Wie es zum Tiefstand kam; Mittel und Wege alternativer Finanzierungsquellen
Essay Nr. 33 |
3,200 Wörter (
ca. 8 Seiten ) |
6 Quellen |
2008
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Inhaltsangabe
Gemeinnützige Kulturinstitutionen stehen ohne Frage vor einem existentiellen Problem, welches auf der drastischen Kürzung staatlicher Subventionen für Kultureinrichtungen gründet. Die Frage, die sich aufgrund der aktuellen Lage stellt, ist: Gibt es alternative Finanzierungsmöglichkeiten im gleichen Umfang wie die
bisherigen, staatlichen Subventionen und falls ja – verfügen staatlich geförderte Kulturinstitutionen über das notwendige Know-How um diese ein- und umzusetzen? Dass die staatlich subventionierten Einrichtungen in der Krise stecken ist ein Faktum. Aber wie kam es überhaupt zu dieser drastischen Entwicklung in der deutschen Kulturförderung?
Der Autor behandelt in dieser Arbeit die Geschichte der Kulturförderung ab dem 19. Jahrhundert, wie es zur aktuellen Lage kam und nennt und erklärt Finanzierungsquellen und Kooperationsmodelle.
Outline:
Momentane Lage vieler öffentlich geförderter
Kultureinrichtungen in Deutschland
Wie kam es dazu?
Neuer Kulturbegriff
Gemeinschaftsstiftungen
Matching Funds
Kooperationsmodelle
Mittel und Wege alternativer Finanzierungsquellen
Fazit
Textauszug
''Mit diesem „bürgerlich-restaurativen Kulturbegriff“, welchen man aus dem Kaiserreich übernommen hatte, konnten sich die nachfolgenden Generationen jedoch nicht identifizieren. Aufgrund nachfolgender Aufstände kam es in den 60er Jahren dazu, dass sich neben dem traditionellen Kulturangebot eine Subkulturszene herausbildete, welche es - wie in Heinrichs nachzulesen - schaffte eine breit angelegte „alternative Kultur“ nach amerikanischem Vorbild zu etablieren.
Ziel dieser Subkulturszene war es, durch Überwindung des traditionellen, an Institutionen wie Museen gebundenen Kulturbegriffs der „schönen Kunst“, kulturpolitische und gesellschaftliche Veränderungen zu provozieren, so Heinrichs. Das neue Ziel war von nun an, wie von Willy Brandt formuliert: „Kultur für Alle“ - dieser neue Kulturbegriff beinhaltete eine neue „Soziokultur“: Von nun an sollte Kultur in größeren Zusammenhängen gesehen werden, in der Stadtentwicklung bedacht werden und um den Faktor kulturelle Bildung erweitert werden. Vor allem
aber sollte niemand mehr aus geographischen oder sozialen Gründen an der Wahrnehmung des kulturellen Angebots gehindert werden.
Um diese neue Vorstellung eines Kulturbegriffs in die Tat umzusetzen, bedurfte es einiger struktureller Veränderungen. Um Kultur wirklich Jedermann zugänglich zu machen wurden Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre Volkshochschulen, Musikschulen, Kunstschulen , sowie soziokulturelle und in den jeweiligen Stadtteilen städtische Kulturzentren erbaut. Auch Museums-, und Theaterpädagogen kamen zum Einsatz um kulturelle Inhalte zu vermitteln. Ursprünglich konzipierte man die
neuen soziokulturellen Einrichtungen als Ersatz für „alte“, traditionelle
Kultureinrichtungen, dies funktionierte jedoch nicht im vorgesehenen Maße. So kam es zunächst dazu, dass traditionelle Einrichtungen neben den neugeschaffenen Zentren bestanden, und diese sehr bald wieder die Kulturarbeit dominierten.'
Tags:Kulturgeschichte, Museum
Gender bezeichnet zum einen die soziale Geschlechtsrolle beziehungsweise die sozialen Geschlechtsmerkmale. Es bezeichnet also alles, was in einer Kultur als typisch für ein bestimmtes Geschlecht angesehen wird.
Seminararbeit Nr. 128 |
3,462 Wörter (
ca. 8.7 Seiten ) |
17 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
In dieser Arbeit geht es um Geschlechtsunterschiede in den kognitiven Leistungen. Man sollte sich vor Augen halten, dass diese auf dem räumlich-visuellen, quantitativ-analytischen und verbalen Sektor zwar in vielen Untersuchungen auftreten, von der Effektstärke her aber eher geringfügig sind. Es kommt die Frage auf, wieso Frauen in bestimmten Berufen, z.B. Technik und Physik, so massiv unterrepräsentiert sind. Die kognitiven Unterschiede zeigen sich häufig nur bei großen Stichproben und man kann davon ausgehen, dass sich die Verteilungen der Fähigkeiten in den beiden Populationen weitgehend überlappen. Je höher der Bildungsgrad von Menschen ist, sollten geschlechterspezifische Aspekte sowohl bei der Ausbildung als auch später bei der Anstellung keine entscheidenden Rollen mehr spielen. Der Autor geht in seiner Arbeit in sehr interessanter Weise darauf ein, wodurch diese vermeintlichen Unterschiede herbeigeführt werden und was dazu führen könnte, diese zu vermeiden.
Textauszug
Die begriffliche Trennung von sex und gender wurde nachfolgend sowohl in der feministischen Literatur aufgegriffen, als auch im Diskurs von und über Menschen, die „das Geschlecht“ wechseln wollten. Entsprechend führte Virginia Price in den 1970er Jahren den Begriff transgender ein. Dieser bezeichnet Menschen, die zwar ihre Geschlechtsrolle (gender role) wechseln wollten, weil ihre Geschlechtsidentität (gender identity) nicht ihrem sex entsprach, im Gegensatz zu „Transsexuellen“ aber auf einen Wechsel des sex (also eine genitalangleichende Operation) verzichteten. Allerdings hat sich der Gebrauch des Wortes Transgender verschoben; heute wird es als Überbegriff für alle verwandt, die ihre Geschlechtsrolle wechseln (wollen) oder deren Geschlechtsidentität nicht der ihnen, üblicherweise aufgrund ihres körperlichen Geschlechts, zugewiesenen Geschlechtsrolle entspricht.
Tags:Diskriminierung von Frauen, Beruf, Arbeit, Bildung
In dieser Arbeit wird vom Leben der KZ-Häftlinge berichtet. Es wird beschrieben, wie man versuchte, trotz ständiger Misshandlungen durch die SS Soldaten und permanenter strenger Bewachung eine Art kulturelles Leben aufrechtzuerhalten.
Referat Nr. 123 |
3,220 Wörter (
ca. 8.1 Seiten ) |
7 Quellen |
2009
€ 7.95
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Inhaltsangabe
Erst dreißig Jahre nach dem Krieg wurde erforscht, welche Rolle Kunst und Kultur in den Konzentrationslagern spielte. In vielen Autobiographien von Konzentrationslager-Überlebenden haben jedoch künstlerische Aktivitäten einen eminenten Stellenwert. Das Naziregime und kulturelles Schaffen in den Vernichtungslagern scheinen einander auszuschließen. Durch das kreative Schaffen der Häftlinge wird uns ein Blick auf ihr Innenleben gewährt. Menschen in Extremsituationen entwickeln oft sehr starke Überlebenskräfte. Vielleicht war für viele Kriegsgefangene Kultur und Kunst ein Anker im menschenverachtenden System.
Outline:
Widerstand von Konzentrationslager-Insassen-Einleitung
Kulturelle Aktivitäten-Musik
Maler und Zeichner-Leo Haas
Sportliche Aktivitäten in den Konzentrationslagern
Marschtempo
Fluchtversuche
Die Tragödie des „Theresienstädter Familienlagers“
Conclusio
Textauszug
Ein Zitat des Dirigenten des Lagerorchesters in Auschwitz, Adam Kopycinski gibt die Erklärung: "Die Musik vermittelt uns das schlichte Wissen von der Wahrheit des Lebens. Die Sehnsüchte des menschlichen Herzens suchen einen Halt in der Sphäre der Töne. Dank ihrer Macht und Suggestivkraft stärkte hier die Musik in den Zuhörern das, was das wichtigste ist - die wahre Natur und förderte die Selbstachtung des Menschen, die in der Zeit des Lagerlebens so grausam mit Füßen getreten wurde."
Im Sommer 1937 entstand im Moorlager II das Lied „Den Spaten geschultert“. Häftlinge, die in andere Lager verlegt wurden, verbreiteten das Lied weiter. Im KZ Sachsenhausen war dieses Melodie wegen seiner optimistischen Aussage sehr beliebt.
In Theresienstadt war Leo Strauss, der Sohn des Komponisten Oskar Strauss inhaftiert. Dort schrieb er zahlreiche Lieder und Texte, unter anderem das Lied „Als ob“. Er kritisierte indirekt einige Mitgefangene, welche die grausame Realität nicht sehen wollten.
Tags:Judentum, Kultur, Antisemetismus. KZ, Nazis
Diese Arbeit befasst sich mit der Geschichte des Ethnographischen Museums in Budapest, die 1872 mit der Gründung der Ethnographischen Abteilung im Nationalmuseum begann, welche als Werkstatt der nationalen Wissenschaft diente.
Seminararbeit Nr. 103 |
2,510 Wörter (
ca. 6.3 Seiten ) |
8 Quellen |
2008
€ 6.95
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Inhaltsangabe
Während der vielen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Veränderungen im 19. Jahrhundert entstanden neue Institutionen und alte verschwanden. Zu den neuen gehörten auch Nationalmuseen, deren Aufgabe es war, Objekte der nationalen Kultur zur Lehre der Gesellschaft zu bewahren, zu vermehren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Man wollte die geschaffene Kultur und Lebensweise der arbeitenden Schichten und anderer Klassen der ungarischen Gesellschaft als historische Lehre pflegen und wahren. Die damalige Ethnographische Abteilung bestand hauptsächlich aus der Sammlung von János Xantus, die mehrere Kulturobjekte aus mehreren ostasiatischen Ländern umfasste. Diese Arbeit berichtet über die geschichtlichen Hintergründe des Ethnographischen Museums, die dort gezeigten Sammlungen und wissenswerte Eckdaten zu Museum und Ausstellungen.
Outline:
Einleitung
Geschichtliche Entwicklung des Museums und der Sammlung
Wissenswerte Eckdaten des Museums
Wissenswertes zu den Ausstellungen
Textauszug
''Eine der ersten Sammlungen des Ethnographischen Museums war diejenige von Antal Reguly. Diese entstand 1845 und enthielt Objekte von einer Studienreise nach Russland, wo er die dort lebenden finnisch-ugrischen Sprachfamilien erforschte.
Generell wurden Objekte aller Völker der Welt gesammelt. Die ungarische Sammlung entwickelte sich recht langsam und blieb lange hinter der allgemeinen ethnographischen Sammlung zurück.
Nachfolger von Xantus wurde János Jankó (1868-1902), der in seiner späteren Karriere nicht nur die Leitung des Museums inne hatte, sondern auch ethnographischer Fachinspektor für andere ungarische Museen war. Janós Jankó bestimmte die Entwicklungsrichtung des Ethnographischen Museums maßgeblich.
Trotz bedeutender Änderungen, denen die Institution im Laufe der Jahrzehnte unterworfen war, bewahrte das Museum immer seinen Werkstattcharakter. Das Ethnographische Museum bot für die Volkskunde bis zur Errichtung des ersten Lehrstuhles in den 30er Jahren und der Gründung eines eigentständigen Forschungsinstitutes ein „Heim“, das beinahe die einzige und hinsichtlich des Forscherstandes auch heute noch größte Werkstätte der ungarischen volkskundlichen Wissenschaft ist.
Doch das Ethnographische Museum beschränkte sich nicht nur auf die Museumsarbeit selbst. 1965 wurden erste Schritte unternommen, um ein Freilichtmuseum in Szentendre zu gründen. Dieses wurde dann am 1. Jänner 1972 zu einer selbstständigen Institution und schied 1974 aus dem Verband des Ethnographischen Museums aus. Außerdem wurde von János Jankó die Museumszeitschrift „Néprajzi Értestiö“ gegründet, die es auch heute noch gibt.''
Tags:Kultur, Wissenschaft, Volkskunde
Die Entstehung der Punks ist zurückzuführen auf eine Jugendbewegung in Großbritannien Mitte der 70-er Jahre. Das Leben der Jugendlichen, insbesondere jener aus der Arbeiterschicht, war dort geprägt von hoher Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit.
Hausarbeit Nr. 190 |
2,445 Wörter (
ca. 6.1 Seiten ) |
14 Quellen |
2009
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Inhaltsangabe
In der DDR der 70-er und 80-er Jahre gab es eine rege Kultur der Musik- und Künstlerszene, doch diese war genormt, kontrolliert und zensiert. Außerhalb dieser Norm blühte, vom Staat unerwünscht, eine Bewegung, die nach Anarchie und Freiheit schrie und sich mit anderen Friedensbewegungen verbrüderte, die Szene des Punk. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dieser Szene, ihrer Entstehung und ihrer Rolle in der kulturellen Entwicklung der damaligen DDR.
Textauszug
Wie in Westdeutschland verfolgten auch die ostdeutschen Punks die Ideologie von Freiheit und Anarchie. Jedoch unterscheiden sich beide Bewegungen durch die gegebenen Verhältnisse. Während man sich in Westdeutschland auch gegen die Konsumgesellschaft richtete, so widersetzten sich die ostdeutschen Punks vor allem der Einengung des Individuums durch die Kontrolle des Staates. Der Weg des Einzelnen wurde früh geprägt durch den Staat z.B. durch Kindergärten, Schule, Militär und Ausbildung bzw. Studium. Besonders bei den Jugendlichen schien der Weg in der DDR meist vorgezeichnet, denn sie unterlagen einem engen Netz aus Kontrolle und ideologischen Beeinflussungsversuchen. Ende der 70-er Jahre spitzte sich diese Beeinflussung durch den Staat mit der Pflicht zum Wehrkundeunterricht noch weiter zu. Wer den Dienst an der Waffe verweigerte, dem blieb der Zugang zu den „ (...) Hochschulen und Universitäten daraufhin verwehrt“. Dennoch oder gerade deswegen zeigten sich viele junge Leute dem Staat gegenüber nicht mehr loyal. Sie verspürten eine Ablehnung gegen den Staat, wie er zu dieser Zeit existierte.
Tags:Punkbewegung, Musikszene, Künstlerszene, Ostdeutschland, Kultur
Harold Pinter ist häufig als Meister des dramaturgischen Schweigens gepriesen worden. Diese Hauptseminarsarbeit untersucht die Macht dieses kommunikativen Phänomens am Beispiel seines Stückes "Silence".
Hauptseminararbeit Nr. 177 |
5,270 Wörter (
ca. 13.2 Seiten ) |
5 Quellen |
2008
€ 9.95
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Inhaltsangabe
Der aktuelle Stand der Forschung betont nachdrücklich die Mehrdeutigkeit des Schweigens. So ist es in erster Linie kulturbedingt, innerhalb einer jeden Kultur jedoch zusätzlich als soziales Handlungsmuster, situations- und themenbedingtes Schweigen, religiös-rituelles Schweigen, Schweigen im Volksglauben, interaktionales sowie rollenbedingtes Schweigen anzutreffen.
Überdies tritt es als Hemmung und Strategie auf, wobei wiederum eine Untergliederung vorzunehmen ist, die das Schweigen als gestörte Kommunikation ausweist: neben affektiven Performanzstörungen, die zumeist auf starke Gefühlsregungen wie Angst, Verblüffung, Wut und Trauer zurückgehen und eine Lähmung bzw. das unvermittelte Aussetzen der Redefunktion zur Folge haben, gilt es gleichermaßen, Redeängsten Rechnung zu tragen, welche sich aus Minderwertigkeitskomplexen, einem unvorteilhaften Selbstbild und einer generell resignativ und labil ausgeprägten Persönlichkeitsstruktur speisen; ferner sind Beziehungsstörungen zu nennen, die aus dem mangelnden Interesse an einer Konversation erwachsen oder aber aus Vorbehalten gegenüber dem Gesprächspartner resultieren, sodass sich im Schweigen eine Art von Abwehrmechanismus bzw. Schutzfunktion manifestiert; ebenso sollte der Einfluss kognitiver Unzulänglichkeiten Erwähnung finden, die sich etwa in der Position des Touristen, des Fremdsprachenlerners, des Gastarbeiters oder des Immigrantenkindes äußern, gleichermaßen aber die spürbare Benachteiligung betreffen, mit der Dialektsprecher innerhalb ihrer eigenen Muttersprache zu kämpfen haben; abschließend sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass Schweigen auch einer psychologischen Symptomatik geschuldet sein kann, wie sie etwa bei Neurosen oder Depressionen üblich ist.
Um es darüber hinaus als kommunikatives Schweigen zu kennzeichnen, bedarf es der Anführung folgender Aspekte: Bewusstseinsgrad und Intentionalität (nur schwer nachvollziehbar), Schweigen als Element nonverbaler Kommunikation (von Gestik, Mimik und Körpersprache begleitet, welche Deutung und Verständnis erleichtern; Systematisierung: a) linkage function – Verbindung oder Isolation, b) affecting function – Heilung oder Verletzung, c) revelational function – Offenbarung oder Verdeckung, d) judgemental function – Zustimmung oder Ablehnung, e) activating function – kommunikative Aktivität = Nachdenken oder Passivität = Vorsichhinträumen), Schweigen als Persönlichkeitsindikator (Versuch, Rückschlüsse auf die Persönlichkeit des Schweigenden zu ziehen).
Freilich wird zu prüfen sein, zu welchem Grade jeder dieser Punkte in eine Gesamtanalyse eingearbeitet werden und letztlich zu einer erschöpfenden Auswertung des zu untersuchenden Textauszuges beitragen kann.
1. Schweigen - ein vielsagendes Phänomen
2. Das Schweigen bei Harold Pinter
3. Silence
4. Schlussbemerkung
Bibliographie
Tags:Rhetorik, Redeverhalten, Kommunikation, Schweigen, Verschweigen
Die Autorin der vorliegenden Arbeit setzt sich mit der Frage nach den möglichen Gründen des Scheiterns des Kinderheims Baumgarten, vor allem in Hinblick auf psychoanalytisches Gedankengut, auseinander.
Seminararbeit Nr. 79 |
7,540 Wörter (
ca. 18.9 Seiten ) |
23 Quellen |
2008
€ 12.95
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Inhaltsangabe
Im Rahmen der Lehrveranstaltung „PS Einführung in bildungswissenschaftliches Arbeiten – unter besonderer Bezugnahme auf Siegfried Bernfelds psychoanalytisch-pädagogische Schriften“ konnte die Autorin anhand von sechs Texten Siegfried Bernfelds, zwei weiteren Texten über Psychoanalyse und Ansichten über Siegfried Bernfeld sowie mehreren Impulsreferaten zu Bernfelds Leben und Werk einen umfassenden Eindruck von Bernfelds Schaffen und Gedankengut gewinnen. Ein wichtiger Meilenstein in Bernfelds Leben war die Gründung des Kinderheims Baumgarten 1919, in dem er jüdische Kriegswaisen aus drei anderen Kinderheimen untergebracht hat. Der Erziehungsversuch scheiterte 1920 durch seine Kündigung (Der Begriff „scheitern“ bezieht sich in diesem Zusammenhang nicht auf Erziehungserfolge – die Bernfeld
sehr wohl erzielt hat – sondern auf den langfristigen Fortbestand der Einrichtung unter seiner Leitung und mit seinen Vorstellungen.). Im Werk „Kinderheim Baumgarten“ (1921) gibt Siegfried Bernfeld Gründe an, für die er das Scheitern seines Versuchs verantwortlich macht. Durch die intensive Beschäftigung mit psychoanalytischer Literatur hat die Autorin den Eindruck gewonnen, dass vermutlich nicht ausschließlich die von ihm genannten Gründe für das Scheitern des Erziehungsversuchs verantwortlich sind.
Da es bei dem Erziehungsexperiment „Kinderheim Baumgarten“ um die Umsetzung eines bestimmten theoretischen, pädagogischen Gedankenguts in die Praxis ging, lässt sich zeigen, dass es wohl nach wie vor ein Theorie-Praxis-Problem gibt und auch die am meisten durchdachten Theorien an der Praxis scheitern können, da es immer unberechenbare Störfaktoren geben kann.
Outline:
Einleitung
Das Kinderheim Baumgarten
Das Scheitern des Erziehungsversuchs nach Bernfeld
Das Scheitern des Erziehungsversuchs aus psychoanalytischer Perspektive
Rahmenbedingungen des Kinderheims
Gesellschaft und Kultur
Institution/Organisation
Merkmale einer Institution/Organisation
Funktionen der Institution/Organisation
Beziehungsverhältnisse in Institutionen/Organisationen
Konfliktpotentiale
Unterricht und Erziehung
Struktur
Die Masse
Die Gruppe
Der Führer/Die Leitung
Weitere Aspekte
Verwahrlosung Mitarbeiter
Primäre Aufgabe
Resümee
Literaturverzeichnis
Textauszug
''Bernfeld erläutert gleich zu Beginn seines Werks „Kinderheim Baumgarten“ (1921) woran, seiner Meinung nach, das Scheitern seines Erziehungsversuchs gelegen hat: „Die Einfügung des Kinderheims in das erhaltende Comittee war von Anfang an so unglücklich und ist aus allerhand – meist persönlichen – Gründen und Triebkräften so streng beibehalten worden, daß zahllose Störungen der pädagogischen Entwicklung Tag für Tag bemerkbar, und auch unmerklich einwirkten und Niederschläge anhäuften, die schließlich zu einem scharfen Konflikt zwischen ‚Pädagogik’ und ‚Verwaltung’ führten, dessen Ende die solidarische Kündigung aller irgendwie wesentlich mit der Schule verknüpften Menschen war“ (Bernfeld 1921, 10). Bernfeld macht also einzig und allein die Verwaltung für das Scheitern verantwortlich. In seinen Aufzeichnungen kann nachgelesen werden, dass das Verhältnis zwischen ihm (sowie seinen Pädagogen) und dem Joint immer schon ein schwieriges war, worauf im weiteren Verlauf der Arbeit noch eingegangen wird. Gegipfelt haben diese Probleme in einem Memorandum
mit zahlreichen Forderungen, das Bernfelds Pädagogen (während seines Krankenhausaufenthalts) an das Joint übermittelt haben und das umgehend zur Kündigung aller Verfasser und auch zur Kündigung Bernfelds führte. (Bernfeld 1921, 136ff) Dass die Verwaltung des Kinderheims größtenteils für das Scheitern verantwortlich
war, lässt sich daher wohl kaum abstreiten, nachfolgend wird dies genauer und werden weitere mögliche Gründe dafür erörtert.''
Tags:Pädagogik, Judentum, Kinder
In dieser Hausarbeit geht es um das Leben und die Forschungsreisen des Antropologen Rudolf Pöch.
Hausarbeit Nr. 76 |
1,960 Wörter (
ca. 4.9 Seiten ) |
6 Quellen |
2005
€ 4.95
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Inhaltsangabe
Im ersten Teil dieser Arbeit geht der Autor auf die sehr interessante Biographie des Antropologen Rudof Pöch ein, der sich durch zahlreiche Forschungsreisen einen Namen machte. Danach erfährt der Leser viel über Pöchs Forschungsland Neuguinea, dessen Lage, Kultur, Exportgüter, die Sprachen und den Kolonialismus. Nach seinen ersten Expeditionen in 1901 unternahm Rudolf Pöchs die erste große Forschungsreise in der Zeit von Juli 1904 bis März 1906 in den damaligen deutschen, britischen und niederländischen Kolonien Neuguineas in der Südsee – unter anderem zur Erforschung von Gesängen der Ureinwohner. Die Hauptlager zu seinen anthropologischen und ethnologischen Forschungen schlug er in Potsdamhafen 1904, Cape Nelson 1905 und Port Moresby 1906 auf.
Im Hauptteil der Arbeit werden die Aufnahmegeräte und die Aufnahmetechnik beschrieben, die für die damalige Zeit sehr fortgeschritten waren. Im Anschluss wird auf den Inhalt der Aufnahmen eingegangen, und zum Schluss der Arbeit werden die ausführenden Einheimischen der Aufnahmen beschrieben.
Textauszug
''Als musikwissenschaftlicher Feldforscher hatte Pöch, „nicht zuletzt in technischer Hinsicht Pionierarbeit zu leisten“, da er „den nicht lange vorher von Hauser und Castagna entwickelten und vor allem wegen des anfänglichen Gewichtes von 35 kg verbesserten Wiener Archivphonographen“ verwendete, und die Technologie der Schallaufnahme zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch in den Kinderschuhen steckte.
Der Phonograph schreibt mit Edisonschrift auf Platten aus Wachs, die durch ein kräftiges Federwerk in Umdrehung bei Touren von etwa 60 bis 70 pro Minute gebracht werden. Auf einem Stativ befindet sich ein großer, mit einem Gummischlauch an die Aufnahmedose angeschlossener Trichter. Rudolf Pöch versuchte sich sogar in Pseudo-Stereophonie und wendete einen gegabelten Schlauch mit zwei gesonderten Trichtern an. Als Membrane stehen Versionen aus Elfenbein und Glas zur Verfügung.''
Tags:Psychologie, Antropologie, Völkerkunde
Pop Art und ihre wichtigsten Künstler
Referat Nr. 23 |
760 Wörter (
ca. 1.9 Seiten ) |
7 Quellen |
2009
€ 3.95
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Inhaltsangabe
Outline:
Pop Art
Andy Warhol
Marie-Claire Baldenweg
Jim Avignon
Die Arbeit "Konsum in der Kunst" beschreibt die Ära der Pop Art Kunst, ihre Entstehungszeit am Entstehungsort. Themen wie Alltagskultur, Konsum und die Massenmedien prägen die Pop Art Kultur. In der Arbeit werden unter anderem die Erkennungsmerkmale von Pop Art behandelt, wie z.B. die klare Farbgebung, und es werden drei der wichtigsten Pop Art Künster vorgestellt. Andy Warhol und sein interessantes Leben, Marie-Claire Baldenweg, die Königin der Plastiksack Kunst, ein Symbol der Konsum Ära, und Jim Avignon, dessen oft dargestelltes Motiv die Schnelligkeit war oder das Scheitern des Individuums in einer immer schneller werdenden Gesellschaft.
Textauszug
''Mit Plastiksäcken nimmt Marie-Claire die klassischen Symbole für den Konsum, wenn wir etwas kaufen, werden wir es wahrscheinlich in einem Plastiksack mit nach Hause nehmen und auch das Beschriften eines Sackes für Werbezwecke ist normal. Wenn man also Plastiksäcke auf eine Leinwand malt und damit etwas banales wie einen Sack zum Kunstwerk macht und Werbeslogans, Marken- oder Kaufhausnamen durch direkte Befehle und direktere, offenere Nachrichten ersetzt, so passt das halt wie die Faust auf das Auge.''
Tags:Andy Warhol, Alltagskultur
Eine Arbeit über die Fakten, die Geschichte, die verschiedenen Bevölkerungsgruppen und die Besonderheiten der Stadt New York.
Hausarbeit Nr. 6 |
2,050 Wörter (
ca. 5.1 Seiten ) |
13 Quellen |
2009
€ 5.95
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Inhaltsangabe
Diese Arbeit informiert über New York, den Meltingpot vieler Nationalitäten. Neben Fakten wie Lage, Bevölkerung und Klima wird auf die Geschichte, die verhältnismäßig schnelle Entwicklung und die seinerzeit wirtschaftliche Macht eingegangen.
Außerdem werden die verschiedenen Architektur Stile New Yorks aufgezeigt und Denkmäler und Sehenswürdigkeiten genannt.
Die Stadt hat für jedermann etwas zu bieten, und es wird einem leicht gemacht, sich in dieser Stadt heimisch zu fühlen.
1.Einleitung
2.Fakten über New York City
2.1.Lage
2.2.Klima
2.3.Stadtgliederung
3.Geschichte
3.1.Entdeckung und Besiedelung
3.2.Prägende Ereignisse
4.Bevölkerung
4.1.Bevölkerungsdichte
4.2.Multikulturelle Gesellschaft
5.Kultur und Freizeitangebot
5.1.Sehenswürdigkeiten
5.2.Feste und Sport
5.3.Architektur
6.Infrastruktur
6.1.Öffentliche Verkehrsmittel
6.2.Straßennetz
7.Fazit
8.Bilder
9.Quellen
Textauszug
"1000-1500 nutzten Algoquin-Indianer die Insel, das spätere Manhattan, als Jagdrevier. Die ersten Entdeckungsreisen lassen sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen (durch Giovanni da Verrazano im Jahre 1524). 1609 segelte dann der Engländer Henry Hudson im holländischem Auftrag den nach ihm benannten Fluss empor. Ab 1624 siedelten Holländer und Schweden als erste an der Küste (Neu-Niederlande und Neu-Schweden) und wenig später ließen die Niederländer sich dann auch auf Manhattan nieder (Neu-Amsterdam) , welches sie als Hauptstadt ihrer Kolonie (Neu-Niederlande) ernannten. 1664 wurde dann die Herrschaft im Zweitem Englisch-Niederländischem Seekrieg von England übernommen. Karl der Zweite verlieh das Gebiet seinem Bruder, dem Herzog von York. Als dieser dann 1685 als Jakob der Zweite den Thron bestieg, wurde New York Kronkolonie. Enormen wirtschaftlichen Aufschwung brachte im 18. Jahrhundert die vorteilhafte Verkehrslage. Nach der Unabhängigkeitserklärung 1776, nahm New York 1788 als elfter Staat die amerikanische Verfassung an. Von diesem Jahr an bis
1790 war New York Hauptstadt der USA. 1789 wurde George Washington in New York als erster Präsident vereidigt. 1797 wurde Albany dann zur Hauptstadt des Bundesstaates New York bestimmt. Die günstigen Entwicklungen setzten sich im 19. Jahrhundert durch starke Einwanderungen und einen starken Aufschwung in der
Industrie fort. So wurde 1811 beschlossen, ganz Manhattan mit einem rasterförmigem Straßennetz zu überziehen (einzige Ausnahme war und ist der Broadway) und 1858 hat...... "
Tags:Baustile, USA, multikulturelle, Gesellschaft, Manhatten