraufträge verwalten
Auslandsüberweisungen
Zugangsdaten ändern
Kündigen
Produktinformationen
Sicherheitsabfrage
Bewertung anhand von Prüfpunkten
Grundlegendes Seitenkonzept
Menü Gestaltung bzw. Eindeutigkeit
Gruppierung
Funktionen
Defaults
Tabwege
Visuelle Kontraste Größe der Seite Einheitlichkeit
Schrift
Farben
Bilder
Akustik
Sprachspiel
Hervorhebungen
Festlegung von Interaktionskonzepten
Hilfekonzept und Hilfebereich Barrierefreiheit
Kriterien orientierte Bewertung Aufgabenangemessenheit (suitability for the task)
Selbstbeschreibungsfähigkeit (selfdescriptiveness)
Steuerbarkeit (controllability)
Erwartungskonformität (conformity with user expectations) Fehlertoleranz (error tolerance) Individualisierbarkeit (suitability for individualization)
Lernförderlichkeit (suitability for learning) zusammenfassendes Ergebnis System Sparkasse Bremen Vergleich beider Anwendungen Was habe ich aus dem Vergleich für die eigene Entwicklung gelernt?
Software-ergonomische Begründung des eigenen Entwurfes
„Internet Banking für alle“
Nutzungsanalyse
Nutzungsziele
Nutzungsszenarien
Nutzerbeschreibung
Begründung des Basislayouts
Informationsorganisation
Standardwerte
Tabs
Kodierung
Schrift
Farbe
Sprache
Bilder
Akustik
Animation
Ikons
Menü
Hilfekonzept und Hilfebereich
Navigationskonzept
Benutzerführung
Sonderanwendung
Seitenstruktur
Seitenbeschreibung
Anmeldung
Kontoübersicht
Inland-Überweisung
Ausland-Überweisung
Dauerauftrag
Produktinformationen
Mitteilung Ihre Daten
PIN setzen
Online Account sperren
Resümee
Literaturverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Textauszug
„Seit über 100 Jahren gibt es die Sparda-Bank West. Sie ist bundesweit eine der größten Sparda- und Genossenschaftsbanken. Ihr Geschäftsgebiet erstreckt sich über fast ganz Nordrhein-Westfalen. Dabei bedient sie ausschließlich private Kunden – und legt großen Wert auf deren persönliche Beratung und Betreuung.
Um Bankgeschäfte überall und von jedem Ort aus zu ermöglichen, setzt die Sparda-Bank West darüber hinaus auf modernste Technologien. So hat sie bereits vor mehr als zehn Jahren das Telefon-Banking eingeführt. Und natürlich finden Kunden die Sparda-Bank West auch im Internet. Dort lassen sich rund um die Uhr alle wichtigen Geschäfte tätigen: ob es darum geht, den Kontostand abzufragen, Überweisungen zu tätigen oder Wertpapiere zu kaufen.
Tags:Softwareergonomie, Gestaltung von Webseiten
Saxo Grammaticus erzählt die Geschichte des Asmundus, die auch in der Saga des Egil dem Einhändigen in einer ähnlichen Variante über die Vorfälle des Untoten berichtet.
Essay Nr. 116 |
1,440 Wörter (
ca. 3.6 Seiten ) |
7 Quellen |
2009
€ 3.95
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit geht es um Ezählungen über sogenannte Untote im Mittelalter, im besonderen um die Geschichte des Asmundus. Untote werden Wiedergänger genannt, menschliche Wesen, die nach ihrem biologischen Tod nicht zur Ruhe kommen, sondern im Diesseits weiterleben. Im Unterschied zu Gespenstern und Trugbildern zeichnen sich Wiedergänger durch ihre reale Körperlichkeit und menschliche Gefühle wie Hunger und Sexualität aus. Außerdem verfügen sie über enorme Kräfte.
Saxo mit dem Beinamen Grammaticus (ca. 1150-1220) war ein dänischer Geschichtsschreiber, der 1185 im Auftrag des Erzbischof Absalon von Lund eine 16-bändige Geschichte Dänemarks verfasste. Absolon galt als einer der bedeutendsten skandinavischen Kirchenfürsten des Mittelalters. In neun Büchern beschreibt Saxo die mythologische Vorzeit der Skandinavier und in weiteren 7 Büchern die dänische Geschichte bis zum Jahr 1202 und liefert lateinische Übersetzungen alter Helden- und Götterlieder.
Kaum eine andere Quelle des lateinischen Mittelalters nimmt eine derart zentrale Rolle in einer europäischen Nationalgeschichte ein. Das Werk ist nur in Fragmenten erhalten.
Textauszug
''Während im christlichen Europa des Mittelalters Theologie und Kirche versuchen die Untoten zu verbannen, spuken im Kulturkreis des Nordens Wiedergänger nicht in der Hölle sondern am Ort des Verbrechens. Auch in der Bekämpfung der Monster gibt es Unterschiede: Versucht die Kirche die Untoten durch Gebet und Weihwasser loszuwerden, muss in den heidnischen Sagas des Nordens geköpft und gepfählt werden.
Die empfundene Bedrohung, die von Untoten ausging, muss im Skandinavien und Island groß gewesen sein, darauf deuten zahlreiche Runenschriften mit Abwehrzaubern auf Amuletten hin.''
Tags:lebende Tote, Mythen, Lyrik, Philosophie
In der vorliegenden Arbeit befasst sich der Autor mit einem Teilbereich des religiösen Wandels, und zwar mit dem Wandel der Frauenbilder in zwei großen Weltreligionen - dem Christentum und dem Islam.
Seminararbeit Nr. 56 |
7,820 Wörter (
ca. 19.6 Seiten ) |
19 Quellen |
2008
€ 12.95
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Inhaltsangabe
Im ersten Kapitel der Arbeit wird zunächst die traditionelle Rolle der Frau in den heiligen Schriften des Christentums behandelt. Als Untersuchungstexte werden vor allem neutestamentliche Schriften (im Einzelnen die vier Evangelien des Christentums) behandelt, es werden jedoch auch die vor den Evangelien entstandenen heiligen Texte wie die Paulusbriefe, Pastoralbriefe und Apostelgeschichten zum Teil miteinbezogen. Im Abschnitt 1.2.1 des ersten Kapitels wird ein Fallbespiel aus dem evangelischen Kreis in Deutschland behandelt, das zeigt, wie der Wandel des Frauenbildes im evangelischen Kontext erfolgte.
In Abschnitt 1.2.2 wird die themenbezogene Entwicklung in der römisch-katholischen Kirche zusammengefasst. Im ersten Abschnitt des zweiten Kapitels der Arbeit wird die traditionelle Stellung der Frau im Islam (anhand der Auslegungen des heiligen Korans) behandelt. In den Abschnitten 2.2.1 und 2.2.2 wird zum einen das Phänomen „Gender Dschihad“ in arabischen Ländern behandelt, und zum anderen wird der Wandel des Frauenbildes im islamisch religiösen Kontext anhand eines Beispiels aus Marokko veranschaulicht.
Abschließend werden im dritten Kapitel die Ursachen und Gründe dieses Bedeutungswandels im christlichen und islamisch-religiösen Umfeld aufgegriffen, zusamen mit der Frage, warum es zu diesem Wandel kam.
Outline:
Einleitung
Christentum
Traditionelles Bild der Frau in der christlichen Bibel
Wandel des Rollenbildes der Frau in Deutschland
In der Evangelischen Kirche am Beispiel von Deutschland
In der Katholischen Kirche
Islam
Traditionelles Bild der Frau im Koran
Wandel der Frauenstellung in arabischen Ländern „Gender Dschihad“
Neues Familienrecht „Moudawana“ in Marokko
Einige Überlegungen zum Wandel von Frauenbildern
Fazit
Literaturverzeichnis
Textauszug
Momentan sind alltäglich die Aussagen zu hören, dass der Koran als Grundlage für die Unterdrückung der Frau diene, das Christentum dagegen die Befreiung der Frau mit sich gebracht habe. So geht Rita Rieplhuber in ihrer Studie Die Stellung der Frau in den neutestamentlichen Schriften und im Koran (1986) zur Relevanz dieser Aussagen auch anderen Fragestellungen nach.
Rieplhuber (1986) meint, dass trotz der Bekenntnisse aller Evangelien zu der besonderen Zugehörigkeit der Frauen zum Reich Gottes, in den Evangelien Markus und Matthäus diese Frage nicht gesondert behandelt wird. Für diese scheine die Frauenfrage kein Problem zu sein, sie sprechen erst spät in den Passions- und Ostergeschichten von den Frauen. Im Matthäus Evangelium verwende man vorwiegend männliche Bezeichnungen für Christen und sogar in Mt 1,21 sei zum Beispiel die Verkündung der Geburt Jesu nicht auf Maria, sondern auf Josef zurückgeführt (vgl. S. 40 f.).
In Lukas finde dagegen diese Frage, wie bei Rieplhuber (1986) zu lesen ist, deutliche Betonung durch die Erfahrung der aktiven Teilnahme an der kirchlichen Arbeit in den heidenchristlichen Gemeinden von selbstbewussten, meist vermögenden Frauen (vgl. S. 41). Nur in Johannes sei den Frauen eine ausdrückliche Stellung eingeräumt, die schon in der Struktur sichtbar sei. So stehen am Anfang in jeden der drei johanneischen „Bücher“ zwei Episoden in denen die Frauen Initiative ergreifen, das folgende Geschehen vorbereiten und einen musterhaften Glaube an Jesus zeigen (vgl. ebd. S. 41 f.). Die Evangelien liefern darüber hinaus einerseits keine explizite Stellungnahme Jesus gegenüber Frauen (vgl. ebd. S. 43) und andererseits wird in den wenigen Überlieferungen zum Verhältnis Jesus gegenüber Frauen weder Abwertung noch jegliche Befürwortung für die Unterdrückung der Frauen zum Ausdruck gebracht, abgesehen davon, dass alle seine zwölf Apostel Männer waren (vgl. ebd. S. 269). Man spricht sogar davon, dass Jesus in diesem Sinne ein Feminist war (Swidler 1982, zitiert nach Mitscha-Eibl 1995, S. 35).
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